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    #16
    Zitat von blackpepperjam Beitrag anzeigen

    Hallo Uli,

    WLAN Nutzung kommt fuer meinen Arbeits PC nicht in Frage, da ich sonst nicht die volle Bandbreite meines Anschlusses nutzen kann. Ich schaufel Gigabyte weise Daten rauf und runter.

    WLAN Nutzung fuer die Audio Anlage habe ich soweit erstmal zu den Akten gelegt.
    Hallo Daniel,

    okay, dann verstehe ich, dass bei Dir WLAN keine Option ist. Dann fehlt es bei Dir also an der von mir als erforderlich bezeichneten Voraussetzung eines stabilen WLANs. Das gilt aber nur in Deiner Situation, da Du viel mehr Daten "rauf- und runterschaffelst" als der normale User.

    Für den Normalfall bleibe ich dabei, dass WLAN viel unkomplizierter ist, als sich zig Kästchen in die Kette zu holen, die anschließend wieder zig neue Baustellen aufmachen (Netzteile, Kabellösungen, Aufstellung).


    Zitat von blackpepperjam Beitrag anzeigen

    Der Aries Femto klingt direkt per WLAN (so es denn stabil ist) nicht so prickelnd. Somit hatte ich mit einem Repeater versuche gestartet. Aber ein FRITZ! WLAN Mesh Repeater 1750E klingt furchtbar matschig... und zwar ueber die Audio Anlage als auch zb Youtube Videos oder Skype Calls ueber meine Workstation. Und ganz klar auch Portables wie iPad, wenn ich Netflix streame, oder aehnliches.
    Deutlich besser wurde es dann mit einem Huawai Router mit ifi ipower Netzteil, den ich als WLAN Bridge missbraucht habe. Aber gegen die derzeitige LWL Strecke zum streamer hin, keine Chance.
    Es steht eigentlich noch ein Test aus, da ich noch eine Buffalo WLAN Bridge herumfliegen habe. Und zwar eine Airstation Nfinity WAE-300D mit internem Netzteil.
    Ich nutze ausschließlich WLAN. Alle anderen Übertragungsmöglichkeiten (insbesondere Airplay, Bluetooth) nutze ich nicht nur nicht, sondern ich habe sie bei allen drei Streamern sogar deaktiviert. Das kannst Du ja auch mal in LDS machen, wird so aus klanglichen Gründen empfohlen. Lediglich im Sportkeller aktiviere ich kurzzeitig beim Aries Mini mal Airplay, falls ich einen Podcast aus der ARD-Audiothek über das iPad hören. möchte. Danach wird aber sofort wieder deaktiviert.

    Von Repeatern halte ich genauso wie Du nicht viel. Besser ist es, die Fritzbox (7490 oder 7590, hatte ich oder habe ich) so zu platzieren, dass sie einen direkten Kontakt zu den Streamern hat. WLAN 5GHz ist dabei noch besser als WLAN 2.4GHz; allerdings hat WLAN 5GHz eine kürzere Reichweite.

    Einen Aries Femto hatte ich früher auch. Der lässt sich durch verschiedene Optimierungen klanglich steigern. Habe hier im Forum ja öfter dazu berichtet (auch Sylomer-Pads unter dem Femto selbst und unter dem (SBooster-)Netzteil gehört dazu. Aber an einen Aries G2 (mit Hoerwege-PSU) kommt der bestoptimierte Femto nicht dran. Wenn der Femto nicht stabil ist, dann liegt es entweder an der Wifi-Card 7260 HWM (die erste Lieferungs-Charge von Intel gibt nach und nach den Geist auf) oder oft auch an einem nicht ausreichend stabilen WLAN.

    VG Uli



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      #17
      Zitat von maasi Beitrag anzeigen

      Hallo Stephan,

      ich weiß nicht so richtig, worauf Du hinaus willst.

      Solche Puffer-Lösungen gibt es doch schon längst. Bei meinem Streamer gibt es einen Memory-Cache. Jeder Track wird vor dem Abspielen zunächst über WLAN angefordert, in den Cache eingelesen und dann aus dem Speicher abgespielt. Ich kann deshalb sogar während des Abspielens zeitlich vor- und zurückschieben, wenn ich das möchte.

      Das Einlesen geschieht vor dem ersten Abspielen - und wenn das Album dann durchläuft, wird immer am Ende des vorausgehenden Tracks der nächste Track eingelesen, so dass alles gapless wiedergegeben wird. Ich sehe dies auch im Fritzbox-Menü, wie der Datenverkehr zum Zeitpunkt des Einlesens steil hoch geht und danach sofort wieder fast auf Null runtergeht.

      Also - die von Dir gewünschte Puffer-Lösung am Ende der WLAN-Strecke habe ich schon.

      Mit dem Linn Hub kennst Du Dich besser aus. Da wird es doch auch so eine Memory-Puffer-Lösung geben - oder nicht?

