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JSSG 360 Schirmung

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    Hallo Jörg

    Theoretisch eine gute Idee.
    Aber beim DBS System gibts weder eine schlüssigen Wirkansatz , auch im internet stehen nur hohle Vermutungen , noch kann man da was messen,,,,nur hören geht.

    Hinzu kommt folgendes :
    Wenn du dir mal unter Tuning die ganzen wirklich klanglich hervorragenden Sachen anschaust , die ich da angeboten und gepostet habe , mit guten Beschreibungen usw..
    Wer hat sich denn mal darauf gemeldet und gesagt , er hätte es auch mal ausprobiert,,,,,ausser evtl. Resonanz von Solidcore,,,,,Fast Keiner.
    Ich darf da nur mal an diese Tolle Akku Laptop oder HDD JSSG Sache verweisen,,,,null Reaktion.

    Da verliert man die Lust , für die eigentlich Aktiven ? Mitglieder was Gutes auszutüfteln , zwecks Nachbau.

    Ich denke , wenn ich was poste , mittlerweile eher an die evtl. Vielen Stillen Mitglieder , vielleicht machen die es , ohne sich zu melden.
    Dann wäre denen ja schon geholfen.

    Die Anderen Aktiven ? können von mir aus ruhig alles klanglich Gute verschlafen und mich ignorieren .
    Jeder ist seines eigenen klanglichen Glückes Schmied.

    Ausserdem kann Thomas sich ja einfach mal ein 1000 Euro Ethernetkabel mit DBS zum Test schicken lassen , er sitzt ja an der Quelle.
    Obs dann so gut ist wie meins , naja , dann kann man ja mal schauen.

    Vielleicht setze ich auch den gesamten Bauplan fürs Kabel und Netzteil mal ins Forum , schauen wir mal , aber wie gesagt , zu erwartende Resonanz,,,,wahrscheinlich Null.

    Gruss. Klaus


    Kommentar



      Hallo zusammen

      Klaus seinen Kommentar kann ich gut nachvollziehen, in diesem Forum sind eher mehr reine Hörer als Tüftler, Löter und Schrauber.
      Dennoch schreibe auch ich in der Hoffnung, die stillen Mitleser zu erreichen. Wo man ja gar nicht mitbekommt, ob es jemand versucht.
      Diese gibt es auf jeden Fall, weil mich immer wieder mal Feedbacks erreichen: Ach übrigens, ich habe mal deinen Tip XY versucht, der war so und so bei mir.
      Meist mit dem Hinweis, dies aus verschiedensten Gründen hier nicht mitteilen zu wollen.

      An Thomas wollte ich noch sagen, vielleicht sollte man auch mal das Nutzsignal messen. Vereinfacht gesagt, ob sich durch Maßnahme XY, wie JSSG oder Störeinstreuung,
      meinetwegen ein Rechtecksignal, Datenstrom oder auch Analogsignal verändert. Dies wird ja letztendlich transportiert, und erreicht unser Ohr irgendwann.
      Kann man dieses überhaupt so weit aufzoomen, wie unser Ohr imstande ist, zu differenzieren ? Meine Hanswurstmeßgeräte können dies bestimmt nicht mehr darstellen.

      Dieses DBS System hatte ich eigentlich nie wirklich betrachtet, habe auch keins im Einsatz. Aber war der Wirkansatz nicht so, das man entweder ein
      elektrisches (Gegen-)feld schafft, das Einstreung verhindert, oder das sich die Di-Elektriken mehr "aufpumpen" ?
      Eine Einstreuung hat doch eine gewisse Feldstärke. Schaffe ich eine höhere, blockiert diese nicht die Durchdringung ? Wie ein Gegenfeuer beim Waldbrand.
      Aber echt lustige Ratespiele heute.

