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    Muss mir heute noch schnell ein symmetrisches für den Stellia bauen.

    Er soll morgen symmetrisch an Fiio angeschlossen werden rost:

    Bin gespannt

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      Da viele vom Stellia so schwärmen werde ich mir den irgendwann auch mal anhören.Nachdem der Utopia mir nicht so klanglich gefallen hat lasse ich mich überraschen und vielleicht gefällt er mir doch.Von den dynamischen Kopfhörern hat mir bisher der Akg 812 am besten gefallen.Stehe ansonsten doch mehr auf Magnetostaten und Elektrostaten.


      Gruss Andreas

      Kommentar


        Zitat von Musikfreak Beitrag anzeigen
        Da viele vom Stellia so schwärmen werde ich mir den irgendwann auch mal anhören.Nachdem der Utopia mir nicht so klanglich gefallen hat lasse ich mich überraschen und vielleicht gefällt er mir doch.Von den dynamischen Kopfhörern hat mir bisher der Akg 812 am besten gefallen.Stehe ansonsten doch mehr auf Magnetostaten und Elektrostaten.


        Gruss Andreas
        Den Stellia kannst du klanglich mit elektrostaten nicht vergleichen: die Bassqualität und -Quantität des Stellia ist einfach außergewöhnlich. Der 812 ist ein guter KH, im Vergleich zu. Stellia fehlt es ihm aber an Auflösung und einem homogenen Klangbild.

        Kommentar


          Zitat von Musikfreak Beitrag anzeigen
          Da viele vom Stellia so schwärmen werde ich mir den irgendwann auch mal anhören.Nachdem der Utopia mir nicht so klanglich gefallen hat lasse ich mich überraschen und vielleicht gefällt er mir doch.Von den dynamischen Kopfhörern hat mir bisher der Akg 812 am besten gefallen.Stehe ansonsten doch mehr auf Magnetostaten und Elektrostaten.


          Gruss Andreas
          Darf ich mal fragen welche KHs du miteinander verglichen hast von den Dynamischen? Ich hatte den Akg K812 vor einigen Wochen bei mir und ja die Präsentation und Räumlichkeit sind schon beeindruckend. Aber ich konnte mit ihm zu keiner Zeit einfach abschalten und die Musik genießen. Dazu hat er mir viel zu stark separiert und der Klangcharakter insgesamt war zu kühl/analytisch. Das war mir beim Beyer DT1990 auch aufgefallen, aber selbst da war es ein wenig erträglicher als beim K812.

          Ich kann mir vorstellen, dass der Akg im Tonstudio genau richtig ist. Aber um damit zuhause entspannt Musik zu hören, fehlt es mir einfach an "Emotion", diese kann er leider nicht so gut rüberbringen wie andere. Eventuell ist er für große Orchesteraufnahmen passend, aber sonst eher nicht so.

          Da gefiel mir der Focal Clear um einiges besser. Auch bevorzuge ich den Clear gegenüber dem Utopia.

          rost:

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            STELLIA vs ATH L5000

            Kürzlich konnte ich in meinem Headphone Store in Zürich einen kurzen Vergleich zwischen dem STELLIA und dem ATH L5000 durchführen


            Um es auch sehr schnell zu machen: Der L5000 hat nur einen Punkt, wo ich vorschlagen würde, dass er über den Stellia gewinnt. Der Bass ist etwas knackiger, und trotzdem weniger dominant. z.B. auf dem Stück: Moonshine Sonata, Ray-Brown & Laurindo-Almeida
            https://www.discogs.com/Ray-Brown-La.../master/403964

            Quellen: CD, via Chord Hugo TT2

            (Ich sollte hinzufügen, dass ich KEIN „Bass-Head“ bin; d.h. zu viel „Boom“ liegt außerhalb meines Geschmacks. Leider geht der Stellia hier auf einigen Tracks an, bzw. gar über die Grenze. Übrigens: Ich besitze den Stellia trotzdem seit ein paar Monaten)

            Aber in allen anderen Aspekten habe ich den Stellia immer bevorzugt. Z.B. Stimmen - eine meiner obersten Prioritäten: Der L5000 ist zu scharf in den Höhen, aber es fehlt trotzdem an "Luftigkeit & Ambiente".

