Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Der FAIRE Blindtest-Universal-Tread, Schwerpunkt Suggestion

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Nehmen wir einmal an, das Experiment wäre insofern methodisch korrekt abgelaufen, dass die Studenten tatsächlich nicht wussten welche Interpretation wann gespielt wurde. Dann wäre das eben für mich ein (weiteres) Indiz, dass wie auch immer im Detail geartete "Kurzumschalttests" ungeeignet sind um klangliche "Feinheiten" zu unterscheiden. Die Übertragung auf unser hiFi Thema dürfte offensichtlich sein.
    Aber wie geschrieben, das ist nur aus meiner Erinnerung. Ich mag mich auch täuschen....
    Gruß
    söckle

    Kommentar


      Es ist ganz einfach, man muss so testen, wie man auch zuhause hört.
      Nicht verblindet, nicht kurz, sondern lange, immer wieder, sehend, wissend, ....
      Dann hat man eine Klangsignatur im Kopf abgespeichert.
      Nach z.B. ener Woche kann man dann mal das Gerät wechseln und wieder eine Woche lang hören, dann wieder zurück und nach einer Woche nochmal zurück.
      Nach mehreren Wochen hat man dann Klarheit, mit welchem Gerät man lieber hört und das ist für die praktische Anwendung zuhause dann das bessere Gerät.

      (Klar ist natürlich, dass die von mir genannten Zeitabstände nur bei Leuten funktionieren, die auch Zeit haben, einige Stunden in der Woche ungestört Musik zu hören.)

      Gruß
      Klaus

      Kommentar


        Hallo,

        Zitat von söckle Beitrag anzeigen
        Nehmen wir einmal an, das Experiment wäre insofern methodisch korrekt abgelaufen, dass die Studenten tatsächlich nicht wussten welche Interpretation wann gespielt wurde. Dann wäre das eben für mich ein (weiteres) Indiz, dass wie auch immer im Detail geartete "Kurzumschalttests" ungeeignet sind um klangliche "Feinheiten" zu unterscheiden.
        So einfach ist das alles leider nicht.

        So wie [email protected] schon angedeutet hat: man müßte vorher feststellen, ob die Probanden überhaupt in der Lage sind, grundsätzlich irgendwelche Unterschiede in der zu erwartenden Größenordnung zu hören.

        Nicht jeder ist für einen Blindtest geeignet, Hörerfahrung und Hörbildung sind Voraussetzung, Leute, denen das fehlt, müssen vorher aussortiert werden.

        Daher sind Blindtest mit beliebig zusammengewürfelten Probanden (oder "Holzohren") ohne vorherigen Eignungstest sinnlos.

        Gruß

        Thomas
        http://www.highfidelity-aus.berlin/
        Gewerblicher Teilnehmer

        Kommentar


          So klar wollte ich es (noch) nicht schreiben, aber ja.

          Zustimmung zu Thomas Post!
          Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

          Kommentar


            Zitat von söckle Beitrag anzeigen
            Eine Frage in die Runde,

            ich erinnere mich an einen Artikel in dem beschrieben wurde, dass in einem Experiment Musik- Studenten verschiedene Interpretationen eines Stückes vorgespielt wurden, unter Bedingungen eines "Blindtests". Ergebnis war, dass spätestens nach mehrmaligem Umschalten niemand mehr zwischen den Interpretationen unterscheiden konnte. Das "Holzohr" würde schlussfolgern, Orchester klingen alle gleich, wenn sie das selbe Stück spielen.

            Erinnert sich jemand daran, kennt jemand die Quelle?
            Ich meine zwar, einen zarten Hauch von Erinnerung zu spüren, aber es würde helfen, wenn du vielleicht noch weitere Einzelheiten aus dem Gedächtnis holen könntest; deutsches oder ausländisches Experiment (auch Publikationssprache), Durchführung in einem Musikfach oder eher Kognitionspsychologie - also Verwendung von Musik-Studenten in einer anderen Disziplin- und ähnliches ......
            Gewerblicher Teilnehmer;
            Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik u.a.

