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Meine kleine Hifi-Biographie

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    Meine kleine Hifi-Biographie

    Die Anfänge

    Zu meiner Schul- und Studentenzeit gehörte Hifi noch zu den Dingen, die ein junger männlicher Erdenbürger – wenn er sich denn mit Musik beschäftigt hat – für eine attraktive Freizeit-Spielwiese hielt. HiFi war in meinem Freundes- und Kommilitonenkreis ein durchaus verbreitetes Hobby. Man schaute sich gerne beim Anderen die Anlage an, die er sich geleistet hatte. Dies muss man heute sagen, denn die Zeiten haben sich geändert. Hifi hat längst die Bedeutung eines dem Breitensport vergleichbaren Hobbys von allgemeinem Interesse verloren.

    Meine kleine Hifi-Geschichte beginnt damit, dass ich für meine Eltern eine Braun-Anlage ausgesucht habe: den Braun Regie 550 mit dem dazugehörigen Plattenspieler PS 550: Das waren gut klingende, schön aussehende Geräte des angesehenen Industriedesigners Dieter Rams. Hifi-Freunde werden die Verwandtschaft zum T&A-Design erkennen – auch das stammt von Dieter Rams.

    Es verging einige Zeit, bis ich über den nötigen kleinen Geldhaufen verfügte und auch die entsprechende Bude, mir eine eigene Anlage anzuschaffen. Die spielte dann klanglich doch noch einmal in einer anderen Liga. Mein erster Verstärker, den ich kaufte, war der Vollverstärker A1 von Yamaha. Der A1 war in seiner grandiosen Schlichtheit ein bildschönes Gerät – etwas für das Museum of Modern Art. Dazu kam ein Thorens TD 126 MK3 mit SME 3-Tonarm (den mit den verschiedenen Dämpfungspaddeln, die in einen Öltank getunkt wurden), bestückt mit einem Dynavector Karat MC-Tonabnehmersystem.

    Das war schon ein nobles Niveau und damit für mich als Studenten mit etwas klammem Geldbeutel das Budget nahezu erschöpft. Deshalb verzichtete ich auch zunächst auf den Kauf eines Lautsprechers – der kam etwa ein halbes Jahr später – und statt des Lautsprechers wurden die Ohren mit einem Stax-Kopfhörer versorgt. Damals konnte ich das preisgünstige Set SR-44 erwerben mit dem Kopfhörer SR-40. Meine Hörgewohnheiten geprägt haben also der neutrale und analytische Yamaha-Klang und der luftige und leichte, ehrliche Klang eines Stax-Kopfhörers. Die nächsten Anschaffungen waren dann Regalboxen von Magnat glaube ich und ein Cassettendeck – Harman Cardon CD 91C, weil es anders als die kleineren Nakamichi-Modelle damals schon Dolby C als Ausstattung hatte und nicht nur Dolby B. Ein sehr gutes Gerät. Mit dieser Konfiguration habe ich eine Zeit lang gehört. Es folgte der Kauf eines Stax SR-5 Gold mit einem gebrauchten Versorgungsteil SRD-7. Vor allem aber erwarb ich die großen Standlautsprecher (1.30 m hoch), die ich bis vor einem Jahr hörte – eine Sonderanfertigung, nicht im Handel erhältlich. Sie waren ein klanglicher Sprung zu den mittelmäßigen Regalboxen, die vorher bei mir ihren Dienst taten: sehr homogen im Mitten-Hochtonbereich, klar in Richtung Studiomonitor abgestimmt mit schlanken aber knochentrockenen Bässen. Investiert hatte ich in dieser Zeit dann nochmals in den Verstärker. Klanglich war das vorteilhaft. Aber ästhetisch habe ich da eine Schönheit (den Yamaha A1) gegen eine hässliche Ente im Industriedesign eingetauscht: den Yamaha AX 930.

