Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Avantgarde Acoustic Technik, Erfahrungen, Neuheiten

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Avantgarde Acoustic Technik, Erfahrungen, Neuheiten

    Hallo Liebhaber der großen Trichter
    (oder auch der stillen Sympatisanten)
    Meine erste Überschrift war etwas unglücklich gewählt.
    So versuche ich es mit etwas prägnanterem.
    Ich würde mich freuen, wenn auch andere Mit-Avantgardisten hier etwas beitragen würden.
    Über AA selber halte ich mich auf dem Laufenden und sobald es etwas Wissenswertes gibt werde ich es hier posten.
    In "Wiederbeleben der Herstellerforen" habe ich ja schon etwas getextet.
    Andere Erfahrungen oder auch der Werdegang/die Findungsphase, warum es zu so einem "Monument" der Klangwiedergabe gekommen ist wäre spannend.
    Haut in die Tasten...

    Gruß
    Guido
    ...mehr Senf...

    #2
    Guten Morgen zusammen
    Armin Krauß (Urheber dieses Berichtes!) von AA hat bei einem Freund des Hauses bemerkenswerte Hörner abgelichtet und kurzbeschrieben, welche wohl auch zum Verkauf stehen (sollte jemand eine gefüllte Portokasse rumstehen haben...).
    Die Bilder finde ich alleine schon toll, die Antriebsart des Basses sieht man auch nicht so oft.
    Wollte ich Euch zumindest nicht vorenthalten:

    Das folgende möchten wir unseren Club-Mitgliedern keinesfalls vorenthalten, ist es doch ein historisches Hornlautsprecher-Dokument ersten Ranges!

    Wir erfuhren kürzlich davon, dass ein Freund unseres Hauses ein insgesamt dreikanaliges Siemens Klangfilm Eurodyn Horn-Lautsprechersystem von 1928(!) zum Verkauf anbieten wird, zusammen mit einem ebenfalls schon historisch zu nennenden Klangfilm Breitbänder-System aus den 50er Jahren. Dazu die folgenden Informationen vom Besitzer:

    Lautsprecher mit Horn: Dieser Lautsprecher hat ein großes Horn mit Treiber und ist aus Metall (nicht wie üblich aus Bakelit) gefertigt. Der riesige Bass-LS (hat) ca. 48 cm und (…) eine Fieldcoil-Spule.

    Lautsprecher-Paar ohne Horn: Kinoauflösung aus den 1950ern



    Die Bilder zeigen den unverfälschten, ungereinigten Originalzustand. 92 Jahre alte Lautsprechertechnik, natürlich mit Horn! Neben der faszinierenden Ausführung des Horns in Metall, ist hier ganz besonders erwähnenswert, dass noch etliche Fieldcoil-Antriebe benutzt wurden. Mit heutiger Magnettechnik ist die Konstruktion eines kräftigen Schwingspulen-Antriebs zwar nicht mehr auf die Erregung durch ein elektrisch generiertes Magnetfeld angewiesen, damals aber war dies noch Stand der Technik. Und auch heute noch kann, trotz deutlich höheren Konstruktionsaufwands mit externem Netzteil, ein Fieldcoil-Antrieb durchaus Vorteile aufweisen. Die Faszination für diese Technik ist also ungebrochen und nicht umsonst erzielen historische Fieldcoil-Treiber in gutem Zustand phänomenale Preise unter Sammlern und Technik-Liebhabern.

    Das System soll nun „in den entsprechenden Kreisen“ angeboten werden und sollten Sie zu jenen gehören, die aus ernsthaftem Interesse eine gut 5-stellige Summe in solch einen raren Technik-Schatz investieren könnten, vermitteln wir gerne den Kontakt unter [email protected].

    Gruß zum Wochenanfang
    Guido
    ...mehr Senf...

