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Wohnzimmer oder Musikzimmer?

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  • TRHH
    Ein Dane in Hamburg
    • 15.12.2022
    • 645

    #61
    Hallo in die Runde

    Habe mir ein miniDSP UMIK-1 (kalibriertes USB-C Messmikrofon) gekauft und werde mit der SW und den Service von Home Fidelity Audio (DSP/Roon/Rock) mal sehen was hier noch verbessert werden kann

    WA03062023.jpg

    Grüße
    Torben

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    • Ostwestfale
      • 28.10.2013
      • 1263

      #62
      Zitat von superkricko

      Dieses nahezu unsichtbar……………………: aus diesem Grund hab ich mir Filzuntersetzer für meine Gläser bestellt………..du musst unbedingt nochmal zum Hören vorbeikommen……..

      BG,

      Jörg
      Moin mein Lieber, jeder fängt mal klein an … zu Deiner Entlastung: viel Platz hast Du dafür leider auch nicht.
      VG, Volker
      Hörraum für Wolf von Langa Son

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      • Ostwestfale
        • 28.10.2013
        • 1263

        #63
        Zitat von TRHH
        Hallo in die Runde

        Habe mir ein miniDSP UMIK-1 (kalibriertes USB-C Messmikrofon) gekauft und werde mit der SW und den Service von Home Fidelity Audio (DSP/Roon/Rock) mal sehen was hier noch verbessert werden kann

        WA03062023.jpg

        Grüße
        Torben
        Hi Torben, probiere es ruhig aus und wenn möglich so wenig wie möglich beeinflussen. Am Besten nur im Bassbereich modifizieren und den Rest gnädig vernachlässigen.
        Ich habe es zweimal angegangen und bin jedesmal nach ein paar Wochen zurück zum puren Analogsignal gegangen. Bei DSP-geregelten Aktivboxen, bei denen der Prozessor auch die Weichenfunktion übernimmt, sieht es anders aus als bei unseren Passiv-Lautsprechern.
        VG, Volker
        Hörraum für Wolf von Langa Son

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        • TRHH
          Ein Dane in Hamburg
          • 15.12.2022
          • 645

          #64
          Hallo Volker

          Ich benutze convolution filters (WAV files) mit meinen IEM's und bin super zufrieden damit.

          Ich habe nur gutes gelesen über den Service von "Home Fidelity Audio" (Frankreich) so ich bin gespannt

          Grüße
          Torben

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          • Ostwestfale
            • 28.10.2013
            • 1263

            #65
            Hallo Torben, wie ich schon schrieb, probier es aus, jeder hört anders. Viel Spaß dabei und berichte!
            VG, Volker
            Hörraum für Wolf von Langa Son

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            • Janus525
              www.qas-audio.de
              • 14.08.2015
              • 6042

              #66
              Zitat von Franz
              Ich bevorzuge beim Hören übrigens auch "Dämmerlicht", kann mich dabei besser auf die Musik konzentrieren.

              Gruß
              Franz
              Hallo Franz,

              beim Hören mag ich es ebenfalls, wenn der Raum stark abgedunkelt ist...

              Allerdings lasse ich die Rückwand vor der ich sitze, seitlich links und rechts hinter dem Sitzmöbel, (sehr schwach) indirekt anstrahlen. Auf diese Weise sehe ich etwa 8m vor mir zwar die Begrenzungen des Raumes, mich selber auf der schwarzen Couch aber praktisch nicht mehr. Das ist ohne Blitzlicht (für mich) leider nur sehr schwer zu fotografieren..., das Foto zeigt die Atmosphäre aufgrund des verwendeten Blitzlichts nur näherungsweise, in Wirklichkeit ist es noch um einiges dunkler.

              Viele Grüße: Wolfgang


              Abgedunkelt-mit Blitzlicht.jpg


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              • Janus525
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                • 14.08.2015
                • 6042

                #67
                Zitat von Franz
                Ich bevorzuge beim Hören übrigens auch "Dämmerlicht", kann mich dabei besser auf die Musik konzentrieren. Kann jeden nur dazu ermuntern, sich einen eigens für Musik gestalteten Hörraum zu gönnen.

