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Das war 2021 Was waren eure Highlights, Neuanschaffungen und Erkenntnisse ?

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    Das war 2021 Was waren eure Highlights, Neuanschaffungen und Erkenntnisse ?


    Hallo zusammen

    Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende zu. So finde ich einen komprimierten Bericht
    über das Jahr gesehen immer interessant.

    Ich beginne einfach mal:

    In diesem Jahr gab es für mich 3 wesentliche Dinge, die mich weiter gebracht haben.
    (Wobei es manchmal auch nur um "haben wollen" gehen kann, nicht um grandiose Klangsprünge)

    - Neuer DAC Meitner MA3
    - Netzentstörung
    - Neuer "Audio-" Switch
    - Neue Erkenntnisse von Hör-treffen bei Usern, als auch neue Erkenntnisse im Bereich "Tuning"


    Meitner MA3:
    Ein absolut tolles Gesamtpaket. Streamer, DAC, Vorstufe auf hohem Niveau.
    Da ich bereits den Linn G-Hub und Meitner MA-1 hatte, kann sich jeder vorstellen,
    ein wenig "haben wollen" war auch dabei. Dennoch: Der DAC ist besser, und zielt
    als All-in-One bereits auf eine denkbar spätere Minimal-Anlage mit Aktivlautsprechern.

    Netzentstörung:
    Ein Mammut-Thema, das jeglichen Rahmen sprengt. Thomas/TMR gab den Startschuss mit vielen
    Erklärungen und Tips. Darauf aufbauend dann weiter geforscht, viel hinterfragt,
    mit anderen Entwicklern gesprochen, und das ganze weiter optimiert.
    Grandios, was da machbar ist. Den Aufwand allemal wert. Eigentlich heutzutage ein "Must-have"

    Audio-Switch:
    Ein Projekt aus dem Aktiven Hören Forum, genannt Topaz, in Kleinserie.
    Dieser ersetzt nun meinen Ether-Regen, weil er einfach noch besser performt im Sinne von
    innerer Ruhe, mehr Fein-Details, Durchzeichnung. Ohne das Analoge zu vernachlässigen.
    Für den Preis ein Hammer-Switch. Leider aktuell nicht mehr verfügbar, eventuell kommt eine Neu-Auflage.



    Neue Erkenntnisse:
    Das würde nun ebenso den Rahmen sprengen, ist auch nicht für jeden interessant.
    Zum einem Hörvergleiche von beliebten Geräten, findet man meist in meinen Berichten wieder.

    Und, nur mal erwähnt, zum zweiten DiY, wie Kondensatoren für bestimmte Zwecke, aktive Gleichrichter, Gerätetuning,
    Diodentypen und viel Kleinkram. Beim JSSG bin ich am überlegen, ob er nicht schon 2020 bekannt war. Ebenso eine tolle Erkenntnis.

    In diesem Jahr auch erstmalig mit klarem Fokus auf Preise. Es muss wirklich nicht immer preislich
    ausarten. Es gilt, die wenigen, guten und vor allem bezahlbaren Methoden zu finden.

    Ein Beispiel:
    Ebenholz Spikes. Von Ali-Express 4St 16,-, unter ganz vielen Geräten erreichen sie das gleiche,
    wie andere "Füsse" für den 10 - 30 fachen Betrag. Ich möchte auch nicht sagen: Nur diese.
    Ein Versuch kann jedoch nie schaden. Sehen so aus:



    Oder die YS-Audio Feinsicherung, die ich vorgestellt hatte. Für 3,- hält sie mühelos gegen andere
    im dreistelligem Bereich mit. Was andere "Fakes und Billos" nicht im Ansatz schaffen.
    Momentan leider ausverkauft, zum Zeitpunkt meiner Vorstellung derer jedoch erhältlich gewesen.

