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Matthias' Hörraum entsteht ... mit massivem VPR Einsatz

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    #46
    Hallo Matthias,
    schön endlich einen Bruder im Geiste zu finden! Die Konsequenz wie Du die Raumprobleme angegangen hast gefällt mir, ich habe einen vergleichbaren Raum (9,73 x 4,02 x 2,45) mit ähnlichen Problemmoden und will diese am liebsten restlos ausmerzen. Die Länge des Raumes erlaubt es mir spezielle Tiefbassabsorber sowohl an der Front- wie an der Rückwand zu verbauen. Aber an den langen Seitenwänden wären Deine VPRs die bessere Wahl.

    Leider werden mir keines Deiner eingestellten Bilder oder Meßdiagramme angezeigt. Vielleicht können wir uns per PN austauschen.

    Weiterhin viel Spaß,

    Michael
    bei Frankfurt

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      #47
      Hallo Michael,

      da der Thread schon etwas älter ist, dazu ein Hinweis.

      Matthias (Matze) hat seinen Hörkeller aus familiären Gründen schon vor einiger Zeit aufgelöst und die VPR hier im Forum verkauft. > https://www.open-end-music.com/forum...mes#post317240
      Aber vielleicht meldet er sich ja trotzdem bei Dir und ihr könnt euch austauschen.

      Denn grundsätzlich ist Dein Bestreben, Deine bestehenden Raumprobleme anzugehen, genau der richtige Weg. Bei der Optimierung der Ehe zwischen Hörraum und Lautsprechern ist der größte Schatz an Klangverbesserungen zu heben (an zweiter Stelle liegt aus meiner Sicht eine möglichst saubere, HF-entstörte Stromversorgung).

      Neben dem Ansatz VPR oder Helmholzresonatoren gibt es noch andere Ansätze, um bei bestehenden Modenprobleme Verbesserungen zu erzielen. Aber das weißt Du ja wahrscheinlich schon.

      Wünsche Dir viel Erfolg.

      VG Uli

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        #48
        Hallo
        "Raumklangoptimierung" war Anfangs ein schwieriges Thema...
        Ein Blick ins www, und die Verwirrung wird grenzenlos.
        100 Ansätze, mit 100 Vorschlägen, von 100 völlig unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Hörgewohnheiten. Von klirrend ungedämpft, bis zu zum Tode, abgedämpft, bestes Beispiel ein bekannter Mensch aus Österreich, den viele Ältere kennen und ein Grinser ins Gesicht zieht.
        Jeder sollte besser für sich, seinen eigenen Ansatz zur Raumoptimierung herausfinden.
        Im nachhinein kann ich diesen Weg für mich, so beschreiben:
        Zu aller Erst hab ich versucht, mit Akustikelementen, eine unabhängig auf die Musikwiedergabe, eine "akustische Wohlfühlathmosphäre" im Zimmer zu schaffen, d.h, ich hab die Zimmerakustik in Richtung "Wärme" , abgestimmt. Das hat zusätzlich zur akustischen Wohlfühlathmo, auch schon richtig was für eine gute Musikwiedergabe gebracht. Nach Jahren hin und her, hab ich diese Wohlfühlathmo, beibehalten, und vor geraumer Zeit hab ich ein DSP in die Anlage integriert, und PAFF: "Perfeto".
        Eigentlich mit relativ wenig " Raumvolumen minimierenden Akutikelementen Massnahmen" , das Bestmögliche, zum Spartarifpreis, herausgeholt!
        Passt Sitzt Wackelt und hat Luft....
        LG
        Rolf
        AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
        Focal Utopia+WyWires Platinium

        SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
        Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

        LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
        Magneplanar 1.7

        Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

        Kommentar


          #49
          Hallo Uli,

          Danke für den Hinweis. Das ist ja doof.... ich habe ihm bereits eine PN geschrieben, vielleicht bekommt er das ja mit.

          Hallo Uli und Rolf,
          in der Tat, im www findet man vieles und auch viele Ansätze. Aber kaum welche die das so konsequent durchziehen wie Matthias. Ich will mich erst um die tiefen Frequenzen kümmern und habe dafür ausreichend Platz (Zimmer ist 9,7m lang). DSP ist gut, ich will aber keine 12 DB Überhöhung damit wegbügeln, wenn das auch mit mechanischem Roomtuning geht.