                Gruß
                Franz
                Morgen Franz,

                auch das finde ich eine gute Lösung. Durch den schwarzen Hintergrund zwischen den Lautsprechern ist da nichts im Wege, das sich (scheinbar) vor den Interpreten befindet und "weg-imaginiert" werden müsste. Gerade für Leisehörer, bei denen die Interpreten erst deutlich hinter der Rückwand des Raumes agieren, ist das m.E. ein Vorteil. Über das kleine und niedrigen Regal kann man (in beiderlei Bedeutungen des Wortes) sicher hinwegsehen...

                pxl_20220122_13291926dijbr (2)-topaz-enhance.jpg

                Dazu noch eine Frage: Kannst Du den ziemlich grellen Bildschirm (oder was ist das?) links im Regal beim Hören abschalten...? Apropos Bildschirm: Ein Fernseher gehört mMn da nicht hin, und das gleich aus mehreren Gründen.

                Fernseher.jpg

                Überhaupt empfinde ich eine neutrale Fläche zwischen und hinter den Lautsprechern als weniger anstrengend, als (z.B.) eine Schrankwand, eine Fernsehanordnung, oder gar eine sehr hoch bauende Anlage. Alternativ dazu: Auch ruhige Motive die (wieder in mehrfacher Hinsicht) eine Bühne für die Interpreten bilden gefallen mir. In einem reinen Hörraum könnte das eine Foto-Tapete sein die von Zeit zu Zeit getauscht wird nachdem man sich daran sattgesehen hat. In einem Wohnraum beim Hören eher eine ab- und zuschaltbare Projektion auf eine weiße Wand.

                Bühne-1-topaz-enhance.jpg

                Viele Grüße: Wolfgang
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                • Franz
                  • 04.11.2022
                  • 850

                  #68
                  Hallo Wolfgang,

                  der "grelle Bildschirm" im Regal war mein Ipad, das hab ich nur mal so hingestellt, damit man sieht, welche Musiktitel da laufen. Normalerweise hab ich das Ipad zur Steuerung der App in der Hand oder liegt neben mir auf der Hörcouch.

                  Ich kann allerdings auch Konzertfilme anschauen. Dazu schiebe ich dann den Samtvorhang auf, sieht dann z.B. so aus:

                  img_0088qckhj.jpg

                  Gruß
                  Franz



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                  • Janus525
                    www.qas-audio.de
                    • 14.08.2015
                    • 6042

                    #69
                    Ja, verstehe Franz...

                    Wenn man die Interpreten auf einer Leinwand tatsächlich sieht, erspart das dem Gehirn eine Menge Arbeit.

                    Was mich dabei oft nervt sind die ständig wechselnden Kameraperspektiven in schneller Folge, sh. Beispiel:

                    Available on► Digital: http://smarturl.it/LynSkyFADigital ► DVD: http://smarturl.it/LynSkyFloridaDVD ► BR: http://smarturl.it/LynSkyFloridaBR► CD: http://sma...


                    Ein konstanter Blick auf die Bühne, so wie von einem Platz im Publikum, wäre mir persönlich lieber. Ich will ja in erster Linie hören, nicht kreuz und quer Details sehen. Aber gut, das ist wahrscheinlich auch Geschmacksache, und es lässt sich nur das nutzen was es gibt...

