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Störstrahlungen von hochempfindlichen Geräten fern halten oder nicht mehr raus lassen

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    Störstrahlungen von hochempfindlichen Geräten fern halten oder nicht mehr raus lassen

    Störstrahlungen von hochempfindlichen Geräten fern halten oder nicht mehr raus lassen.

    Es gibt viele Gehäuse Arten.
    Acryl z.B. wird sehr gerne bei richtig hochpreisigen Geräten verwendet.
    Wie in der Physik üblich: Es wird einem nichts geschenkt.
    Einige die an Geräten entwickeln, verfeinern oder mal interessehalber den Deckel aufgeschraubt haben, konnten vielleicht mal feststellen dass es „ohne“ Stahlblech / Alu Deckel einen Hauch besser klang.

    Die Frage ist, warum ist so?

    Auf der anderen Seite haben wir Experimente unternommen mit Abschirmungen aus, von innen gesehen, Mu Metall und dann Kupfer sowie in anderer Reihenfolge. Wobei die Mischung Gehäusematerial (Blech/Alu), dann Kupfer und dann Mu am besten kam, fragt mich nicht warum...feif:

    Das fanden wir auch sehr spannend, wenn auch zu teuer.
    Es wirkte für uns ähnlich diesem offenen „ohne Gehäuse“ Sound, aber gepaart mit einer fantastischen stoischen Ruhe, aber ohne diesen leichten Stahlblech Klang. (Reflektionen, keine Ahnung?)

    Was meinet Ihr klanglich und technisch dazu.
    Was sagen Leute aus der Physik dazu?

    Ist nur ein Ansatz, kein feststehender Beweis, wurde auch nicht unter „Fachgerechter BT“ festgestellt, einfach so ein Bauch Gefühl, den ich mit vielen Technikern Teile.
    Zuletzt geändert von replace_03; 20.12.2007, 17:58.

    #2
    AW: Störstrahlungen von hochempfindlichen Geräten fern halten oder nicht mehr raus la

    Dirk,

    du stellst aber auch "gefährliche" Thesen auf:zwink:

    Was ich festgestellt habe ist, dass sich die Wiedergabe geändert hat, nachdem ich den Sperrkreis vom Verstärker genommen habe.

    Nur in einem Holzgehäuse verbaut, direkt über dem Trafo stehend, hat die Induktivität verändert...

    Habe dann mal spaßeshalber 'ne Spule genommen, die Induktivität auf dem Vertärker und inmitten des Wohnraumes gemessen...0,47 mH...0,34 mH...

    Ein Freund sagte auch, dass sich dieses Phänomen bei Energiesparlampen ergibt, die haben ähnliches probiert.....


    Gruß

    Volkhart

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      #3
      AW: Störstrahlungen von hochempfindlichen Geräten fern halten oder nicht mehr raus la

      du stellst aber auch "gefährliche" Thesen auf


      Jupppfeif:
      Das stimmt, aber da in diesem Forum Physiker, Lehrer, Techniker, Bastle, Hörer, Künstler… sind, habe ich mich einfach getraut das mal aus zu sprechen.
      Deswegen auch:
      Ist nur ein Ansatz, kein feststehender Beweis, wurde auch nicht unter „Fachgerechter BT“ festgestellt, einfach so ein Bauch Gefühl, den ich mit vielen Technikern Teile
      .

      Kommentar


        #4
        AW: Störstrahlungen von hochempfindlichen Geräten fern halten oder nicht mehr raus la

        Bei Mittelklassegeräten (Mittelklasse in dem Sinne, dass sie nicht kompromisslos "zu Ende" entwickelt wurde) kommt sowas schon vor, dass sich die elektrischen Verhältnisse ändern bzw von der umgebenden Mechanik beeinflusst werden. Die Streufelder von Trafos, aber speziell auch die, welche durch unnötige Schleifenfläche von Hochstrom-Versorgungsleitungen erzeugt werden (womöglich mit HF-Signalanteilen wegen der Signalgleichrichtung in A/B-Endstufen), können in andere Schaltungsteile einstrahlen, über verschiedene Mechanismen. Und diese Einstrahlung ändert sich evtl. wenn magnetische Wege geändert werden. Bei gut designten Geräten sollte sowas aber folgenfrei bleiben, und die sauberste Lösung ist natürlich die Störungen schon systematisch gering zu halten und den Rest sauber und ortsnah an der Quelle abzublocken. Massives Aluminium (1cm dick) ist übrigens ein guter Wechselmagnetfeld-Absorber (es wird wirbelstrom-verlustet) und geht, da unmagnetisch, nicht in die Sättigung (ein Problem von Mu-Metall etc). Die Sandwichtechnik (mit magnetischen und unmagnetischen Schichten) ist aber auch beliebt und relativ leicht umzusetzen. Ganz allgemein ist natürlich auch HF-Dichtigkeit immer ein Vorteil (und dann bei ProAudio-Zeugs, AES48-konforme Bauweise).

        Grüße, Klaus
        Zuletzt geändert von KSTR; 20.12.2007, 19:50.
        Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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