            Komfort & Gewicht: kein Gewinner – oder besser: Kein Verlierer: beide sind sehr bequem

            Verarbeitungsqualität: Geschmackssache ("Old Style Fine Leather" vs. "High Tech Metal")

            Preis: Viel zu High-Endig….

            Damit würde ich den L5000 nicht so weit oben im "Top-Of-Closed-Rating" einordnen

            Grüße

            Urs



            Der L5000 hatte erst ca. 30 Std Betriebszeit – wer weiss, vielleicht geschehen beim weitern Einbrennen (hoffentlich nicht ANbrennen !!) ja noch „klangliche Wunder“ ???
            Zuletzt geändert von UEM; 01.09.2019, 18:04.
            Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:
            Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….
            ========
            Mitglied der AAA Schweiz

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              Ich konnte den Stellia kürzlich anhören und muss sagen, dass er mich so gar nicht überzeugen konnte. Vielleicht lag es auch nur an der kurzen Hörzeit, aber andere Hörer haben mir bspw. in der gleichen kurzen Zeit gefallen. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen einfach viel zu hoch nach dem ganzen Hype hier...

              Trotzdem wünsche ich jedem Besitzer viel Vergnügen mit dem Stellia.

              rost:

              Kommentar


                Da1go,

                so ich richtig lese, ist der CLEAR ein Offener, während die von mir beschriebenen Modelle "Closed Backs" sind.
                Da ist ein Vergleich immer eher schwierig bis "sinnleer": Offene haben halt systembedingte Vorteile....

                Urs

                (Daher habe ich ja diesen "Best-of-Closed" Thread eröffnet )
                Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:
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                  Zitat von UEM Beitrag anzeigen
                  Da1go,

                  so ich richtig lese, ist der CLEAR ein Offener, während die von mir beschriebenen Modelle "Closed Backs" sind.
                  Da ist ein Vergleich immer eher schwierig bis "sinnleer": Offene haben halt systembedingte Vorteile....
                  Er hat doch explizit vom Stellia gesprochen und den verglichen und beurteilt.
                  Daran ändert auch nichts, dass er vor vielen Monaten kurz auf jemanden eingestiegen ist, der vom Utopia und dem 812 sprach. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

                  Interessant wäre noch gewesen, mit welchen Hörern Da1go den Stellia verglichen hat, selbst wenn nur "virtuell" aus dem Gedächtnis.

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                    Zitat von UEM Beitrag anzeigen
                    Da1go,

                    so ich richtig lese, ist der CLEAR ein Offener, während die von mir beschriebenen Modelle "Closed Backs" sind.
                    Da ist ein Vergleich immer eher schwierig bis "sinnleer": Offene haben halt systembedingte Vorteile....

                    Urs

                    (Daher habe ich ja diesen "Best-of-Closed" Thread eröffnet )

                    Hallo,

                    der Clear war auf einen anderen Vergleich bezogen ich habe den Clear nicht mit dem Stellia verglichen, sondern lediglich gesagt, dass der Stellia beim ersten Höreindruck für Ernüchterung bei mir gesorgt hat. Ich hatte nach dem ganzen Hype wohl einfach zuviel erwartet, evtl. lag es an der relativ kurzen Hörsession. Jedenfalls hätte ich wesentlich mehr erwartet. Das was bspw. beim Denon D-7200 kritisiert wurde, zu viel Energie verstaut auf zu engem Raum, könnte man meiner Meinung nach auch auf den Stellia übertragen. Der Stellia macht es zwar geringfügig besser, aber konnte mich dennoch nicht überzeugen.

                    rost:

