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    901k

    Hallo Ihr Lieben,

    ich muss nun auch mal meinen Senf hier abgeben. Seit heute endlich habe ich sie - die 901K! In Vogelaugenahorn und habe schweren Herzens die 904 zurückgeschickt, die mir freundlicherweise für den Übergang zur Verfügung gestellt wurde.

    Klangliches: Am Anfang war es so, wie man es eigentlich von allen taufrischen Lautsprechern kennt. Es zingelt ein wenig obenrum, aber das hat sich nach ein paar Stunden gelegt. Und jetzt ist es so, wie ich selbst nicht mehr in Erinnerung hatte. Knochentrocken im Bass, eine gut strukturierte Bühne zeichnend, ausgewogen, im positiven Sinne relaxt. Dieser LS hat ein Ansprechverhalten, dass ich sonst nur von Hörnern kenne. Pegel kann abgerufen werden bis der Notarzt kommt. Ich habe heute mal die Kuh fliegen lassen und an meinem Hörplatz eben mal 112 dB gemessen....... Ähm, ja, das war richtig laut, aber es kam so locker rüber, dass ich selbst erschrocken bin. Was mich momentan vollkommen umhaut ist die Wiedergabe des Bassbereichs. Dieser 40er mit nierenförmiger Abstrahlcharakteristik ist das Beste, was ich bis jetzt gehört habe. Knorrig, präzise und mit einem Ansprechverhalten, das seinesgleichen sucht..... Ganz, ganz grosses Kino und den herzlichsten Dank nach Geithain,

    Gruss,

    Chris

    #2
    AW: 901k

    Hallo Chris,

    das was Du jetzt erlebst,hättest Du schon vor vierzehn Jahren von mir haben können!feif:feif:
    Im Alter kommt halt die Erkenntnisrost:

    Viel Spass noch beim hören:zustimm::zustimm:

    Gruß

    Claus

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      #3
      AW: 901k

      Hallo Chris,


      viel Spaß mit deiner neuen Errungenschaft.rost:

      112 dB habe ich hier bei mir noch nicht gemessen,ich bezweifle auch das ich das hinbekomme(Sitzentfernung etwa 2,80 m ),selbst mit 5 Lautsprechern nicht.Jedenfalls nicht glockenklar und vollkommen unverzerrt.Bei etwa 100 dB im Heimkinobetrieb erschrecke ich mich jedesmal zu Tode,wenn auf den Rears ein Schuss o.ä. fällt.Psychischen Terror nenne ich das.:grinser:

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        #4
        AW: 901k

        ...dann ist's ja gut, Chris:zwink:


        Volkhart:stop:

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          #5
          AW: 901k

          Hi Chris,

          deine Höreindrücke kann ich voll unterschreiben, habe es selbst auch so erleben dürfen. Die Pegelfestigkeit ist geradezu atemberaubend, dabei hat man immer das Gefühl, es könne noch locker weitergehen. Ich brauch solche Pegel nicht, aber gut zu wissen, wieviel PS da noch unter der Haube schlummern, nicht wahr?:grinser:Ich kann deine Begeisterung also völlig verstehen, kenne selbst in diesem Preissegment keinen einzigen Lautsprecher, der da mithalten könnte, ganz ehrlich.

          Also, laß die Kuh ruhig fliegen.:daumen:

          Gruß
          Franz

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            #6
            AW: 901k

            Hallo,

            eine ganz wichtige Eigenschaft aller Geithains ist es,das diese Lautsprecher auch sehr leise sehr gut aufspielen.Dies ist für meine Kunden ein ganz wichtiges Kriterium!