                    Viele Grüße: Wolfgang


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                    • Janus525
                      www.qas-audio.de
                      • 14.08.2015
                      • 6042

                      #70
                      ...am Nachmittag habe ich mir das Video übrigens nochmal in der "Fernsehecke" des Raumes angeschaut und angehört. Hier stören mich die schnellen Perspektivwechsel überhaupt nicht. Die Gründe sind mMn simpel:

                      Das ist ein schlichtes Youtube Video. Die ganze Technik rund um den Fernseher mit dem Yamaha AVR, dem Sony CD/DVD-Player, den Nubert Lautsprechern im Regal (der freistehende Chario Lautsprecher gehört nicht dazu) und dem Canton Subwoofer ist für anspruchsvolles HiFi nicht geeignet. Tiefenstaffelung, Darstellung in der Höhe, Differenzierungsvermögen, all das funktioniert da nicht. Muss es (für mich) auch nicht. Um uns gemütlich da hin zu flezen und Dokumentationen oder Spielfilme zu schauen reicht uns das. In sofern sind beide Bereiche strikt voneinander getrennt, die Anlagen haben auch keine elektrische oder sonstige Verbindung miteinander, nicht einmal die Stromversorgung betreffend.

                      Warum zeige ich das? Weil sich die Frage Wohnzimmer oder Musikzimmer nicht in jedem Fall so trennscharf stellt bzw. stellen muss. Machbar ist eigentlich das was der Raum hergibt, was einem gefällt und was die Partnerin zulässt.

                      Viele Grüße: Wolfgang


                      Fernsehecke-2b.jpg






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                      • tmr
                        tmr
                        • 02.01.2009
                        • 7062

                        #71
                        Morgen,

                        Zitat von Janus525
                        Wenn man die Interpreten auf einer Leinwand tatsächlich sieht, erspart das dem Gehirn eine Menge Arbeit.
                        ​....und zerstört Illusionen.
                        Als früherer Progrock-Fan war ich regelrecht sauer, als ich in MTV die ersten Videos meiner Lieblingsbands sah.
                        "Was sind denn das für affige Fatzkes, die da auf der Bühne herumposen...!"
                        Danach wollte ich sowas nicht mehr sehen.

                        Das hat sich bei mir erst sehr viel später gegeben, nachdem ich "Soul of a Man" von Wim Wenders gesehen hab.
                        Die Live-Aufnahmen (u.a. von Nick Cave) haben mich fasziniert (vor allen Dingen auch zusammen mit dem Hammersound im Kino).

                        Von Wim Wenders habe ich allerdings auch nichts anderes erwartet, er ist audiophiler Musikliebhaber (ich weiß das, er hat Lautsprecher mit Ionenhochtöner von uns).

                        Zitat von Janus525
                        Ein konstanter Blick auf die Bühne, so wie von einem Platz im Publikum, wäre mir persönlich lieber. Ich will ja in erster Linie hören, nicht kreuz und quer Details sehen. Aber gut, das ist wahrscheinlich auch Geschmacksache, und es lässt sich nur das nutzen was es gibt...
                        Soviel ich weiß, gibt es mittlerweile Aufnahme-/Wiedergabetechniken, wo man als Zuschauer die Kameraposition wie in der Regie selbst aussuchen und auch wechseln darf.

                        Gruß

                        Thomas

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                        • Janus525
                          www.qas-audio.de
                          • 14.08.2015
                          • 6042

                          #72
                          Zitat von FlachZange
                          Nur was macht man mit den Seitenwänden? Evtl. nach vorne abgeschrägte (50 cm breit) Elemente als Schallschluck?

                          Gruß Christian rost:
                          Morgen Christian,

                          Deine Frage habe ich erst jetzt gelesen.

                          Wenn besagte Seitenwand keine tragende Wand ist...., und falls Du in den eigenen vier Wänden wohnst..., nimm sie einfach raus. Das Problem mit der Akustik gab es auch bei einem HiFi-Freund in Willich. Sein Kellerraum, den er als Hörraum und als Heimkino nutzte, maß ziemlich genau 5m x 5m bei einer Deckenhöhe von 2,45m. Sowas kriegt man nach meiner Erfahrung nur ganz schwer mit mechanischen Fallen in den Griff.