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                      Zitat von Rumpel Beitrag anzeigen
                      Er hat doch explizit vom Stellia gesprochen und den verglichen und beurteilt.
                      Daran ändert auch nichts, dass er vor vielen Monaten kurz auf jemanden eingestiegen ist, der vom Utopia und dem 812 sprach. Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

                      Interessant wäre noch gewesen, mit welchen Hörern Da1go den Stellia verglichen hat, selbst wenn nur "virtuell" aus dem Gedächtnis.
                      Ich hatte an dem Tag leider keine guten Voraussetzungen für eine längere Hörsession mitgebracht, aber da ich schon mal im Geschäft war und die Hörer präsent waren, wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Da ich mir beim letzten anhören eines Mr Speakers Aeons ein vorschnelles Urteil gebildet habe (glaube es war damals der "open" und nicht wie ich fälschlicherweise annahm der "closed"), wollte ich dem closed nochmal eine Chance geben. Angehört wurden in relativ kurzer Zeit (etwa 20min) der Stellia, Aeon Flow Closed und ein Hifiman HE-1000 (denke es war V2) hatte aber nicht nachgefragt diesbezüglich.

                      Wenn ich jetzt ins Detail gehen müsste, wäre ich überfordert. Dafür hat der kurze Höreindruck eine viel zu schwache Aussagekraft. Aber der erste spontane Eindruck war, dass mir der Aeon insgesamt angenehmer erschien. Er spielte ausgeglichener/entspannter und wirkte nicht so "überladen" für einen Closed Back. Beim Stellia war mir der Bass teilweise zu dominant (obwohl ich sehr auf Bass stehe) und obwohl die Energieverteilung besser als beim Denon AH-D7200 geregelt wurde, erschien sie mir dennoch ein wenig zu viel. Demnach baut der Hörer ein bisschen zu viel "Druck" auf. Von der Klangsignatur war der Aeon wesentlich neutraler, aber trotzdem nicht langweilig > das hatte ich beim damaligen Hören mit dem Aeon open ganz anders in Erinnerung, der erschien mir blutleer/langweilig. Diesmal war der Eindruck vom Mr Speaker sehr positiv.

                      Der HE-1000 hat es mir dann richtig angetan. Wirklich eine sehr schöne Präsentation (Bühne, Instrumente, Stimmen). Relativ große Bühne, jedes Instrument ist scharf umrissen und trotzdem wirkt er zu keiner Zeit sezierend. Die Stimmen der Sänger, männlich als auch weiblich, werden schön in Szene gesetzt und haben eine leicht warme/romantische Note.

                      Ich belasse es mal bei diesem Eindruck zum Hifiman, hier geht es schließlich um geschlossene Hörer.

                      rost:

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                        Zitat von Da1go Beitrag anzeigen
                        ...
                        Angehört wurden in relativ kurzer Zeit (etwa 20min) der Stellia, Aeon Flow Closed und ein Hifiman HE-1000 (denke es war V2) hatte aber nicht nachgefragt diesbezüglich.

                        Der HE-1000 hat es mir dann richtig angetan. Wirklich eine sehr schöne Präsentation (Bühne, Instrumente, Stimmen). Relativ große Bühne, jedes Instrument ist scharf umrissen und trotzdem wirkt er zu keiner Zeit sezierend. Die Stimmen der Sänger, männlich als auch weiblich, werden schön in Szene gesetzt und haben eine leicht warme/romantische Note.

                        Ich belasse es mal bei diesem Eindruck zum Hifiman, hier geht es schließlich um geschlossene Hörer.

                        rost:
                        Da wundert es mich nicht dass der HE-1000 (V2) so gut abgeschnitten hat denn es handelt sich um einen offenen Kopfhörer.