            Fritz Fey: Ich weiß aus der Vergangenheit, dass die Erfüllung von Anforderungen der Rundfunkanstalten auf der einen Seite und die Erwartungen der Privatstudiokunden auf der anderen Seite hinsichtlich des Anschaffungspreises
            eher im Gegensatz zueinander standen. Will sagen, die Produkte für den Rundfunk waren für das private Studio zu kostspielig, da sie Anforderungen entsprachen,
            die dieses gar nicht erfüllt wissen und dementsprechend auch nicht bezahlen wollte.
            Auch MEG hat ja keine speziellen Rundfunk-
            und Privatstudio-Lautsprecher, son4
            dern es werden einfach gute Lautsprecher entwickelt und hergestellt. Sind wir inzwischen
            soweit, dass die Anforderungen beider
            Interessenbereiche vereinbar sind?
            Joachim Kiesler: Das ist eine interessante Frage, die ich prinzipiell mit ‚ja’ beantworten
            kann. Es ist uns gelungen, mit unseren Lautsprechern sogar ziemlich weit in den Kreis der privaten Musikliebhaber einzudringen.
            Die entsprechende Fachpresse für Heimanwender
            hat sich immer wieder dahingehend
            geäußert, dass es zum ersten Mal gelungen
            sei, einen Regielautsprecher auch im heimischen Wohnzimmer aufzustellen, ohne
            dass auf der einen oder anderen Erwartungsseite
            auch nur irgendwelche Abstriche hätten in Kauf genommen werden müssen. Wir entwickeln Lautsprecher nach musikalischen
            Gesichtspunkten und setzen nicht ausschließlich physikalische Maßstäbe an, nach denen irgendein Diagramm bestimmten
            Richtlinien folgend möglichst makellos aussehen muss. Ich glaube, dass begründet auch unseren Erfolg in allen Bereichen.
            Fritz Fey: Das heißt also, dass man ein und den selben Lautsprecher in der Rundfunkanstalt,
            im privaten Studio und im Wohnzimmer
            zu Hause einsetzen kann – was ja eigentlich auch Sinn macht. Ein guter Lautsprecher
            ist gut, und ein schlechter ist schlecht, egal wo man ihn verwendet.
            Joachim Kiesler: Ja, genau. Wir haben 1984 den ersten großen Regielautsprecher vorgestellt,
            den RL 900 und parallel dazu einen
            passenden Heimlautsprecher in der unteren
            Preiskategorie, dazumal für 250 Mark Ost, der hochgradig kompatibel in seinem Klangverhalten war und der heute noch so etwas wie eine Legende darstellt, denn von diesem Modell sind immerhin 650.000 Stück gebaut worden. Bei Konrad Elektronik wurden
            sie für 69 Mark 50 West gehandelt, so dass etwa 250.000 Stück davon im Westen verkauft wurden.
            Fritz Fey: Das musst Du bitte noch mal genauer
            erklären. Ich hör wohl nicht richtig...!?
            Joachim Kiesler: Wir haben, abgeleitet von unserem großen Regielautsprecher eine kleine Zweiwege-Box entwickelt mit einem 130er Tieftöner und einer 25er Kalotte, die im Bündelungsmaß so angepasst war, dass sie prinzipiell auch als Regielautsprecher verwendbar gewesen wäre. Gerade das Problem
            des Fern/Nah-Empfindens wurde damals
            von uns akribisch untersucht und dann auch so ausgeführt, dass es einfach passte. Kaum einer, der diesen Lautsprecher heute
            noch hat, mag ihn hergeben. Und keiner wusste so richtig, woher er kam. Es stand RFT drauf und das war’s. Die Tonmeister und Toningenieure, die wussten, was dahinter
            steckte, haben natürlich beim Kauf ein Schnäppchen gemacht.
            Fritz Fey: Wo siehst Du denn heute die Qualitätskriterien
            für Lautsprecher auf Seiten der Hörempfindung? Ihr baut ausschließlich Koaxialsysteme,
            die ‚alles aus einem Loch’ wiedergeben.
            Verbirgt sich dahinter die Qualität
            für Nah/Fern-Empfinden, Tiefenstaffelung, Ortung, Abbildung von Räumen, also das ‚richtige’ Zeitverhalten an sich...?
            Joachim Kiesler: Das kann man so sagen. Mit unserer Koaxialanordnung haben wir – ohne überheblich klingen zu wollen – ins Schwarze getroffen. Wir sind damit in der Lage, uns von relativ kleinen bis zu großen
            Systemen immer an das richtige Entfernungsempfinden
            anzupassen, was sonst durchaus schwierig ist, da Mehrwegesysteme
            mit getrennten Chassis oft nur noch über die Schallwandgröße das Bündelungsmaß
            bestimmen können. Mit unserer Anordnung,
            die auf einer getrennten Schallwand
            für Hochton- oder Mittel-Hochtonsysteme
            vor dem Tieftöner basiert, haben wir die Chance, viel individueller in das Bündelungsmaß
            des Lautsprechers einzugreifen. Das ist für mich das Hauptkriterium. Man hat immer das richtige Entfernungsempfinden,
            auch in einem Übertragungswagen, der nur noch Hörabstände von einem Meter zulässt.
            Wenn ein Lautsprecher in dieser Situation
            ein falsches Bündelungsmaß hat, mischt man einfach verkehrt. Das heißt also anders formuliert: Wenn ein Lautsprecher im Frequenzbereich
            zwischen, sagen wir, 2 und 3 kHz ein zu hohes Bündelungsmaß aufweist, was häufig der Fall ist, weil gerade dort die Abkoppelfrequenz von Tief- zum Mittel- oder Mittel/Hochtöner gesteuert wird, bekommt man den Eindruck, dass ein Solist zu nahe
            am Hörer abgebildet wird. Berücksichtigt
            man nun das Hörempfinden des Menschen,
            der diffuse und direkte Schallanteile unterschiedlich wahrnimmt, kann man mit Hilfe des Bündelungsmaßes erreichen, dass man immer zu einem richtigen Entfernungsempfinden
            kommt, egal wie der Hörabstand zum Lautsprecher aussieht.
            Fritz Fey: Gerade in der Popmusik wird bei Aufnahme und Mischung angestrebt, die Solostimme
            direkt vor die Nase des Hörers zu transportieren...
            Joachim Kiesler: Stimmt, aber wer über eine
            lange Zeit mit einer derartigen ‚Präsenz’ arbeitet, ermüdet sehr schnell. Für das Ohr mit seinem Hörempfinden ist es sicher auch kurzzeitig schön, wenn der Gesangssolist ganz vorne steht, aber wenn man mischen will, ist der Mischfehler von vornherein eingebaut.
            Auf einer Heimanlage ist dann erfahrungsgemäß
            die Präsenz zu niedrig. Das ist ja eigentlich auch die Verantwortung, die man als Hersteller von Lautsprechern hat. Man sollte doch möglichst unabhängig
            von Geschmäckern oder Musikrichtungen
            ein Werkzeug anbieten, dass wirklich neutral ist, so weit dies mit heutigen Mitteln umsetzbar ist. Und damit erklärt sich vielleicht
            auch unser Erfolg auf dem Heimsektor.
            Es stehen die gleichen Lautsprecher zu Hause und im Studio, und jeder bekommt doch das, was er will. Natürlich wäre es für die Hersteller von Lautsprechern nicht schlecht, wenn man verschiedene Modelle für Klassik, Jazz und Pop einsetzen müsste...
            (grinst)
            habe diesen Auszug aus dem Gespräch mit Kiesler noch einmal eingestellt.
            Die schwarzmarkierten Zeilen,sind für mich der Unterschied zu anderen Lautsprecher - Konzepten im Markt.Ich glaube, Chris kann das jetzt nachdem er die 904 und 901 gehört hat gut nachvollziehen.