    Kommentar


      #3
      Hallo Guido,

      Neues kann ich hier wohl nicht beitragen, wohl aber einiges an Erfahrung mit den Hörnern. Ich habe seit Kurzem ein Lautsprecherkabel von Markus am Laufen, welches den Namen UMAMI trägt. Er hatte mir mein bisheriges zu einer echten Tri-Wire-Version umgebaut. Das hat enorm viel gebracht.
      Weiterhin hatte ich letztes Jahr die Hochtonweiche umgearbeitet. Im mOment fahre ich diese mit Kondensatoren von Rike Audio der s und Q-Cap-Serie. Gleichzeitig habe ich auf Anraten eines ehemaligen Avatgarde-Acoustic-Mitarbeiters die Übergabefrequenz des Hochtöners gesenkt. Leider mußte danach der Pegel des Hochtöners etwas leiser werden. Nach einigen Test habe ich den passenden Kandidaten bei Path-Audio gefunden. Durch diese Veränderungen sind die Lautsprecher fast nicht wieder zu erkennen. In den Weichen schlummert ernormes Potential, da hier relativ günstige Bauteile eingesetzt wurden.
      Bilder möchte ich mal noch keine hochladen, denn im Moment bin ich erst dabei, alles ein wenig hübsch zu machen.

      Grüße aus Thüringen
      Mathias

      Kommentar


        #4
        Hallo Mathias
        Vielen Dank für Deinen Bericht.
        Kann ich alles gut nachvollziehen!
        Kabel kann man an unseren Hörnern seht gut nachverfolgen.
        Aktuell habe ich Bi-Wire, HT/MT wird mit Reinsilber gebrückt.
        Werde aber mal bei Zeiten noch eine 3. Strippe legen, um Tri-Wire anzubieten.
        Hier verspreche ich mir allerdings nicht sehr viel Zugewinn.

        In den Weichen schlummert tatsächlich einiges.
        Ich vermute, es war Jürgen, der Dir dazu geraten hat?
        Bestell ihm einen lieben Gruß von mir!

        In meinen sind Mundorf Teile verbaut.
        M-Cap Supreme
        Innenverkabelung angepasst an die Signalleiter von MuSiGo (original verbaut sind schon sehr gute Kondo Reinsilber)

        Aber nicht nur die Bauteile sind eine Baustelle.
        Denn werksseitig gibt es doch einige Verbesserungen, hierzu habe ich ja schon mal ausführlich berichtet.
        Danach wird das Klangbild doch noch mal merklich schlüssiger.

        Für welchen Path hast Du Dich entschieden?
        Auf Bilder freue ich mich natürlich.

        Gruß in den weiten Osten
        Guido
        ...mehr Senf...

        Kommentar


          #5
          Ja das war natürlich Jürgen.
          Die 3. Strippe macht enorm viel aus. Bei den Hörnern macht nach meinen Erfahrungen hauptsächlich das Mitteltonhorn die Musik.

          https://www.hificollective.co.uk/com...resistors.html
          Hier mal ein Link zu den Wioderständen.

          Grüße Mathias

          Kommentar


            #6
            Moin Guido,

            deine Hörner waren doch mal blau?
            Was da los?
            Warst zu faul Staub zu wischen?
            :P
            Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

            Kommentar


              #7
              Mathias
              Vielen Dank für den Link.
              An der Grundperipherie werde ich jetzt nichts mehr ändern, da läuft alles.
              Tri-Wire ist noch eine kl. Baustelle in naher Zukunft.
              (lieben Gruß an Jürgen, wenn Du ihn vor mir hörst!)

              Thomas
              Kaum hat Marion mal nicht gestaubsaugt schlägt das optisch sofort auf das Gesamtbild...

              Gruß
              Guido
              ...mehr Senf...

              Kommentar


                #8
                Hallo zusammen
                Heute kam wieder einmal ein interessanter Beitrag von Avantgarde Acoustic, Thema Jazz Kissa in Japan.
                Finde ich extrem spannend und sowas wäre auch mal toll in Deutschland.
                Jedoch ist die Frage, ob sowas hier überhaupt laufen würde, die Japaner sind kulturell für solche "Event-Café`s" sicher empfänglicher.
                Quelle: News-Info Avantgarde Acoustic - Auszug
                Viel Spaß beim neugierigen lesen
                Hornige Grüße
                Guido


                Waren Sie selbst schon mal in einem Jazz Kissa in Japan oder anderen Ländern? Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen hierzu mit uns im Blog des Avantarde Clubs teilen möchten!