                        Hier ein Test:
                        https://www.mobilefidelity-magazin.d...iman-he1000-v2

                        P.S. Mein Favorit wäre bei den geschlossenen Kopfhörern mein Final Audio X :zustimm:

                        Grüße,
                        Rainer
                        KH-Kette: Cocktail-Audio N15D mit SSD -> T+A DAC 8 -> Eternal Arts TTP / Burson Conductor V2
                        KH: Final Audio D8000 / Final Audio Pandora VI / Klipsch HP-3 / Quad ERA-1 / AKG K712 PRO mit Dekoni Elite Sheepskin Pads / Audeze LCDi4
                        Verkabelung: Stephans (Solidcore) Netz-/Digital-/ Cinchkabel / Oyaide AR-910 XLR / Bow_Wazoo‘s KH-Kabel f. Quad ERA-1 und AKG K712 PRO / Mogami
                        DAP: Sony NW-WM1A
                        Zubehör: Telos Quantum Noise Resonator / Fisch Audiotechnik AFL Filterleiste
                        zu Gast waren: Final Audio Sonourous X, Audeze LCD2/3

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                          Zitat von rx3000 Beitrag anzeigen
                          Da wundert es mich nicht dass der HE-1000 (V2) so gut abgeschnitten hat denn es handelt sich um einen offenen Kopfhörer.

                          Hier ein Test:
                          https://www.mobilefidelity-magazin.d...iman-he1000-v2

                          P.S. Mein Favorit wäre bei den geschlossenen Kopfhörern mein Final Audio X :zustimm:

                          Grüße,
                          Rainer

                          Prinzipbedingt können offene KH imo mehr Vorteile vorweisen als Geschlossene. Aber darum geht es nicht, ich mag auch geschlossene KH sehr gerne habe ja schon zig offene Hörer gehabt bzw. gehört, aber der HE-1000 hat schon was Verlockendes.

                          Bei MobileFidelity kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso der HD820 so gut wegkommt. Das lässt einen schon stark zweifeln...ich denke aufgrund der Flagschiffbezeichnung und des stolzen Preises, darf der Test einfach nicht negativ ausfallen. Ich habe den Hörer inzwischen 3 mal gehört (zwei mal am HDV820) und er konnte mich bei keinem der drei Male überzeugen. Da spielt der HD800/S mindestens eine Liga drüber. Dabei rede ich gar nicht vom technischen Aspekt, das Klangbild war irgendwie diffus. Wer sich einen HD800 in geschlossen, mit mehr Tiefbass erhofft hatte wird enttäuscht. Ist nur meine Meinung, es gibt sicherlich welche denen er gefällt, mir jedenfalls nicht. Es ist natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber trotzdem versuche ich auch bei bei Hörern mit Klangsignaturen die nicht meiner Präferenz entsprechen, die positiven Eigenschaften rauszuhören.

                          Der HD820 hat mich deshalb so stark enttäuscht, weil er imo um einges schlechter als ein HD800/s ist, aber dann 1000€ mehr kostet....einmal war ich in Begleitung von zwei Freunden und diese setzten den HD820 relativ schnell wieder ab. Der Eine fragte mich ernsthaft, warum ein Hörer der (nach seinem persönlichen Eindruck) schlechter ist als sein Beyerdynamic DT770, knapp 2400€ kostet. Gut das mag jetzt für viele übertrieben klingen, aber es verdeutlich meiner Meinung nach etwas ganz deutlich: ein Hörer der 2400€ kostet MUSS! zu jeder Zeit und auf Anhieb besser klingen als ein 150€-KH. Wenn er das nicht tut, dann hat der Hersteller sein Ziel verfehlt. Vor allem wenn der Hörer seinen Status als Referenz/Flagschiff gerecht werden möchte, muss er sich beweisen.

                          Der Audeze LCD-XC hat mir für einen Geschlossenen z.B. sehr gefallen. Aber es ist bestimmt 3 Jahre her, als ich ihn das letzte Mal gehört habe. Vielleicht würde mein Urteil heute anders ausfallen, aber seinerzeit war das Einzige was ich wirklich kritisieren konnte das Gewicht und das unbequeme Kopfband.

