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    Hallo,

    Zitat von dirkrs Beitrag anzeigen
    da im NK-6 kein Polymer im Ferrit vorhanden ist lässt mich Schlussfolgern das dies der Grund ist warum das 1er und 2.5er schlechter klingen.
    Es wäre wohl schlimm, wenn ein vergleichsweise so teures Netzkabel wie das TMR NK6 keine Vorteile gegenüber den anderen Ferritkabeln hätte.

    Zitat von dirkrs Beitrag anzeigen
    Ausserdem sind beim NK-6 auch andere Stecker mit anderen Materialien verbaut worden. Auch das fliesst mit ein.
    Nein, nicht in die resultierenden Klangqualität.
    Meine für das NK6 verwendeten Stecker sind verhältnismäßig preiswert, die Größe ist allein dem Leiterquerschnitt geschuldet (für Heißgerätedosen sind lt. VDE maximal 3x1,5qmm vorgesehen).
    Das Leitermaterial ist oberflächenbehandeltes Messing wie bei allen venünftigen Steckern.

    Ehrlich gesagt, gefallen mir meine in Deutschland produzierten schlichten, aber soliden und gut zu verarbeitenden Stecker für das NK2 wesentlich besser (leider für 3x6qmm nicht geeignet).

    Stecker als reflektierende Fehlstellen in HF-Weiterleitung spielen im übrigen keine Rolle mehr, wenn kein HF vorhanden ist.
    Ohne HF verlieren Stecker als "klangverändernde" Entstörelemente ihre Beeutung.

    Zitat von dirkrs Beitrag anzeigen
    Aber sind wir doch mal ehrlich auch Du nimmst nicht 1km Kabel direkt ab…da sind Verträge auf Dauer.
    Hatte ich doch schon erklärt, natürlich nehme ich Teilmengen innerhalb eines Zeitaumá ab.
    Allerdings verkaufe ich das NK 6 nicht als Meterware, da es so, wie ich es geliefert bekomme, noch kein NK6 ist...


    Gruß

    Thomas

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      ...cryogenisiert...vom Schamanen gegen den Urzeigersinn umtanzt...beim 3. Vollmond im Jahr geschnitten...von tailändischen Jungfrauen unter Wasser konfektioniert...verpackt in japanischem Origami-Papier...alles andere klingt nicht!

      (sorry)
      ...mehr Senf...

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        Hallo zusammen

        Verstehe die ganze Unterhaltung darüber nicht. Jeder sucht sein für sich ideales Gerät, die besten Lautsprecher, Verstärker und was auch immer.
        Und beim Ferrit-Netzkabel, da wird irgendeins genommen. Obwohl es das beste Ferritkabel seit Jahren fertig gibt.

        Gruß
        Stephan
        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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          Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
          Hallo zusammen

          Verstehe die ganze Unterhaltung darüber nicht. Jeder sucht sein für sich ideales Gerät, die besten Lautsprecher, Verstärker und was auch immer.
          Und beim Ferrit-Netzkabel, da wird irgendeins genommen. Obwohl es das beste Ferritkabel seit Jahren fertig gibt.

          Gruß
          Stephan
          Hallo Stephan,

          derartige Unterhaltungen werden ja von dir initiiert!
          Schließlich geht es nicht um das beste Ferritkabel!
          Es geht um das Ferritkabel, welches in der entsprechenden Anlagenkonfiguration die beste Wirkung zeigt………

          Muss nichts ( oder nicht so viel) verheizt werden, Bedarf es auch keines NK6……
          Dein Problem ist nach wie vor, dass du den Kabeln klangliche Signaturen zuordnest………

          Gruß,

          Jörg

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            Hallo Stephan

            Verstehe die ganze Unterhaltung darüber nicht.
            Das glaube ich.

            Wir sind ja nicht der Meinung, dass die 1mm und 2,5mm schlecht sind… aber mit dem 6mm gibt es halt bessere. Aber es gibt meiner Meinung nach auch bessere Lautsprecher als Deine… aber da sie Dir gefallen freue ich mich, dass Du damit glücklich bist. Ich kann mich nicht entsinnen dazu jemals eine Diskussion angefangen zu haben… oder irgend jemand anderes hier.

            Grüße

            Christian

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              Morgen,

              ich möchte hier mal kurz (aus aktuellem Anlaß) einen bislang unbeachteten Themenkreis ansprechen, der aber bei fortgeschrittenen Entstörungsmaßnahmen immer relevanter wird:

              Fehlerstrom-Schutzschalter (RCCB, von englisch Residual Current operated Circuit-Breaker, sinngemäß auch als Differenzstrom-Schutzschalter) oderRCD (von engl. Residual Current Device) oder umgangssprachlich FI-Schalter

              In Deutschland sind Fehlerstrom-Schutzschalter in Neubauten seit dem Mai 1984 für Räume mit Badewanne oder Dusche gemäß DIN VDE 0100-701 gefordert.