                Anbei eine Zusammenfassung eines interessanten Artikels hierzu, den Sie auch auf unserer Webseite unter den News finden.
                https://www.avantgarde-acoustic.de/d...-acoustic.html







                --

                Tokyo Jazz Kissa: High Fidelity mit Avantgarde Acoustic

                In Japan ist es ein einzigartiges Erlebnis, in darauf spezialisierten Cafés, sogenannten Jazz Kissas, Jazz-LPs mit seltenen Vintage-Sound Systemen zu hören.

                Die folgenden Informationen beziehen sich auf einen Artikel des Magazins Resistor Mag von Rafe Arnott, in dem Rafe Arnott ein Interview mit Katsumasa Kusunose, Japan-Redakteur und Herausgeber des Magazins #VINYL, führt. Link: https://resistormag.com/features/tok...ty-with-vinyl/

                In Japan gibt es eine intensive, enthusiastische HiFi-Szene, insbesondere in Bezug auf Vintage-HiFi und Jazz, die von den Babyboomern angetrieben wird. Jazz Kissa bedeutet "ein Ort, an dem man Jazz hören und gleichzeitig Tee trinken kann". Das Phänomen Jazz Kissa nahm seinen Anfang 1929 in Tokio, bis während des Zweiten Weltkriegs das Hören von amerikanischem Jazz illegal wurde. In den 50er und 60er Jahren erlebte das Jazz Kissa-Revival seinen Höhepunkt mit einem sehr jungen Fan-Publikum in den Teenager- und Twensjahren. In dieser Zeit begannen Jazzkünstler wieder über den Pazifik zu touren, während Jazz-LPs sehr teuer waren, etwa 25% des Wochengehalts eines Angestellten mit College-Ausbildung kosteten. Ein weiterer Grund, warum Jazz Kissas in dieser Zeit so populär wurden: Für den Preis einer Tasse Tee konnte man sich gleich mehrere Jazzkünstler anhören. Während das Servieren von Alkohol, gekochtem Essen und Tanzen in den meisten Kissas verboten ist, und sogar Konversation ist an einigen Orten verboten, wurde eine neue Form von so genannten Kissa-Cafés geschaffen, in denen Alkohol und gekochtes Essen serviert werden dürfen.

                Katsumasa Kusunose, 61-jähriger Redakteur, Fotograf und Musikliebhaber, Gründer von JAZZ CITY LLC und Herausgeber des Magazins #VINYL, wurde von Rafe Arnott für Resistor Mag interviewt. Wir möchten hier einige interessante Zitate aus diesem Artikel wiedergeben:

                Rafe Arnott: "Wenn Sie einen Rat für aufstrebende Audiophile hätten, welcher wäre das?"
                Katsumasa Kusunose: "Ich denke, es geht darum, seinen Ohren zu vertrauen. Anstatt uns von den Meinungen und Werten anderer Menschen ablenken zu lassen, sollten wir das verfolgen, was wir selbst für einen guten Klang halten.

                Rafe Arnott: "Beschreiben Sie Ihr perfektes Soundsystem und warum."
                Katsumasa Kusunose: "Ein perfektes Soundsystem wäre eine Kombination aus Raum und Equipment. Ganz gleich, wie teuer das Equipment ist, es wäre bedeutungslos, wenn dies nicht in einem Raum installiert wäre, in dem es seine Fähigkeiten voll und ganz unter Beweis stellen kann. Ein gutes Beispiel dafür ist das Geschäft Tournez La Page, das über ein Avantgarde-System verfügt, ein sehr teures deutsches System, das in # VINYL Ausgabe 1 vorgestellt wurde. Dieses Geschäft wurde extra unter der Voraussetzung entworfen und dafür gebaut, dass es eine Avantgarde haben wird. Ich denke, das ist die ideale Methode, und genau das macht ein perfektes Soundsystem aus.
                ...mehr Senf...

                Kommentar

                Lädt...
                X