                          rost:

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                            (Da1go)----
                            Das lässt einen schon stark zweifeln...ich denke aufgrund der Flagschiffbezeichnung und des stolzen Preises, darf der Test einfach nicht negativ ausfallen.
                            ---

                            Dieser mir völlig unbekannte "Aussie-Tester" eines L5000 macht es sehr "diplomatisch": er erläutert , was andere Phones besser können..und den betont den "Sammler- und Kult-Wert" ?? des L5000

                            "Limited Edition Audio Technica ATH-L5000 Review - King of Closed Backs
                            ?"
                            https://www.youtube.com/watch?v=Dp2vWcayFXs


                            Urs
                            Eine wenig beachtete „Schellack-Weisheit“ besagt:
                            Die Wahre Seele der Musik versteckt sich hinter Knistern und Rauschen….
                            ========
                            Mitglied der AAA Schweiz

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                              Bei mir ist jüngst ein Focal Elegia eingezogen, gebraucht (fast neu) von einem netten Kollegen erworben. Wie Mark und Robodoc/Prof-X ja bereits dankenswerter Weise berichtet haben, gewinnt der Elegia spürbar mit den (flachen) Brainwavz HM5 Lederpads (vor allem an Bühnengröße), ohne die tonale Balance deutlich zu verändern.

                              https://www.miniklangwunder.de/artik...eferenzklasse/
                              https://www.open-end-music.com/forum/audiophile-kopfh%C3%B6rer/kh-kopfh%C3%B6rer-testberichte-rezensionen/16338-focal-clear-kurzbericht?p=398740#post398740

                              Bei mir war ja auch der große Bruder des Elegia, ein Stellia, einmal längere Zeit zu Gast, der beste geschlossene Kopfhörer aus meiner Sicht. Da ich aber eher selten einen geschlossenen Kopfhörer benötige, wollte ich den Stellia nicht dauerhaft wenig gebraucht herumliegen haben. Beim deutlich günstigeren Elegia habe ich da weniger Gewissensbisse.

                              Auch der Elegia war bei mir schon mal kurz zu Gast und Brainwavz Lederpads sind von damals noch vorhanden. Ursprünglich hatte mich der Elegia mit diesen Pads bereits weitgehend überzeugt, allerdings war er als Ersatz für den Oppo PM-3 gedacht, der aufgrund des etwas besseren Seals und vor allem wesentlich besserer Transportabilität (kleiner, leichter) letztendlich doch geblieben ist, der Elegia damals jedoch nicht. Als langjähriger Benutzer eines (bzw. mehrerer) Utopia habe ich ein Paar Utopia-Pads verschlissen, von denen ich die Ringe behalten habe. Da ich kein Fan von doppelseitigem Klebeband bin, habe ich die Brainwavz Pads auf diese Ringe aufgezogen, um sie nun mit dem Elegia zu nutzen.

                              Als verwöhnter High-Ender war ich auch diesmal mit dem Elegia noch nicht ganz 100%ig happy, ist er doch relativ Mitten-lastig, im Stimmbereich teils etwas vorlaut, der Hochton minimal grobkörnig und der Bass fällt etwas frühzeitig ab. Der Verkäufer meines Elegia - selbst auf den Stellia umgestiegen - berichtete mit Begeisterung über das Moon Silver Dragon Kabel im Zusammenspiel mit dem Elegia. Das Silver Dragon solle neben den typischen klanglichen Vorzügen von Silberkabeln sogar mehr Bass haben als das Standardkabel von Focal. Das weckte in mir eher Skepsis und ein Kabel mit einem Neupreis (importiert) kaum unter dem Gebrauchtpreis des Kopfhörer selber wollte ich mir nicht zulegen. Zum Glück erinnerte ich mich daran, dass irgendwo noch ein günstiges passendes Silberkabel in der Krabbelkiste rumliegen müsste. Gesucht, gefunden - ein Reinsilberkabel von MavisModz zu einem recht schlanken Neupreis in der Gegend von 100 Euro, soweit ich mich erinnere.

