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Test RAAL REQUISITE HSA1b

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    Test RAAL REQUISITE HSA1b

    Hallo zusammen,

    nach relativ viel Stress in der Firma kam ich am WE endlich wieder mal zum Schreiben und konnte endlich den Testbericht zum HSA1b fertig stellen.

    Ihr findet meine Rezension zum RAAL wie üblich auf Musicalhead unter: https://musicalhead.de/2021/06/08/te...quisite-hsa1b/

    Ich wünsche euch kurzweilige Unterhaltung und einen schönen Abend.

    Lieben Gruß
    Wolfgang

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: HSA1b.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,29 MB ID: 607269
    Meet the Musicalhead.de

    #2
    Hallo Wolfgang,
    vielen Dank für diesen Testbericht. Es ist immer wieder spannend, was sich da so am Markt tut.

    Passend zum Wetter könnte die RAAL-Kombination zusätzlich die willkommene Ohrfreiheit bieten.

    Wie hat sich denn der KHV am Abyss gezeigt, falls Du das getestet hast?

    Mit freundlichem Gruße
    Jürgen

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      #3
      Wie ich sehe hat der Susvara auch endlich den Abyss 1266 TC verdrängt. Der Fang Geniestreich am Niimbus macht es für mich nahezu undenkbar, das es irgendwie noch schlagbar ist. Wer mich kennt weiß, dass Bass für meine Musik wichtig ist. Deshalb kam der Raal nie in Frage. Aber ich glaube schon, dass er in allen sonstigen Attributen weit weit vorne spielt. Wie auch ein Mysphere den ich in und auswendig kenne.

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        #4
        Hallo Jürgen, hallo Thomas,

        natürlich habe ich den HSA1b auch am AB1266 PHI TC getestet, ebenso wie an meinen anderen KH, da ich den RAAL-Verstärker zwischenzeitlich gekauft habe. Auch am ABYSS lief der HSA1B sehr gut, allerdings gefiel er mir am SUSVARA etwas besser, insbesondere an den LS-Ausgängen.

        Die Tatsache, dass der ABYSS sich meines Erachtens bei Spielpartnern deutlich wählerischer zeigt als der HIFIMAN, führte im Übrigen auch zum Platztausch in meinen TOP10 auf Musicalhead. Denn nur am RIVIERA AIC10 erarbeitet sich der AB1266 PHI TC (mit Mullard NOS-Röhrenbestückung) minimale klangliche Vorteile im Vergleich zum SUSVARA und selbst diese Einschätzung ist zuweilen von meiner jeweiligen "Tagesform" abhängig... 😁

        Der HIFIMAN spielt dagegen mit sehr viel mehr Spielpartnern exzellent zusammen, was ihm aus meiner Sicht somit natürlich einen praktischen Vorteil verschafft - daher auch der Wechsel im Ranking auf Musicalhead. Meine Frau hat's überdies gefreut.

        Die RAAL-Kombi erzielt im Tiefbass natürlich nicht den Druck eines SUSVARA oder AB1266 PHI TC. Aber der SR1a schafft es in Verbindung mit dem HSA1b eben perfekt, die systemimmanenten Grenzen des gemeinen "Kopfhörens" zu überwinden und dadurch ein Maß an Echtheit zu vermittlen, was die beiden Erstgenannten in dieser Form einfach nicht leisten (können). Und dieses musikalische Erlebnis ist mir persönlich halt den 1. Platz wert. 🙂

        Der MYSPHERE zielt natürlich grundsätzlich in die gleiche Richtung wie der RAAL, kann der beschriebenen Kombination aus SR1a, HSA1b und SE728 klanglich aber nicht ganz das Wasser reichen. Insbesondere die dynamischen Einschränkungen bei höheren Pegeln im Bassbereich und eine etwas geringere Transientengeschwindigkeit werfen den dynamischen KH in Sachen Authentizität meiner Meinung nach leicht zurück.

        Denn selbstverständlich habe ich auch den MYSPHERE mit dem SR1a am HSA1b verglichen...😉 Nichtsdestotrotz bietet aber auch der LB ein einmaliges Hörerlebnis, gar keine Frage.

