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Malen und Kunst mal anders

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    Malen und Kunst mal anders

    Malen und Kunst mal anders

    http://video.google.de/videoplay?doc...85729337838142

    #2
    AW: Malen und Kunst mal anders

    Zitat von Jambor Audio Beitrag anzeigen
    hehehe

    gut gemacht.

    http://www.youtube.com/watch?v=EwNu_...eature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=EuS8m...eature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=naARs...eature=related
    Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

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      #3
      AW: Malen und Kunst mal anders

      Hallo Ingo,

      Chet Zar finde ich für mich zu ... heftig. Schön gemacht, aber heftig!

      Die Idee mit Bruce Lee finde ich toll!
      Grüßle von der Audiohexe

      sigpic


      Und nun verstand ich es, das Geheimnis der Musik, ich verstand, warum sie allen anderen Künsten so turmhoch überlegen ist: Es ist ihre Körperlosigkeit.
      Wenn sie sich einmal von ihrem Instrument gelöst hat, dann gehört sie wieder ganz sich selbst, ist ein eigenständiges freies Geschöpf aus Schall, schwerelos, körperlos, vollkommen rein und in völligem Einklang mit dem Universum.
      (von Walter Moers)

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        #4
        AW: Malen und Kunst mal anders

        Zitat von audiohexe Beitrag anzeigen
        Hallo Ingo,
        Chet Zar finde ich für mich zu ... heftig. Schön gemacht, aber heftig!
        Die Idee mit Bruce Lee finde ich toll!
        ja, diese körperbetonte Malerei ist schon sehr beachtlich, diese handkanten stupf spontan shakkaaa shakkkaa push paint technik. Das er so ausgerechnet Bruce Lee abbildet, dessen Fights noch nie mein Ding waren - aber diese malerei schaut so aus 'wie' und passt zu Bruce Lee und ist gekonnt.

        shakkaa shakkaaaa push push

        Der Zar kann fantastisch gut malen und zeichnen, aber woher er diese Vorstellungskraft hat, diese deformierten gestalten zu malen ... mir
        ein Rätsel? seine Sache. Fast erschreckend. fast Beängstigend. Aber so ist das in der Kunst. Es kommt nicht darauf an den anderen gefallen zu wollen. Schönheit ist langweilig. Vor allem wenn der Massengeschmack bedient wird, eben immer nur das, was wahrscheinlich vielen oder sogar fast allen gefallen kann. Das ist auch irgendwie eklig. Vor allem wenn immer wieder nur stereotype bedient werden. Das macht der Zar ja nun wirklich nicht und er verwendet auch nicht die langweiligen Monster und Horror Bilder anderer. Er malt seine eigenen Gestalten. das ist die hauptsache und so wie er sie malt stimmt alles.

        Ich sehe die Bilder als aussergewöhnlich gute traditionelle Malerei. Aber nicht als unpassende Bilder, die Schmerzen bereiten könnten.

        Diesen Bilder sollte sich die Umgebung unterordnen, weil jede gestaltete und erbaute Umgebung auch nur der Ausdruck der Vorstellungskraft eines Menschen ist. Der eine erschafft die Räume, ein anderer erschafft Bilder.
        Es sei denn, die Architektur hält sich zurück und der umbaute Raum dominiert nicht Malerei.
        Diese Malerei ist so aussergewöhnlich, daß ihr ein Platz gebührt, der sich nicht vor die Malerei schiebt oder von ihr durch séine Präsenz ablenkt.

        Diese Zar malerei ist, was leider so am Bildschirm nicht gut erkennbar wird, wahrscheinlich traditionelle Malerei. Nur diese Motive, die sind ihres schöpfers
        einzigartige Ungeheuer, Wesen, ... und die der Betrachter und das, was der betrachter damit verbindet ...

        Zar behält ja den Bezug zu organischer Entwicklung, seine Geschöpfe sind organische gestalten die er variert. Im Ergebniss bleibt alles passend, auch wenn es gefühle der Ablehnung, Abgrenzung, Entsetzen usw. transportiert.
        Wirklich monströsen Gestalten fehlt die Eigenschaft ihrer Vergänglichkeit, ihre verletztlichkeit ... Zar hat aber keine Helden gemalt, die unverletztlich erscheinen und behaupten unbesiegbar zu sein. Das wären in meiner wahrnehmung Monster.

        Die Gestalten des Zar sind verletzt, angeschlagen und zeigen dennoch ihr Gesicht, sie leben weiter, obwohl der Beobachter da zweifeln will, verzweifeln, - wie kann das sein, wie kann man sowas nur malen.

        Der malt fast sowas wie eine Auferstehung. ein Antlitz das nicht untergegangen ist, obwohl, wenn man zu ihm hinüberschaut kaum glauben kann oder will, daß es weiterlebt. Es ist lebendiger wie die meisten unserer Ikonen, die uns glauben machen wollen, im Alltag unbesiegbar zu sein.

