Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Netzentstörung in der Praxis

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

    Hallo Jörg

    Die gibt es leider nicht. Genau wie Thomas rate ich nicht zu Spielereien am Stromnetz. Wer technisches Grundwissen hat, bekommt das auch so hin.

    Gruß
    Stephan
    Hallo Stephan,
    jüngst hast du im AH Forum ein Foto vom Innenleben eines Auth ( von Thomas?!?) hochgeladen und mit deinem Filter verglichen.
    Dabei hast du auf das entsprechende DIY Forum verwiesen……….Insofern ist doch deine Warnung vor dem Umgang mit dem Stromnetz hier etwas sonderbar……bzw. angepasst.

    Es wäre doch schön, wenn man das Innenleben direkt miteinander vergleichen könnte……..es geht doch nicht zwingend um den Nachbau……

    So ist dein Filter für mich leider ein Potemkinsches Dorf………schließlich geht es hier doch um Inhalte……..ansonsten könnte auch Tine Wittler einen Filter basteln……
    Irgendwie läuft es doch wieder auf ein Commercial heraus………find ich schade…….

    Und da du ja absolut gar nichts gegen die Auth Filter hast: Als größter Hifi-Foren-Influencer wäre es doch schön, wenn du die von dir getätigten Fehlinformationen bzgl. der technischen Details
    des Auth-Filters korrigieren würdest!
    Auch da hast du m.E. eine gewisse Verantwortung…………

    Gruß,

    Jörg

    Kommentar


      Hallo Stephan,

      “da beteiligt sich außer Thomas und ab und zu Klaus so gar keiner …..“

      du liest offensichtlich selektiv. Ich habe im Thread „Womit ich höre und warum“ ausführlich über meine vielfältigen Maßnahmen zur Entstörung berichtet, sowie die Erfolge beschrieben.

      Ebenfalls habe ich detailliert im Klappferrite-Thread meine Maßnahmen, welche und warum, sowie die Ergebnisse recht ausführlich geschildert. Auch Klappferrite haben bei mir einen wesentlichen Beitrag zur Beseitigung von Störungen geleistet.

      Auch viele andere Mitglieder des Forums haben sich zum Thema „Bekämpfung von HF-Störungen“ geäußert.

      Deine oben zitierte Behauptung entspricht also nicht der Wirklichkeit.

      Da ich momentan nicht in Deutschland bin und deshalb nur wenig komfortabel auf meinem iPad tippe, fasse ich mich kurz.

      Ich würde mich sonst zu dem von Dir immer noch hochgehaltenen Messgerät äußern. Auch ist mir die Systematik Deines Vorgehens trotz langer Texte nicht klar.

      Und gehe davon aus, dass viele Mitglieder des OEM-Forums auch das AH-Forum lesen.

      Viele Grüße

      Gert





      Kommentar


        Nabend,

        Zitat von tmr Beitrag anzeigen
        Kurzes Update:
        Rechnung von Digikey und Tracking Number von UPS sind bei mir jetzt auch eingetrudelt - mit einer Lieferung ist also zu rechnen...
        ...und sind gestern eingetroffen.

        Gleich vorweg: Meßtechnisch sind das harte Nüsse, aber dazu später.

        Heute habe ich die Zuleitungen etwas verflochten unsd Stecker montiert:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: tempest.png Ansichten: 0 Größe: 338,5 KB ID: 607420

        Die Sicherung (das "Poti" über der Eingangs-Kaltgerätebuchse) hat das Format 6,3 x 32mm, hat man vermutlich auch nicht in der 3A-Version in der Schublade.
        Ich werde mir zum Rumspielen auf jeden Fall einen Zehnerpack davon ordern.

        Zum Messen benötigte man eigentlich einen ausgewachsenen HF-Network-Analyser und einen einstrahlgeschützten Meßplatz. Auch teure Spezialkabel und -stecker wären eigentlich angebracht, wenn man sauber bis in den Gigahertz-Bereich messen will.
        Hab ich beides nicht (und auch nicht vor, mir das anzuschaffen). es muß also zunächst mal improvisiert werden.

