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Ein 211 SET Endstufen Projekt

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    Andi
    Aus Erfahrung: KLINGT!
    Und das auch noch gut aber dies nur am Rande...

    Cay hat von Serie 0 auch seit kurzem ein offizielles Branding, hab`s gesehen.
    Bekommt der Käufer gegen Aufpreis zu jeder ausgelieferten Röhrenendstufe dazu.
    Gruß
    Guido
    ...mehr Senf...

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      Zitat von Andi Beitrag anzeigen
      Moin Cay-Uwe,

      sehr schönes Projekt, meine Gratulation dazu.
      Danke für das Kompliment

      Zitat von Andi Beitrag anzeigen
      Zumal Du ja wirklich extrem viel Liebe und Fachkenntnis da reingesteckt hast und ist es nicht so, dass die kürzesten Wege in so einem Fall die klanglich Besten sind.

      VG Andi
      Prinzipiell richtig, kurze Signalwege sind die geeignetere Wahl, aber man sollte wie es so schön heißt "Die Kirche im Dorf lassen".

      In den früheren Jahren des Verstärkerbaus war es so, dass die zu übertragende Signale sehr gering waren. Klassisches Beispiel Kino und dessen Tonspur. Die lieferte gerade mal ein paar Millivolt, die extrem verstärkt werden musste. Da die Signale so geringen Pegel hatten, war das sogenannte "Signal to Noise" sehr wichtig, da die Vorstufensektion sehr hohe Empfindlichkeiten besaßen.

      Heutzutage liefern die Consumergeräte Pegel von über 2V, im Tonstudiobereich, den ich mal nenne weil dort die Normen auch eingehalten werden, 0dBu = 0,775V bis hin zu +6dBu = 1,55V.

      Messtechnisch lassen sich diesbezüglich Rückschlüsse aus eine Spektralanalyze ziehen, die ich für diesen Verstärker hier schon mal eingestellt hatte ( siehe Post #91 ). Abgesehen vom 50Hz Brumm und dessen Oberwellen bei 100, 150 und 200Hz sind alle anderen Spektralkomponenten sehr niedrig und liegen irgendwo bei -130dB und somit 100dB unter den Hautsignal von 1 kHz. Selbst wenn die Lautstärke um 60dB gesenkt wird, das ist 1/1000 vom Ausgangspegel oder ca. 1/1000000 der Leistung, würde das Ausgangssignal immer noch ca. 40dB lauter sein oder 100x höher im Pegel als der Rauschteppich...

      Wie gesagt, "Die Kirche im Dorf lassen"

      Happy listening, Cay-Uwe
      Gewerblicher Teilnehmer

      http://www.sonus-natura.com/

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        Ich melde mich nochmals zu den 211 Triode Thema mit einigen vorläufig letzten Bemerkungen zu meinen SET 211 Verstärker.

        Mitte dieser Woche hatte ich Besuch von einen guten Bekannten und Kunden von mir gehabt, bei dem ich vor längerer Zeit mit meinen damaligen SET 211 Prototypen auch zu Besuch war. Einige von euch erinnern sich eventuell daran...

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: SET-211-20i.jpg
Ansichten: 411
Größe: 124,7 KB
ID: 630454

        Er war sehr gespannt auf die nun finale Version und er hörte mehr als 4 Stunden Musik bei mir, unterschiedliche Richtungen von Klassik, Pop & Rock, Jazz bis hin zu Techno.

        Sein Urteil: Das Beste was er bis jetzt gehört hat und ich solle ja nichts ändern ...

        Besonders Letzteres muss man erläutern, denn er kennt mich und weiß, ich versuche hier und da immer noch etwas "rauszuholen", selbst wenn ein guter Level erreicht wurde.

        Das ist wahrscheinlich der Techniker oder Entwickler in Einen, man ist immer am Grübbeln

        Wie auch immer, es ist bei mir vorläufig Ruhe eingetreten, auch ich höre lange Sessions und in meinen Setup fällt mir nichts ein was ich da noch "optimieren" soll - zumindestens im Moment ...