    So ist/war es mir die Mühe wert, mal 5 verschiedene für 20,- zu kaufen, und durchzutesten,
    ob nicht wenigstens eine davon mit den teuren konkurieren kann. Und ja, es gibt sie tatsächlich.
    Das gleiche Prinzip dann mit anderen kleinen "Addons". Diese dann teilweise leider nur Geräte- oder Ziel-bezogen,
    was man erreichen möchte. Dadurch nicht verallgemeinerbar. Die Summe aller Maßnahmen machts.

    So, dann mal her mit Euren Highlights.

    Gruß
    Stephan








    Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

    #2
    Hallo Stephan,

    ich hatte zwei Erkenntnisse, die in meiner Low-End-Kette dieses Jahr zu Highlights geworden sind:

    1. Die Netzentstörung auf Anregung von TMR. Die hat sich bei mir in Ferritkabeln, Ferritkernen drumherum und vielen Auth 501 bzw. 503 Filtern geäußert. Durch die Maßnahmen, die sich sicher noch weiter treiben lassen, hat sich der Klang hörbar verbessert. Vor allem untenrum ist in den Bässen noch mehr Klarheit und Sauberkeit eingekehrt und die Bässe reichen noch tiefer. Auch die Dynamik und die Räumlichkeit sind noch besser geworden.

    2. Noch etwas wirksamer: Auf der Suche nach dem aktuellen Flaschenhals habe ich zuletzt das 7 Meter LAN-Kabel vor dem finalen Aqvox-Switch gegen eine LWL-Lösung (Lichtwellenleiter) getauscht. Für etwas über 70 € Gesamtkosten hat die Klarheit in den Bässen noch weiter zugenommen und die Sprachverständlichkeit ist ebenfalls besser geworden. Insgesamt klingt alles noch ein gutes Stück sauberer und natürlicher. Vermutlich weil so ein 7 Meter Netzkabel ein richtig „guter“ HF-Sammler ist. Die LWL-Lösung hat den Klang jedenfalls weiter nach vorn gebracht als die meisten in der Vergangenheit getauschten Geräte. Ich kann daher nur jedem empfehlen, falls ein langes Netzwerkkabel (ich hatte Meicord und ein Giga Blue Cat8) Teil der Kette sein sollte, mal die LWL-Lösung auszuprobieren. Ist ganz einfach, plug and play. Ich habe mich an dem Artikel hier orientiert:
    https://www.lowbeats.de/klangtuning-...nder-zugewinn/

    Weitere Erkenntnisse waren:
    Die Unterschiede zwischen DACs einer Preisklasse sind für mich meist sehr schwer herauszuhören. Mit Kopfhörern wahrscheinlich noch leichter als mit Lautsprechern.
    Für mich persönlich habe ich außerdem festgestellt, dass ich mit verschiedenen Filtern eines DACs wenig anfangen kann. Mir ist ein DAC lieber, der nur eine einzige Variante bietet, die eben so klingt wie sie klingt. Gibt es mehrere Varianten höre ich zwar subtile Unterschiede, aber meistens gefällt mir keine so wirklich. Es kommt mir auch so vor, als wisse der Hersteller nicht richtig, was er will und er deshalb anfängt, den Klang zu verbiegen, nach dem Motto: Es ist für jeden was dabei.

    Gemerkt habe ich auch, dass ein neuer DAC, der heute 900 € kostet, nicht unbedingt besser ist als ein 10 bis 11 Jahre alter, der mal 1200 € gekostet hat.
    Bestätigt hat sich auch die alte Erkenntnis, dass XLR-Verbindungen nicht automatisch besser klingen als RCA-Verbindungen, auch wenn die technischen Daten klar für die XLR-Variante sprechen.

    Ein eigener Netz-Trafo vor dem Netzteil von DAC oder Streamer bringt bei mir keine Klangverbesserung.
    Nach jeder Veränderung, ob Kabeltausch oder Gerätetausch, braucht es bei mir zwischen 6 h und 5 Tagen, bis sich die ganze Kette wieder berappelt hat und sie klingt, wie sie klingen kann. Bei neuen Geräten dauert es noch länger.

