Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Strom bei der Audio im Test

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Strom bei der Audio im Test

    Wenn ich mal wieder so ein Schwachfug lese wie:
    … extrem verseuchter/verschmutzter Strom wurde erzeugt und getestet mit dem Fazit:
    XXX oder so, oder YYY oder so braucht man wohl nicht...

    Einfach das Bild sehen und das Testfile hören.
    Diese Störung habe ich einfach mit dem WaveCleaner und einen PC/MAC Netzgerät erzeugt und schlug selbst durch ein AD Wandler mit aufwändigem Schaltnetzteil komplett durch.

    Schaltnetzteil:
    Dem sagt man ja nach das sie völlig unabhängig von der Stromquelle arbeiten und völlig unempfindlich gegenüber Störungen vom Netz seien.

    Hier die einzige Wahrheit:
    Es stimmt weder der Test, noch die Aussage von diversen gewerblichen aus Nachbarschaftsforen noch deren Inhalt.

    Sehen und Hören und selber versuchen und schon sind diese Schwachfug-Behauptungen nieder gelegt.

    #2
    AW: Strom bei der Audio im Test

    http://www.truetrackrec.de/Stoerung.wav

    Kommentar


      #3
      AW: Strom bei der Audio im Test

      Dirk,

      Schwachfug ist das keineswegs. Nun, ich habe den Test noch nicht gelesen (kommt erst Dienstag), aber ich kann nach meiner Erfahrung sagen, daß so ein Kurztest (direkt umschalten?) mit Netzfiltern nicht funktioniert. Habe selbst so spasseshalber meine Filterung ausprobiert - Ergebnis: ich fragte mich, warum ich die überhaupt angeschafft habe. Habe aber nicht gleich aufgegeben, denn ich hatte vor meiner Filterzeit öfters in der Woche kaum noch Lust, Musik zu hören, weil manchmal "nervig". Das Klangbild an sich verändert sich nicht merklich, nur macht man sich kein Bild, wie man das ganze aufnimmt, wenn man langzeithört, schliesslich höre ich (wenn ich denn mal anfange) schon >2 Std.

      Bei mir fällt es am extremsten auf, wenn ich nach langer Hörzeit mit Filterung die Dinger in der Woche abklemme (Industrie als Nachbar), im A/B-Test machst du da keinen Stich. Ist ja nicht so, daß gleich 10dB Höhenabfall damit einhergehen.

      Nun hat A*DIO gerade noch Störungen simuliert - OK, was sollen sie auch machen, wenn der Strom an sich "sauber" ist. Ob man dann durch das Klangbild eher dazu neigt, die Schose abzuschalten oder Lust verspürt, lauter und ausgiebiger zu hören, bekommt man durch ein Stückchen "Bach" hier, ein Stückchen "Madonna" dort nicht heraus. Ich werde nie verstehen, wie man "ganzheitliches Hören" (was man ja ansonsten tut beim Musikhören) mit der eingeschränkten Aufnahme beim Blind- oder A/B-Testen gleichsetzen kann. Ob mir ein Schuh drückt, bekomme ich auch nicht beim Anprobieren heraus. Und im Laden beim Kurzzeitlaufen auch nicht. So kauft aber jeder sein Schuhwerk. Zuhause dann kommen Pflaster an die Ferse, Dehnungsspray und Einlagen dazu, damit man wenigstens ohne Blasen zum Einkaufen kommt.

      Zugegeben, der Vergleich ist hinkend, beschreibt aber das Dilemma mit der Langzeitzufriedenheit. Die, die das Klangbild unter der Woche "nervt", können sich dann ja einbilden, daß ihre Tagesverfassung "unten" ist und sich mit Johanniskraut "aufheitern". Wobei die Tagesverfassung auch nicht wegzudiskutieren ist.

      Aber Dirk, du weisst ja, wie das mit den F(l)achblättern ist. Die Spötter und Schönredner drehen sich wie die Wetterfahne. Kaum, daß A*DIO nun getestet hat, daß da NICHTS ist, wird sie hochkompetent eingestuft und allerorts zitiert, warte mal ab, bis wieder ein Test kommt, der den Herren nicht ins Weltbild passt - dann wird wieder "schenkelgeklopft" und so wird plötzlich aus einem Fachblatt ein Käseblatt.

      Lass' sie doch machen. Jeder ist selbst mündig genug, sich ein Urteil zu bilden (nach einer gewissen Probezeit). Ich brauche keinen "Erklärbär", der mir den rechten Pfad zeigen muss (manche "müssen" mir da zu oft und dann werden sie "inkontinent", sprich: genau so lästig).

      Das war das Wort zum Sonntag.

      Gruß
      BERND

      PS: apropos Filterung. Ich habe auch "ohne" (weil sie zum Umbau weg waren) vorzüglich gehört. Seit sie wieder dranhängen, ist der 1000VA-Ringkern meiner Monos zu keiner Tageszeit hörbar (GAR NICHT!!). Nur beim Drauflegen des Ohres ist ein entfernt erkennbarer 50Hz-Brumm zu erahnen.
      Zuletzt geändert von Schärfer mit Senf; 11.05.2008, 11:26.