                              Und tatsächlich, das Silberkabel gibt neben den Brainwavz Lederpads dem Elegia noch den nötigen Feinschliff. Das Silberkabel sorgt (untypisch) tatsächlich für etwas mehr Bass, der vor allem auch wesentlich straffer ist und spürbar tiefer reicht. Trotz des tiefer reichenden Bass bleibt die Distortion offenbar sehr gering. Die zuvor etwas vordergründigen Mitten sind harmonischer eingebunden, der Hochtonbereich löst besser auf. Der größte Effekt von "Kabelklang" seit dem Crystal Cable Double Duet mit dem Utopia! Der klangliche Mehrwert durch das Silberkabel fällt auch deswegen so groß aus, weil offenbar die Standardkabel von Focal etwas "sounden". Dieses warme (Grundton-lastige) Sounding der Focal Standardkabel passt aus meiner Sicht hervorragend zum Utopia, jedoch überhaupt nicht zum Elegia.

                              Diesmal ist sicher, der Elegia ist gekommen um zu bleiben. Mit den Brainwavz Lederpads und einem Reinsilberkabel spielt der Kopfhörer locker eine Liga über dem Original. In dieser veredelten Form kommt der Elegia selbst dem Stellia einigermaßen nahe. Ich habe zwar keinen Stellia mehr zum direkten Vergleich parat, aber natürlich erscheint mir der Stellia in meiner Erinnerung dank Beryllium etwas schneller und bei komplexen Passagen etwas souveräner. Der Elegia punktet demgegenüber nun aber mit mindestens ebenso ausgewogener tonaler Balance und fällig ein keinem Teilaspekt mehr deutlich ab. Für einen Elegia in dieser Ausgestaltung könnte Focal sicher das Doppelte für den Kopfhörer verlangen.

                              Mein Fazit: Elegia + Brainwavz Lederpads + Silberkabel = ein geschlossener Kopfhörer mit überragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer den Elegia mit dem Standardkabel nutzt, sollte ernsthaft überlegen, es zu ersetzen. "Best of Closed" bleibt zwar der Stellia, aber ein optimierter Elegia lässt den sonstigen Mitbewerb größtenteils recht alt aussehen.

                              Cheers,
                              Bernie


                              Zuletzt geändert von xxx1313; 10.08.2020, 00:56.
                              Marmorstein, Focal Utopia, Oppo PM-3, Focal Sprit Classic; SP2000.

                              Kommentar


                                Zitat von xxx1313 Beitrag anzeigen
                                Bei mir ist jüngst ein Focal Elegia eingezogen, gebraucht (fast neu) von einem netten Kollegen erworben. Wie Mark und Robodoc/Prof-X ja bereits dankenswerter Weise berichtet haben, gewinnt der Elegia spürbar mit den (flachen) Brainwavz HM5 Lederpads (vor allem an Bühnengröße), ohne die tonale Balance deutlich zu verändern.

                                https://www.miniklangwunder.de/artik...eferenzklasse/
                                https://www.open-end-music.com/forum/audiophile-kopfh%C3%B6rer/kh-kopfh%C3%B6rer-testberichte-rezensionen/16338-focal-clear-kurzbericht?p=398740#post398740

                                Bei mir war ja auch der große Bruder des Elegia, ein Stellia, einmal längere Zeit zu Gast, der beste geschlossene Kopfhörer aus meiner Sicht. Da ich aber eher selten einen geschlossenen Kopfhörer benötige, wollte ich den Stellia nicht dauerhaft wenig gebraucht herumliegen haben. Beim deutlich günstigeren Elegia habe ich da weniger Gewissensbisse.

                                Auch der Elegia war bei mir schon mal kurz zu Gast und Brainwavz Lederpads sind von damals noch vorhanden. Ursprünglich hatte mich der Elegia mit diesen Pads bereits weitgehend überzeugt, allerdings war er als Ersatz für den Oppo PM-3 gedacht, der aufgrund des etwas besseren Seals und vor allem wesentlich besserer Transportabilität (kleiner, leichter) letztendlich doch geblieben ist, der Elegia damals jedoch nicht. Als langjähriger Benutzer eines (bzw. mehrerer) Utopia habe ich ein Paar Utopia-Pads verschlissen, von denen ich die Ringe behalten habe. Da ich kein Fan von doppelseitigem Klebeband bin, habe ich die Brainwavz Pads auf diese Ringe aufgezogen, um sie nun mit dem Elegia zu nutzen.