              Seit Juni 2007 müssen in Neubauten außerdem alle Steckdosen-Stromkreise, welche für die Benutzung durch Laien und zur allgemeinen Verwendung bestimmt sind, mit einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung mit einem Bemessungsdifferenzstrom von höchstens 30 mA ausgestattet sein.

              Seit Oktober 2018 gelten diese Anforderungen auch im Innenbereich für Steckdosenstromkreise bis 32 A, sowie für Beleuchtungsstromkreise in Wohnungen (DIN VDE 0100-410:2018-10, Abschnitt 411.3.3, Übergangsfrist bis Juli 2020).

              Für Altanlagen gibt es keine Nachrüstpflicht. Das heißt, eine Anlage darf weiter betrieben werden, wenn die Anlage zum Zeitpunkt ihrer Errichtung den damals geltenden Normen und Richtlinien entsprochen hat und diesen heute noch entspricht.

              In Deutschland ist unter folgenden Umständen jedoch die Nachrüstung eines Fehlerstrom-Schutzschalters unumgänglich:
              • wenn Nutzungsänderungen vorgenommen werden
              • bei Nutzungserweiterungen, Umbaumaßnahmen oder Sanierungen, die in die Substanz eingreifen
              • falls neue Rechtsverordnungen, die eine Nachrüstung fordern, in Kraft treten (TAB beachten)
              • nach abgelaufenen Übergangsfristen
              • bei unmittelbaren Gefahren für Personen und Sachwerte
              (Quelle: Wikipedia)

              Man kann also davon ausgehen, daß FI-Schalter (zumindest zukünftig) überall Pflicht sind, also auch im Hörraum.

              Der FI-Schalter mißt den Differenzstrom zwischen Hin- und Rückleiter der Netzversorgung.
              Gibt es irgendwo ein Leck, wo ein Strom einen anderen Weg als den vorgeschriebenen nimmt, entsteht eine Differenz zwischen Hin- und Rückstrom.
              Übersteigt diese Differenz 30mA, löst der FI-Schalter aus und trennt die Netzphase von der Anlage.

              Differenzen können auf zwei Arten entstehen: als Fehlerstrom und als Ableitstrom.

              Ein Fehlerstrom ist der klassische Anwendungsfall für den FI-Schalter.
              Ist z.B. bei einer Waschmaschine die Isolierung defekt (Feuchtigkeit), fließt ein kleiner Fehlerstrom von spannungsführenden Teilen über das Gehäuse bzw. über den Schutzleiter oder Erde ab. Die Differenz wird registriert, der FI-Schalter löst bei 30mA aus.

              Ableitströme fließen aber in ansonsten fehlerfreien Anlagen z.B. aufgrund von EMV-Maßnahmen, durch z.B. Y-Kondensatoren in Netzfiltern oder lange abgeschirmte Leitungen.

              Ein Problem entsteht jetzt, weil ein üblicher FI-Schalter nicht zwischen Fehler- und Ableitstrom unterscheiden kann, obwohl eine Fehlerstrom meist eine starke ohmsche und der Ableitstrom meist eine hohe kapazitive Komponente beinhaltet.

              Durch umfangreichen Einsatz von Netzfiltern kann sich der resultierende Gesamtableitstrom u.U. an die Auslösegrenze des FI-Schalters bewegen.

              Ein Fehlerstrom besteht aber meist aus 50-100Hz Komponenten, während der Ableitstrom meist höherfrequent ist.

              Eine Abhilfe ist die Auswechslung des vorhandenen alten FI-Schalters (meist Typ A oder AC) durch einen neueren sog. allstromsensitiven FI-Schalter vom Typ B.(nicht mit der Abschaltcharakteristik zu verwechseln!).

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: FI B.png Ansichten: 0 Größe: 78,5 KB ID: 619116
              Hier die Auslösecharakteristik eines FI-Schalters Typ "B".

              Man sieht die Fehlerstromgrenze 30mA (blau) bis 100Hz, danach steigt der zulässige Fehlerstrom frequenzabhäng ab 1kHz auf 300mA.

              Zusätzlich ist der Typ "B" allstromsensitiv, d.h. er kann die Fehlerströme unterschiedlichsten Ursprungs sehr viel exakter detektieren als die Vorgängertypen A oder AC, so daß außerdem noch eine höhere Sicherheit für den Anwender vorhanden ist.