        Zunächst aber erstmal was zum Filter selbst:

        Diese Filter sind sogenannte TEMPEST-Filter.
        TEMPEST ist eine Abkürzung für Transient Electro Magnetic Pulse Emanation Standard.
        Meint: ein (militärischer) Filter-Standard für Geräte, die elektromagnetische Impulse abstrahlen.

        Der Hintergrund:
        Computer bzw. digitale Geräte strahlen während ihrer Funktion Signale in Netz, aus denen man mit geeigneten Geräten Informationen über die verarbeiteten Daten gewinnen kann.

        Dagegen sind Filter konstruiert worden, die solches sicher verhindern können.
        Sie dienen also der Spionage-Prävention.

        Es gibt bestimmte Vorgaben, die erfüllt werden müssen, damit die Filter TEMPEST-gerecht eingesetzt werden können.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: TEMPEST_Shielding_Requireme.png Ansichten: 0 Größe: 30,0 KB ID: 607421 Wie man sieht:

        Ab 1 MHz darf praktisch kein Störsignal meßbar sein, d.h. die Dämpfung ist hier > 100dB.
        Ab 100kHz muß die Dämfung 90dB betragen, ab 10kHz 50dB für magnetische und 90dB für elektrsiche Wellen.

        -100dB bedeutet:
        Wenn man 1V auf den Eingang gibt, kommen am Ausgang 0,00001 V an, d.h. 10µV!

        Ein Filter zu messen, das eine Dämpfung von 100dB hat, bedeutet also, die Meßsignale in ein schwarzes Loch zu schicken, wo man ganz schnell an die Dynamikgrenze der Meßgeräte kommt.

        Und so soll es ja auch sein:
        Wo man Signale messen kann, kann man diese auch auswerten.

        Einige "audiophile" Netzfilteranbieter versehen ihre Produkte gerne mit dem TEMPEST-Abzeichen, ohne allerdings irgendwelche Meßdaten zu präsentieren, die das auch belegen würden.
        Hier soll wohl mehr mit bestimmten Begriffen (wie "aus der Weltraumtechnik", "NASA-proved, "military grade", usw.) High-Tech impliziert werden.

        Hier ist auf jeden Fall Skepsis angesagt.
        Das bedeutet natürlich nicht, daß diese Filter nicht auch irgendwie wirksam wären, aber die Anforderungen an TEMPEST-Filter sind eben nicht ohne.

        Aus Netzfiltersicht stellen sie tatsächlich das oberste Ende, also High End, dar - mehr geht vermutlich physikalisch nicht (außer Stromkabel durchschneiden).

        Hier mal der Dämpfungsverlauf vom vorliegendem Filter:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 3VAQ.png Ansichten: 0 Größe: 10,7 KB ID: 607422

        Ob die Filter auch klanglich etwas bringen, muß sehr sorgfältig getestet werden.

        Bei so einer hohen Dämpfung wird praktisch das gesamte vom zu schützenden Gerät selbst abgestrahlte Störspektrum reflektiert und ins Gerät zurückgeschickt.
        Wenn also Ferrit und Turmalin eingesetzt werden sollte, dann hier zwischen Filter und Gerät.
        Irgendwie muß die reflektierte Energie verheizt werden.

        Im Vorteil sind hier Schaltnetzteile mit PFC (Power Factor Correction), da hier der Netzrückfluß (und damit die Wirkung möglicher Reflektionen) klein gehalten wird.

        So, das erst mal vorab.

        Ich habe jetzt zunächst einmal die meßbaren statischen Werte (d.h. bei festen Frequenzen) erfasst:

        Der DC-Widerstand beträgt in beiden Adern (P input -> P output, N input -> N output) jeweils 6,1 Ohm.
        Die Induktivität beträgt in beiden Adern (P input -> P output, N input -> N output) jeweils 110mH/1kHz

        Der DC-Widerstand beträgt von P input -> N input bzw. P output -> N output) jeweils 210kOhm, das ist dann der Entladewiderstand für die Kondensatoren bei Entfernung der Netzspannung.

