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Netzentstörung in der Praxis

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    So...
    Ich bin das Thema HF jetzt auch einmal angegangen
    Neben meinem vorhandenen IsoTek Aquarius sind noch 3 Auth 503 und 10m Eupen 3*2,5mm² hinzu gekommen (vielen Dank an Aalen HiFi... und noch mal Sorry für die Gebühren).
    Die 10 Meter wurden als Zuleitungen zwischen den Geräten verteilt.

    Wie klingt es: ungewohnt
    Die Stimmen sind nach vorne gekommen, oben rum weniger gezimpel... aber das sehe ich eher positiv, da ich das Gefühl habe, dass Zeichnung dazu gekommen ist. Gerade Klavieranschläge und gezupfte Gitarre haben mehr Informationen weswegen ich vermute: es war bei mir die oft angesprochene Pseudo- Auflösung, die sich obenrum breit gemacht hat. Da ich aber an diese "Auflösung" gewöhnt bin, ist es jetzt zu Anfang erst einmal etwas ungewohnt
    Was nicht weniger sondern eher mehr geworden ist, ist Dynamik. Jetzt ist mein System eh schon sehr dynamisch... jetzt bekomme ich fast angst

    Ich werde jetzt erst einmal ein paar Tage alles lassen und mich einhören... mal sehen, ob ich obenrum noch mal etwas nachschiebe. Könnte mir aber auch vorstellen, dass es genau so bleibt

    Mumpf und Dynamikeinbußen kann ich für mich hier nicht wahrnehmen... puh...

    Vielen Dank Thomas. Ohne Deine gebetsmühlenhaft Art hier, wäre ich das so sicher nicht angegangen

    Viele Grüße

    Christian

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      chriss0212
      Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg

      PS:
      Bei mir wurde am Dienstag die Messtechnik vom Stromversorger abgeholt.
      Jetzt werden die Messergebnisse zur Zentrale nach Oldenburg gesendet, dort werden sie ausgewertet, dann die Ergebnisse dem Mitarbeiter der hier war gesendet und der sendet mir dann per Mail die Ergebnisse.
      Es kann also noch etwas dauern.

      Gruß
      Klaus

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        Hallo,

        ich habe jetzt als vorläufig letzte Maßnahme die Thel Filtergehäuse und Schuko Verbinder gegen metallische getauscht, um einen HF Einlass zu minimieren.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Filter mit Alu Gehäuse klein.jpg Ansichten: 0 Größe: 887,9 KB ID: 612149 Gruss Stefan

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          Morgen Christian,

          Zitat von chriss0212 Beitrag anzeigen
          So...
          Ich bin das Thema HF jetzt auch einmal angegangen
          Neben meinem vorhandenen IsoTek Aquarius sind noch 3 Auth 503 und 10m Eupen 3*2,5mm² hinzu gekommen (vielen Dank an Aalen HiFi... und noch mal Sorry für die Gebühren).
          Die 10 Meter wurden als Zuleitungen zwischen den Geräten verteilt.

          Wie klingt es: ungewohnt
          Naja, wenn alles so bleiben würde, wäre der Aufwand umsonst...


          Zitat von chriss0212 Beitrag anzeigen
          Was nicht weniger sondern eher mehr geworden ist, ist Dynamik. Jetzt ist mein System eh schon sehr dynamisch... jetzt bekomme ich fast angst
          Wenn du erstmal auf den Appetit gekommen bist, wirst du bestimmt mit der Netzenstörung weitermachen wollen.
          Ich staune selbst immer wieder, was noch alles geht, selbst wenn man schon meint, die Maximallösung zu haben.

          Ich höre seit einigen Tagen abends bis in die Nacht völlig fasziniert Musik und staune immer wieder über den "Dynamikgewinn" auch und gerade bei alt bekannten Aufnahmen.

          Netzentstörung bei "mittelmäßigen" Anlagen und nicht ausgeprägter Hörbildung führt zu "Dynamikverlust", weil durch die Verringerung der Störungen und dadurch bedingten Verzerrungen auch das subjektive Lautsstärkeempfinden sinkt.

          Netzentstörung bei "guten" Anlagen und guter Hörbildung führt zu "Dynamikgewinn", weil die Impulse sozusagen ohne Wehen und Nachgeburt aus dem "Nichts" kommen und gehen.

          Es ist natürlich kein wirklicher Dynamikgewinn, sondern nur ein psychoakustischer Effekt.

          Ich hatte hier auch schon berichtet, daß man teilweise erschlagen wird von der Fülle der Details, die auf einmal dargestellt werden.
          Die Kanaltrennung wird scheinbar besser, da sich die nun reduzierten Störungen auf beide Stereokanäle gleichzeitig auswirken.

          Es ist aber keinesfalls so, daß jetzt alles gleichermaßen "gut" oder "entschärft" klingt.
          Ganz im Gegenteil.