            Gruß

            Claus

            Edit by Charly: quote gesetzt
            Zuletzt geändert von OpenEnd; 28.02.2008, 16:26.

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              #7
              AW: 901k

              Hi Claus,

              also zuerst einmal danke für das Zitat. In der Tat ist es so, dass ich das, was Jochen Kiesler da gesagt hat, vollends unterschreiben kann. Nun, ich hatte nie eine BR25 und um ehrlich zu sein - mich reizen nach meinen Erlebnissen sowieso nur noch die aktiven LS aus Geithain, da sie universelle "Werkzeuge" für jede nur denkbare Hörsituation darstellen. Gut, ich habe nur die 904 und 901K hier in meinem Raum gehört, aber das, was ich an "Familiencharakter" einfachst herausarbeiten konnte, versetzt mich in die Lage wohl auch für den Rest zu sprechen - ungehört wohlgemerkt! Man mag nun unken, dass ich mich hier sehr weit aus dem Fenster lehne, aber das tue ich bewusst, denn ich habe eine tiefe Hochachtung vor der Arbeit von Jochen Kiesler und seiner Mannschaft. Die 901K wird wohl auf immer mein "Arbeitslautsprecher" bleiben, denn ich kenne keinen LS der unproblematischer in der Aufstellung ist. Eine 901K kann man benutzen und ohne stundenlange Verrück-Orgien eigentlich aus dem Stand Musik zu hören!

              Gruss und nochmal eine tiefe Verbeugung gen Geithain,

              Chris

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                #8
                AW: 901k

                Moin Thomas,

                eine 933 habe ich nie gehört. Aber das sollte auch kein Problem für mich sein, so etwas mal beizeiten nachzuholen.