      Kommentar


        #4
        AW: Strom bei der Audio im Test

        Ähem....

        ich lese gerade aus einigen Beiträgen heraus ("drüben"), daß gar keine Filter o.Ä. getestet wurden, sondern nur der Strom "verseucht" wurde, um überhaupt eine Aussage treffen zu können, ob Filter überhaupt Sinn machen.

        Also, ich gehe übermorgen ins Schuhgeschäft und werde denen beweisen, daß ihre Einlagen "Voodoo" sind.

        Gruß
        BERND

        Kommentar


          #5
          AW: Strom bei der Audio im Test

          @jambor:

          könntest du erläutern, wie du die störung erzeut hast? welche einheit hat die z-achse bei deiner grafik (skalierung), hast du eine vergleichsmessung ohne störung? wo und wie hast du was gemessen?

          lg
          bruce

          Kommentar


            #6
            AW: Strom bei der Audio im Test

            @Bruce
            Natürlich könnte ich das habe ich zum Teil ja schon gemacht.
            Aber es geht nicht darum das ich etwas beweisen muss.

            Wie Bernd schon richtig geschrieben hat:
            Langzeittest und vorhandene Störung als Grundvoraussetzung, merkt man recht schnelle was ein guter Filter/Regenerator kann.
            Mir gehen nur solche Grundsatz-Schwachfug -Behauptungen auf den Keks vor allem wenn das noch von bestimmten Leuten ins Netz geblubbert wird.

            Kommentar


              #7
              AW: Strom bei der Audio im Test

              schade ... so ist das diagramm nur ein hübsches bild. ich hätte mir wenigstens eine vollständige achsenbeschriftung gewünscht, aber ohne angaben des messaufbaus kann man sich das natürlich auch schenken. was irgendwo geblubbert wird, interessiert mich hier wenig.

              lg
              bruce

              Kommentar


                #8
                AW: Strom bei der Audio im Test

                Zitat von bruce Beitrag anzeigen
                schade ... so ist das diagramm nur ein hübsches bild. ich hätte mir wenigstens eine vollständige achsenbeschriftung gewünscht, aber ohne angaben des messaufbaus kann man sich das natürlich auch schenken. was irgendwo geblubbert wird, interessiert mich hier wenig.

                lg
                bruce
                Blöderweise kann man in Wavelab keine Achsenbeschriftung eingeben

                MfG Christoph

                Kommentar


                  #9
                  AW: Strom bei der Audio im Test

                  nun ja, ich könnte hier ohne probleme die grafik von janbor downloaden und mit nem x-beliebigen grafik-programm ne achsbeschriftung eintippen. ich seh da kein problem.

                  lg

                  bruce

                  Kommentar


                    #10
                    AW: Strom bei der Audio im Test

                    Ganz unaufgeregt finde ich den Audio -Test durchaus nachvollziehbar, sodaß ich das Ergebnis akzeptiere:

                    Es wurde fast der gesamte vorhandene Gerätepark (44 Modelle sind namentlich aufgelistet) mal mit extrem sauberem Netzstrom (erzeugt mittels
                    ACS Netzgenerator), mal mit künstlich "versautem" Wechselstrom (Klirranteile unterschiedlichster Art in der Summe bis 9 Prozent) gehört, ohne
                    einen nennenswerten klaglichen Unterschied wahrzunehmen.
                    Am ehesten noch waren Rauschen oder Netzteil-Brummen erhöht - dies aber ebenfalls ohne hörbare klangliche Beeinträchtigungen.

                    Wohlbemerkt: Es wurde nur mit verschiedenem Strom gehört - nicht mit irgendwelchen Stromaufbereitern, -Filtern o.Ä.

                    In diesem Zusammenhang mit Begriffen wie "Schwachfug" zu kommen halte ich für unangebracht.
                    Zuletzt geändert von Replace E; 12.05.2008, 11:48.

                    Kommentar


                      #11
                      AW: Strom bei der Audio im Test

                      Sodala,

                      nu hab' ich den Test, sowie das Editorial von J. Pfeiffer gelesen und was soll ich sagen? Was ich zu sagen hatte - mein voriger Beitrag in diesem Thread sagt nichts Anderes - deckt sich mit dem, was in der A*DIO steht.

                      Es sind Nuancen, die in einem Blindtest nicht sofort zu verifizieren sind, sehr wohl aber können diese in der eigenen Anlage für den Einzelnen entscheidend sein. Der einzige Beweis, der damit einhergeht (und das schreibt J.Pfeiffer im Editorial), ist der, daß es um Nuancen geht. Wie sie der Einzelne für sich gewichtet, ist eigene Ermessenssache.