    Das digitale Zeitalter

    Was dann folgte was das Zeitalter der CD. Da ich mich damals Monate lang damit herumgeärgert hatte, dass mindestens eine LP in den gekauften Mahler-LP-Boxen verzogen war und nach dem Umtausch gleich wieder eine, habe ich den Plattenspieler und die Platten verkauft und bin ganz auf CD umgestiegen. Meine Wahl fiel damals auf den Denon DCD 1500 – ein schön warm, etwas dunkel aber auch facettenreich klingendes Gerät.

    Damals hieß es: Digital klingt immer gleich und hat eine riesige Dynamik. Es wurden also hohe und höchste Erwartungen geweckt was das neue Medium betraf. Und entsprechend erwartete man viel – viel zu viel, wie sich schnell herausstellte. Denn meine ersten Eindrücke mit der CD-Wiedergabe waren eher eine Enttäuschung. Meine ersten beiden CDs, die ich damals kaufte waren natürlich Aufnahmen aus meiner Plattensammlung, meine absoluten Lieblings-LPs. Aus der Sparte Orchestermusik war es Claudio Abbados Aufnahme der 1. Mahler-Symphonie mit dem Chicago Symphony Orchester – noch heute meine Referenz. Doch was musste ich erwartungsfroh die Silberscheibe in die Schublade des neuen DCD 1500 einlegend schließlich hören? Die Celli im 2. Satz klangen nicht mehr wie von der Langspielplatte richtig straff wie es sein muss, sondern eigenartig wattig. Diesen „Fehler“ machte der Wandler des Denon freilich nur noch bei einer weiteren CD (auch wieder bei einem Cello), aber der Nimbus der CD war bei mir so gleich zu Beginn zerstört. Und abgesehen davon: Turmhoch überlegen war der CD-Klang gerade in dynamischer Hinsicht der Platte auch nicht. Eigentlich konnte ich einen „Systemvorteil“ nicht erkennen. Wie gut doch die Platte war, dachte ich mir. Aber diese meine erste Hifi-Ehe war ja nun schon geschieden. Es gab kein Zurück mehr.

    Irgendwann zu dieser Zeit begann dann auch meine „Kabel-Geschichte“. Nein, nein, nicht so, wie sich dies die Kreuzritter im Kampf gegen die vermeintlich bösen Werbungs-Suggestionsmonster vorstellen. Von der ganzen Kabel-Problematik wusste ich schlicht nichts, war daran völlig desinteressiert und folglich ein ahnungsloser Benutzer von schnöden Beipackstrippen – bis mir mein Bruder überraschend ein LCOFC-Kabel (das mit sauerstofffreiem Kupfer) mit ordentlichen Steckern im Wert von nur 20 deutschen Mark zum Geburtstag schenkte. Was hörte ich mit meinem unbestechlichen Stax? Es klang klarer, sauberer, präziser. Diese Auflichtung tat dem etwas dunkel klingenden Denon richtig gut. Seitdem wusste ich: Kabel bewirken klanglich etwas! Doch auch über das Thema werde ich extra berichten. Die nächste Anschaffung war dann ein Marantz CD 80, der bis heute tadellos seinen Dienst verrichtet. Den Denon DCD 1500 habe ich damals dann verkauft.

    AVM

    Nun kommen eigentlich nur noch zwei Kapitel, wovon das erste der Einstieg in höhere Klang-Gefilde der Elektronik darstellt. Nacheinander erwarb ich günstig erst ein AVM CD1-Laufwerk, darauf den dazu gehörenden Wandler-Vorverstärker DAC 1.2 und schließlich die AVM CLASS-A Mono-Blocks M4.