        Ein Thema auf das ich abschliessend noch eingehen möchte ist das Netzteil, denn unabhängig von diesen SET 211, werde ich mich in nächster Zeit damit noch etwas näher beschäftigen.

        Im Web liest man sehr oft, dass das beste Konzept nichts nützt, wenn das Netzteil des Gerätes nichts taugt oder "billig" gestaltet wurde.

        Neben der passenden Dimensionierung ist mir das "Brummen" wichtig, da mich so etwas sehr stört. Ich bin, wie so viele Andere, den klassischen Weg der CLC Siebung gegangen und habe lange mit Simulationen, erstmal auf den Papier, das Netzteil entwickelt.

        Wichtig war mir dabei, dass nicht nur die Restwelligkeit unter Belastung gut ausfällt, sondern auch das Einschaltverhalten und da insbesondere, dass es keine Überschwinger gibt, im Prinzip eine Art Softstart.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 1000V PS.jpg
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Größe: 170,0 KB
ID: 630455

        Rechts ist das Ergebnis meiner Simulationen zu sehen und wie man sieht lädt sich das Netzteil auf ca. 1100V in ca. 0,5 Sekunden. Um das zu erreichen müssen die CLC Kapazitäten aber auch die Drossel dementsprechend gestaltet werden. In meinen Fall war das sehr von der Drosssel und deren Eigenschaften abhängig.

        Links ist ein "zusammengeschustertes" Netzteil zu sehen, dass aus meiner Erfahrung all zu oft in vielen Geräten vorzufinden ist. Die Überschwinger werden oft mit Softstarts angegangen, die nicht immer nötig wären...

        Lange Rede kurzer Sinn, die letzten zwei Wochen habe ich mich mit neuer Meßtechnik befasst, dazu noch ein Update auf einen neuen Laptop mit Windows 10 ( wie immer bei Migrationen von vielen Überraschungen begleitet ... ) und dies sind zwei Dartsellungen die ich gewählt habe um die Netzteilziele zu verifizieren. Ich habe mich nach Messungen von stereophile.com gerichtet, die ich als einer der wenigen Magazine sehe, die das auch sinnvoll durchführen.
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: SET211-SPA-1W-1kHz-lineari.jpg
Ansichten: 398
Größe: 111,6 KB
ID: 630456
        Dies ist eine Spektralanalyze mit linearer Frequenzachse, die man in stereophile.com oft findet um das Brummverhalten zu zeigen und zwar bei 1kHz und 1 Watt am Ausgang ( große Spitze bei 1000 Hz ). Die Skala beginnt links bei ca. 20Hz und von dort aus Frequenz steigend, sind einige weitere nenneswerte Spitzen zu sehen und zwar bei 50Hz, 100Hz, 150Hz und 250Hz. Das sind die Frequenzen, die für das "Brummen" verantwortlich sind. Der Pegel von den 50, 100 und 150 Hz liegt bei ca. -130dB und ist somit knapp 80dB niedriger als das Hauptsignal, in meinen Fall 2,62Vrms and 6,8 Ohm = 1 Watt. 80dB bedeutet, dass die Pegel der "Brummverursacher" 1/10000 kleiner ausfällt, also 0,262mVrms.

        Um den Brummabstand zu ermitteln - das muss ich manauell machen da die Messsoftware das nicht vorsieht - ergibt sich ein Wert von ca. 75dB, was messtechnsich gesehen sehr gut ist. Zur Orientierung in stereophile.com werden geräte mit 66dB Brummabsatnd bereist als gut eingestuft.

        Über das gesamte Audiofrequenzband sieht die Messung wie folgt aus.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: SET211-SPA-1W-1kHz-logi.jpg
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Größe: 136,7 KB
ID: 630457

        Ich werde den Rat meines Bekannten folgen und sage: Ich habe fertig
        Happy listening, Cay-Uwe
        Gewerblicher Teilnehmer

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          So isser der Cay!
          ...mehr Senf...

