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iBasso DX300Max

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    iBasso DX300Max

    Moin Gemeinde,

    mein 220Max hat heute Zuwachs bekommen und der 3Max dudelt sich gerade ein wenig ein. Ich habe wirklich überlegt, ob ich den Schritt noch mal gehe. Zumal Ingo mich mit seinem 220Max und nem Empire X SE dermassen abgeholt hat, dass ich aus meiner Sicht klar sagen musste, dass Musik mir mobil noch nie so viel Spaß gemacht hat.

    Leider gibt es den Empire X SE in Europa nicht mehr. Aus meiner Sicht stellte sich damit die Frage, was ich noch bereit war, zu versuchen. Denn mein VE Elysium und der 2Max sind im Stimmenbereich leider kein perfect fit, die Kombi kann für meine Ohren einen Hauch nerven.

    Daher kam dann die Entscheidung, den für sich genommen hervorragenden 2Max zu verkaufen. Und zu schauen, ob es etwas geben könnte, was ich ansonsten mitschleppen (im wahrsten Sinne des Wortes) kann.

    Eigentlich hatte ich das Thema mental schon abgeschlossen und wollte mobil mit dem Cayin N3 Pro glücklich werden. Ein tonal klasse Player, unglaublich vielseitig, sehr musikalisch und mit hohem Spaßfaktor versehen.

    Aber dieser federnde Bass Ingos Kombi und die wunderschönen Mitten nagten in meinem Kopf und ich merkte: ich wurde schwächer und schwächer. Das musste doch auch mit meinem VE Elysium mehr gehen.

    Seit heute spielt sich der 3Max bei mir ein. Leider warte ich immer noch auf den Sendy Audio Peacock, weiss aber schon von einem unserer Toms, dass der gut mit dem 3Max harmonieren soll.

    Das werde ich mir demnächst dann anhören.

    Nur soviel zum Anfang dieser Rezension, die folgen wird:

    der VE Elysium macht mit dem 3Max das, was der Empire X SE mit dem 2Max zusammen kann. Diesen hammergeilen, federnden Bass, der sich nach wenigen Stunden langsam gezeigt hat. Und diese wunderschönen Mitten, dieses direkte Anspielen und ineinandergreifen der Musik. Und nicht dieses spährisch auflösende, was für mich mit Musik eher nicht viel zu tun hat.

    Es fehlt natürlich noch die Contour und Präzision, die Luft um die Akteure, aber damit hätte ich so früh auch nicht gerechnet. Stimmen kommen nach vorne, bekommen etwas mehr Körper, sind warm, kein hissing. Diese unglaubliche Kontrolle, die die Maxe können, haben ein HiByR8 oder Shanling M8 einfach nicht, wir hatten sie alle hier. Zumindest mit keinen der Hörer, die wir kennen.

    Die Liga um den DX300 kann das schon gar nicht. Ein 2Max spielt zum Beispiel wunderschön mit einem Empyrean, aber nicht mit der Marke Focal. Das fängt beim Celegia an und hört beim Utopia auf. Da könnte eher der 3Max passen, aber die AKM sind beim 3Max nach meinem ersten Eindruck oben herum deutlich präsenter als zum Beispiel in einem Shanling M8 oder Fiio M15. Auch ein SP2000 hat die Kontrolle nicht. Immerhin gibt es den jetzt auch mit Glühwürmchen, wenn ich richtig gelesen habe. Ein interessanter Player jedenfalls.

    Der Lotoo PGT TI wäre noch mal was, ich war kurz davor, den zu holen, aber mit Lotoo fehlt mir die Erfahrung und ich wollte keinem Händler das Teil im Zweifel zurückschicken. Das ist grundsätzlich nicht meine Art.

    Dies ein wenig zur Vorgeschichte. Mehr dann demnächst zum 3Max. Und eine Anmerkung sei mir noch gestattet. Viele Wege führen nach Rom, wenige in den Olymp. Es kommt einfach darauf an, etwas zu finden, dass einrastet und emotional berührt.