    Da ich die Geräte nacheinander anschaffte, konnte ich den klanglichen „Aufstieg“ in Schritten verfolgen. Erst mit der AVM Laufwerks-Wandlerkombination hatte ich das Gefühl, nicht mehr „digital“ zu hören, sondern wie einst von der Schallplatte nur noch Musik. Die Endstufen brachten einen Zuwachs nicht nur von Grob-, sondern vor allem an Feindynamik. Das Orchester schien auf einmal 50 Musiker mehr zu haben und so viele berühmte Aufnahmen, bei denen ich bisher dachte, warum sie denn eigentlich so bedeutend sind, zeigten nun ihre verborgenen Qualitäten. Die großen Künstler arbeiten nämlich auf ihrer musikalischen Leinwand nicht mit dem groben Spachtel, sondern in feinen Lasuren mit dem Marderpinsel. Genau das bringt erst eine „high-endige“ Elektronik wie die von AVM heraus. Das ist halt der kleine aber feine und entscheidende Unterschied zu sehr gutem Mittelklasse-Hifi. An den AVMs schätze ich ihre kristalline Klarheit, die hohe Auflösung, ihre Lebendigkeit, aber auch ihren sehr „ästhetischen“, bei aller absoluten Neutralität in den Höhen nie scharfen, sondern schön abgerundeten Klang, vergleichbar einem Glockenton. Die Rede über diesen einnehmend schönen Eigenklang der AVM-Elektronik kann freilich nur der nachvollziehen, der so eine AVM-Kette über Jahre gehört hat.

    Meine jetzige Anlage

    Nun das zweite Kapitel: Im letzten November, bevor dieser Corona-Zirkus begann, brauchte ich einen neuen Kopfhörer. Aus diesem Anliegen wurde dann unvorhergesehen eine nicht unbedeutende „Neuordnung“ der Anlage. Denn ich erwarb nicht nur den Focal Clear mit einem Lehmann Audio Linear, sondern vor allem neue Lautsprecher, die ich günstig als Auslaufmodell erstehen konnte: die Dynaudio Excite x38.

    Schon beim ersten Hören – und ich habe wahrlich unzählige gute, sehr gute und beste (und teuerste) Lautsprecher gehört – beeindruckte mich sofort dieser unglaublich hoch auflösende und zugleich nie lästige Hochtonbereich. Im Hörstudio beim Händler war die Basswiedergabe dagegen eine kleine Katastrophe. Davon habe ich mich aber nicht abschrecken lassen und auf die Qualität meiner AVM-Monos vertraut. Ich sollte Recht behalten. Die Lautsprecher, erst nur ausgeliehen zum Probe-Hören in den heimischen vier Wänden, habe ich nicht mehr zurück gebracht. Ich bekam auch eine Zuschrift, wo es hieß, dass ein Besitzer der Dynaudio Excite x38 diese nach Jahren verkauft hätte, weil er mit der Basswiedergabe nicht zurecht kam und sich statt dessen einen Monitor von Dynaudio kaufte. Meine Erfahrung: Der Bass der Dynaudio Excite x38 ist hervorragend – allerdings nicht unproblematisch und etwas für einen erfahrenen „Hifiisten“. Die Abstimmung bei Dynaudio ist sehr schön in diesem Test der neuen Contour 30i beschrieben:

    https://www.fairaudio.de/test/dynaudio-contour-30i-lautsprecher/

    Die Tieftonwiedergabe Excite x38 ist nicht von der Art eines knochentrockenen Papiermembran-Basses wie bei meinen alten schwarzen 1.30 m-Ungetümen. Meine vorherigen Lautsprecher hatten im Vergleich praktisch keine Tiefenstaffelung, aber im Bass klangen alle Aufnahmen unterschiedslos schlank und sauber. Bei der Dynaudio muss man sich so über Jahre eingehört an die neue Erfahrung erst gewöhnen, dass ein knochentrocken aufgenommener Bass perfekt trocken und präzise wiedergegeben wird, jedoch eine wegen unvorteilhafter Saalakustik etwas schwammig aufgenommene Pauke über diesen Lautsprecher dann auch genauso akustisch unperfekt klingt. Dass die Basswiedergabe der Dynaudio Excite x38 dabei unerhört hifidel und „ehrlich“ ist, zeigt der Vergleich mit dem in dieser Hinsicht unbestechlichen Stax-Kopfhörer. Der Lautsprecher kann sich voll entfalten allerdings nur dann, wenn er möglichst frei steht. Er ist also nicht ganz aufstellungsunkritisch. Davon wird gleich noch die Rede sein. Im Hochtonbereich zeigt sich, dass die Dänen etwas von der hohen Kunst der Abstimmung eines Lautsprechers verstehen. Nicht nur, dass die Excite x38 eine hervorragende räumliche Ortung hat und sehr hoch auflöst. Bei aller luziden Klarheit und Präsenz bringt der Hochtonbereich es fertig, ohne zu glätten und zu runden nie scharf oder hart zu klingen. Dabei wird jede aufnahmetechnische Besonderheit sowie die klangliche Eigenart der vorgeschalteten Elektronik ganz genau wiedergegeben. Die Lautsprecher sind nicht nur vorbildlich neutral, sondern auch – durchaus untypisch für Dynaudio – sehr lebendig. Es ist schon umwerfend, wie Klavierläufe im Diskant Leuchtraketen gleich abgefeuert werden. Aber auch da wahrt Dynaudio immer die Balance: Jede Art von Übertreibung ist diesem Lautsprecher fremd. Die Excite will zwar präsent und nicht distanziert klingen, aber auch kein Spektakel-Lautsprecher sein. Und genau diese Ausgewogenheit ist die große Stärke der Dynaudio Excite x38.

    Da ich zwei Anlagen zugleich betreibe – die AVM-Kette puristisch nur für das Hören von CDs und die andere auch für die Ton-Übertragung von Fernsehen und Filmen – war noch ein Problem zu lösen. Der an Altersschwäche – permanente Kanalausfälle – leidende Yamaha-Vollverstärker AX 930 bedurfte nach gut 30 Jahren Dienstzeit eines Ersatzes. Die Wahl fiel dabei – auf den guten Rat und auch die sehr freundliche Unterstützung (Einmessung) eines geschätzten Forenmitglieds hier – auf den Netzwerkreceiver Yamaha RN 803 D.

    Damit habe ich zugleich den Sprung in die heutige Zeit mit ihren vielfältigen neuen Möglichkeiten von Streaming usw. vollzogen, bin also „up to date“. Vor allem aber verfügt der RN 803 D über eine digitale Einmessung. Dies erlaubt es mir, den Lautsprecher alltagstauglich in Wandnähe zu platzieren. (Bei Bedarf kann ich ihn dann auf die markierte Idealposition herausstellen.) Interessant ist dabei, dass man nicht in jedem Fall die Einmessung braucht. Bei vielen Aufnahmen, die nicht in den kritischen Bereich fallen, ist Yamahas Pure Direct-Schaltung die klanglich bessere Lösung. Das Klangbild hat mehr Strahlkraft im Hochtonbereich und ist deutlich sinnlicher und farbiger. Wenn allerdings eine Rückwirkung mit der Wand vorliegt, führt die Bassverstärkung zu einem Verdeckungseffekt. In diesem Fall ist die Einmessung ein Segen. Nicht nur ist der Bass präziser, sondern der Raum fächert sich so auf und die Instrumente sind deutlich besser ortbar. Auch habe ich die Möglichkeit, zwischen dem internen Wandler des Netzwerkreceivers und dem Marantz CD 80 zu wählen. Es zeigt sich, dass der Marantz trotz veralteter Wandlertechnologie der 80iger Jahre (ein Philips TDA 1541 Ship, 16 bit 4fach Oversampling) immer noch klanglich überlegen ist, ein deutlich körperlicheres Klangbild produziert. Die analoge Verarbeitung der digitalen Signale macht offenbar die Musik, nicht nur die Wandlertechnik allein. Im Einzelfall ziehe ich allerdings durchaus die interne Wandlung des RN 803 D vor. Etwa dann, wenn es darum geht, eine doppelte Wandlung von analog nach digital und wieder nach analog im Falle der Einmessung zu vermeiden. Die Stärke des Gerätes sind seine vielen Möglichkeiten, für jede Situation nach Gehör das Richtige wählen zu können. Es wäre allerdings zu viel verlangt, von einem solchen Gerät die Qualität der AVM-Kette zu verlangen. Die spielt klanglich einfach in einer anderen Dimension. Man merkt es beispielsweise bei akustischer Gitarrenmusik. Die impressionistische Farbigkeit, die Feinheit und Tonschönheit, das Atmosphärische dieser Musik hat der hier doch deutlich glanzloser, nüchterner und nicht so filigran und großräumig wirkende RN 803 D nicht zu bieten. Aber er erfüllt genau seinen Zweck, auf klanglich hohem Niveau das Zentrum der Zweitanlage für die multifunktionale Nutzung zu bilden mit einem optimalen Preis/Leistungsverhältnis. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dieser Wahl.