                Schönen Sonntag noch, Gruss,

                Chris

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                  #9
                  AW: 901k

                  Hallo,

                  es wird ja immer ium die Optik der 901 K für den Heimbereich gestritten,mich würde es interessieren
                  was Ihr von dieser Variante haltet!




                  diesen Lautsprecher gibt es so nicht zu kaufen,es handelt sich um eine Designstudie.

                  Gruß

                  Claus

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                    #10
                    AW: 901k

                    Also...

                    Claus, du weißt, dass ich sowieso eher die puristischen Optiken mag.

                    Von daher gefällt mir, persönlich, diese Variante sehr gut.

                    Stelle mir, für mich, vor, dass sogar eine Abhängung von einer Decke Sinn macht.

                    Auf jeden Fall ist diese vorgestellte Design-Studie sehr ansprechend.

                    Hat was von einem soliden Baum, dessen Wurzelhals ein massives, dennoch nicht überladenes, Fundament bietet.

                    Bekomme ich jetzt ein paar Geithains, als Provison?:zwink:


                    me, ist not a trickeitsch:

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                      #11
                      AW: 901k

                      mich würde es interessieren
                      was Ihr von dieser Variante haltet!
                      Diese Designstudie gefällt mir ausgezeichnet, ganz nach meinem Geschmack. Kiesler sollte sie verkäuflich machen.:daumen:

                      Gruß
                      Franz

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                        #12
                        AW: 901k

                        Hallo,


                        wie ich schon so oft schrieb : Einen Lautsprecher optisch schön zu gestalten,ohne Klangeinbußen hinzunehmen ist heutzutage keine große Kunst.Die Mär,ein Lautsprecher könne nur dann gut klingen wenn auf jedwede Optik verzichtet wird,ist Boxenbau von gestern.Die Kunst ist es,Klang und Optik zu vereinen.Wer das nicht kann,muss sehen wie er im Leben weiterkommt,stelle ich mir zumindest nicht gerade leicht vor.

                        Das ist die schönste 901 K dir mir bis dato zu Gesicht gekommen ist.Passt sehr schön mir dem Fuß zusammen,optisch sehr ansprechend wie ich finde.Ich kann Geithain nur empfehlen Optik und Klang zu vereinen,so wie viele andere Hersteller auch.Das ist zeitgemäß !!!

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                          #13
                          AW: 901k

                          Milon,

                          Design-Opulenz ist ein weitreichendes Thema, selbstverständlich mit Klang vereinbar.

                          Schlichheit, schließt jedoch Klang niemals aus.

                          Mittlerweile empfinde ich den technischen Würgegriff sowieso überladen, ja sowas von...


                          me, it's could be a trickst:

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                            #14
                            AW: 901k

                            Hallo Milon,

                            wie ich schon so oft schrieb : Einen Lautsprecher optisch schön zu gestalten,ohne Klangeinbußen hinzunehmen ist heutzutage keine große Kunst.Die Mär,ein Lautsprecher könne nur dann gut klingen wenn auf jedwede Optik verzichtet wird,ist Boxenbau von gestern.Die Kunst ist es,Klang und Optik zu vereinen.Wer das nicht kann,muss sehen wie er im Leben weiterkommt,stelle ich mir zumindest nicht gerade leicht vor.
                            Das wurde nie behauptet.

                            Die Firma Geithain ist nicht vom Heimbereich abhängig,der Umsatz der aus diesen erzielt wird,ist im Vergleich zum Studiobereich viel kleiner.Im Pro-Bereich kommt es auf Funktionalität an,ich persönlich hatte nie das Problem der Optik,die klanglichen Eigenschaften waren mir immer deutlich wichtiger!
                            Die Studie die ich hier gezeigt habe,kommt nicht von Geithain,sondern von einer kleinen Firma,die auf höchstwertige Holzverarbeitung spezialisiert ist,das heißt so eine Variante wird bestimmt um dreizig bis vierzig Prozent teurer werden.Das ist ein Problem,soviel zur Problematik von Gehäusen und Optik!

                            Das ist die schönste 901 K dir mir bis dato zu Gesicht gekommen ist.Passt sehr schön mir dem Fuß zusammen,optisch sehr ansprechend wie ich finde.
                            Sehe ich genauso!rost:

                            Gruß

                            Claus

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                              #15
                              AW: 901k

                              Hi Claus,

                              40 Prozent halte ich für zu hoch.Dieser Lautsprecher würde dann bei etwa 17.ooo € liegen ! Da bezweifle ich mal ganz stark,dass es dafür Abnehmer geben wird.

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