              Ich kann also grundsätzlich empfehlen, alte FI-Schalter gegen den neueren Typ B auszuwechseln.
              Das ist aber eine Aufgabe für eine ausgebildete Elektro-Fachkraft.

              Gruß

              Thomas
              Zuletzt geändert von tmr; 15.09.2021, 07:34.

              Kommentar


                Hallo Thomas,

                danke für den Hinweis. Gerade nachgeschaut und mein 2015 neu eingebauter FI ist F204 A 0,03A. Somit Typ A.

                Mal kurz nach Typ B gegoogelt und mich doch über den Preisunterschied gewundert… 30€ Typ A zu über 300€ Typ B.

                gruss Dirk

                Kommentar


                  Morgen,

                  Zitat von dirkrs Beitrag anzeigen
                  Mal kurz nach Typ B gegoogelt und mich doch über den Preisunterschied gewundert… 30€ Typ A zu über 300€ Typ B.
                  Das ist sicher die obere Grenze.

                  Für €110: 1+N-polig/16A: https://de.rs-online.com/web/p/fi-ls-schalter/1511208
                  Für €66: 1+N-polig/16A: https://de.rs-online.com/web/p/fi-ls-schalter/9144058

                  Der Preis hängt natürlich von der Ausführung ab:
                  Pol-Zahl, Auslösestrom, Strombelastung usw.

                  Gruß

                  Thomas

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                    Hallo Thomas

                    Vielen Dank für den Beitrag und Erklärung.

                    Aber ich verstehe das richtig, dass ein Wechsel von A auf B erst nötig/ sinnvoll ist, wenn der FI durch die Filter auslöst oder hat er auch sonst Vorteile?

                    Grüße

                    Christian

                    Kommentar


                      Hallo,

                      ich halte das nur für sinnvoll, wenn die Ableitströme in Abhängigkeit der Frequenz zu Abschaltvorgängen führt.
                      Viele Installationen haben nur einen FI Schalter, 40 oder 63 A. Da wirds dann teuer.

                      Gruss Stefan

                      Kommentar


                        Morgen,

                        Zitat von chriss0212 Beitrag anzeigen
                        Aber ich verstehe das richtig, dass ein Wechsel von A auf B erst nötig/ sinnvoll ist, wenn der FI durch die Filter auslöst oder hat er auch sonst Vorteile?
                        Ja, er ist sicherer, weil er im Gegensatz zu den älteren Versionen auf unterschiedlichste Fehlerstromarten definiert reagieren kann:

                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 660px-RCD_Fehlerstromarten.svg.png Ansichten: 0 Größe: 99,0 KB ID: 619132
                        Quelle

                        Wie wichtig das für die häusliche Praxis ist, ist vermutlich bei jedem unterschiedlich.

                        Aber mit dem "B"-Typ ist man sicherheitstechnisch für alles gerüstet.
                        Außerdem hängt der Ableitstrom auch von den Störungen ab, die sich jederzeit ändern können.

                        Das Ganze ist natürlich nur ein Hinweis für den Fall einer exzessiven Netzfilterung.

                        Ich habe nämlich gerade den Fall hervorragender Netzfilter mit allerdings erhöhtem Ableitstrom, wo man sich dann eben Gedanken machen muß.
                        Übliche Netzfilter (max. 3,5mA), vor allem auch die für Anwendung in der Medizintechnik (max. 0,5mA), haben geringe bis keine Ableitströme.
                        Aber die Summe machts eben (auch in den Geräten sind meist Y-Kondensatoren als Netzfilter verbaut).
                        Irgendwann sinds dann 30mA.

                        Gruß

                        Thomas
                        Zuletzt geändert von tmr; 15.09.2021, 09:27.

                        Kommentar


                          Hallo,
                          wie ich gerade gehört habe, ist im Kabelwerk Eupen immer noch Land unter, sehr viel Material vernichtet oder unbrauchbar, sie brauchen ungefähr ein Jahr, bis wieder gefertigt werden kann.

                          Mit Ferritkabeln wird es daher demnächst eng werden....

                          Gruß

                          Thomas

                          P.S.
                          Entsprechende Bestellungen kann ich leider nicht mehr entgegennehmen.

