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    Hallo Marc,
    Zitat von boxworld Beitrag anzeigen

    Hallo Klaus,

    lasse an deiner Erfahrung teilhaben,
    dazu haben wir ja das Forum... weiterkommen

    Gruss Marc
    von Erfahrung habe ich nicht geschrieben (das war Rolf über mich), lediglich, dass ich meine Musik Tag für Tag stundenlang genießen kann.
    Das zu erreichen ist nicht schwer, das kann jeder.
    Einfach bei jeder Veränderung entscheiden was mir besser gefällt, das Veränderte, oder so wie es vorher war.
    Wenn es vorher besser war, dann wird die Veränderung wieder rückgängig gemacht.
    Die Ergebnisse zählen immer nur für mich selbst, ich kann hier mit meinem Hörgeschmack nie für andere User sprechen.
    Ich habe nicht das Bestreben, dass es so wie bei einer Live Aufführung klingen muss, es muss ganz einfach nur mir gefallen.

    Was die Technik anbelangt, da bin ich mit meinem Wissen zwar breit aufgestellt, aber für jeden einzelnen Bereich gibt es hier eine menge Leute, die Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet sind und da lasse ich dann lieber die Spezialisten sprechen, denn die kennen sich da viel besser aus.

    Gerne teile ich aber hier oder da mal die eine oder andere Erfahrung, die aber immer nur für mich gilt somit sehe ich die Mitteilung dieser nur als eine Möglichkeit für andere User, seine eigenen Erfahrungen mit meinen abzugleichen und für sich selbst zu schauen, was er damit anfangen oder auch nicht anfangen kann.

    Eine der Erfahrungen ist z.B., dass mir Passivlautsprecher nur dann klanglich zusagen, wenn das Gehäusevolumen im Verhältnis zur Membranfläche relativ groß ist.
    Bei viel Membranfläche in kleinen Gehäusen habe ich immer den Eindruck, dass da Wechselwirkungen zwichen Chassis und Gehäuse zu hören sind, die in einen für mich unangenehmen Frequenzbereich fallen.
    Außerdem ergibt sich mit viel Gehäusevolumen im Verhältnis zur Membranfläche des TT, in der Regel ein tieferer Bass. Folglich ist es für mich so, dass bei kompakten Gehäusen weniger Tieftönermembranfläche, mehr ist. Das ist alles nichts Besonderes und ich denke, jeder seriöse Hersteller kennt das, ebenso wie viele User hier.
    Das gilt aber nur für Passivlautsprecher, mit der Aktivtechnik kann das teilweise ausgeglichen werden.

    Eine andere Erfahrung ist, dass es besser ist möglichst viele Fehler zu vermeiden, als Einzelbereiche besonders gut zu machen. Ein guter Kontakt an Kabelverbindungen kann somit z.B. mehr bringen, als der superteure Verstärker, oder das superteure Lautsprecherkabel, wo dann die Kupferkabelenden der LS-Kabel mit Fettfingern verdrillt werden und anschließend eine ganz "tolle" Oxidschicht bilden. So wie am Kabelbeispiel kann man Fehler überall vermeiden, z.B. auch in versteckten Einstellungen bei Geräten, der Klangteufel steckt manchmal im Detail. Man sollte sich also auch intensiv mit seinen Geräten befassen und immer auch bis zu den verborgenen Einstellungen vordringen und diese verstehen. Insbesondere z.B. im Bereich der Wiedergabe über PC und DAC, Bittiefe, Treiber, ..., oder auch am Antimode alle verborgenen Einstellungen, wer nur an der Oberfläche kratzt, der lässt oft ungenutztes Potential liegen.