        Deswegen, ein zweiter Blick in das Gesicht dieser Figuren zeigt dann schon wieder hinter dem Schrecken die beruhigende Gewissheit, daß der Schein unserer alltäglichen Ikonnen trügt. Die Bilder und Figuren in der uns umgebenden Welt, sind in den meisten Fällen die uns vertraut erscheinden Hilfs Helden, Horror Helden, Ikonen für das Böse, Ikonen für das Gute, Ikonen des Schreckens, Ikonnen des Erbarmens, Ikonen zu jedem Zweck, für Kinder, für Schokolade und für amtliche Rock'n Roll Stars, für alles haben wir fertige Ikonen.

        Und jetzt kommt dieser Zar mit was einzigartig anders gestaltetem daher, die maltechnik traditionell, aber die Figuren scheinbar aus einem bislang unbekannten Horrorkabinet.

        so, Schluss für Heute.


        Bruce Lee
        jiiiii jiiiiieeeee shaka shakka
        handkanten spontan painting

        .
        Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

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          #5
          AW: Malen und Kunst mal anders

          Hallo Ingo,

          ich kann deinen Ausführungen folgen. Ich wollte auch nicht die Technik oder die Kunst herunter reden.

          Vielleicht sollte ich mich eingehender mit Zar beschäftigen, dann geht mir vielleicht mehr Licht auf. Deinen Worten folgend und die Bilder in Erinnerung empfinde ich sie auch anders, neutraler, als gestern beim "unbedachten" Betrachten.
          Grüßle von der Audiohexe

          sigpic


          Und nun verstand ich es, das Geheimnis der Musik, ich verstand, warum sie allen anderen Künsten so turmhoch überlegen ist: Es ist ihre Körperlosigkeit.
          Wenn sie sich einmal von ihrem Instrument gelöst hat, dann gehört sie wieder ganz sich selbst, ist ein eigenständiges freies Geschöpf aus Schall, schwerelos, körperlos, vollkommen rein und in völligem Einklang mit dem Universum.
          (von Walter Moers)

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            #6
            AW: Malen und Kunst mal anders

            Zitat von audiohexe Beitrag anzeigen
            Hallo Ingo,
            ich kann deinen Ausführungen folgen. Ich wollte auch nicht die Technik oder die Kunst herunter reden.
            Vielleicht sollte ich mich eingehender mit Zar beschäftigen, dann geht mir vielleicht mehr Licht auf. Deinen Worten folgend und die Bilder in Erinnerung empfinde ich sie auch anders, neutraler, als gestern beim "unbedachten" Betrachten.

            Hiermal einen Link zu Chet Zars Homepage. Die ich auch jetzt erst entdeckt habe.

            Den Chet Zar kenne ich nichtmal sehr gut. Hatte ich vor ein paar Wochen mal entdeckt und auch schnell wieder aus den Augen verloren. Dann suchte ich als Antwort zum Eingangspost mit der HandkantenMalerei ein bestimmtes video auf Youtube, das ich natürlich, n i c h t , wiedergefunden habe.

            Dort wird immer schnell von einem gemalten, nachgemalten Bild, ins nächste hineingemorphed. Das Filmchen ist ca. 20 Minuten lang und wie ein Querschnitt durch die Kunstgeschichte, indem Du von einem ins nächste Bild hineingesaugt wirst.
            Dabei bin ich über Chet Zar gestolpert. Ach, da ist er ja wieder!
            So ist Zar als neu Entdeckung eigentlich ein guter Ersatz.


            .
            Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

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              #7
              AW: Malen und Kunst mal anders

              "CHET ZAR - PAINTER OF DARK"

              sagt eigentlich alles. So geballt, auf dem Bildschirm ist es wirklich nicht so gut. Eine ganze Vernissage wollte ich schon mal gar nicht erleben - das ist mir wirklich zu heftig. Aber wenn man sich ein einzelnes Bild herausnimmt, dann hat das was!

              Sein Zyklop auf der Startseite gefällt mir sogar außerordentlich gut. Ihm auch, sonst wäre er wohl nicht die Einladung für die HP.
              Grüßle von der Audiohexe

              sigpic


              Und nun verstand ich es, das Geheimnis der Musik, ich verstand, warum sie allen anderen Künsten so turmhoch überlegen ist: Es ist ihre Körperlosigkeit.
              Wenn sie sich einmal von ihrem Instrument gelöst hat, dann gehört sie wieder ganz sich selbst, ist ein eigenständiges freies Geschöpf aus Schall, schwerelos, körperlos, vollkommen rein und in völligem Einklang mit dem Universum.
              (von Walter Moers)

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