                          Die Lösung: Neben dem Hörraum verlief ein längerer Gang, von dem aus man durch eine normale Türe in den Hörraum gelangte. Die längere Wandseite aus Gasbeton (ca. 3,5m) neben der Tür konnte problemlos herausgenommen und durch senkrecht stehende Vierkanthölzer im Halbmeterabstand ersetzt werden. Von außen und von innen kamen dünne Lochplatten drauf, wie sie auch für Heizkörperverkleidungen o.ö. verwendet werden. Sowas kostet nicht viel und das kann man selber machen, die Platten aus (z.B.) Weichfaser werden einfach mit ´nem Nagler auf die Unterkonstruktion geschossen.

                          Nach dem Übertapezieren und streichen sah es genauso aus wie vorher. Ließ man die Tür beim Hören auch noch offen, waren die geometriebedingten Überhöhung wesentlich schwächer ausgeprägt und leichter in den Griff zu bekommen als vorher. Will man der neue Trennwand noch mehr Durchlässigkeit und noch weniger schallhärte gönnen, zieht man statt Tapete einfach Leinen oder Stoffbahnen drauf. Ein solcher Umbau ist nicht teuer, macht halt nur etwas Arbeit.

                          Viele Grüße: Wolfgang


                          Lochplatten.jpg Lochplatten-2.jpg Lochplatten-3.jpg

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                          • Janus525
                            www.qas-audio.de
                            • 14.08.2015
                            • 6042

                            #73
                            Zitat von tmr
                            Das hat sich bei mir erst sehr viel später gegeben, nachdem ich "Soul of a Man" von Wim Wenders gesehen hab. Die Live-Aufnahmen (u.a. von Nick Cave) haben mich fasziniert (vor allen Dingen auch zusammen mit dem Hammersound im Kino).

                            Von Wim Wenders habe ich allerdings auch nichts anderes erwartet, er ist audiophiler Musikliebhaber (ich weiß das, er hat Lautsprecher mit Ionenhochtöner von uns).


                            Gruß

                            Thomas
                            Morgen Thomas,
                            oh wow..., das habe ich nicht gewusst, beides nicht...

                            Seinen Film von 1984 (Paris,Texas) habe ich geliebt. Nicht nur wegen der (wie ich fand) großartigen filmischen Umsetzung, der dichten Atmosphäre und der guten Schauspieler. Vor allem wegen der tollen Musik von Ry Cooder die sich durch den gesamten Film hindurchzieht und mich zutiefst berührt, auch heute noch. Wenn ich nachts die CD mit dem Soundtrack auflege entstehen vor meinem geistigen Auge eigene Bilder. Echt schön: https://www.youtube.com/watch?v=X6ym...b_channel=Rene.

                            Das ist übrigens ein typisches Musikbeispiel, bei dem mich der Anblick einer "Wand" aus technischer Gerätschaft beim Musikhören enorm stören würde, erst recht wenn da mitten "im Bild" ein Fernseher wäre. Auch der evtl. bessere Klang einer solchen Anlage könnte mich nicht entschädigen. Aber klar, das ist Geschmacksache und der Raum muss die Möglichkeit bieten dem auszuweichen. Überhaupt habe ich den Eindruck, ein entscheidender Faktor bei der Herrichtung eines kombinierten Wohnraums/Hörraums ist die Partnerin. Wenn sie tolerant ist, das Hobby sogar teilt, entsteht daraus kein Problem. Ist sie das nicht, kann das zu erheblichen Problemen und Streitigkeiten im Zusammenleben führen. Im privaten Umfeld nicht selten erlebt.

                            Meine Lösung dafür wäre Wohnzimmer und Hörraum auf zwei getrennte Räume aufzuteilen. Wo auf der Welt - und wie - sie "ihr" Wohnzimmer einrichtet könnte sie dann völlig frei entscheiden. Okay, das war böse...