          Grüße

          Michael

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            #50
            Hallo Michael, was, abgesehen vom Preis, spricht gegen aktive Bassfallen?
            Gruß
            Carsten

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              #51
              Zitat von Mr. Mike Beitrag anzeigen
              .... ich habe ihm bereits eine PN geschrieben, vielleicht bekommt er das ja mit.
              Er war immerhin am 01.08. zuletzt hier angemeldet. Das heißt, er schaut wohl zumindest an und ab hier rein. Dann wird es er bald lesen und sich sicher melden...

              Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

              LP12 - KK/2 - 2200 - SHL5+/40

              Just listen

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                #52
                Zitat von Mr. Mike Beitrag anzeigen

                Ich will mich erst um die tiefen Frequenzen kümmern und habe dafür ausreichend Platz (Zimmer ist 9,7m lang).

                Hallo Michael,

                völlig richtig. Denn der Tieftonbereich ist viel schwieriger in den Griff zu bekommen als der Mittel-/Hochtonbereich.

                Wenn Du Platz und freie Ecken (z. B. für Eckabsorber) im Hörraum hast, dann müsste allerdings auch im Tieftonbereich Einiges mit passiven Maßnahmen gehen.


                Zitat von Mr. Mike Beitrag anzeigen

                DSP ist gut, ich will aber keine 12 DB Überhöhung damit wegbügeln, wenn das auch mit mechanischem Roomtuning geht.
                Auch richtig. Unter 200 Hz kann man ruhig mit DSP-Raumkorrektur arbeiten, da muss man sich keine dogmatischen Scheuklappen aufsetzen.
                ABER, wenn es geht, besser erst vorab mit anderen Maßnahmen arbeiten. Mein persönliches Motto ist, elektronische Raunkorrektur (DSP) nur soviel wie nötig - und so wenig wie möglich. Bei mir ist letztlich nur ein kleiner elektronischer Eingriff erforderlich geblieben (ein schmalbandiger Filter bei 35,6 Hz mit -5 dB - den mein Streamer miterledigt, ohne dass ich dafür ein zusätzliches Gerät benötige).

                Ziemlich teuer, aber dafür total easy in der Anwendung ist auch der von pp.dummy und seit Kurzem von Franz eingesetzte C20 AVAA von PSI Audio.
                > https://www.open-end-music.de/vb3/fo...610#post392610
                > https://www.open-end-music.de/vb3/fo...786#post560786
                Zwei davon sind aber das Minimum, in Deinem recht großen Hörraum werden wohl eher drei nötig sein.

                Meinen eigenen Weg, meine raumakustischen Probleme im Tiefbassbereich zu beseitigen, hatte ich hier mal zusammengefasst.
                > https://www.open-end-music.de/vb3/fo...700#post345700

                VG Uli
                Zuletzt geändert von maasi; 23.08.2020, 17:08.

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                  #53
                  Ja, viele Wege können nach Rom führen. Hat man handwerkliches Geschick und genügend Platz im Raum, dann kann man mit maßgeschneiderten Helmholtz-Resonatoren sehr weit kommen und spart damit im Vergleich zu anderen Lösungsansätzen auch recht viel Geld. Das wäre das Mittel der Wahl für einen, der es wie gesagt so umsetzen kann. Alle anderen müssen es entweder mit passiven oder aktiven Bassabsorbern versuchen. Die oben erwähnte AVVA von PSI Audio halte ich nach meinen Erfahrungen jetzt für sehr gut, aber auch andere Angebote wie BAG END oder eine elektronische Raumkorrektur, die auf bestimmte Problemmoden hin gezielt dagegen eingesetzt werden, können die Lösung sein. Manche setzen auch ein Bass-Array aus Gegenbässen ein. Es kommt halt immer auf den Einzelfall vor Ort an und wo die Probleme dort im Tiefbass liegen, die meist durch die Raumgeometrie schon vorgegeben sind.