    Das geht subjektiv natürlich auch anders, ich beschreibe hier nur meinen Weg. Und natürlich immer mal wieder ein wenig auch den von Ingo. Und unsere Erfahrungen.

    Ich habe jedenfalls Hoffnung, dass ich Ingo seinen Empire X SE demnächst nicht mehr heimlich mopsen möchte😅🤪.

    In diesem Sinne dann bald mehr in diesem Theater.

    André





    Meze Elite, Sendy Audio Peacock, AQVOX XLR–Kabel für Meze Elite/Empyrean, Stax Lambda Nova Signature, Vision Ears Elysium, Leak CDT Oymann–Mod, Naim CDX 2.2, Naim NDS mit CD555PS DR und Burndy CD555A und D, Audiovalve Solaris 2020, iBasso DX300Max, Cayin N3 Pro, Qnap NAS, Switch AQVOX SE, alle LAN / USB/Digital– Kabel AQVOX Blaze, Stromkabel und Sicherungen ebenfalls AQVOX, Vortex Ronden und 2D–Chips, Bob–Filter, AQVOX USB – Detoxer 1 und 2, Naim Nac 52, Supercap, 2 NAP 135, Wharfedale Elysian 4, Linn LP12, Benz Gullwing, Phonosophie Racks und....ich habe bestimmt was vergessen....

    #2
    Hallo zusammen,
    wenn ich hier schon angesprochen werden, kommentiere ich auch gerne.. :-)
    Ich bin ja noch recht neu in dem Kopfhörer-Metier, habe mich in den letzten Monaten aber an einigem versucht. U.a. dem M15, dem 220max und seit ein paar Tagen auch dem 300max.
    Kopfhörer sind aktuell (noch) Hifiman 400se, Focal Stellia und Utopia und dank dem Tipp von Twistie auch ein Sendy Peacock.
    Zugegebenermaßen empfand ich den 220max von Anfang an als keinen guten Spielpartner für die Focal; das mag bei dunkler abgestimmten KHs anders sein und wird wohl mit den Sabres zusammenhängen. Vielleicht habe ich ihn auch noch nicht genug eingespielt.. wer weiss...
    Völlig anders nun der 300max mit den AK4499 (und zwar von Anfang an) und nach ca. 50 Std. nun noch viel mehr:
    Ich habe zwei Testsongs verglichen: Dali CD 3 Track 10 "too darn hot" und Dali CD 4 Track 10 "Crying".
    Der DX300max geht aus meiner persönlichen Sicht hier eine Traumkombi mit dem Sendy ein: Beeindruckend finde ich vor allem die Bühnenstaffelung und Dynamik, die hier entsteht. Instrumente werden wunderbar körperhaft dargestellt, Stimmen klar und präsent (aber auch sehr weit vorne, wobei die Einbindung in das Geschehen mit längerer Einspielzeit m.E. besser wird). Die Separierung ist auf einem guten Niveau. Natürlich wird hier nicht so stark separiert, wie dies bspw. ein Clear macht, aber auch das nimmt immer mehr zu. Ich fand aber auch, dass sich der Sendy gut am M15 macht, aber eben nicht mit dieser mitreißenden Dynamik. Und im Vergleich zum 2Max ist es der erhoffte Effekt, dass Stimmen nicht ganz so aggressiv und nicht leicht zischelnd (so zumindest an meinen Ohren) wahrgenommen werden.
    An den Focals stellt es sich interessanterweise etwas anders dar:
    Mit dem Stellia ist die Bühne kleiner. Tonal klingt alles sehr schön und geordnet. Es fehlt aber eben diese Tiefe des Raumes und die Dynamik, die beim Sendy entsteht. So zumindest am 3max.
    Mit dem Utopia klingt alles sehr authentisch. Hier ist m.E. die Separierung der Instrumente am besten und Stimmen werden etwas zurückhaltender, tonal jedoch perfekt dargestellt. Und doch fehlt auch hier etwas die Dynamik.
    Insgesamt zeigt dieser erste Eindruck, dass der 3max tatsächlich ein wunderbarer und leistungsstarker DAP ist. Am Ende ist aber das "Matching" entscheidend und dabei wäre für mich aktuell die Kombi mit dem Sendy vorne.
    Um ihn nicht zu vergessen. Der HE400se macht seine Sache hier auch sehr ordentlich und wird vom 3max in allen Lagen kontrolliert. Natürlich auch hier nicht mit der Dynamik, aber schaut man sich den Preis des 400er an, so überrascht er mich immer wieder mit einer sehr authentischen und präzisen Wiedergabe.
    So, was heißt das nun: aus meiner Sicht? Am Ende entscheidet der persönliche Geschmack; ich denke aber, dass ich mit den Fähigkeiten des 3max als mobilen Player, also dem Druck, der Kontrolle und dem etwas weniger scharfen Hochtonbereich sehr gut leben kann. Ich denke aber auch, dass eher dunkel abgestimmte KHs ggflls mit dem 2Max besser harmonieren könnten.
    Ich freue mich auf weitere Berichte oder Einschätzungen. Wenn ich richtig informiert bin, hat der deutsche Vertrieb 25 Stück erhalten.. Irgendwo werden die ja dann auftauchen... :-)
    Gruss
    Thomas