        Lieben Gruß
        Wolfgang
        Meet the Musicalhead.de

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          #5
          Ach Wolfgang...

          ...musst Du uns denn immer den Mund so wässrig machen?
          Da sind schon wieder so einige schlaflose Nächte vorprogrammiert, in denen man über den Sinn oder Unsinn der eigenen Gerätschaften nachdenkt und insgeheim schon mit dem RAAL fremdgeht...
          Aber Spaß beiseite: Vielen Dank für einen wieder einmal sehr spannenden Hörbericht aus der Welt rund um den heiligen Gral!
          Deine Begeisterung kann ich absolut nachvollziehen - ich durfte den RAAL ja bereits hören und war perplex bezüglich der irren Realitätsanmutung und der für einen Kopfhörer unfassbaren räumlichen Darstellung.
          Und das war noch an dem alten Verstärker...
          Möchte lieber gar nicht wissen, was da jetzt so geht.
          Eventuell muss ich mir doch in der nächsten Zeit abends einen zweiten Single Malt genehmigen, damit ich ohne Grübeln zügig in den so wichtigen Nachtschlaf gleiten kann...


          Viele Grüße von der sommerlichen Küste
          Carsten


          AHP Klangmodul > HMS Wandsteckdose > PS Audio AC12 > PS Audio Powerplant P3 > HMS Energia Suprema > Ayon CD-10 II Signature > HMS Suprema SR XLR > Trafomatic Primavera > Abyss AB 1266 Phi TC mit JPS SuperConductor HP + Hifiman HE1000 V2 mit Cardas Clear und Lavricables Master Silver. Rack: Creaktiv Audio 1-4 mit Black Forest Audio Soundboard,
          Netzentstörung mit Black Forest Harmonizer, Auth-Filtern, Turmalinsteckern und Klappferriten.

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            #6
            Hallo Wolfgang,

            vielen Dank für deinen überaus interessanten Bericht zum HSA1b! Wie immer ist es ein Vergnügen, deine Texte zu lesen. Besonders gefreut hat mich auch, dass du auf das Thema "Kabel" eingegangen bist.

            Seit einigen Tagen spielt das Silberkabel bei mir zu Hause, und ich kann deine Einschätzung hundertprozentig bestätigen. Ich habe noch nie bei einem Kabeltausch (egal ob Lautsprecher, NF oder Kopfhörer) eine so deutliche Verbesserung des Klangs wahrgenommen. Einfach phänomenal! Wie machen die das?? Das Kabel sieht ja sehr unspektakulär aus, ist optisch auch recht dünn, aber klanglich ganz groß! Erstaunlicherweise wird das Klischee vom "hellen Silberklang" überhaupt nicht bestätigt, ganz im Gegenteil. Das Klangbild wird insgesamt etwas runder, deutlich fülliger, ohne jedoch im geringsten an Transparenz und Auflösung einzubüßen.

            Man kann nur allen RAAL Besitzern raten, dieses Kabel anzuschaffen (odr wenigstens zu testen), denn erst damit entfaltet sich das volle Potential dieses einmaligen Kopfhörers. Die Investition von ca. 1000 Euro ist zwar kein Pappenstiel, lohnt sich aber unbedingt, auch wenn man den HSA1b noch nicht ins Auge fassen kann oder will.

            Gruß Helmut

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              #7
              Hallo Helmut,

              mir ist es ähnlich ergangen wie dir. Selten nimmt ein einzelnes Kabel auch meiner Erfahrung nach einen derartigen Einfluss auf das Klangbild. Somit ist das RIBBON SE728 fast schon ein „must have“ für den RAAL-Eigner…😉

              Lieben Gruß
              Wolfgang
              Meet the Musicalhead.de

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                #8
                Grüß Gott in die illustre Runde. So, willkommen im Club, der nächste 3-4k Kopfhörer, bei welchem ein Kabel nachgekauft werden...sollte...