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            Hallo Cay-Uwe,

            Zitat von cay-uwe Beitrag anzeigen
            Der Pegel von den 50, 100 und 150 Hz liegt bei ca. -130dB und ist somit knapp 80dB niedriger als das Hauptsignal, in meinen Fall 2,62Vrms and 6,8 Ohm = 1 Watt. 80dB bedeutet, dass die Pegel der "Brummverursacher" 1/10000 kleiner ausfällt, also 0,262mVrms.)
            Eine kleine Verständnisfrage.
            Du schreibst, dein Meßsignal wäre 2,62Vrms, aber auf deiner Grafik beträgt der Pegel des Meßsignals -50,4dBV, das sind 3mV?

            Gruß

            Thomas

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              Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
              So isser der Cay!
              Normal isser bescheidener und sagt nur, er ist soweit ganz ok.

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                Zitat von tmr Beitrag anzeigen
                Hallo Cay-Uwe,

                Eine kleine Verständnisfrage.
                Du schreibst, dein Meßsignal wäre 2,62Vrms, aber auf deiner Grafik beträgt der Pegel des Meßsignals -50,4dBV, das sind 3mV?

                Gruß

                Thomas
                Thomas,

                zwei Sachen:

                1. Zum Zeitpunkt der Messung hatte ich ARTA noch nicht kalibriert
                2. Ich führe die Messungen mit einen Differenztastkopf durch, üblicherweise 1:50 ( ca. -34dB )

                Wie auch immer, das Verhältnis bleibt, sprich die Differenz vom Hauptsignal zum Rest ist gleich.
                Happy listening, Cay-Uwe
                Gewerblicher Teilnehmer

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                  Um Thomas Einwand zu klären, habe ich mein Meßsystem kalibriert und liefere zur Verdeutlichung zwei Spektral-Messungen bei 0dBV ( 1 Vrms ), einmal direkt Ausgang -> Eingang und zweitens mit dazwischen geschalteten Tastkopf 1:50, der für eine Dämpfung von ca. -34dB sorgt.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: SPA-0dBV-Direkti.jpg Ansichten: 1 Größe: 133,4 KB ID: 630606
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: SPA-0dBV-Tastkopfi.jpg Ansichten: 1 Größe: 135,7 KB ID: 630607
                  Die Messungen sind nicht vom Röhrenverstärker sondern nur für das Meßsystem.

                  Ich hoffe das klärt den Sachverhalt
                  Happy listening, Cay-Uwe
                  Gewerblicher Teilnehmer

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                    Zitat von tmr Beitrag anzeigen
                    Hallo Cay-Uwe,

                    Eine kleine Verständnisfrage.
                    Du schreibst, dein Meßsignal wäre 2,62Vrms, aber auf deiner Grafik beträgt der Pegel des Meßsignals -50,4dBV, das sind 3mV?

                    Gruß

                    Thomas
                    Ich möchte nochmals auf Thomas berichtigten Einwand eingehen und habe dazu mein Meßsystem inklusive den 1:20 Differentialtatskopf kalibriert. Allerdings so, dass die 0dBV auf 2,83Vrms liegen damit die Messungen mit vielen Anderen, die man z.B. unter stereophile.com findet besser vergleichen kann.

                    Mit dieser Einstellung sieht die Spektralanalyze in linearer Frequenzauflösung bis 1kHz folgendermaßen aus:

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: SET211-SPA-1W-1kHz-lineari.jpg
Ansichten: 285
Größe: 100,2 KB
ID: 630745
                    Diesmal habe ich die Pegel der 50, 100, 150 und 200Hz eingetragen, denn sie sind maßgeblich für das "Brummen" verantwortlich. Wie gesagt, 0dBV wären 2,83V oder 1W an 8 Ohm. Da meine Ausgangsübertrager auf 6 Ohm abgestimmt sind, muss ich mit den Pegel 1dB runter um 1 Watt an 6 Ohm zu erreichen. Deswegen steht am Hauptsignal von 1 kHz ein RMS = -0,9dBV.