      Irgendwie war mein Ausgangspost simpler. Geflecht überziehen, Brückendraht hinzufügen, und hören, ob ein ab- und anlegen dessen einen Unterschied erzeugt.
      Also ich hör da immer noch was. Richtig gut finde ich dabei die runderen Stimmen. Ein S im Gesang erscheint weniger als Z, sondern abgerundet als echtes S.
      Ein Effekt, wo man ansonsten mit Netzfiltern, Netzteilen und allen möglichen Maßnahmen probiert, um genau da hinzukommen.
      Hat man natürlich zig Filter bereits verbaut, wird dieser Effekt nicht mehr auftreten.
      Dennoch finde ich es toll, wenn jemand sich daran setzt, und versucht, es irgendwie auch technisch belegen zu können. Oder wiederlegen.
      Somit Respekt an den angenervten Thomas.

      Die 48 000 Aufrufe fand ich bemerkenswert. Gehen wir davon aus, das man pro User mehrfach mitliest, könnte es dennoch über 1000 Menschen erreicht haben.
      Wenn davon nur 600 positiv überzeugt wurden, eine lohnender Beitrag. Freut mich.

      Gruß
      Stephan



      Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

      Kommentar


        Morgen,

        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
        An Thomas wollte ich noch sagen, vielleicht sollte man auch mal das Nutzsignal messen. Vereinfacht gesagt, ob sich durch Maßnahme XY, wie JSSG oder Störeinstreuung, meinetwegen ein Rechtecksignal, Datenstrom oder auch Analogsignal verändert.
        Das habe ich tagelang gemacht.
        Von den tiefsten Tiefen bis in die höchsten Höhen, Sinussweeps, Rechtecksignale, PCM-Impulsfolgen, mit und ohne induktiver Beaufschlagung von Störsignalen - das volle Programm.

        Und dabei immer JSSG mit und ohne Beidraht gegen Original-RG58-Kabel verglichen.
        Ich habe ja selbst ein Interesse herauszufinden, warum ich bei meinem JSSGisierten SPDIF-Kabel einen positiven Effekt herauszuhören glaube.

        Für In-situ-Messungen in der Anlage selbst habe ich derzeit allerdings keine Lust, mir macht das Musikhören zu Hause derzeit so viel Spaß, daß ich ungerne meine Anlage auseinanderreißen möchte, zumal ich den ganzen Kram unsichtbar hinter einer Verblendung verbaut habe.

        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
        Dies wird ja letztendlich transportiert, und erreicht unser Ohr irgendwann.
        Kann man dieses überhaupt so weit aufzoomen, wie unser Ohr imstande ist, zu differenzieren ?
        Kann man, und wenns nur Bruchteile eines Dezibels sind.
        Meine induzierten Störspannungen waren außerdem um Zehnerpotenzen höher als das, was realiter auftreten kann.
        Falls da irgendeine Reaktion gewesen wäre, hätte mans bestimmt gesehen.

        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
        Dieses DBS System hatte ich eigentlich nie wirklich betrachtet, habe auch keins im Einsatz. Aber war der Wirkansatz nicht so, das man entweder ein elektrisches (Gegen-)feld schafft, das Einstreung verhindert, oder das sich die Di-Elektriken mehr "aufpumpen" ?
        Wenn du so willst, ist das ebenfalls ein alter Hut. Ich muß kurz ausholen.

        Ich habe mich vor über zwanzig Jahren ziemlich ausführlich mit dem Thema: "Was passiert eigentlich im Kabel?" beschäftigt und dabei ist ja auch als Folge der Überlegungen unsere RAMSES-Technologie entstanden.

        Eine der Forderungen für unsere Kabelkonstruktion war folgende
        (Zitat von hier):

        <snip>
        • Möglichst verlustarmes und "schnelles" Dielektrikum zwischen den Leitern:
          Das Dielektrikum als Medium des Signalenergietransports sollte bei größter Isolierfähigkeit idealerweise minimale Speicherfähigkeit von Ladungsträgern besitzen. Je höher die Isolierfähigkeit ist, desto länger und besser haften allerdings die Ladungen auf dem Isolator. Das nötige Umladen der im Dielektrikum gespeicherten Ladungsträger verursacht Feldverluste.
          Man benötigt also ein Dielektrikum, dessen Ladungsträger sich bei größter Isolierfähigkeit sehr schnell und verlustarm umladen lassen, fast ein Widerspruch in sich.
          Bei üblichen hochwertigen Kabelkonstruktionen wird meistens Teflon oder Teflonschaum benutzt. Wir verwenden einen Naturstoff, der zwar schwerer zu verarbeiten und zudem kaum automatisierbar ist, aber dafür beide Forderungen in hohem Maße vereinigt.
        Ende Zitat.