      VG Uli


      Hallo Uli

      Verwechsel das bitte nicht. Der erwähnte 3fach Fifo ist nicht vergleichbar mit irgendeinem Cache oder unsortierter Pufferung.

      Ob ich nun ein Signal irgendwo ablege, und von dort hole, verändert nicht dessen Güte, bringt nur marginale Signaturen ein,
      und verbessert denkbare Aussetzer.

      @Daniel: Direkt im Streamer Eingang seh ich wie du als Endlösung. Den Grund kennen wir ja zur Genüge. Viel zu teuer, Rotstift, usw.
      Wie oft tauchte schon die Frage zu ähnlichen Themen auf, wieso Hersteller die billigsten, übelsten Kondensatoren verbauen, und keine guten,
      warum keine anständigen Stromkabel mitgeliefert werden, wieso an der Güte der Clocks und Nezteile gespart wird und vieles mehr.
      Dafür habe ich auch vollstes Verständnis, aber bei Geräten >5k seh ich die Frage immer noch als berechtigt, bei >10k erst Recht.
      Ob dann eine bessere Clock für meinetwegen 90,- statt der verbauten für 5,- den Braten wirklich so fett macht? Oder, oder, oder ....

      @Klaus: Ja, mit externen 5V werden deine WLAN-Sticks auch nochmal anders "klingen". Es ist sogar anzuraten. Bedenke auch, manchmal stört ein eingesteckter
      Stick auch Musikfluss von der HDD. So wird er eher als "Störkomponente" über die Spannungsversorgung wirken. Genau wie Onboard-Karten. Oder sogar diese einfach
      fremd einspeisen, wenn möglich. Habe ebenfalls, jedoch externe, WLAN-LAN Umsetzer probiert. So hört sich ein Netgear WNCE 2002 ganz anders an als der 4004 vom gleichen
      Hersteller sogar. Daniel hat schon nicht Unrecht. Wir schuffeln uns die lustigsten Schwachpunkte der Geräte hin und her, bis es gefällt.
      Und an die eigentliche, bessere Lösung kommt man mangels Marktangebot und Informationen nicht oder kaum heran.
      Und die echten Techniker, die es drauf haben, sehen den Sinn nicht darin, weil ja alles gleich klingt und WLAN "angeblich" keine Unterschiede zulässt.
      Wir drehen uns echt im Kreis.

      Gruß
      Stephan



      Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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        #18
        Hallo,

        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
        Wir schuffeln uns die lustigsten Schwachpunkte der Geräte hin und her, bis es gefällt.
        Und an die eigentliche, bessere Lösung kommt man mangels Marktangebot und Informationen nicht oder kaum heran.
        Sehe ich anders.
        Was letztendlich zählt, ist das, was am DAC ankommt.
        Der Klang wird erstmal von den Daten bestimmt, an denen wird keine Maßnahme (wenn nicht explizit gewollt) was ändern.
        Latenz, Jitter usw. - alles unwichtig. Einen guten DAC interessiert das nicht.
        Wenn er die Daten nicht schnell genug bekommt, gibts eben Aussetzer oder Knacker - alles leicht zu hören.
        Dann stimmt was grundsätzlich nicht.

        Mögliche Klangveränderungen kommen durch Störungen, in der Regel HF.
        Also lautet die Devise: Auf allen Ebenen vor und nach dem DAC Störungsbeseitigung durch Abblocken, Reflektieren oder Verheizen.

        Und bevor diese Arbeit nicht getan ist, ist das alles, wie schon von dir beschrieben, Hin- und Hergeschiebe von Störungen, in der Hoffung, daß es eine Konstellation gibt, die klanglich gefällt (wobei auf die Beständigkeit von "klangfördernden" Störungen und damit die Relevanz der getätigten Maßnahmen auch kein Verlass ist).


        Gruß

        Thomas
        http://www.highfidelity-aus.berlin/
        Gewerblicher Teilnehmer

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          #19
          Zitat von blackpepperjam Beitrag anzeigen
          Allerdings begriff er sehr schnell, dass das Problem die Latenzen sind und die durch alle moeglichen Stoereinfluesse zustande kommen.
          Schön das die Latenzen zur Sprache kommen. Da es aber OT ist nur ein kleiner Verweis: Welche Bedeutung haben Latenzen im Audio PC? Was aber zum Thread Thema passt ist meine Solarflare LWL Karte: XILINX Solarflare Flareon Ultra SFN8522 - LWL Netzwerkadapter

          Diese Karte hat angabengemäß eine sehr niedrige Latenz von unter 1 μsec (0,001 ms). Die klanglichen Auswirkungen auf meinem Audio PC sind ausgesprochen positiv.

