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Wharfedale Elysian 4

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    Wharfedale Elysian 4

    Nach 3 Monaten des Zusammenlebens mit den Vorführern meines Händlers und nach dem Austausch gegen ein aktuelles Modell dacht ich, dass ein kurzer, erster Erfahrungsbericht vielleicht ganz interessant sein könnte. Zumal in diesem Bereich recht wenig los ist.

    Und vorab, es ist seit langer Zeit ein Lautsprecher, der mich in meinem Setup absolut begeistert. Das allerdings erst seit dem Austausch.

    V1 war im Hochton irgendwie zu sphärisch, Stimmen fehlte es etwas an Substanz. Das Geschehen war zu weit hinten angesiedelt und trotz des liebevollen Umgangs mit dem Musiksignals konnte ich keine wirkliche Begeisterung entwickeln. Das war dann auch der Grund, die Vorführer nicht behalten zu wollen. Es war schon an der Verpackung ersichtlich, dass dieses Paar irgendwie kein Zuhause finden konnte.

    Seit Freitag sind nun die Neuen da. Andere Tranche, CGA003 anstatt 001.

    Und da ich das NTS an dieser Stelle ganz gut im Griff habe, einfach schon jetzt mal einige Worte zu diesen Chinaböllern. Denn da kommen sie her, auch wenn Wharfedale drauf steht. Die Firma gehört mittlerweile zu IAG.

    Das, was mir nicht gefiel, ist Geschichte. Stimmen sind nun sehr präsent, aus meiner Sicht dort, wo sie hingehören. Der Grundton ist einfach beeindruckend, obwohl der LS keine 30 Stunden Spielzeit hinter sich hat.

    Was sich gerade entwickelt, ist ein etwas feingliedrigeres Bassfundament. Feinauflösung und Geschwindigkeit sind aus meiner Sicht eh weit oben anzusiedeln. Anders ausgedrückt, ich habe es so noch nie gehört. Das will natürlich nichts heißen, aber durch die enorme Schnelligkeit kommen für meine Ohren einfach Details in Bassläufen oder beim Schlagzeug zu Tage, die ich nicht kannte.

    Die Bass–Chassis reagieren sehr präzise und schnell. Es macht einfach Spaß, so einen Bass aus einem Lautsprecher hören zu dürfen. Das Fell eines Schlagzeuges bekommt Struktur.

    Das letzt genannte konnte der Vorführer allerdings auch. Und das können auch andere LS, aber so habe ich es in dieser Preisklasse noch nie gehört.

    Was jetzt schon an Seidigkeit und Wärme im oberen Bereich zu hören ist, erwischt mich immer wieder emotional. Und mehr Kompliment kann ich für den Bereich nicht vergeben. Dafür mache ich den ganzen Quatsch mit. Die Suche nach dem perfektem Klang. Ok, so weit sind wir hier sicherlich nicht, aber für mich ist er davon für den Moment nicht so weit entfernt.

    Die Bühne ist absolut stabil, zeigt die Akteure an festen Plätzen und über die Tonalität kann ich nur sagen, dass ich sie, gerade bezogen auf das Preis/Leistungsverhältnis als außerordentlich gelungen empfinde.

    Präzise, warm, natürlich, schnell, tolles timing, viele kleine Details, die herausgearbeitet werden. Es macht wirklich großen Spaß. Ohne einen Ansatz von Nervigkeit.

    Die Musik bekommt eine Selbstverständlichkeit, die mich einfach abholt.

    Die Abstimmung wurde offensichtlich sehr gut gemacht und entweder gibt es eine heftige Serienstreuung oder ich hatte hier zuerst ein Vorserienmodell. Keine Ahnung.

    Die Austauschlautsprecher sind jedenfalls gerade im Hochtonbereich nicht mit den Erstlingen vergleichbar.