                          Von der KW Eupen-Webseite:

                          Liebe Kunden,

                          Wir wurden in die Knie gezwungen. Von einer Jahrhundertflut. Verwüstung, wo man hinsieht. Das Wichtigste aber: Wir sind alle wohlauf. Und wir wollen alle wieder das aufbauen, was uns genommen wurde. Doch der Reihe nach.
                          In der Nacht vom 15. Juli 2021 sind wir schwer von einer Naturkatastrophe getroffen worden. Infolge heftiger Regenfälle wurden unsere Hallen im Kabel- und Schaumbereich überschwemmt. Die Wassermassen, die eine Höhe von bis zu drei Metern erreichten, richteten erheblichen Schaden an unseren Produktionsanlagen und Teilen der Infrastruktur an.
                          Umgehend nach der Naturkatastrophe haben wir damit begonnen, das Gelände weitgehend von den Verwüstungen zu befreien. Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei allen MitarbeiterInnen und allen HelferInnen für die beeindruckende Solidarität und die tolle Unterstützung bedanken. Wir haben in wenigen Tagen viel geschafft!
                          Bis allerdings die Produktion in Gänze wieder aufgenommen werden kann, bedarf es zunächst der Wiederherstellung der teils arg in Mitleidenschaft geratenen Infrastruktur sowie der Überprüfung und des evtl. Austauschs der Maschinen und Schaltschränke oder Unterteile dieser. Diese Arbeit wird viel Zeit in Anspruch nehmen und eine Geduldsprobe für uns alle werden.
                          Wir wissen heute, dass wir im Bereich Eupen Foam und vor allem Bereich Eupen Cable über einen längeren Zeitraum hinweg nicht produzieren können. Hierunter leiden wir als familiäres und verantwortungsvolles Unternehmen in doppelter Hinsicht: Zum einen, weil wohl ein Großteil unserer Mitarbeiter die folgenden Monate in Kurzarbeit verbringen wird. Und zum anderen, weil wir Sie, unsere lieb gewonnene und treue Kundschaft, nicht bedienen können. Da unter diesen Umständen die Ausführung unserer Hauptaktivität nicht möglich ist, sehen wir uns bedauerlicherweise dazu veranlasst, ab sofort Höhere Gewalt für unsere Bereiche Kabel und Schaum anzumelden.
                          Einzig für einzelne Produkte aus dem Hochfrequenz-Abteilung im Bereich Eupen Cable gilt diese Einschränkung nicht. Für nähere Infos würden wir Sie bitten, Kontakt mit unserer Verkaufsabteilung Hochfrequenz aufzunehmen (Tel.: 0032 (0)87 597000). Hier setzen wir alles daran, ab Oktober wieder sukzessive die Produktion aufnehmen zu können.
                          Der Bereich Eupen Pipe ist glücklicherweise von dem Unwetter verschont geblieben und kann ab dem 9. August wieder mit der Produktion loslegen. Die Auslieferung der Rohr-Produkte konnte dank unseres unversehrten Außenlagers und einer Notbesetzung der Vertriebsmannschaft bereits einige Tage nach der Katastrophe wieder sichergestellt werden.
                          Trotz der schwierigen Umstände bleiben wir für alle drei Bereiche für Sie erreichbar. Die Festnetznummern aller unserer Mitarbeiter werden zu unserer Zentrale umgeleitet – so können wir gewährleisten, dass Sie aufgrund unserer reduzierten Mannschaft jederzeit den richtigen Ansprechpartner finden. Darüber hinaus bleiben unsere Mitarbeiter über die bisherigen Handynummern und E-Mail-Adressen erreichbar.
                          Es tut uns leid, Ihre Bestellungen in den Bereichen Eupen Cable und Eupen Foam derzeit nicht wie üblich bedienen zu können. Zu gerne würden wir Ihren Wünschen nachkommen und Ihnen bei der Realisierung Ihrer Projekte helfen – doch leider sind uns im Moment die Hände gebunden.
                          Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen, – sobald das Kabelwerk Eupen wieder handlungs- und produktionsfähig ist – Sie bald wiederzusehen und mit gewohnt hoher Qualität beliefern zu dürfen. Wir geben unser Bestes und hoffen, dass wir Ihr Vertrauen in unsere Qualität und unseren Service bald zurückzahlen dürfen!
                          Herzliche Grüße
                          Ihre Kabelwerk Eupen AG

                          Zuletzt geändert von tmr; 15.09.2021, 10:31.