                Lg. Christoph
                Hifiman HE-4 * AKG 812 made in austria+Mesh * MEZE EMPYREAN * Naim Headline + Teddy Pardo PSU * Audeze Mobius + FIIO Q5s + Huawei M5Pro

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                  #9
                  Hallo Christoph,
                  da Du dich anscheinend noch nicht wirklich ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt hast, würdest Du dich wundern, wie viele Kopfhörer von einem anderen (besseren) Kabel profitieren können.
                  Es geht ja in der Regel nicht darum, dass der KH mit dem Originalkabel unbedingt schlecht klingt.
                  Vielmehr ist es halt oft möglich, mit einem anderen Kabel NOCH mehr aus ihm herauszuholen.
                  Manchmal geht es natürlich auch in Richtung Geschmacksache - je nach Material das Kabels z.B. und manchmal bringt es anderes Kabel eben auch deutlich mehr Information.
                  Das ist doch nichts anderes als Tuning, wie es im HiFi ja auch seit Jahrzehnten nicht unüblich ist.
                  Ich persönlich habe für mich und meine Kopfhörer bislang noch immer ein Aftermarket-Kabel gefunden, womit ich sie - für meine Ohren - noch einmal spürbar verbessern konnte.
                  Das muss aber nicht (unbedingt) heißen , dass die Hersteller grundsätzlich am Kabel massiv gespart haben.

                  Schönen Gruß
                  Carsten

                  AHP Klangmodul > HMS Wandsteckdose > PS Audio AC12 > PS Audio Powerplant P3 > HMS Energia Suprema > Ayon CD-10 II Signature > HMS Suprema SR XLR > Trafomatic Primavera > Abyss AB 1266 Phi TC mit JPS SuperConductor HP + Hifiman HE1000 V2 mit Cardas Clear und Lavricables Master Silver. Rack: Creaktiv Audio 1-4 mit Black Forest Audio Soundboard,
                  Netzentstörung mit Black Forest Harmonizer, Auth-Filtern, Turmalinsteckern und Klappferriten.

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                    #10
                    LOSAMOL

                    Hallo Christoph,

                    natürlich kannst du den SR1a ohne Probleme auf klanglich höchstem Niveau auch mit dem Serienkabel betreiben, das hat Carsten schon richtig bemerkt.

                    Das SE728 ist optisch auch nahezu identisch mit dem Serienkabel, besitzt also keine Vorteile hinsichtlich der Verarbeitung. Zumindest äußerlich nicht.

                    Es ist aber halt die perfekte Ergänzung zu den beiden anderen Komponenten. Ob einem das den Aufpreis von 1.000 USD tatsächlich wert ist, muss selbstverständlich jeder für sich entscheiden.

                    Lieben Gruß
                    Wolfgang
                    Meet the Musicalhead.de

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                      #11
                      Zitat von Deichgraf Beitrag anzeigen
                      Hallo Christoph,
                      da Du dich anscheinend noch nicht wirklich ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt hast
                      War reiner Sarkasmus Carsten, ich war einer der ersten überhaupt mit dem MEZE Empyrean, daß original Kupfer Kabel habe ich sofort lautstark hier im Forum im eigenen Faden für den Empyrean kritisiert.

                      Ich habe von Forza Audio Works

                      Mini XLR für Audeze, Meze

                      Hifiman 2.5mm-3.5 mm Stecker Kopfhörerseitg

                      3.5mm Stecker passt u.a. auch für Denon - T+A

                      3.5mm Klinke Anschlußseite für den Verstärker reinsilber von moon audio für meine AKG 812 PRO.

                      ​​​Lg. Christoph


                      ​​​​​
                      Hifiman HE-4 * AKG 812 made in austria+Mesh * MEZE EMPYREAN * Naim Headline + Teddy Pardo PSU * Audeze Mobius + FIIO Q5s + Huawei M5Pro

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                        #12
                        Da lobe ich mir Stax und Grado: Kaufen, hören und gut ist.
                        Ich habe ja selbst für alle anderen KH After-Market-Kabel, aber angenehm und sorgenfrei finde ich es trotzdem, wenn man sich über andere Kabel den Kopf nicht zerbrechen braucht. Außerdem ist jede Steckverbindung sowieso eine Schwachstelle.
                        Roon Rock auf NUC i7,Sotm sMS Ultra Neo, Sotm USBUltra, Stefan‘s USB, audioquest Diamond, Paltauf Universal-KHVerstärker und NOS DAC, Woo WA11, Stax SRD-X pro, ifi iCAN SE, Grado RSA; Stax 009, 007 mk1, 4070, 507, SR 404 LE, 404, 300LE, Nova Signature, Signature, Lambda Pro, Sigma Pro, Lambda Normal, Dan Clark VOCE, Sennheiser HE60, Mysphere 3.2, AKG K1000, Ergo AMT, Abyss 1266, Audeze XC, Sennheiser HD 800 DuPont, HD 600, 580, AKG k812, Grado RS1,GH2, GS3000, Oriolus 2nd., Nordost, Synergistic Research Basen, Harmonix, Shun Mook; PS Audio P500, Isotek Aquarius