    Meine Kette: Verstärker TEAC AI-2000 mit DC-Filter, Lautsprecher Heco Celan 901, Streamer MOON MiND 180 mit Teddy Pardo Netzteil und DC-Cleaner, Fritzbox 7490 mit Beci-Netzteil und DC-Cleaner, DAC m2Tech Young an Keces P3 Netzteil, diverse Switches.

    Gruß
    Stefan
    Go where you feel most alive.

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      #3
      Hallo, zusammen

      Was mir dieses Jahr besonders am Herzen gelegen ist, war die noch feinere Abstimmung meines kleinen Setups, insbesondere die Abstimmung der Generation "Four" mittels Acourate.
      Ich mag gar nicht aufhören, diesen "Werkzeugkasten" weiterzuempfehlen...

      Dazu gesellten sich dann die Versuche mit Klappferitten, und einem poistiven Ergebnis mit dem ich so nicht gerechnet habe.

      Mein Setup werde ich auch weiterhin pflegen und genießen, wobei ich den Fokus auf eine weitere, vernünftige und günstige Netzentstörung (Netzfilter) lege, das eilt aber nicht.

      Hervorheben möchte noch die ausgezeichnetet Qualität meines Audio-Interfaces der Firma RME, in Verbindung mit der "Software"
      Total Mix, die auch über mein iPad gesteuert werden kann.
      Dann kommt noch hinzu, dass mein Audiop-Interface "Babyface", aus der ersten Generation, auch noch heute mit aktuellen Treibern unterstützt wird. Das nenne ich mal stete Qualität.

      Bei Interesse kann man unter diesem Link > https://www.open-end-music.com/forum...eneration-four < ein wenig über mein aktuelles Setup nachlesen.


      Liebe Grüße, eine gute Gesundheit und einen sauberen Einstieg in das neue Jahr 2022

      Volkhart
      wirbeide
      it´s only m.A.E.*****
      Zuletzt geändert von wirbeide; 31.12.2021, 11:45.

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        #4
        Moin
        - Pick Up Phasemation PP-200
        - Übertrager Phasemation T-550
        - Netzentstörung mittels Tempest, Schutzleiterdrossel & Co. (brachte deutlich mehr, wie Komponentenstatus!)
        - Testen des QED Audio Trace in meiner Kette
        - aktuell, man glaubt die Wirkung erst mal nicht... Purist Audio System Enhancer

        Highlights, sowie Neuanschaffungen.

        Gruß
        Guido
        ...mehr Senf...

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          #5
          Bei mir hat sich in 2021 Anlagen-technisch einiges getan:

          Zunächst stand die Optimierung meiner Streaming-Komponenten an. Dabei konnte ich feststellen, dass schon kleinste Unterschiede in der Konfiguration mitunter drastische Auswirkungen auf das Klangergebnis haben können. Also nichts "Nullen und Einsen sind stets Nullen und Einsen". Vielmehr scheint zu gelten: Je feiner das Streaming-Ergebnis sein soll, desto höher der Aufwand und die Kosten.

          Als nächstes konnte ich meine Anlage in meinem Setup 1 (Wohnzimmer) von T+A´s R-Reihe auf die HV-Serie aufrüsten. Noch einmal eine deutliche Klangverbesserung.

          Danach kamen Experimente und Upgrades in Hinsicht auf Ethernet-Verkabelungen (https://www.open-end-music.com/forum/audiotechnik-und-hörkultur/audio-zubehör/594323-niggos-ethernet-kabeltest), externe (lineare) Netzteile (https://www.open-end-music.com/forum/audiotechnik-und-hörkultur/der-pc-als-ton-und-bildquelle/streaming-network/622432-niggos-netzteil-shootout-am-beispiel-eines-etherregen) und Netzkabel (https://www.open-end-music.com/forum/audiotechnik-und-hörkultur/audio-zubehör/636121-niggos-netzkabel-shootout).

          Ausblick: Als nächstes möchte ich das Thema "Taktung" angehen, nachdem bereits eine einfache externe Word-Clock einen meiner beiden kaskadierten EtherRegens taktet. Das wäre dann eine Maßnahme für 2022.

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