    Aktuelle Ergänzung

    Manche vertreten ja die Meinung, dass für „normale“ preiswerte Lautsprecher zumindest der billigste Verstärker reicht und klanglich eigentlich nur die richtige Aufstellung, sprich die Raumakustik, eine Rolle spielt. Zudem liest man oft in Testzeitschriften gerade bei günstigeren Lautprechern wie auch meiner Dynaudio Exvite x38, dass sie gerade mit „kleinen“ Verstärkern gut zurecht kämen. Beim Kauf meiner Dynaudios habe ich aber genau umgekehrt gedacht: Ich kann mir diese günstigen Lautsprecher erlauben, weil sie meine Top-Elektronik von AVM, die ich schon habe, auf ein weit höheres Klang-Niveau bringt als das, was sie mit einem Verstärker der gleichen Klasse erreichen würden. Und genau das hat sich vor einigen Tagen bestätigt. Zuletzt hörte ich ältere Klavier-Monoaufnahmen, eine nicht ganz so perfekt wie üblich aufgenommene Decca-Klavierplatte von Vladimir Ashkenazy (Beethoven Klaviersonate op. 109) und den Live-Mitschnitt vom 2. Brahms-Konzert aus Wien mit Maurizio Pollini und Claudio Abbado (DGG), dazu noch eine Jazz-Platte: The Guitar Trio. Alles zunächst mit dem Yamaha RN 803D. Die Basswiedergabe war nicht ideal, der Ton etwas dick, der Mittenbereich ein wenig undurchsichtig. Mono klang eine Spur dumpf. Mich störte einfach beim Hören, dass man die Wiedergabekette nicht vergessen konnte, sondern immer denken musste: Ja, der Bass könnte doch präziser sein, die Mitten klarer. Deshalb habe ich herumprobiert, ob es mit Einmessung oder Pure Direct besser ist. Die Eimessung brachte etwas, aber dann muss man beim Yamaha in Kauf nehmen, dass die Offenheit in den Höhen, die es nur mit Pure Direct gibt, darunter leidet. Der Klangbild wirkt ohne die Direkt-Schaltung etwas „ernüchtert“ trocken. Dann habe ich umgestöpselt und die AVMs hören lassen und bin fast vom Stuhl gefallen: Das Rätselraten um die Basswiedergabe des Lautsprechers, die ideale Aufstellung und die ganze Einmessungsgeschichte kann man schlicht vergessen! Die AVM-Elektronik macht einfach alles erheblich besser und richtig, so dass keine Wünsche mehr offen bleiben! Es ist kaum glaublich, wie die AVM-Monos diese Lautsprecher perfekt unter Kontrolle haben. Der Klangunterschied ist ohne Übertreibung gesagt gigantisch: Der Bass klingt absolut präszise (bei der Jazz-Platte ist auch jeder Anflug von „Boxen-Klang“, der in den Tiefen aufdickt, verschwunden), die Auflösung ist erheblich besser, der Dynamik-Zuwachs ein riesen Sprung, die Abbildung hat eine weit größere Bühne. Die Ortbarkeit, Präsenz zeigt einen enormen Zugewinn. Zudem ist der Hochtonglanz da und die Klangästhetik stimmt, die Farben, die Balance im Orchester, die der Dirigent erreicht, kann man nachvollziehen. Dann denke ich: Wie toll sind doch diese Lautsprecher – Du hast beim Kauf alles richtig gemacht! Bevor man an einem Lautsprecher zweifelt wegen Problemen, die auftauchen, sollte man ihn also erst einmal mit einer richtig guten Elektronik betreiben! Es gibt eben auch im Hifi-Bereich nichts umsonst. Die ganz hohe Qualität hat ihren Preis.