    Kurzes Fazit nach 4 Tagen und 3 Monaten Altlast: die Teile sind das Anhören wirklich wert. Anfangs etwas harsch im Hochton, was sich allerdings nun deutlich schneller entwickelt als bei der Erstlieferung. Bei der CGA003 ist es keine Frage, es passt jetzt schon wirklich sehr gut und entwickelt sich in die richtige Richtung.

    Wie gesagt, nur ein erster Eindruck, der aber jetzt schon so positiv ist, dass ich dachte, es schon mal berichten zu können.

    Toller Lautsprecher, der Bühne glaubwürdig darstellen kann und über alles die Tonalität wahrt. Dazu gesellt sich ein Detaillreichtum, den man sich gerne einmal anhören darf. Allerdings ist gute Elektronik und Kontrolle der Elysian 4 Pflicht.

    Ich war bisher immer ein klarer Verfechter der Aussage, dass die Quelle entscheidend ist. Ja, ist sie auch, aber offensichtlich hatte meine JM–Lab Focal 946 in diesem Raum einfach zu viel Bass. Oder besser gesagt, der Raum passte nicht zu den Focal.

    Die Wharfedale sind zwar etwas kleiner, aber sie können bei Bedarf ebenfalls Schläge in die Magengrube verteilen. Wenn man das unbedingt will. Allerdings hier mit mehr Kontrolle und deutlich kürzer im Ausschwingverhalten. Die Chassis arbeiten einfach schneller und das ist hörbar. Was das ausmacht, weiß jeder, der sich schon länger mit unserem Thema auseinandersetzt. Und sie hat im Hochton AMT‘s, und ja, die sind im aktuellen Modell wirklich hörenswert.

    Es hört sich nun so an, als ob die Musik über alles so mein Ohr erreicht, dass ich es als richtig empfinde. Das hatte ich bisher nur sehr selten.

    Ich hoffe, dass sich daran nichts ändert und da noch etwas draufgesattelt werden kann.

    VG
    André

    Zuletzt geändert von Twistie; 23.02.2021, 00:01.
    Meze Empyrean, Stax Lambda Nova Signature, Beyer Xelento und DT1990 Pro, Fiio FH7, Aqvox XLR– KH– Kabel, Meze Kupfer Pentaconn, Auralic Femto/Vega mit Farad Netzteil und Level 2 DC–Kabel, Leak CDT Oymann–Mod, Audiovalve Solaris 2020, iBasso DX220 Max, Qnap Nas, Switch Aqvox SE, alle LAN / USB– Kabel Aqvox Blaze, Stromkabel und Sicherungen ebenfalls Aqvox, Vortex Ronden und 2D–Chips, Bob–Filter, Aqvox USB – Detoxer 1 und 2, Naim Nac 52, Supercap, 2 NAP 135, JM–Lab Focal Electra 926, Wharfedale Elysian 4, Linn LP12, Benz Gullwing, Phonosophie Racks und....ich habe bestimmt was vergessen....

    #2
    Mal ein Foto, das Auge hört ja mit
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      #3
      Und besser nicht auf den Schatten schauen, das sieht ja sowas von bescheuert aus, leider zu spät gesehen.
      Meze Empyrean, Stax Lambda Nova Signature, Beyer Xelento und DT1990 Pro, Fiio FH7, Aqvox XLR– KH– Kabel, Meze Kupfer Pentaconn, Auralic Femto/Vega mit Farad Netzteil und Level 2 DC–Kabel, Leak CDT Oymann–Mod, Audiovalve Solaris 2020, iBasso DX220 Max, Qnap Nas, Switch Aqvox SE, alle LAN / USB– Kabel Aqvox Blaze, Stromkabel und Sicherungen ebenfalls Aqvox, Vortex Ronden und 2D–Chips, Bob–Filter, Aqvox USB – Detoxer 1 und 2, Naim Nac 52, Supercap, 2 NAP 135, JM–Lab Focal Electra 926, Wharfedale Elysian 4, Linn LP12, Benz Gullwing, Phonosophie Racks und....ich habe bestimmt was vergessen....

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