                    Gut zu sehen ist, dass der Pegelunterschied von den Brummsignalen zu den vorherigen Messungen gleich geblieben ist, bei 50Hz ca. 80dB, 100Hz ca. 94dB, usw. Die Pegel habe ich in der Messgrafik beschriftet. Demnach liegt der Brummabstand bei 1 Watt / 6Ohm bei 77,45dB. Zur Erinnerung stereophile.com sieht Werte ab > 66dB als gut an.

                    Über das gesamt Audiospektrum würde die Spektralanalyze wie folgt aussehen:

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: SET211-SPA-1W-1kHz-logi.jpg
Ansichten: 259
Größe: 131,0 KB
ID: 630746
                    Oberhalb von 1 kHz sind die Klirrkomponeten D2 bzw. K2, D3 bzw. K3, usw. zu sehen und so wie es für einen SET ohne Rückkopplung sein sollte, etwas ausgeprägterer D2 / K2 und die anderen Komponenten mit zunehmender Ordnung abfallend ...
                    Happy listening, Cay-Uwe
                    Gewerblicher Teilnehmer

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                      Ein Paar restaurierte YAMAHA NS-1000M und eine Custom Made SET 211 Endstufe stehen zur Abholung bereit.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: SET211SER1-15i.jpg
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Größe: 257,4 KB
ID: 632318

                      Nächsten Montag kommt der Kunde vorbei um seine "Schätzchen" mitzunehmen ...
                      Happy listening, Cay-Uwe
                      Gewerblicher Teilnehmer

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                        Der Glückliche...!
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                          "Der Glückliche" ist diese Woche bei mir gewesen und hat seine überarbeitete und restaurierte YAMAHA NS-1000M und seinen Sonus Natura SET211 abgeholt.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: SET211-SER1-Kundei.jpeg.jpg
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ID: 633769

                          Heute teilte er mir mit, dass die Komponenten bei ihn zur vollen Zufriedenheit spielen und er sich wie zu Weihnachten fühlt
                          Happy listening, Cay-Uwe
                          Gewerblicher Teilnehmer

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                            Kam heute Nachmittag bei mir an und ich war schon sehr gespannt

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Name: SET211SER0-17i.jpg
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Größe: 136,0 KB
ID: 636727

                            Schön verpackt ist das Ganze schon und macht neugierig

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Name: SET211SER0-18i.jpg
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ID: 636730

                            Irgendwie kommt man sich wie zu Weihnachten, Ostern oder seinen Geburtstag vor, obwohl alles im Moment vorbei ist

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Name: SET211SER0-19i.jpg
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ID: 636729

                            Optisch schon mal erste Sahne

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Name: SET211SER0-20i.jpg
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ID: 636728

                            Wenn technisch auch noch alles so ist wie in den Zertifikaten, dann kann man nur Gutes erahnen

                            Doch ein Einsetzen dieser schönen Linlai 211 DG war nicht sofort nach dem Auspacken möglich und ich machte erstmal eine ausgiebige Kaffepause.

                            Nachdem die Linlai 211 DG temperiert waren und sich dadurch aklimatisert fühlten wurden sie in meiner SET 211 Endstufe eingesetzt.

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Name: SET211SER0-21i.jpg
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ID: 636731

                            Ein Vergleich zu den typischen 211-Trioden offenbart das imposante Erscheinungsbild. Links die Shuguang 211er, die das übliche Design vieler 211 besitzen und rechts die Linlai 211 DG.

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Name: SET211SER0-22i.jpg
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ID: 636732

                            Vom Design passen alle Röhren gut zusammen, zumindestens aus meiner Sicht, und ich bin froh die 6SL7GT als Treiberröhre eingesetzt zu haben.