          Grüße Gabriel
          Zuletzt geändert von StreamFidelity; 08.01.2021, 16:24.
          Grigg Audio Solutions
          Lösungen für Audio PCs
          (fis Audio PC, JCAT, SOtM, Keces, GigaWatt)

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            #20
            Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

            So haben einige Hersteller, mal auf CD-Spieler bezogen, schon vor über 20 Jahren erkannt, wenn man ein günstiges Computer-Laufwerk
            verbaut, und dahinter einen 3fach Fifo-Puffer einbringt, zieht es mühelos auch für hohe Ansprüche mit.

            Somit stellt mir mir die Frage, wer denn in der Netzwerktechnik genau derlei Technik anwendet ?
            Es sollte sich sogar selbst VOR einer WLAN-Strecke positiv einbringen. Idealerweise jedoch am Ende der Stecke.
            Zitat von maasi Beitrag anzeigen

            Hallo Stephan,

            ich weiß nicht so richtig, worauf Du hinaus willst.

            Solche Puffer-Lösungen gibt es doch schon längst. Bei meinem Streamer gibt es einen Memory-Cache. Jeder Track wird vor dem Abspielen zunächst über WLAN angefordert, in den Cache eingelesen und dann aus dem Speicher abgespielt. Ich kann deshalb sogar während des Abspielens zeitlich vor- und zurückschieben, wenn ich das möchte.

            Das Einlesen geschieht vor dem ersten Abspielen - und wenn das Album dann durchläuft, wird immer am Ende des vorausgehenden Tracks der nächste Track eingelesen, so dass alles gapless wiedergegeben wird. Ich sehe dies auch im Fritzbox-Menü, wie der Datenverkehr zum Zeitpunkt des Einlesens steil hoch geht und danach sofort wieder fast auf Null runtergeht.

            Also - die von Dir gewünschte Puffer-Lösung am Ende der WLAN-Strecke habe ich schon.

            Mit dem Linn Hub kennst Du Dich besser aus. Da wird es doch auch so eine Memory-Puffer-Lösung geben - oder nicht?
            Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

            Hallo Uli

            Verwechsel das bitte nicht. Der erwähnte 3fach Fifo ist nicht vergleichbar mit irgendeinem Cache oder unsortierter Pufferung.

            Ob ich nun ein Signal irgendwo ablege, und von dort hole, verändert nicht dessen Güte, bringt nur marginale Signaturen ein,
            und verbessert denkbare Aussetzer.
            Hallo Stephan,

            ich weiß immer noch nicht, worauf Du hinaus willst.

            Was ist an einem Fifo-Puffer denn so anders, so toll? Fifo bedeutet doch nur "First in, first out". Also werden die Daten in der Reihenfolge aus dem Puffer ausgelesen, in dem sie in den Puffer reinkommen.

            Wird die Güte des Signals dadurch besser? Verändert sich gar die Klangsignatur? Und wenn ja - ist das gewollt, dass die Signatur sich ändert?

            VG Uli



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              #21
              Zitat von tmr Beitrag anzeigen
              Hallo,



              Sehe ich anders.
              .......

              Mögliche Klangveränderungen kommen durch Störungen, in der Regel HF.
              Also lautet die Devise: Auf allen Ebenen vor und nach dem DAC Störungsbeseitigung durch Abblocken, Reflektieren oder Verheizen.

              .......


              Gruß

              Thomas
              Hallo Thomas

              So meinte ich das nicht. Ich war schon einen Gedankengang weiter. Das erst durch die höchste technisch machbare Entstörung die Geräte erst
              ihr Potential zeigen, hatten wir in 2020 ja gefühlte 800x schon durchdiskutiert.
              Wenn das dann realisiert ist, und man weiterkommen möchte, gehts dann ans eingemachte. Billigheimer Kondensatoren, schlechteste Clocks,
              Pufferung, galvanische Trennung, usw. Ich hoffe du bist nicht davon überzeugt, das eine 1,- Clock genau so sauber ausgibt wie eine Neutronstar 2,
              oder kaum gepufferte Schaltregler nicht deutlich mehr Störungen übers Board streuen als gute Lineare, vernünftig gefiltert.
              Ich wies nur darauf hin.




              @Ulli: Ich meinte einen Mehrfach-Fifo mit PLL. Nicht den normalen Cache, den man auch als Fifo bezeichnen könnte.

              Gruß
              Stephan


              Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                #22
                Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

                @Ulli: Ich meinte einen Mehrfach-Fifo mit PLL. Nicht den normalen Cache, den man auch als Fifo bezeichnen könnte.
                Hallo Stephan,

                und ich wage weiterhin zu bezweifeln, dass die Güte des digitalen Signals, welches der Streamer dem DAC damit zur Verfügung stellt, besser ist als das Signal, was mein Streamer mit seinem Memory-Cache und seinen Clocks dem DAC zur Verfügung stellt.

                Wir reden hier nicht von Extrem- Clocks, wie der Mutec RF 10 oder der Auralic LEO GX.1.

                Auf meine konkreten Fragen hast Du leider nicht geantwortet. Erkläre doch jetzt bitte mal genau, was Du meinst. Ich lerne gerne dazu...

                VG Uli

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