Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Neuer Stax Thread

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von cucera Beitrag anzeigen

    Ist das nicht genau die Definition der Wirkung des Dämpfungsfaktors?Die Stax Kopfhörer haben grob eine Kapazität von 100pF. Die Niedrigste Impedanz im hörbaren Spektrum liegt dann bei 20 KHz bei ca 80kΩ also bei Dämpfungsfakror 16. Je weiter die Frequenz fällt desto höher wird der Dämpfungsfaktor. Wo liegt da ein Kontrollproblem?
    ​​​​​​Wäre die Frage, ob man die Definition des Dämpfungsfaktors auf elektrostatische Systeme direkt übertragen kann, schliesslich muss das System nicht gegen eine Gegen-EMK arbeiten.

    Kommentar


      Ja kann man. Vereinfacht (Realität im Detail etwas komplizierter) ist ein Dynamischer Treiber ein Induktivität und ein Elektrostat eine Kapazität. Beide haben eine nichtlineare Impedanzkurve . Der Dynamische braucht am meisten Stromlieferfähigkeit im Tiefton der Elektrostat im Hochton. Nur Magnetostaten verhalten sich wie ein ohmscher Widerstand.
      Beste Grüße
      Dan

      ----------------------------------------
      parttime audiophile parttime sceptic

      Kommentar


        Zitat von cucera Beitrag anzeigen
        Ja kann man. Vereinfacht (Realität im Detail etwas komplizierter) ist ein Dynamischer Treiber ein Induktivität und ein Elektrostat eine Kapazität. Beide haben eine nichtlineare Impedanzkurve . Der Dynamische braucht am meisten Stromlieferfähigkeit im Tiefton der Elektrostat im Hochton. Nur Magnetostaten verhalten sich wie ein ohmscher Widerstand.
        Kannst du das genauer erklären ?
        Ist ja eher gegensätzliches Verhalten. Beim Elektrostaten sehe ich kein Feder-Masse-System und keine Gegen-EMK, welche gedämpft werden muss.

        Kommentar


          Ich hoffe, ich darf die Experten kurz unterbrechen und von meinen laienhaften Löterfahrungen mit den Stax-Steckern von Peter Kloss berichten.

          Lange habe ich mich schon mit dem Gedanken gespielt, den häßlichen Nickelstecker an meinem HE 60 durch einen der schönen Stecker, die Peter Kloss in den Ebay-Kleinanzeigen für 49.-€ anbietet, zu ersetzen. Etwas abgeschreckt davor hatten mich bisher meine bescheidenen Lötkenntnisse und die Frage der richtigen Polung beim HE 60. Die Langweile durch Corona hat aber schließlich den innerenSchweinehund besiegt und mich das Projekt beginnen lassen.

          Nach 4 Tagen war der Stecker in Ö. Sehr schön verarbeitet und schwerer als gedacht. So wertig, wie es ein HE 60 verdient.
          Sehr spannend dann der Moment, als ich mit einer großen Schere das Kabel unwiederbringlich cutte. Erlösend, dass die Kabelfarben mit denen von Mjölnir zusammenpassen. Das richtige, saubere Ablängen erweist sich als schwierig, weil mein Kabelcutter die feinen Drähte nicht akzeptiert und einen anderen habe ich nicht.
          Die ersten beiden Versuche, die beiden Kanäle rechts und links direkt an der Platine anzulöten und die beiden Bias-Leitungen gemeinsam direkt am Pin anzulöten, schlagen fehl. Schade, weil so die Verlegung der Kabel am leichtesten wäre.
          Auf Anfrage empfiehlt Peter Kloß, die Pins direkt zu verlöten. (Antworten kommen übrigens sehr schnell, danke!). Das ist etwas fummeliger funktioniert aber dann gleich beim ersten Versuch.
          So sah der Stecker vorher aus.

          So nachher:

          Haptisch und optisch eine Augenweide. Da schließe ich den HE 60 gerne wieder an.

          1. Versuch mit Kabel an den Lötstellen der Platine

          Endgültige Version direkt an den Pins:

          Peter Kloss hat jetzt seine Anzeige zu den Steckern mit folgenden Hinweisen ergänzt:

          Löten Sie die Goldstifte an der Platine fest. So haben sie guten Kontakt und können sich nicht lösen.

          Achten Sie auf die sichere Abschirmung der Kabelenden.

          Ich empfehle, die Kabel direkt an die Stifte zu löten. Das verkürzt den Signalweg gegenüber der Platine.