        Die X-Kapazität bei 1kHz beträgt 1,27µF, die Y-Kapazität beträgt 29nF bei 1kHz, jeweils am In- und Output gemessen.

        Die X-Kapazität bei 100kHz beträgt 1,15µF, die Y-Kapazität beträgt 1nF bei 100kHz, jeweils am Input gemessen.

        Die X-Kapazität bei 100kHz beträgt 269nF, die Y-Kapazität beträgt 19nF bei 100kHz, jeweils am Output gemessen.

        Wenn man sich den Stromlaufplan anschaut, sieht man, daß diese "Blackbox" ziemlich komplex ist:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Stromlaufplan.png Ansichten: 0 Größe: 19,3 KB ID: 607423

        Alles andere muß jetzt mit dem Spektrumsanalyser gemessen werden, wenns wirklich was zu messen gibt.
        Später also mehr.

        Gruß

        Thomas




        Kommentar


          Guten Abend Thomas,

          vielen Dank für die Erläuterungen. Ich finde das sehr spannend. Richtige Filterung ist offensichtlich alles anders als banal.

          Eine Frage zu meinem Verständnis:

          Ein DAC produziert selbst Störungen, welche er in das Netz einspeist. Wenn ich solch einen Tempest-Filter vor den DAC setze, bleiben alle während des Betriebes erzeugten Störungen im Gerät und wachsen ständig an. Man könnte also von einer „eskalierenden“ Selbststörung sprechen. Ist das so richtig, oder verstehe ich da etwas falsch?

          Wenn es aber richtig ist, muß die Verheizleistung des Ferritkabels und des Turmalinfilters mindestens gleich groß sein wie die vom DAC produzierten Störungen.

          Viele Grüße

          Gert

          Kommentar


            Moin Gert,

            nach Thomas seinen bisherigen Erkenntnissen würde ich den Filter direkt in die Steckerleiste in den Auth stecken, natürlich auch mit Ferritkabel und erst danach die anderen Filtermaßnahmen, wie Ferritkabel, Turmalin-Cleaner und andere Netzfilter anordnen. Der Turmalin Cleaner von Thomas hat ja sowieso Ferritkabel dran und seine früheren Netzfilter ebenso und die Gerätezuleitungen sollte ja ebenfalls Ferritkabel, am besten NK6 sein. Sodass das alles was die Geräte produzieren, in der Strecke verheizt wird und der neue Filter praktisch nur die ganzen Störungen aus dem Netz abhalten soll / kann.

            VG Andi

            Kommentar


              Hallo Thomas,
              ​​​​​​
              Auch von mir vielen Dank für das Update - ich bin gespannt, was sich hier ergibt. Innerhalb einer Hifi-Anlage nur weitestgehend störungsemissionsfreie Geräte zu verwenden und die von außen kommenden Einstrahlungen vom Stromnetz (inkl. LAN) bestmöglich abzublocken bzw. zu verheizen erscheint mir sinnvoll und mit gewissen Abstrichen realisierbar.

              VG,
              Thomas

              Kommentar


                Hallo zusammen

                Muss doch nochmal hereinspringen.
                Erstmal vielen Dank an Thomas, der wieder besonnen und vernünftig antwortet.
                Wären mal alle so. Freu mich auf den "Klangeindruck" des neuen Filters, super wären natürlich verschiedene Haushalte.
                Wo keine Störungen sind, kann man nichts filtern, folglich keine Wirkung feststellen.

                Andere haben eher den Trip: Oh, Stephan schrieb was, erst mal dagegen wettern. Hehe. Spaßig, aber wozu?

                Kurz zu den Fragen:
                jüngst hast du im AH Forum ein Foto vom Innenleben eines Auth ( von Thomas?!?) hochgeladen und mit deinem Filter verglichen.
                Es ging allein um die Wirkung. Lese es bitte richtig. Ich schrieb dazu:
                Ich will nicht sagen dieser Fo-Filter ist allgemein DIE Lösung, nur das man nicht sofort aufgeben darf. Er scheint einen anderen Bereich
                zu packen, den der Auth nicht dämpft.