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                          #13
                          Zitat von Dynavit Beitrag anzeigen

                          Da lobe ich mir Stax und Grado: Kaufen, hören und gut ist.
                          Ich habe ja selbst für alle anderen KH After-Market-Kabel, aber angenehm und sorgenfrei finde ich es trotzdem, wenn man sich über andere Kabel den Kopf nicht zerbrechen braucht. Außerdem ist jede Steckverbindung sowieso eine Schwachstelle.
                          Hallo Tom,

                          das kann man so und so sehen.

                          Bei Stax und Grado waren mir die Kabel jeweils zu kurz. Und dann bleibt bei beiden nur die Möglichkeit eines zweiten Kabels als Verlängerung.

                          Im Übrigen: so sehr ich den eigenständigen Charme von Grado mag, aber diese wulstigen Kabel…

                          VG Uli

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                            #14
                            Hallo Wolfgang,

                            auch von mir Gratulation zu diesem hervorragenden Testbericht. Dieser Raal Requisite ist eigentlich die Lösung für den Raal Bändchen Kopfhörer.
                            Ich hatte ja auch schon das Glück diesen tollen Kopfhörer bei der Audiovista in Krefeld hören zu dürfen. Ich war sehr beeindruckt, denn auf der Audiovista standen fast alle Spitzenkopfhörer als Vergleich zur Verfügung bis hin zum HE 1 von Sennheiser. Aber dieser Raal überzegte mit einem freien und offenen Klangraum wie es nur wenige Hörer präsentieren können und dazu war sogar die Bassqualität überzeugend.
                            Der Nachteil dieses Hörers ist jedoch die sehr geringe Impedanz (kleiner 1 Ohm). Das kann kein Kopfhörerverstärker antreiben, das ist praktisch Kurzschluß für diese Verstärker.
                            Deshalb wurde ja mit einem Vollverstärker, der mit einem Widerstandsnetzwerk abgeschlossen war, angetrieben. Verlust von 90% der Leistung in den Widerständen, das ist sicher nicht der Königsweg. Aber mir fiel eigentlich auch nichts besseres ein. Jedoch wie sie es jetzt geschafft haben einen Verstärker der seine Leistung bei so niedriger Impedanz abgeben kann, ist mir ein Rätsel. Das ist schon eine große konstruktive Leistung, denn so etwas gab es meines Wissens bis jetzt noch nicht.
                            Wolfgang, vielleicht kannst Du dazu noch ein paar erklärende Worte schreiben, ohne Betriebsgeheimnisse preiszugeben.
                            Das diese Kombination auch klanglich noch einen Sprung nach vorne gemacht hat, kann ich mir durchaus vorstellen.
                            Für mich war jedoch die absolute Traumkombination auf der Audiovista und damit auch der Maßstab der Prototyp eines Elektrostaten von Dieter Mallach. Ich weiss, er ist sehr monströs und er braucht zum Antrieb auch einen gewaltigen Röhren Verstärker, es war der Mal Valve five der auch 15 000,-€ kostet. Du kennst ja diese Kombination auch und vielleicht kannst Du sagen wie dicht die Raal Kombination hier klanglich aufgeschlossen hat. Die Raal Kombi hat allerdings den Vorteil, daß sie jetzt schon Realität ist und bei dem Mallach Prototypen steht es in den Sternen ob sie überhaupt jemals den Serienstand erreicht. Und vor allen Dingen bleibt auch dort noch abzuwarten was vom Klang noch übrig bleibt,wenn ein Industriedesigner hier Hand anlegt und ihn überarbeitet.

                            viele Grüße
                            Hans

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