    Schöne Grüße
    Monsieur Croche
    Zuletzt geändert von Elbe1; 14.01.2021, 13:05. Grund: Schrift größer gestellt

    #2
    Hallo und vielen Dank für Deine SEHR ausführliche Vorstellung.
    Würde ich mir von jedem Neuzugang gerne wünschen.
    Ein...2 Sätze zu Dir persönlich wäre noch nett gewesen, um auch DICH kennen zu lernen, nicht "nur" Deine Anlage, vielleicht auch mit einem Namen (Vornamen).
    Aber erst mal herzlich willkommen hier bei dem Haufen bekloppter HiFiisten.

    Mit Gruß aus dem Rheinland
    Guido
    ...mehr Senf...

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      #3
      Monsieur Croche

      Herzlich willkommen und vielen Dank für die umfangreiche und supergut gelungene Vorstellung.
      Die Excite x38 klingen wirklich sehr gut in Deinem Raum, ich durfte sie ja schon bei Dir hören.

      Viel Freude hier


      Viele Grüße
      Klaus

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        #4
        Bonjour Monsieur Croche,

        auch von meiner Seite vielen Dank für die ausführliche Vorstellung. Die Schriftgröße würde ich künftig auf Standard lassen. Zumindest auf meinem MacAir brauchte ich fast eine Lupe.

        Zitat von Monsieur Croche Beitrag anzeigen
        Zudem liest man oft in Testzeitschriften gerade bei günstigeren Lautprechern wie auch meiner Dynaudio Exvite x38, dass sie gerade mit „kleinen“ Verstärkern gut zurecht kämen. Beim Kauf meiner Dynaudios habe ich aber genau umgekehrt gedacht: Ich kann mir diese günstigen Lautsprecher erlauben, weil sie meine Top-Elektronik von AVM, die ich schon habe, auf ein weit höheres Klang-Niveau bringt als das, was sie mit einem Verstärker der gleichen Klasse erreichen würden.
        Ich will dem nicht widersprechen, sondern eher ergänzen, dass eine Dynaudio Convidence 30 an hochwertiger Elektronik auch Spaß machen. Die hörte ich nämlich an hochwertigen T+A HV Geräten. War das ein guter Klang. Bei Dynaudio machen die irgendwas richtig. Von daher Glückwunsch zu Deinen Dynaudio Exvite x38.

        Amitiés Gabriel

        Grigg Audio Solutions
        Lösungen für Audio PCs
        (fis Audio PC, JCAT, SOtM, Keces, GigaWatt)

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          #5
          Auch von mir ein herzliches Willkommen, nebst einem herzlichen Dankeschön für deinen Beitrag.


          Gruß

          Vollkhart

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            #6
            Hallo Monsieur,

            ich mag solche Vorstellungen auch. Klasse. 👍 Da kann man den "background" des jeweiligen Forenkollegen gleich viel besser einordnen.

            Den beiden hier schon geäußerten Bitten möchte ich mich anschließen. Bitte etwas größere Schrifttypen und ein Vorname wäre nett.

            VG Uli

            P.S.
            Im AH-Forum gibt es für jedes Mitglied übrigens einen Vorstellungsthread (ist dort Bedingung zum Einstieg). Wer das möchte, führt dort dann seinen Hifi-Werdegang in seinem Vorstellungsthread weiter. So bekommt man im Laufe der Zeit ein immer besseres Bild von den Kollegen (Anlage, Hörraum, Klang- und Musikpräferenzen usw.). Manche Vorstellungsthreads laufen dann über viele Jahre. Jeder ist dort "Chef" in seinem Thread, so dass niemand den Thread kaputt machen kann.
            Vielleicht könnte man dies hier auch einführen (zumindest auf freiwilliger Basis).