          Schraubengröße TORX T9 - nicht zu fest anziehen - Teflon ist ein relativ weiches Material !

          folgendes habe ich in der Anzeige meiner Stecker ergänzt.
          folgendes habe ich in der Anzeige meiner Stecker ergänzt.
          Fazit:
          Mit der jetzigen Erfahrung und dem richtigen Werkzeug ist der Umbau kein Problem. Der Klang verändert sich nicht wirklich, es macht aber mehr Spaß so einen Stecker anzufassen und einzustecken. Mir war es dass Geld wert, man isst ja auch mit den Augen.











          zum Aufbau der Stecker :

          Löten Sie die Goldstifte an der Platine fest. So haben sie guten Kontakt und können sich nicht lösen.

          Achten Sie auf die sichere Abschirmung der Kabelenden.

          Ich empfehle, die Kabel direkt an die Stifte zu löten. Das verkürzt den Signalweg gegenüber der Platine.

          Schraubengröße TORX T9 - nicht zu fest anziehen - Teflon ist ein relativ weiches Material !





          Hinweise zum Aufbau der Stecker :

          Löten Sie die Goldstifte an der Platine fest. So haben sie guten Kontakt und können sich nicht lösen.

          Achten Sie auf die sichere Abschirmung der Kabelenden.

          Ich empfehle, die Kabel direkt an die Stifte zu löten. Das verkürzt den Signalweg gegenüber der Platine.

          Schraubengröße TORX T9 - nicht zu fest anziehen - Teflon ist ein relativ weiches Material !

          Zuletzt geändert von Dynavit; 08.04.2021, 17:18.
          Roon Rock auf NUC i7,Sotm sMS Ultra Neo, Sotm USBUltra, Stefan‘s USB, audioquest Diamond, Paltauf Universal-KHVerstärker und NOS DAC, Stax SRD-X pro, ifi iCAN SE, Stax 009, 007 mk1, 4070, 507, SR 404 LE, 404, 300LE, Nova Signature, Signature, Lambda Pro, Sigma Pro, Lambda Normal, SR-X Mark3, Sennheiser HE60, Mysphere 3.2, AKG K1000, Ergo AMT, Abyss 1266, Audeze XC, Sennheiser HD 800 DuPont, HD 600, 580, AKG k812, Grado GH2, The White HP, GS 3000e, Oriolus 2nd., Nordost, Synergistic Research Basen, Harmonix, Shun Mook; PS Audio P500, Isotek Aquarius

          Kommentar


            Sehr wichtig - ein guter Lötkolben - an Besten ein Geregelter, die Temperatur passend zum Schmelzpunkt des Lots eingestellt. Und das Flussmittel nicht vergessen, gutes Lot hat das eingebaut. Ich löte lieber noch mit Sn62Pb36Ag2.

            Die Lötstellen auf den Bildern sehen nicht gerade optimal aus. Wenn diese eine glatte glänzende Oberfläche aufweisen sind sie optimal.
            Besser auch das Drahtende irgendwie fixieren um ein Verwackeln während des Erstarrungs-Prozesses zu vermeiden.


            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: lot(1).jpg
Ansichten: 236
Größe: 42,6 KB
ID: 598046

            Fritz
            KH: AKG K812, K872, K712, K271 MKII, Austrian Audio Hi X55 / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, AKG Q701, K701, K550, K501
            Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2

            Kommentar


              Ich muss mich noch ganz schwer entschuldigen, den Namen von Peter Kloos in meinem Bericht falsch geschrieben zu haben. Tut mir echt leid und ist mir sehr unangenehm. Peter Kloos ist also der richtige Name!
              Sorry
              tom
              Roon Rock auf NUC i7,Sotm sMS Ultra Neo, Sotm USBUltra, Stefan‘s USB, audioquest Diamond, Paltauf Universal-KHVerstärker und NOS DAC, Stax SRD-X pro, ifi iCAN SE, Stax 009, 007 mk1, 4070, 507, SR 404 LE, 404, 300LE, Nova Signature, Signature, Lambda Pro, Sigma Pro, Lambda Normal, SR-X Mark3, Sennheiser HE60, Mysphere 3.2, AKG K1000, Ergo AMT, Abyss 1266, Audeze XC, Sennheiser HD 800 DuPont, HD 600, 580, AKG k812, Grado GH2, The White HP, GS 3000e, Oriolus 2nd., Nordost, Synergistic Research Basen, Harmonix, Shun Mook; PS Audio P500, Isotek Aquarius

              Kommentar

              Lädt...
              X