                Ich versuchte also, diesem Mann weiterhin zu einer guten, noch unbekannten, Netzfilterung zu verhelfen. Alternativen aufzeigen. Olli ist übrigens sehr nett.
                Was stimmt damit nicht ? Wenn ein Filter nichts bewirkt, sollte man in deinen Augen also keinen anderen vorschlagen. Ok.

                @Gert: Dein Bericht war leider woanders zu finden. Aber du hast Recht. Es gab Rückmeldungen, es gab auch positive und sehr zufriedene,
                der Anteil war im Verhältnis nur sehr gering. Ich fand 2, auf welchen Wert erhöhen wir? Und es gab auch Gegenteilige Ergebnisse. Einigen wir uns darauf ?
                Was ich richtig stellen soll ist mir grade unklar, somit hiermit eine Statement: Der Auth filtert genau dort, wo seine Datenblatt Angaben macht.
                Meine Verantwortung kann ich nur dahingehend bestätigen, was eigene Praxisversuche an Auswirkungen hatten. Davon hatte ich berichtet.
                Das Messwerte wichtig sind, ist klar, ich lege jedoch Wert auf Nachvollziehbarkeit in der Praxis, sprich Hören. Auch nichts neues.
                Das dieses nicht immer und überall gleich passiert, sollte jeder Respektieren.
                Nochmal: Ich bin gegen absolut keinen Netzfilter, kein Ferritkabel, respektiere jeden Vorschlag.
                Ich bin Praxisbezogen. Ziel ist: Bester Klang. Ganz egal wie es heißt, und wer es empfohlen hat.
                Das ist schon schwer genug. Oft kann man es lösen, indem man sich selbst von alten Denkweisen löst.
                Wer neue Wege geht, wird auch neues erkennen.

                Eigene, gebaute Filter sehe ich eher als Verantwortung, sie genau aus diesem Grund nicht zu zeigen. Geht irgend-etwas schief: Stephan hat doch ..... bla.
                Es gibt etliche Anleitungen im Google, man kann kostenfrei Kundendienste dafür verwenden, wie z.B Würth.

                Man startet hier, liest sich zuerst nochmal die Basics in der PDF dort durch, und kann im Chat, der sich automatisch dort öffnet,
                weiterführende Fragen stellen, sich sogar als Privatmann kostenfrei von einem Techniker anrufen lassen.

                https://www.we-online.com/web/de/ele...ltnetzteil.php


                Und ich hatte ganz klar erwähnt: Wenn man seine Störungen absolut nicht kennt, aber treffen möchte, sollte man sowohl Asmetrisch,
                als auch Symetrisch filtern, und dies bereits in möglichst tiefen Frequenzbereichen, weil dort "anscheinend" Solaranlagen und USV bereits stören.
                In hohen sowieso. Ich denke da wird Thomas mir zustimmen. Ich selbst lege zusätzlich Wert auf: Wenn machbar, so wenig und passend wie möglich.
                Wenn jemand lieber alles einbaut, was irgendwie machbar ist, auch ok. Seine Entscheidung, jedoch keinesfalls falsch.

                Mit diesen Infos kann jeder technisch etwas versierte arbeiten, und falls nicht, würde ich auch nichts bauen. Auf andere, öffentlich verfügbaren Filter verweisen schon eher.
                Da liegt die Verantwortung beim Herausgeber, solange er sich nicht davon distanziert. Im Beispiel des Fo-Filters, da er hier, subjektiv, wunderbar hilft.

                Nun ist im AH Forum ein User pwatts aufgetaucht, der nach eigenen Angaben für die Audio Industrie entwickelte. Und was sieht man auf seinen Bildern ?
                Den Fo-Filter. Den er im Text auch nochmals extra lobt, mit gleichem Verweis wie meiner. Freut mich natürlich, weil ichs nachvollziehen kann.
                Wer genau hinsieht, bemerkt auch, das er die Parallelwiderstände der Spule verkleinert hat. Er beschrieb mir, nach seinen Messungen passte dies besser ( 3kOhm).
                Genau wie ich selbst hält er die Würth Nanno-Spulen, sprich CMBNC Reihe, für "Outstanding" gut.
                Schurter hat jedoch ebenfalls etwas zumindest ähnliches im Programm.