                      Also NIX mit Gleichheit in allen Lebenslagen, nur liest man natürlich woanders gerne selektiv, da gehen ganze Erkenntnisbrocken durch die Lappen. Wer schon so grosse Textbausteine "übersieht", daß es da mit den Nuancen nicht klappen kann, ist da wohl klar.:grinser:

                      Wohl dem, der so glücklich ist, bei "anstrengender" Wiedergabe die Anlage ausschalten kann und das auf die eigene Verfassung schieben kann. Ich kenne so etwas nicht mehr seit ich die Filter drin habe. Wohl aber eine schlechte Tagesverfassung, da bleibt die Anlage von vornherein aus.

                      Ich könnte das auch in einem anderen Forum schreiben, aber wozu? Was nicht gerne gelesen wird, dafür beanspruche ich keinen "wertvollen" Speicherplatz.feif:

                      Gruß
                      BERND

                      PS: es wurde nur mit Netzklirr getestet (da schrieb ich schon früher mal, daß dieser kaum entscheidend ist, glaube sogar hier in diesem Forum), von HF-Einflüssen, die daheim auch noch im Netz herumgeistern können, kann A*DIO nichts sagen, da diese nicht simuliert wurden.
                      Zuletzt geändert von Schärfer mit Senf; 13.05.2008, 17:38.

                      Kommentar


                        #12
                        AW: Strom bei der Audio im Test

                        Vielleicht kann Charly ja noch mal genauer erklären, was er uns beim Oldie-Treffen erzählt hat, dass es - zumindest beim PPP - weniger um die Reduktion von Klirranteilen
                        als vielmer um einen besseren Ausgangswiderstand (?) gehen soll.
                        Habe es nicht genau verstanden.

                        Wenn dem so sein sollte, wäre es relativ egal, ob ein verklirrtes oder ein sauberes Netz vorliegt. Der Wirkungsansatz wäre ein anderer.

                        Im Prinzip halte ich den Zeitschriftentest aber schon für bedenkenswert.
                        Immerhin wurden extremere Voraussetzungen geschaffen, als sie in der
                        Realtität vorkommen: "Sauber" war so rein, wie es kein Stromversorger liefern kann, und "dreckig" war schlimmer, als es jemals vorkommt.

                        Kommentar


                          #13
                          AW: Strom bei der Audio im Test

                          Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
                          Im Prinzip halte ich den Zeitschriftentest aber schon für bedenkenswert.
                          Immerhin wurden extremere Voraussetzungen geschaffen, als sie in der
                          Realtität vorkommen: "Sauber" war so rein, wie es kein Stromversorger liefern kann, und "dreckig" war schlimmer, als es jemals vorkommt.
                          Dreckig ohne HF-Einfluss. Ist wie dreckige Wäsche ohne Hundepipi am Hosenbein, stinkt nicht, also zu vernachlässigen?:grinser:

                          Es steht da, daß es im BT nicht zu verifizieren ist, ebenso steht da, daß es auf lange Sicht doch zu bemerken ist. Ist genau meine Erfahrung, wenn ich nach längerer Zeit die Teile wieder rausnehme.

                          Der Netzklirr ist weniger einflussnehmend als die anderen Störgrössen (HF), die sich je nach Gerät sogar addieren kann und letzendlich mit verstärkt wird.

                          Gruß
                          BERND

                          PS: lies einfach meinen ersten Beitrag noch mal in diesem Thread.

                          Kommentar


                            #14
                            AW: Strom bei der Audio im Test

                            Zitat von Schärfer mit Senf Beitrag anzeigen
                            PS: es wurde nur mit Netzklirr getestet (da schrieb ich schon früher mal, daß dieser kaum entscheidend ist, glaube sogar hier in diesem Forum), von HF-Einflüssen, die daheim auch noch im Netz herumgeistern können, kann A*DIO nichts sagen, da diese nicht simuliert wurden.
                            Weiß man, bis zu welcher Komponente, und natürlich die Zusammensetzungen im Detail (sehr entscheidend)? Im Fall dass es nur niedrige Komponenten waren (sagen wir, bis H7--350Hz) ist das "Quasi-Null-Ergebnis" ja doch sehr erwartungsgemäß...

                            Grüße, Klaus

                            Kommentar


                              #15
                              AW: Strom bei der Audio im Test

                              Wie immer kann jeder auch aus diesem Test herauslesen, was er will.
                              Das erinnert mich schon etwas an Politiker, die jedes Wahlergebnis zu ihren Gunsten interpretieren können.

                              Das mit dem Langzeithören, das mich mehr oder weniger zufrieden lässt, erlebe ich ja auch.

                              Allerdings sehe ich das Problem, dass derart gewonnene Erkentnisse auch nicht belastbarer sind als die aus kurzen Zeiträumen. Gewöhnung, Stimmungen, Suggestion, fluktuierende "Nullwerte" des Gehörs....

                              So hat der Blindtest seine Krücken - und der Langzeittest wohl auch.

                              Das Entscheidende ist halt das eigene Erleben und die Konsequenzen, die man daraus zieht. Dies sei jedem unbenommen.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X