                  Es macht jedenfall Sinn, sich diesem Tiefbass-Bereich in Räumen anzunehmen, denn dort kann man Potential heben. Letzten Endes ist es auch eine Frage des eigenen Anspruchs, ob man das Mögliche auch möglich machen will. Oft scheitert es auch einfach an den Rahmenbedingungen - kein eigener Hörraum nur für Musikhören möglich oder man will und darf es einfach auch nicht in einem Wohnzimmer, wo andere Prioritäten als das Musikhören gelten. Und es ist auch eine Frage, was einen das kosten darf.

                  Wer es aber will und kann, sollte es tun. Das ist tuning im besten Sinne. Bringt viel mehr als alles andere, was hier so als "tuning" beworben wird.

                  Gruß
                  Franz
                  Zuletzt geändert von Franz; 23.08.2020, 17:34.

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                    #54
                    Hallo Michael,

                    sorry, ich habe deine PN leider erst heute gesehen und vermutlich wegen der neuen Forum-Domain auch keine Mail erhalten?!

                    Es hat mich auch sehr gefreut, dass sich doch noch der ein oder andere an mich erinnert, denn nach meiner Hörraumauflösung 2017 war ich nicht mehr allzu oft hier. Ja, über den spontanen Entschluss, den Hörraum aufzulösen und einen Fitnessraum daraus zu machen, müssen meine Frau und ich auch heute noch manchmal verwundert schmunzeln. Irgendwie überkam es mich eines Tages mit der Erkenntnis, dass ich da mit viel Aufwand, Zeit und Geld über Jahre einen Hörraum aufgebaut habe, den ich aufgrund der gewachsenen Familie nur noch max. 1 Stunde die Woche nutzen kann und dass das eigentlich nicht sinnvoll bzw. wirtschaftlich sein kann. Dazu kam, dass ich den Wert meiner Lautsprecher am nächsten Tag eigentlich nur mal antesten wollte, als ich auf ein Gesucht im audio-markt geantwortet habe. Der Suchende kam aus dem höchsten Norden, und so war ich mir sicher, dass er nicht gleich die 800 km fahren würde. Tja, weit gefehlt, auf meine Preisvorstellung hin meinte er einfach, dass er sowieso gerade mit dem Wohnmobil unterwegs sei und am nächsten Tag die Lautsprecher abholen würde. Tja, ab da gabs kein Zurück mehr. Aber wäre das nicht passiert, hätte ich vielleicht doch noch nen Rückzieher gemacht. Ich bereue es jedenfalls nicht.

                    Und wie ihr vielleicht an meinen aktuellen Beiträgen gesehen habt, ist meine Hifi-Miniaturisierung nochmals weiter fortgeschritten. Nach der Hörraumauflösung stellte ich mir zuerst eine stationäre Kopfhörer-Kette zusammen. Die habe ich zwar auch noch, kam jetzt aber auf den Geschmack, mit IEMs zu hören. Und so suche ich aktuell nach einem hochwertigen DAP für meine InEar Prophile-X (PMX) ...

                    Ob ich das mit den VPRs nochmals machen würde, weiß ich nicht. Die Zeit mit dem Forschen nach Theorie und Praxisbeispielen zu VPR möchte ich aber nicht missen. Da galt auf jeden Fall, dass der Weg das Ziel ist. Wenn ich komplett neu und mit etwas Budget starten würde, würde ich mir vermutlich entweder einen Profi nach Hause holen. Vielleicht findet der auch mit weniger Aufwand alternative Lösungen (z.B. Helmholtz-Resonatoren etc.). Oder ich würde es wie schon vorgeschlagen zuerst mal mit aktiven Absorbern versuchen. Denn wenn man die Moden im Tiefbass damit in Griff bekommen könnte, wäre der Rest viel einfacher und mit normalen Konstruktionen zu bewerkstelligen ... Aber funktioniert haben die VPR schon. Ich habe nur keine verlässlichen Messungen dazu ...

                    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinen raumakustischen Optimierungen, vor allem aber auch ganz viel Spaß dabei :-)

                    Gruß
                    Matthias

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