                                Als verwöhnter High-Ender war ich auch diesmal mit dem Elegia noch nicht ganz 100%ig happy, ist er doch relativ Mitten-lastig, im Stimmbereich teils etwas vorlaut, der Hochton minimal grobkörnig und der Bass fällt etwas frühzeitig ab. Der Verkäufer meines Elegia - selbst auf den Stellia umgestiegen - berichtete mit Begeisterung über das Moon Silver Dragon Kabel im Zusammenspiel mit dem Elegia. Das Silver Dragon solle neben den typischen klanglichen Vorzügen von Silberkabeln sogar mehr Bass haben als das Standardkabel von Focal. Das weckte in mir eher Skepsis und ein Kabel mit einem Neupreis (importiert) kaum unter dem Gebrauchtpreis des Kopfhörer selber wollte ich mir nicht zulegen. Zum Glück erinnerte ich mich daran, dass irgendwo noch ein günstiges passendes Silberkabel in der Krabbelkiste rumliegen müsste. Gesucht, gefunden - ein Reinsilberkabel von MavisModz zu einem recht schlanken Neupreis in der Gegend von 100 Euro, soweit ich mich erinnere.

                                Und tatsächlich, das Silberkabel gibt neben den Brainwavz Lederpads dem Elegia noch den nötigen Feinschliff. Das Silberkabel sorgt (untypisch) tatsächlich für etwas mehr Bass, der vor allem auch wesentlich straffer ist und spürbar tiefer reicht. Trotz des tiefer reichenden Bass bleibt die Distortion offenbar sehr gering. Die zuvor etwas vordergründigen Mitten sind harmonischer eingebunden, der Hochtonbereich löst besser auf. Der größte Effekt von "Kabelklang" seit dem Crystal Cable Double Duet mit dem Utopia! Der klangliche Mehrwert durch das Silberkabel fällt auch deswegen so groß aus, weil offenbar die Standardkabel von Focal etwas "sounden". Dieses warme (Grundton-lastige) Sounding der Focal Standardkabel passt aus meiner Sicht hervorragend zum Utopia, jedoch überhaupt nicht zum Elegia.

                                Diesmal ist sicher, der Elegia ist gekommen um zu bleiben. Mit den Brainwavz Lederpads und einem Reinsilberkabel spielt der Kopfhörer locker eine Liga über dem Original. In dieser veredelten Form kommt der Elegia selbst dem Stellia einigermaßen nahe. Ich habe zwar keinen Stellia mehr zum direkten Vergleich parat, aber natürlich erscheint mir der Stellia in meiner Erinnerung dank Beryllium etwas schneller und bei komplexen Passagen etwas souveräner. Der Elegia punktet demgegenüber nun aber mit mindestens ebenso ausgewogener tonaler Balance und fällig ein keinem Teilaspekt mehr deutlich ab. Für einen Elegia in dieser Ausgestaltung könnte Focal sicher das Doppelte für den Kopfhörer verlangen.

                                Mein Fazit: Elegia + Brainwavz Lederpads + Silberkabel = ein geschlossener Kopfhörer mit überragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer den Elegia mit dem Standardkabel nutzt, sollte ernsthaft überlegen, es zu ersetzen. "Best of Closed" bleibt zwar der Stellia, aber ein optimierter Elegia lässt den sonstigen Mitbewerb größtenteils recht alt aussehen.

                                Cheers,
                                Bernie


                                Danke für deine Eindrücke und Tipps!
                                hey, du solltest den Stellia mal mit einem guten OCC Silber Kabel hören ;-)

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