            Kommentar


              Ich erinnere mich nicht wirklich an mehr als oben geschrieben, der Artikel selbst war in Deutsch (was aber keinen Rückschluss auf den Ort des Experiments zulässt). Von daher sind Vermutungen zum Ablauf, den Randbedingungen und zur Zielsetzung reine Spekulation. Das es sich um Musik- Studenten handelte ist ziemlich sicher, von daher wäre zumindest die Frage der Vorbildung geklärt, die Probanden befanden sich in einer professionellen Ausbiildung zum Thema und man darf wohl auch voraussetzen dass jeder von ihnen mindestens ein Instrument selbst spielt. Grundsätzlich muss also die Fähigkeit vorhanden sein, akustische Feinheiten wahrzunehmen.
              Gruß
              söckle

              Kommentar


                Nabend,

                Zitat von söckle Beitrag anzeigen
                Das es sich um Musik- Studenten handelte ist ziemlich sicher, von daher wäre zumindest die Frage der Vorbildung geklärt, die Probanden befanden sich in einer professionellen Ausbiildung zum Thema und man darf wohl auch voraussetzen dass jeder von ihnen mindestens ein Instrument selbst spielt. Grundsätzlich muss also die Fähigkeit vorhanden sein, akustische Feinheiten wahrzunehmen.
                Grundsätzlich kann man die Fähigkeit zum Blindtesten eben auch bei Studenten nicht voraussetzen (gilt übrigens auch für Tonmeister-Studenten).
                Da fehlt meist dann doch die Erfahrung.

                Die Musikstudenten, die zumindest ich kenne (und bei Auftrags-Demoaufnahmen für sie kennengelernt habe), sind zudem alle nicht besonders audiophil interessiert gewesen.
                Was Intonation und dergl. betrifft, sind sie natürlich entsprechend ausgebildet, das hat aber nichts mit audiophilen "Unterschiedshören", wie wir es kennen, zutun.

                Wer Musiker kennt und weiß, worüber die meisten zu Hause Musik hören, weiß, wovon ich rede...

                Gruß

                Thomas

                http://www.highfidelity-aus.berlin/
                Gewerblicher Teilnehmer

                Kommentar


                  ich erinnere nochmal an #552, Musikstudenten sollten ein Stück, von zwei von unterschiedlichen Orchestern gespielt, voneinanrer unterscheiden und konnten das nicht (zuverlässig). Das ist alles was ich noch weiß.
                  Es ging dabei nicht um HiFi allgemein, nicht um audiophiel oder "Unterschiedhören von Hifi Equipment"etc.. Um näheres zu erfahren hab ich die Frage gestellt, ob sich sonst noch jemand erinnert und eventuell die Quelle kennt.

                  Zwei Dinge würde ich unterstellen, alles andere ist m.E. Spekulation:

                  -Vorbildung für die gestellte Aufgabe (fast) ideal. Noch idealer wre vielleicht ein abgeschlossenes Studium.
                  -Das Experriment fand mutmaßlich an einer Universität statt, grobe methodische Schnitzer würde ich deshalb ausschliessen.
                  Gruß
                  söckle

                  Kommentar


                    Hallo Söckle ohne Name,

                    zu viele Fragen sind offen.

                    Eine Uni ist keine Hochschule (für Musik),
                    an einer HfM werden u.a. MUSIKER ausgebildet.
                    An einer Uni u.a. Musiktheorie, Musiktherapie etc. unterrichtet.

                    An der HfM ist zu unterscheiden WELCHER Musikstudent.

                    Orchestermusiker, Kirchenmusiker, Instrumentalist (zb. Klavier), EMP (elementare Musikpädagogik), Komponisten, Sänger, Barock-Instrumentalisten, etc. etc.