        Damit ist das, worum es bei "DBS" eigentlich geht, schon umrissen.

        Stichwort: Influenz, dielektrische Verschiebung

        Ich wills mal einfach beschreiben.
        Stromdurchflossene Leiter umgibt ein EM-Feld, dessen Polarität im Rhythmus des Signals wechselt.
        Auf dem Dielektrikum als Isolator haften Ladungsträger, die sich je nach Polarität des EM-Feldes auf die Reise zum entgegengesetzten Pol begeben.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: BWS-PHY2-0384-01.gif Ansichten: 1 Größe: 17,0 KB ID: 575683

        Diese Bewegung (genaugenommen eigentlich nur Oszillieren bzw. Verschiebungspolarisation der Atome) der Ladungsträger auf dem Dielektrikum kostet Energie, die dem Signal entzogen wird.
        Das will man aus audiophiler Sicht verhindern bzw. vermindern.

        Da gibt es mehrere Möglichkeiten:
        1. Man wählt als Dielektrikum ein Material, das zwar einerseits gut isoliert, andererseits trotzdem eine gewisse Oberflächenleitfähigkeit besitzt, damit sich die Ladungsträger schnell und verlustarm bewegen können.

        2. Man beschichtet die Außenoberfläche der Leitungen mit einem antistatischem Material.
        Antistatikspray (Achtung: Geheimtipp!) vergrößert die Oberflächenleitfähigkeit und erleichert so einen schnellen Ladungsaustausch.

        3. Man spannt Leiter-Dielektrikum statisch durch eine Gleichspannung vor, so daß eine "Ladungsträgerwanderung" nicht mehr nötig und möglich ist.

        Thats all.

        Gruß

        Thomas
        Zuletzt geändert von tmr; 20.11.2020, 07:56.
        http://www.highfidelity-aus.berlin/
        Gewerblicher Teilnehmer

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          Hallo Thomas,

          Stichwort: Antistatikspray

          Für welche Kabel empfiehlst Du die Anwendung? Für alle Kabel ohne Baumwollummantelung oder Basaltummantelung?

          Bisher habe ich damit nur Eupen/Schaffner-Netzkabel eingesprüht. Aber auch bei dem Kabel bei Deinem Turmalin-Cleaner müsste es doch Sinn machen - oder?

          VG Uli

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            Morgen Uli,

            Zitat von maasi Beitrag anzeigen
            Stichwort: Antistatikspray

            Für welche Kabel empfiehlst Du die Anwendung? Für alle Kabel ohne Baumwollummantelung oder Basaltummantelung?

            Bisher habe ich damit nur Eupen/Schaffner-Netzkabel eingesprüht. Aber auch bei dem Kabel bei Deinem Turmalin-Cleaner müsste es doch Sinn machen - oder?
            Aus meiner Sicht macht es bei NF-Signalkabeln durchaus manchmal Sinn (da habe ich es auch mit Erfolg ausprobiert), aber es kostet ja fast nix, es auch bei anderen Kabel auszuprobieren.

            "DBS" und seine Varianten haben sich nicht durchsetzen können, die Kunden wollen meist nicht so ein Gedöns hinten am Lautsprecherkabel.

            Aber wir sollten hier besser bei JSSG bleiben, sonst sind wir zu weit OT.
            Meine diesbezüglichen Messungen gehen ja noch mit anderen Kabelformaten weiter.

            Gruß

            Thomas
            http://www.highfidelity-aus.berlin/
            Gewerblicher Teilnehmer

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