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                            Hallo Thomas,

                            Zitat von tmr Beitrag anzeigen
                            Aber mit dem "B"-Typ ist man sicherheitstechnisch für alles gerüstet.
                            vielen Dank für diesen Hinweis. Bei mir ist ein FI-Schalter Typ A (Schneider Electric R9R22440 Fehlerstrom-Schutzschalter A 40 A 0.03 A 400 V) eingebaut. War ja klar, dass der Bauträger den preiswerteren nimmt. Das führte bei mir schon zweimal zum Auslösen des Schutzschalters. Zuletzt gabs Ärger mit meiner Frau, die gerade im Zoom Meeting war. Ich wollte unbedingt meinen neuen Power Line Conditioner GigaWatt PC-4 EVO+ anschließen. Der hat einen zweipoligen hydraulisch-magnetischen Powerswitch von Carling Technologies. Ich hatte den Ein-/Ausschalter auf der Rückseite nicht gleich richtig erwischt und das löste wohl den FI-Schutzschalter aus.
                            Bei der neuen Wohnung werde ich dem Bauträger gleich die Vorgabe nach Typ B machen.

                            Grüße Gabriel



                            Grigg Audio Solutions
                            Lösungen für Audio PCs
                            (fis Audio PC, JCAT, SOtM, Keces, GigaWatt)
                            Inhaltsverzeichnis: StreamFidelitys Tipps für High Performance Audio PCs

                            Kommentar


                              Zitat von tmr Beitrag anzeigen
                              Morgen,



                              Ja, er ist sicherer, weil er im Gegensatz zu den älteren Versionen auf unterschiedlichste Fehlerstromarten definiert reagieren kann:

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht Name: 660px-RCD_Fehlerstromarten.svg.png Ansichten: 0 Größe: 99,0 KB ID: 619132
                              Quelle

                              Wie wichtig das für die häusliche Praxis ist, ist vermutlich bei jedem unterschiedlich.

                              Aber mit dem "B"-Typ ist man sicherheitstechnisch für alles gerüstet.
                              Außerdem hängt der Ableitstrom auch von den Störungen ab, die sich jederzeit ändern können.

                              Das Ganze ist natürlich nur ein Hinweis für den Fall einer exzessiven Netzfilterung.

                              Ich habe nämlich gerade den Fall hervorragender Netzfilter mit allerdings erhöhtem Ableitstrom, wo man sich dann eben Gedanken machen muß.
                              Übliche Netzfilter (max. 3,5mA), vor allem auch die für Anwendung in der Medizintechnik (max. 0,5mA), haben geringe bis keine Ableitströme.
                              Aber die Summe machts eben (auch in den Geräten sind meist Y-Kondensatoren als Netzfilter verbaut).
                              Irgendwann sinds dann 30mA.

                              Gruß

                              Thomas

                              Hallo Thomas

                              Eine Tabelle mit der Charakteristik eines Typ A wäre besser vergleichbar. Ist es nicht anders herum ?
                              In der Elektro-Fibel steht:

                              Handelsübliche Fehlerstromschutzschalter mit der Auslösecharakteristik AC oder vom Typ A entsprechend der IEC 60755 können diese Fehlerströme nicht exakt erfassen, so dass eine ordnungsgemäße Auslösung des FI-Schutzschalters nicht gewährleistet ist. Außerdem kann die normale Auslösung eines Fehlerstromschutzschalters vom Typ A mit Wechselfehlerstrom oder pulsierendem Gleichfehlerstrom von 50 Hz durch einen gleichzeitig vorhandenen glatten Gleichfehlerstrom negativ beeinflusst oder sogar verhindert werden.

                              Bedeutet dies nicht, Typ B hat zusätzlich zum Typ A weitere Erkennungsmethoden, um ein sicheres Auslösen zu gewährleisten ?
                              Dann würde dies bei exzessivem Netzfilter-Einsatz nicht helfen.
                              Hatte mich schon gewundert, wieso bei niemandem der Fi auslöst, der sehr viele Filter kaskadiert.
                              Eine Maßnahme wäre, einige Filter nach medizinischer Vorgabe, mit geringem Ableitstrom, zu wählen.

                              Eigentlich wollte ich vorschlagen, wenn man schon den Fi wechselt, den zugelassenen Doepke Audio-Fi zu nehmen. In dessen Datenblatt fand ich auch nur Typ A.
                              Bei einer eigenen Zuleitung für Hifi könnte man einen eigenen Fi durch einen Elektro-Meister installieren lassen, um den Fehlerstrom der anderen
                              Verbraucher nicht mit zu erfassen.

                              Gruß
                              Stephan
                              Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                                Hallo Stephan,

                                lies doch einfach noch einmal was Thomas geschrieben hat… dann läßt Du das etwas sacken… und dann noch einmal lesen.

                                Jede Erklärung resultiert ja nur darin, dass man wiederholt, was Thomas schon geschrieben hat.

                                Grüße

                                Christian

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