          Die "Anhörbarkeit" ist zwar insgesamt gestiegen, aber die Ursachen für eine subjektiv schlechtempfundene Aufnahme liegen jetzt klarer auf der Hand und werden auch nur partiell wirksam.

          Ein scheppernder Lautsprecher einer alten Hammondorgel, ein übersteuerter Röhrengitarrenverstärker oder eine spektrale Gesangsmanipulation, um z.B. eine dunklere Gesangsstimme nicht im Baß absaufen zu lassen (oder umgekehrt), werden klar differenzierbar und machen das Gesamtergebnis erträglicher.

          Ich arbeite mich gerade chronologisch und alphabetisch durch den Progrock der 60-80ziger durch und bin immer wieder erstaunt, wie gut die Aufnahmetechnik trotz (oder vielleicht gerade wegen) der meist aus heutiger Sicht beschränkten technischen MItteln war.

          Gruß

          Thomas

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            Hallo Stefan,

            Zitat von Realist Beitrag anzeigen
            Hallo,

            ich habe jetzt als vorläufig letzte Maßnahme die Thel Filtergehäuse und Schuko Verbinder gegen metallische getauscht, um einen HF Einlass zu minimieren.
            Sieht gut aus. Und wie klingt es jetzt?

            Gruß

            Thomas

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              Hallo Thomas,

              echt schwer zu beurteilen. Ich bilde mir ein, dass das etwas mehr in Richtung.....Musikalität.....weniger steril.......wärmer geht....!?
              Es sind keine Welten, aber das gute Gewissen scheint zu "explodieren".......
              Das sind nun vier Gehäuse und vier Sätze Kupplungen, da ich nun die Ferrite in die grösseren Gehäuse packen konnte, kann ich jetzt noch Klappferrite montieren, weiss aber nicht genau, was ich nehmen soll.

              Viele Grüsse

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                Hallo Stefan,

                Zitat von Realist Beitrag anzeigen
                echt schwer zu beurteilen. Ich bilde mir ein, dass das etwas mehr in Richtung.....Musikalität.....weniger steril.......wärmer geht....!?
                Ja, der Anfang ist oft das Schwerste, man weiß zunächst garnicht, auf welche Art von Veränderung man achten soll.
                Es sind auch meist nicht Details, sondern das "stimmigere" Gesamtergebnis ist das, das nach einiger Zeit auffällt.


                Aber nach meiner Erfahrung bekommt man sehr schnell ein Gefühl dafür, was bei einer Entstörung klanglich zu erwarten ist.

                Es ist ein bißchen so wie ein Kratzer am neuen Auto, der zunächst übersehen wird, und dann aber, einmal erkannt, immer wieder ins Auge sticht.

                Deine Begrifflichkeiten wie "Musikalität.....weniger steril.......wärmer" zeigen für mich einerseits, daß du dich in der richtigen Richtung bewegst, aber andererseits diesbezüglich noch am Anfang stehst.

                Fasse das bitte nicht als Kritik, sondern eher als Hoffnung auf.
                Solange man solche Entstör-Ergebnisse noch in Worte und Kategorien erfassen kann, befindet man sich in der "Grob-Entstörphase".

                Die Störungen binden sich ja eher zufällig und ohne direkten Bezug auf den Inhalt an die Klangereignisse und sorgen für eine gewisse "Körnigkeit" und leichte Überschärfung des Klangbildes (die zu einer Pseudoanalytik führt) und Zweidimensionaltät.

                Bei weitern Entstörmaßnahmen wird das Klangbild immer feinkörniger und plastischer und aufgrund der vielfältigen Auswirkungen auf den Klang eigentlich immer unbeschreibbarer (ich hänge dann bei meiner Wortsuche meist bei "faszinierend" fest).

                Gruß

                Thomas

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                  Hast Du eventuell noch ne Empfehlung für Klappferrite, innen 12 mm für das Eupen 3x2,5 q mm?Die sollen zusätzlich an die Filterausgänge.

                  Gruss

                  Stefan

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                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 5E254FDC-A911-4573-B9E4-906CCA958B04.jpeg
Ansichten: 258
Größe: 3,09 MB
ID: 612196 Hallo Stefan,

                    im Rahmen meiner Maßnahmen zur Entstörung habe ich mich auch mit Klappferriten beschäftigt.

                    Zuerst habe ich „China“-Klappferrite, gekauft bei Amazon, auf den Kabeln montiert. Danach, angeregt durch die Informationen von Thomas/TMR hier im Forum, habe ich Klappferrite von Würth Elektronik (WE) angeschafft. Um einen möglichst breiten Frequenzbereich abzudecken, verwende ich zwei unterschiedliche Typen. Von jedem Typ sind zwei Klappferrite auf den Kabeln montiert.

                    Auf dem Eupen 3x2,5 mm2 verwende ich die Typen

                    742 712 22
                    742 722 22

                    Die Wirkung der WE-Klappferrite ist bei mir deutlich besser als die der „China“-Ferrite.

                    Viele Grüße

                    Gert
                    Angehängte Dateien

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                      Besten Dank Gert!

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