                            Viele Grüße: Wolfgang


                            Keine-Spiegel - 4.png Keine-Spiegel-9.jpg
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                            • Ostwestfale
                              • 28.10.2013
                              • 1263

                              #74
                              Zitat von Janus525

                              Das ist übrigens ein typisches Musikbeispiel, bei dem mich der Anblick einer "Wand" aus technischer Gerätschaft beim Musikhören enorm stören würde, erst recht wenn da mitten "im Bild" ein Fernseher wäre. Auch der evtl. bessere Klang einer solchen Anlage könnte mich nicht entschädigen. Aber klar, das ist Geschmacksache und der Raum muss die Möglichkeit bieten dem auszuweichen. Überhaupt habe ich den Eindruck, ein entscheidender Faktor bei der Herrichtung eines kombinierten Wohnraums/Hörraums ist die Partnerin. Wenn sie tolerant ist, das Hobby sogar teilt, entsteht daraus kein Problem. Ist sie das nicht, kann das zu erheblichen Problemen und Streitigkeiten im Zusammenleben führen. Im privaten Umfeld nicht selten erlebt.

                              Meine Lösung dafür wäre Wohnzimmer und Hörraum auf zwei getrennte Räume aufzuteilen. Wo auf der Welt - und wie - sie "ihr" Wohnzimmer einrichtet könnte sie dann völlig frei entscheiden. Okay, das war böse...

                              Viele Grüße: Wolfgang


                              Keine-Spiegel - 4.png Keine-Spiegel-9.jpg
                              Hallo Wolfgang,

                              ich glaube das Thema „Anblick einer Wand aus technischer Gerätschaft“ ist überbewertet. Ich kenne ein Vielzahl an Hörsituationen wo auch ein Gerätepark nicht stört. Andererseits hast Du natürlich recht, ein Fernseher zwischen den Lautsprechern stört ob seiner harten Reflexion ganz erheblich. Gleichzeitig erschreckt mich immer wieder das extrem hohe Platzieren des Monitors.
                              Aus meiner Sicht ist bei einer guten Fernseh-Musikanlagen-Konfiguration auch dieser „beliebte“ Centerspeaker absolut überflüssig.

                              Dein Beispiel mit der großen ASCENDO-Anlage zeigt einen großen, privaten Hörraum der aufs feinste akustisch bearbeitet wurde und qualitativ herausragend ist. Du kannst versichert sein, dass beim Musikhören nicht mit „Flutlicht“ gehört wird - fürs Foto und für „Arbeiten“ am System aber ganz ausgezeichnet. (Dieses Bild wurde schon vor einigen Jahren von allen bekannten Webseiten gelöscht, bitte bei fremden Bildern bei Veröffentlichung auf die Urheber-/Nutzungsrechte achten!)

                              Ich habe das Glück das ich optische Reize beim Hören komplett ausblenden kann, trotzdem ist mein Hörraum auch optisch ruhig und entspannend symmetrisch.

                              IMG_1475.jpg

                              Meine Situation im Winter. Die Lichtkontraste sind in Wirklichkeit sehr dezent! In den hellen Monaten mit dem Rest Tageslicht ;-) ohne weitere Beleuchtung hinter der Anlage.

                              Grüße, Volker
                              Angehängte Dateien
                              Hörraum für Wolf von Langa Son

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                              • Janus525
                                www.qas-audio.de
                                • 14.08.2015
                                • 6042

                                #75
                                Zitat von Ostwestfale

                                Hallo Wolfgang,

                                1.) ich glaube das Thema „Anblick einer Wand aus technischer Gerätschaft“ ist überbewertet. Ich kenne ein Vielzahl an Hörsituationen wo auch ein Gerätepark nicht stört. Andererseits hast Du natürlich recht, ein Fernseher zwischen den Lautsprechern stört ob seiner harten Reflexion ganz erheblich.

                                2.) Gleichzeitig erschreckt mich immer wieder das extrem hohe Platzieren des Monitors.
                                Aus meiner Sicht ist bei einer guten Fernseh-Musikanlagen-Konfiguration auch dieser „beliebte“ Centerspeaker absolut überflüssig.

                                3.) Dein Beispiel mit der großen ASCENDO-Anlage zeigt einen großen, privaten Hörraum der aufs feinste akustisch bearbeitet wurde und qualitativ herausragend ist. Du kannst versichert sein, dass beim Musikhören nicht mit „Flutlicht“ gehört wird - fürs Foto und für „Arbeiten“ am System aber ganz ausgezeichnet. (Dieses Bild wurde schon vor einigen Jahren von allen bekannten Webseiten gelöscht, bitte bei fremden Bildern bei Veröffentlichung auf die Urheber-/Nutzungsrechte achten!)