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      #3
      Moin Thomas,

      vielen Dank für Deine Einschätzung. Nach nunmehr 3 Wochen warte ich immer noch auf den Sendy und freue mich nach Deinem Eindruck umso mehr, wenn der Peacock endlich kommt.

      Deinen Eindruck zum 2- und 3Max kann ich absolut nachvollziehen. Beide sind hervorragende DAP‘s, der Kopfhörer muss nur passen.
      Und auch die Beschreibung zu beiden KH aus dem Hause Focal entsprechen meinen Erfahrungen.

      Viel Spaß mit Deinem Setup, ich hoffe, dass ich dazu demnächst auch etwas mehr beitragen kann. Offensichtlich verkauft sich der Peacock sehr gut oder kommt nur in geringen Mengen nach Deutschland. Die Hoffnung stirbt zuletzt, irgendwann wird er auch bei mir ankommen.

      Was mich wirklich wundert, ist, dass ich noch nie einen AKM so offen und im Hochton überzeugend gehört habe wie beim 3Max. Beide, der 220 und der 300er sind einfach unglaublich kontrollierend, der 3er nur eine Nuance wärmer und die Stimmen vielleicht ein wenig mehr nach hinten gesetzt. Mit den VE Elysium, mehr habe ich ja immom nicht hier.

      Aber beide Player spielen einfach unglaublich stabil und kontrolliert auf. Ich kann mich nur wiederholen, das ist, mit dem richtigen Kopfhörer gepaart, egal welchen der beiden Kandidaten man nutzt, einfach nur großartig. Dieses etwas mehr an Punch und Kontrolle habe ich bisher nur mit den beiden Max gehört. Die Endstufen in den Dingern scheinen einfach sehr stromstabil aufgebaut zu sein. Da stellt sich die Konkurrenz hinten an. Aus meiner Sicht und dem, was ich bisher gehört habe. Well done, iBasso.