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              #7
              Monsieur Croche

              Moin Monsieur,

              vielen Dank für die mega ausführliche Schilderung Deines HiFI-Werdeganges!
              Besser geht‘s wohl nicht!
              Es wäre schön, wenn sich da so mancher zumindest eine klitzekleine Scheibe von abschneiden würde...
              Wie schon von einigen Forenkollegen geschrieben, wäre es toll, wenn Du auch noch Deinen Vornamen angeben könntest - dann ist die Anrede doch wesentlich persönlicher.
              Auf jeden Fall herzlich willkommen hier im Forum - ich denke, Du passt wirklich gut hierher!

              Schönen Gruß
              Carsten
              AHP Klangmodul > PS Audio AC12 > PS Audio Powerplant P3 > HMS Energia Suprema > Ayon CD-10 II Signature > HMS Suprema SR XLR > Trafomatic Primavera > Abyss AB 1266 Phi TC mit JPS SuperConductor HP + Hifiman HE1000 V2 mit Cardas Clear und Lavricables Master Silver, Black Forest Audio Soundboard

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                #8

                Hallo Monsieur

                Erst einmal willkommen im Forum.
                Deinen Beitrag kann ich durchaus nachvollziehen, bin ich selbst ein kleiner Dynaudio-Fan.
                Angefangen mit den Audience 72, über Contour 1.8mk2, zu Contour 1.4, bis zu Contour 3.4.

                Ich bezeichne Dynaudio gerne als guten Allrounder. Bestimmte Teilbereiche, wie Dynamiksprünge und Zackigkeit im Bass,
                mögen andere Hersteller besser hinbekommen. Auch die Hochtöner der älteren Modelle waren nicht so die Transparenzwunder,
                wenn sie aber in ihrem Element sind, wie Frauenstimmen, Klavier, oder generell echte Instrumente, wissen sie durchaus zu begeistern.

                Auch deine Erfahrung bezüglich Verstärkern teile ich. Nach den ganzen Mediamarktfirmen wie Yamaha, Denon, Marantz kam dann ein ASR Emitter 1,
                und schon waren die Dynaudios wie ausgewechselt. Kontrolle, Durchzeichnung, Details kamen hinzu.
                Dann folgte als CD mein erster Meridian, ein 506. Und jaaaa, endlich klingt ein Klavier auch authentisch in seiner Größe, und eher nach Holzkorpus,
                und nicht nach kleinem Plastik-Klavier, im Mischpult generiert. Danach kam ein 508/20bit, der alles noch ein bisschen besser kann.
                Damals für mein Empfinden Welten besser als der hoch gelobte, schwere und mit Holz verkleidete größte Denon.

                Irgendwann gings dann weiter mit Laufwerk-DAC Kombis, neuen Verkabelungen, Netzversorgung, bis zum Zubehör und Aufstellung.
                Das würde nun den Rahmen sprengen.

                Dir viel Freude hier.

                Gruß
                Stephan
                Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                  #9
                  Hallo zusammen,

                  besten Dank für den freundlichen Empfang! Ja, die Schriftgröße ist winzig, das hat die Software aber automatisch gemacht wahrscheinlich wegen der Länge des Beitrags. Vielleicht, lieber Klaus, bist Du so nett und stellst sie größer!

                  @Guido Du kannst Dir gerne von Klaus meine private Mailadresse geben lassen!

                  Ich freue mich jedenfalls auf einen freundlichen und fruchtbaren Erfahrungsaustausch hier! ☺

                  Liebe Grüße
                  Monsieur Croche

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                    #10
                    Habe die Schrift vergrößert.

                    Gruß
                    Klaus

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