                Auf seinem Bild oben links der Fo-Filter, die rote Spule fällt sofort ins Auge:
                https://www.aktives-hoeren.de/viewto...205973#p205973

                Und ja, Schlaudi berichtete von dem Furman. Super, das jemand neue, und auch eigene Wege geht.

                Wenn mich jemand mal wirklich vernünftig unter 4 Augen gefragt hätte, gern. Das weiß auch jeder, der mich kennt. Aber durch "Gehacke" vergeht mir die Lust.

                So würde ich für "Selbst-Einbauer" auch z.B diese Filter als (subjektiv geraten) sehr gut betrachten, passend nach Leistung auswählen:
                https://775mv.com/
                Sie erfüllen sehr viel von allem hier genanntem. Inclusive der Schutzleiter-drossel.

                Puh..... viel zu viel Text.
                Was ich eigentlich wollte:
                Das Entech kam gestern. Also ich kann hier am Stromnetz leider nicht damit arbeiten. Es suggeriert laut Display einfach zu schnell: 0
                Man kann es nur bis 190/200 hochdrehen, erkennt im Gegensatz zum Emi Meter also nicht die Höhe der Störung, und man soll es auf 100
                herunter drehen. Egal, was ich davor an Filtern anschließe, es zeigt fast immer direkt 0,4 - 0,6. Selbst relativ "schwache" filter. Oder ein einzelner
                Kondensator. Es suggeriert mir: Junge, du hast super gefiltert. Was einfach nicht stimmt. So dachte ich: Ah, dreh es auf 190, dann ist der Bereich größer.
                Zeigt trotzdem sehr schnell 0 an. Neue Idee: Bei Null drehe ich es volle Pulle auf. Dann zeigt es schon bei schwachen Filtern: 4. War ein Versuch.
                Ich werde ihn jedoch nochmal in einem anderen Haushalt versuchen, vielleicht klappts ja dort.

                Beim Emi Meter kann ich sogar mehrere Filterboards kaskadieren, es zeigt dann: 500 (ohne) + 300 + 60. usw...
                So habe ich nun einen Radio Fernsehtechniker gebeten, ob er das Emi-Meter auf Batteriebetrieb umbauen kann. Ergebnis noch offen.
                Eins macht das Entech jedoch. Krach ! (über den LS, der Störungen hörbar macht) Mann, ist das Ding laut.
                Da kommt die Frau ausse Küche gerannt, hehe. Endlich mal nicht wegen besserem Klang! Falls sie ein Nudelholz in der Hand hat: Rennt ..... hehe
                Wieder ernsthaft: Nachts anschließen gäbe echt Ärger.

                Sodele Thomas ..... Bühne frei für den Soundcheck des stärksten Filters, der je hier genannt wurde.

                Und allen: Happy Filtering. Nicht alles zu persönlich nehmen!

                Gruß
                Stephan
                Zuletzt geändert von SolidCore; 10.06.2021, 19:15.
                Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

                Kommentar


                  Zitat von tmr Beitrag anzeigen

                  ...und sind gestern eingetroffen.
                  Mensch Thomas,
                  richtig spannend zu lesen, was Du da zu den TEMPEST-Filtern schreibst.

                  Da bin ich mal gespannt, wie das weitergeht. Wie beim Fußball gilt am Schluss: Entscheidend ist auf´m Platz... (sprich zu welchen Hörergebnissen kommst Du im Vergleich zu Deiner jetzt schon extrem sorgfältig entstörten Netzstromsituation).