      Lieben Gruß

      André

      Zuletzt geändert von Twistie; 29.08.2021, 00:31.
      Meze Elite, Sendy Audio Peacock, AQVOX XLR–Kabel für Meze Elite/Empyrean, Stax Lambda Nova Signature, Vision Ears Elysium, Leak CDT Oymann–Mod, Naim CDX 2.2, Naim NDS mit CD555PS DR und Burndy CD555A und D, Audiovalve Solaris 2020, iBasso DX300Max, Cayin N3 Pro, Qnap NAS, Switch AQVOX SE, alle LAN / USB/Digital– Kabel AQVOX Blaze, Stromkabel und Sicherungen ebenfalls AQVOX, Vortex Ronden und 2D–Chips, Bob–Filter, AQVOX USB – Detoxer 1 und 2, Naim Nac 52, Supercap, 2 NAP 135, Wharfedale Elysian 4, Linn LP12, Benz Gullwing, Phonosophie Racks und....ich habe bestimmt was vergessen....

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        #4
        Erstaunlich ist die tonale Nähe zum 2Max, trotz der AKM. Das ist eine Überraschung. Der Tiefbass des 2Max ist einfach ne Bank. Der 3Max hat eine leichte Emphasis im Oberbass. Ist dafür im Hochtonbereich etwas substanzvoller. Das sind keine Welten, aber es ist hörbar und es zeichnet sich ab, dass es bleiben wird. Thomas hat mir das heute bestätigt, seine Eindrücke decken sich mit meinen.

        Was ich an den Maxen einfach mag, ist diese Kontrolle, mit der sie spielen. Thomas sagte mir vorhin, dass ein M15 dagegen fast ein wenig schwammig wirkt. Und der war für einige vor nicht langer Zeit noch Referenz.

        Das nur als kleiner Zwischenstand, da ich gefragt wurde, ob und wo sich die Player klanglich unterscheiden. Sie sind erstaunlich dicht beieinander, die Unterschiede sind wirklich marginal. Aber vorhanden. Es ist wie immer, die Kombi muss halt passen und jeder hat seine Vorlieben. Mehr dann, wenn entweder Meze oder Sendy mal liefern.

        Schönen Restsonntag

        André

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          #5
          Und um das final zu ergänzen, es gibt einen wesentlichen Unterschied nach der Einspielzeit.

          Die Stimmen, Mitten des 3Max sind einfach deutlich informativer. Der Bass ist so gut wie identisch, man muss beim Vergleich sehr auf die Lautstärke achten, weil der 2er dort einen minimalen Vorteil hat, der aber wirklich vernachlässigbar ist. In den Höhen sollte man besser beim 2Mx einen gnädigen KH haben oder es mögen, wenn es dort sehr präsent zur Sache geht. Das ist aus meiner Sicht weniger vernachlässigbar. Das kann schon mal nerven und muss abgestimmt werden. Für mich geht dann der musikalische Fluss kaputt, daher bevorzuge ich den 3Max mit meinen KH.

          Aber, und es ist ein klares aber, es gibt IE‘s wie einen Empire X SE, der einfach perfekt zum 2Max passt. Mir ist es am Ende ein Hauch zu viel Bass, aber der Spaßfaktor ist enorm.
          DIe Maxe sind schon ne Macht, wer das fein abstimmt, kann sehr lange glücklich werden. Der Sprung in der Kontrolle ist bei beiden exorbitant.

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            #6
            Gibt gleich mehr im Nomax Thread
            Meze Elite, Sendy Audio Peacock, AQVOX XLR–Kabel für Meze Elite/Empyrean, Stax Lambda Nova Signature, Vision Ears Elysium, Leak CDT Oymann–Mod, Naim CDX 2.2, Naim NDS mit CD555PS DR und Burndy CD555A und D, Audiovalve Solaris 2020, iBasso DX300Max, Cayin N3 Pro, Qnap NAS, Switch AQVOX SE, alle LAN / USB/Digital– Kabel AQVOX Blaze, Stromkabel und Sicherungen ebenfalls AQVOX, Vortex Ronden und 2D–Chips, Bob–Filter, AQVOX USB – Detoxer 1 und 2, Naim Nac 52, Supercap, 2 NAP 135, Wharfedale Elysian 4, Linn LP12, Benz Gullwing, Phonosophie Racks und....ich habe bestimmt was vergessen....

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