                            Was soll ich sagen, die Zeiten über die wir über China-Ware gelacht haben neigen sich meines Erachtens dem Ende zu. An der optischen Qualität gibt es an der Linlai 211 DG nichts auszusetzen, die Fassungen sind super verarbeitet, das Innenleben sauber ausgerichtet, nicht wie bei der Shuguang in denen die Elemente unterschiedlich ausgerichtet waren, und selbst die Logos sind an beiden Linlai 211 DG an der gleichen Stelle.

                            Auch das erste Probehören verlief ohne Überraschungen und wenn ich drei Atribute hervorheben müsste die diese Röhren charakterisieren, dann wären das:

                            Sauber, körperhaft und imposant

                            Eigentlich so wie das optische Erscheinungsbild und wenn ich das auf ein paar Musikstücke münzen müsste, dann wie folgt:

                            "After Dark" von Tito and the Tarantulas aus den Film "From Dusk till Dawn"

                            Die Stimme des Sängers tendiert in machen Passagen dieser CD ins Kreischige, nicht aber mit der Linlai 211 DG. Dazu ist die Sprache sehr verständlich. Alles in Allen sehr "sauber"

                            Das zog sich so in vielen anderen Lieder weiter, einfach eine sehr saubere Sprach- und Stimmenwiedergabe.

                            "Keith don't Go" von Nils Lofgreen klang im Gesang "körperhafter" mit mehr Brustkorb und auch seine Gitarre klang voluminöser, eben "körperhafter"

                            Auch das spiegelte sich in vielen anderen Musikstücken wieder und verlieh z.B. einen Konzertklavier die passende Größe.

                            "Poem of Chinese Drum" von Yim Hok-Man, klang eben imposant, was nicht nur an der Aufnahmequalität liegt, sondern imposant war für mich, dass man das Gefühl hatte, das schwere große Fell der Trommeln nachschwingen zu sehen. Kommt nicht oft bei mir vor diese Assoziation, so aber mit der Linlai 211 DG.

                            Wie üblich höre ich erst um Eindrücke zu sammeln und dann mache ich mich daran etwas zu messen. Da erlebte ich auch nichts Negatives, alle Arbeitspunkte stellten sich wie berechnet oder vorgesehen ein.

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Name: SET211SER0-23i.jpg
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ID: 636734

                            Einfach super diese Linlai 211 DG und man muss schon sagen, das 211er-Röhrenglühen ist schon was ganz spezielles

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Name: SET211SER0-24i.jpg
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Größe: 155,2 KB
ID: 636733

                            Das meine ersten Eindrücke. Ich berichte weiter soblad sich die Linlai 211 DG richtig zuhause bei mir fühlen
                            Happy listening, Cay-Uwe
                            Gewerblicher Teilnehmer

                            http://www.sonus-natura.com/

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                              Gestern Abend habe ich noch lange Musik gehört und heute morgen war ich früh wach und habe mich bald in den Hörraum gemacht um weiter durch Alben und Musikstücke zu zappen.

                              Die Linlai haben mehr oder weniger fast 20 Spielstunden auf den Buckel und die wesentlichen Merkmale, die ich gestern für mich empfunden haben sind soweit geblieben.

                              Allerdings, weil ich heute Morgen etwas lauter gehört habe, zum Teil einiges an Schlagzeug oder Yello, fällt mir auf, dass die Linlai 211 DG müheloser mit Tief-Bass zurecht kommen.

                              Da machten die Shuguang, aber auch die letztlich neu eingesetzte TAD 211 einen etwas angestrengteren Eindruck.

                              Alles in Allen, kann ich sagen, eine tolle 211 Triode diese Linlai
                              Happy listening, Cay-Uwe
                              Gewerblicher Teilnehmer

                              http://www.sonus-natura.com/

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                                Es lohnt sich immer mal wieder div. Röhren zu testen.
                                Eine schöne Spielwiese.
                                Und bei dem Preis der Linlai sicher eine tolle Alternative zu den Psvan Werksselektiert, TAD etc.
                                Gruß
                                Guido
                                ...mehr Senf...

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