                  VG Uli

                  Kommentar


                    Guten Abend Andi,

                    Ferritkabel mit Turmalin-Stromreinigern verwende ich auch. Ich habe zwei davon im Einsatz. Auch Auth 503 arbeiten bei mir erfolgreich. Die digitalen und die analogen Geräte werden über getrennte Filtersektionen in der Netzleiste versorgt. Dazu habe ich Netzkabel außerhalb und innerhalb der Geräte großzügig mit Klappferriten von Würth Elektronik versehen.

                    Eigentlich habe ich schon recht viel Aufwand mit sehr zufriedenstellenden Erfolg getrieben.

                    Aber welche Konsequenzen ein Filter mit 100% Sperrung in beide Richtungen hat kann ich nicht abschätzen. Dazu fehlt mir das Wissen.

                    Ich bin sehr gespannt, welche Erkenntnisse Thomas/TMR gewinnen wird.

                    Das NK6 Kabel kann ich leider wegen des Biegeradius (momentan) nicht verwenden.

                    Viele Grüße

                    Gert


                    Kommentar


                      Hallo

                      Huuui ,

                      12 Ohm DC Reihenwiderstand.
                      Dazu kommt noch der Induktive 50 Hz Widerstand der Spulen = 2 x 110 mHenry , sofern diese Messung von ausserhalb der Box , so überhaupt möglich und aussagekräftig ist.....aufgrund der quer verbauten Kondensatoren ergeben sich ja Parallelzweige bei 1 kHz.

                      Also noch mal 110 x 2 x 0,3 Ohm bei 50 Hz = 66 Ohm induktiv , plus die 12 Ohm DC , macht mathematisch gerechnet ca. 67 Ohm.

                      Macht nach dieser Messung bei 2 Amp Strom einen Spannungsverlust des Filters von ca. 134 Volt.

                      Na, ob diese Messung stimmt ?.....Glaub ich nicht.

                      Es sei denn , die haben eine extrem ! große Common Mode Spule verbaut , was wahrscheinlich ist , dann stimmt auch meine Rechnung nicht.
                      Dann wäre nämlich der echte Induktive Widerstand deutlich kleiner.

                      Man müsste das Ding mal unter Spannung und Strom-Belastung ausmessen , dann wärs aussagekräftiger.
                      Um den tatsächlichen Spannungsverlust zu bestimmen.

                      Ich könnte mir vorstellen , das der Filter es locker auf 30 Volt /2 Amp Spannungsverlust bringt.

                      Und das dieser Filter mit den winzig gemessenen Kondensatoren = 1,3 uF und das wahrscheinlich am Eingang , auf 50 dB = ca. 320 bei 10 KHz kommt , sehr unwahrscheinlich........selbst wenn ich grosszügig rechne komme ich da nicht hin.
                      Die Güteverluste durch den hohen DC Widerstand hab noch nicht mal berücksichtigt.

                      Denn sonst brauchen wir uns keine Gedanken mehr über den Klang dieses Monster Filters zu machen.

                      Gruss. Klaus
                      Zuletzt geändert von Tuner; 10.06.2021, 22:40.

                      Kommentar


                        Hallo,

                        was zeigt denn das EMI Meter?

                        gruss Dirk

                        Kommentar


                          tmr

                          Hallo Thomas,

                          ich habe im aktives-hoeren.de Forum gelesen, daß jemand meinte Dein NK6 habe ein anderes Isolationsmaterial als das Standard Eupen 3G2.5 und 3G1.0, was m.W.n. ja PVC ist.

                          Würdest Du bitte Gewissheit darüber bringen ?

                          Beste Grüße Fred
                          Ohne Musik wäre Leben eintönig und nicht so farbenfroh, bereichernd

                          Accuphase C280V, Accuphase P500L, Thorens TD 520 Professionell mit TP 16 MK V L und Elac ESG 796 H24, Thorens TD 126 MK III ELECTRONIC mit SME Serie III und Shure Ultra 500 bzw. v.d.Hul The Frog, Sony CDP X779ES mit Swoboda 2+, Sony X777ES, Denon DCD 1520, Pioneer CT 959, Kenwood KT980F, Tascam DV-RA 1000, Tascam CD-RW 2000, FiiO D03K DAC, Pure Jongo A2, Abacus AroioSU, Elac 250 4pi
                          BeCi Gigantica u. Beci LS-Kabel, Beci Netzteile, van den Hul und Eigenbau Kabel, Eigenbau Netzteile, MuSiGo und Eigenbau Netzleisten