                                4.) Ich habe das Glück das ich optische Reize beim Hören komplett ausblenden kann, trotzdem ist mein Hörraum auch optisch ruhig und entspannend symmetrisch.

                                IMG_1475.jpg

                                Meine Situation im Winter. Die Lichtkontraste sind in Wirklichkeit sehr dezent! In den hellen Monaten mit dem Rest Tageslicht ;-) ohne weitere Beleuchtung hinter der Anlage.

                                Grüße, Volker
                                Hallo Volker,

                                zu 1.) die harte Reflexion eines Fernsehers zwischen den Lautsprechern hatte ich bei meiner Bemerkung nicht im Blick. Diese werden m.E. eher bedeutungslos, wenn die Lautsprecher genügend weit davor aufgestellt werden. Ob dann in deren Rücken ein Fernsehbildschirm, eine harte Wand, oder eine anderweitige Glasfläche wie ein verglastes Bild oder ein Fenster ist, dürfte reflexionstechnisch keinen großen Unterschied ausmachen. Vorausgesetzt das umgedrehte LEDE-Prinzip wurde angewandt. Aber das erklärt sich ja von selbst.

                                Sicherlich mag es viele Situationen geben, bei denen Dich ein Gerätepark vor den Interpreten nicht stört, anders als bei mir. Mich stört er..., und die Augen schließen beim Hören möchte ich nicht. Viele hören ja meist mit geschlossenen Augen oder bei stark abgedunkeltem Raum, weil ihnen die Vorstellung der Interpreten dann leichter fällt. Zumindest beschreiben viele Anlagenbesitzer es so.

                                zu 2.) Die hohe Positionierung des Fernsehers in der "Fernsehecke" hat einen sehr pragmatischen Grund: Da meine Frau und ich auf unserer breiten Liegefläche gerne nahezu flach liegend schauen, müssen wir das Kinn nicht so weit auf die Brust herunterziehen, eine übliche Nackenrolle reicht. So ist der erhöhte Standort des Fernsehers für uns schlicht bequemer als in einer tiefer gewählten Position. Was den Centerlautsprecher anbelangt, ja das geht auch ohne. Bei mir ist das Signal des Center-Lautsprechers bei Sendungen in Mono (Nachrichten, Talkshows usw.) mit einem Sender und dann per WLAN mit je einem Aktivlautsprecher in anderen Räumen verbunden. Auf diese Weise kann ich (z.B.) beim Kochen mit dem am Center abgegriffene Signal in der Küche weiter zuhören.

                                zu 3.) Mit keinem Wort habe ich die akustischen Qualitäten der gezeigten Anlagen angezweifelt. Aber ZITAT: "Auch der evtl. bessere Klang einer solchen Anlage könnte mich nicht entschädigen." ZITAT ENDE. Wenn jemand diese Geräte im Blickfeld haben möchte wenn er Musik hört kann er das ja machen. Wenn er das (wie ich) nicht möchte, kann er das lassen und sie woanders hin stellen. Das sollte jeder für sich entscheiden.

                                zu 4.) Wenn Du akustische Reize beim Hören komplett ausblenden kannst, umso besser, dann musst Du Dir darüber auch keine Gedanken machen auf was Du da schaust. Jedenfalls gefällt mir die flache Anordnung in Deinem Hörraum weit besser, als solch beinahe mannshohe Gerätewand auf dem anderen Foto. Und da Du die Helligkeit stärker absenkst als auf dem Foto zu sehen, machst Du im Grunde nichts anders als ich und andere es machen: Geräte flach aufstellen..., Beleuchtung herunterdrehen..., eine schöne, entspannte Wohlfühl-Atmosphäre schaffen und genießen.

                                Viele Grüße: Wolfgang
                                ________________
                                www.qas-audio.de

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