                    Die „Bildung“ in der wirklichen Tiefe kommt bei Musik m.M.n. durch Erfahrung.

                    Was beudetet in diesem Zusammenhang Interpretation?
                    Welchen Ausschnitt haben sie gehört?

                    Das Verdi Requim kann ich zb. anhand der mir bekannten Interpretationen am Dies Irea unterscheiden.
                    Beim Libera Me würde ich dafür keine 10 Euro setzen.

                    Somit:
                    Es fehlen weitere Infos.

                    Gruß
                    Zuletzt geändert von Skuddy54; 01.12.2020, 20:17.
                    Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

                    Kommentar


                      Nabend,

                      Zitat von söckle Beitrag anzeigen
                      ich erinnere nochmal an #552, Musikstudenten sollten ein Stück, von zwei von unterschiedlichen Orchestern gespielt, voneinanrer unterscheiden und konnten das nicht (zuverlässig).
                      Genau, das wird ja irgendeine Ursache haben. Ich vermute mal, mangelnde Erfahrung.

                      Bei so einem Test wird man vermutlich nicht auf irgendeinen "Klang" (wie auch immer) achten müssen, sondern auf einen möglichen Klangstrukturunterschied.
                      Und das ist eigentlich eine rationale Angelegenheit, die nur wenig mit Psychoakustik oder Sensorik zutun hat.

                      Zitat von söckle Beitrag anzeigen
                      Es ging dabei nicht um HiFi allgemein, nicht um audiophiel oder "Unterschiedhören von Hifi Equipment"etc..
                      Schon klar.
                      Die Verbindung zu Hifi hattest aber du selbst hergestellt: "Die Übertragung auf unser hiFi Thema dürfte offensichtlich sein."

                      Zitat von söckle Beitrag anzeigen
                      Zwei Dinge würde ich unterstellen, alles andere ist m.E. Spekulation:

                      -Vorbildung für die gestellte Aufgabe (fast) ideal. Noch idealer wre vielleicht ein abgeschlossenes Studium.
                      -Das Experriment fand mutmaßlich an einer Universität statt, grobe methodische Schnitzer würde ich deshalb ausschliessen.
                      Selbst diese Punkte würde ich persönlich als Spekulation betrachten.


                      Gruß

                      Thomas

                      http://www.highfidelity-aus.berlin/
                      Gewerblicher Teilnehmer

                      Kommentar


                        Hi Skuddy,

                        Zitat von Skuddy54 Beitrag anzeigen

                        Eine Uni ist keine Hochschule (für Musik), hier werden u.a. MUSIKER ausgebildet.
                        Uni, zb. Musiktheorie, Musiktherapie etc. unterrichtet.

                        An der HfM ist zu Unterscheiden WELCHER Musikstudent.
                        Danke, dann war es wohl eine HfM und keine Universität.



                        Zitat von tmr54 Beitrag anzeigen

                        Genau, das wird ja irgendeine Ursache haben. Ich vermute mal, mangelnde Erfahrung.

                        Bei so einem Test wird man vermutlich nicht auf irgendeinen "Klang" (wie auch immer) achten müssen, sondern auf einen möglichen Klangstrukturunterschied.
                        Und das ist eigentlich eine rationale Angelegenheit, die nur wenig mit Psychoakustik oder Sensorik zutun hat.
                        Zielsetzung und Details zur Durchführung unbekannt. Studenten werden sie wohl deshalb genommen haben weil ausgebldete Musiker entweder wesentlich schwerer zu aquirieren gewesen wären, oder zu teuer. Alles Spekulation, aber Erstsemester oder Anwärter werden sie wohl eher nicht genommen haben....

                        Ich sehe jetzt nicht wirklich den Sinn in diesen Spekulationen...



                        Ansosnten, wenn vielleicht jemand denn Artikl kennt wäre das eine Grundlage um zu Diskutieren.
                        Gruß
                        söckle

                        Kommentar

                        Lädt...
                        X