                          Kommentar


                            Hi Fred,

                            derjenige war ich

                            gruss Dirk

                            Kommentar


                              Morgen,

                              Zitat von Xenius Beitrag anzeigen
                              ich habe im aktives-hoeren.de Forum gelesen, daß jemand meinte Dein NK6 habe ein anderes Isolationsmaterial als das Standard Eupen 3G2.5 und 3G1.0, was m.W.n. ja PVC ist.
                              Das Isolationsmaterial PVC spielt bei Netzkabeln nicht die Rolle, die es bei Signalkabeln spielen könnte.

                              Hier geht es nicht um große Bandbreite bei geringen Verlusten, sondern um kleine Bandbreite und hohe Verluste bei hohen Frequenzen.
                              Man will ja nicht Störfrequenzen optimal übertragen, sondern nur 50Hz.

                              Der Isolator beim NK6 ist ein keramisiertes Polymer, nicht brennbar und halogenfrei.

                              Gruß

                              Thomas

                              Kommentar


                                Morgen Gert,

                                Zitat von Thulespirit Beitrag anzeigen
                                Ein DAC produziert selbst Störungen, welche er in das Netz einspeist. Wenn ich solch einen Tempest-Filter vor den DAC setze, bleiben alle während des Betriebes erzeugten Störungen im Gerät und wachsen ständig an. Man könnte also von einer „eskalierenden“ Selbststörung sprechen. Ist das so richtig, oder verstehe ich da etwas falsch?
                                Bis auf "wachsen ständig an" ist das so korrekt.
                                Eine Reflektion bedeutet erstmal auch eine Phasenumkehr an der Störstelle. Je nach Impedanzverhältnis der verschiedenen beteiligten Störfrequenzen variiert der Reflexionsgrad, von Addition bis Subtraktion ist alles drin, auch abhängig von der Kabellänge.
                                Sind die erzeugten Störungen in Frequenz und Störung stabil, so bleibt auch das zwischen Gerät und Filter pendelnde Störspektrum in Amplitude und Frequenz stabil.

                                Was die Auswirkungen auf den Klang betrifft:
                                Das hängt größtenteils von den internen Netzteilen ab. Gute DACs haben für die Digital- und Analogsektionjeweils galvanisch getrennte separate Netzteile.

                                Nach meiner Erfahrung werden hauptsächlich Geräte durch vorgesetzte Netzfilter mit hoher Dämpfung gestört, die über Linearnetzteile mit hohen Strombedarf und hohen Ladekapazität verfügen - also z.B. Endstufen.

                                Da sind die Störungsverursacher bzw. Stromkurvenverformer die Ladevorgänge im Netzteil.

                                Bei Schaltnetzteilen sieht es i.d.R. anders aus, die selbst sind gegen Störungen und Spannungsabfälle (warum auch immer) ziemlich immun.

                                Das wird auch sofort klar, wenn man sich das Prinzipschaltbild eines SNTs anschaut:

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 11120411.gif
Ansichten: 197
Größe: 9,2 KB
ID: 607470

                                Egal was vorne auf der Primärseite passiert, es wird gesiebt, gleichgerichtet, zerhackt und transformiert, die Spannung wird wenn nötig nachgeregelt.

                                Zitat von Thulespirit Beitrag anzeigen
                                Wenn es aber richtig ist, muß die Verheizleistung des Ferritkabels und des Turmalinfilters mindestens gleich groß sein wie die vom DAC produzierten Störungen.
                                Ich denke mal, bislang und auch in Zukunft wird man kaum 100% entstören können, dazu sind die Schlupflöcher für HF so groß und zu zahlreich.

                                Solange irgendeine Maßnahme Wirkung zeigt, muß eben weiter entstört werden.

                                Gruß

                                Thomas

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X