    Noch eine Erfahrung ist, dass man Veränderungen immer nur in sehr kleinen Schritten vornehmen sollte, denn sehr oft bringen gerade kleine Veränderungen einen Erfolg.
    Bei Aktivlautsprechern kann das z.B. die feine Anpassung eines Hochpass sein, damit der Lautsprecher gut mit dem Raum harmoniert.
    Generell bei LS kann es die Positionsveränderung sein, z.B. rechter Lautsprecher mal nur 2,5cm näher zum Hörer, wenn die Stereomitte etwas mehr nach rechts wandern soll.

    Ganz wichtig finde ich eine ruhige Hörumgebung und innere Ausgeglichenheit vor dem Hörgenuss.
    Nichts soll stören, weder Hunger, Durst, schlechte Luft, Kälte, Hitze, Störquellen (alle PWM-Leuchtmittel aus, möglichst viele PMM-Netzteile aus), möglichst viele Funknetze aus.
    Streaming ist für mich nur eine schöne Ergänzung, aber der eigentliche Musikgenuss läuft bei mir noch über lokal gespeicherte Musik, egal ob von CD, oder über einen lokalen Datenträger mit Kabelverbindung (nicht Fuk) zur Anlage. Kann alles Einbildung sein, das weiß ich nicht, aber wenn ich Störquellen vermeide, dann fühle ich mich besser beim Musikgenuss und gefühlt klingt es dann besser, auch wenn es keinen Einfluss auf den messbaren Klang hat.

    Über das Zusammenspiel zwischen Raum und Lautsprecher schreibe ich hier nicht viel, denn das ist hinlänglich bekannt und telweise sind die nötigen Veränderungen möglich und gewollt, teilweise sind sie nicht möglich, oder nicht gewollt, aus unterschiedlichen Gründen. Wie wir alle wissen, haben die Partnerinnen nicht selten auch einen Einflauss, was umgesetzt wird und was nicht.

    Ach ja, und beim Musikgenuss sollte man einfach nur genießen und nicht zu viel analysieren, was gut oder schlecht ist, denn das kann man vorher bei der Abstimmung und Zusammenstellung machen.

    Und bei dem, was nicht geändert werden kann, da sollte man auch eine gewisse Bescheidenheit haben und einfach nur mal glücklich mit dem sein, was man hat und mit für einem selbst vertretbarem Aufwand umsetzen kann.


    Gruß
    Klaus

    Edit:
    Und noch etwas:
    Nicht was man hat zählt, sondern wie gut man das nutzt, was man hat.


    Zuletzt geändert von Elbe1; 10.10.2020, 10:32.

    Kommentar


      Zitat von Elbe1 Beitrag anzeigen

      Edit:
      Und noch etwas:
      Nicht was man hat zählt, sondern wie gut man das nutzt, was man hat.

      Hallo Klaus,

      sehr vernünftige, gute Einstellung.......die viele "Poser" aber gänzlich anders sehen.....denk nur mal an Autos und Kavalierstarts vor Eisdielen. :-)

      ....und das gibts natürlich auch beim Hifi bzw. High-End.

      Musikalische Grüße Peter

      Kommentar


        Hallo Peter,

        ich finde es schön, wenn Leute besondere, edle und hochwertige High-End-Anlagen und Hörräume haben und auch, wenn man hier im Forum so schöne Geräte sieht, dagegen spricht für mich erstmal garnichts, das macht ja auch dieses Forum mit aus.
        Nicht gut finde ich dagegen, wenn das dazu führt, dass dann Leute mit bescheideneren Anlagen abgewertet werden, "du mit Deinen kleinen billigen ..., wirst hier nicht für voll genommen", oder so ähnlich. Das kommt aber glücklicherweise nicht oft vor.
        Und wenn hier einer nur mit einer Kompaktanlage auftaucht, auch dann würde ich ihm seine Freude nicht nehmen wollen und ihn hier als vollwertigen User ansehen und auch nicht schreiben, dass die Anlage nichts taugt, denn wenn er Freude daran hat, dann taugt sie für ihn.
        Open-End muss Open-Beginn nicht ausschließen.

        Gruß
        Klaus

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