Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Buch Tipps

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Buch Tipps

    Der innere Zusammenhang

    «Horizons Touched», ein Buch über ECM



    Solange es Jazz gibt, stehen die Namen bestimmter Labels als Synonym für seine fortgeschrittensten Spielarten. War es 1917 das Label Victor, das mit der Original Dixieland Jazz Band die ersten Jazz-Aufnahmen produzierte und veröffentlichte, so prägten Jahrzehnte später Labels wie Blue Note oder Impulse mit ihren monolithischen Produzenten das Bild des Jazz. Anfang der siebziger Jahre war es ein kleines, 1969 bescheiden gestartetes Label aus München, das mit aufsehenerregenden Veröffentlichungen in den Rang des stilbildenden Labels rückte. Auf das Début mit einer Aufnahme von Mal Waldron folgten bald solche von Musikern wie Jan Garbarek oder Keith Jarrett, von denen viele bis heute dem Label verbunden geblieben sind.
    Geradlinigkeit

    Mittlerweile hat ECM über tausend Platten produziert, die Firma nähert sich überdies der Feier ihres 40-jährigen Bestehens. Im Mittelpunkt seiner Erfolgsgeschichte steht die Geradlinigkeit von Manfred Eicher, dem Label-Gründer. Eicher, der Produzent und Klangästhet, der Fan des europäischen Autorenkinos und der modernen Künste, liess sich zunächst vom avancierten Jazz seiner Zeit inspirieren, von Musikern wie Ornette Coleman, Cecil Taylor, Albert Ayler, und hält seither in alle Richtungen Ausschau nach Musikern, die ernsthaft nach einem eigenen Klang suchen. Nachdem ECM neben dem afroamerikanischen Jazz einen neuen, skandinavischen Klang im Jazz definiert hatte, legte Eicher die New Series als zweite Reihe auf, die seinen Hang zur komponierten neuen – und auch älteren – Musik spiegelte. Zusehends öffnete er sein Label für Komponisten von Filmmusik sowie für Musiker, die ihre wesentlichen Inspirationen aus folkloristischen Quellen ziehen. Erst im Zusammenspiel all dieser Interessen, in der Vielfalt und den Abstrahleffekten, die die verschiedenen Arbeitsebenen aufeinander ausüben, lässt sich das Besondere an ECM fassen.
    «Horizons Touched», ein kiloschwerer Prachtband der britischen Musikjournalisten Paul Griffith und Steve Lake, ist eine Feier des Labels. Vierhundert gewichtige Glanzdruckseiten, prallvoll mit historischen Fotodokumenten und erhellenden Essays einer internationalen Autorengarde, mit Beiträgen oder Interviews von und mit zahlreichen Musikern wie Keith Jarrett oder Jan Garbarek, György Kurtag oder Arvo Pärt, Dino Saluzzi oder Robin Williamson. Jarrett, der auf ECM mittlerweile 65 Titel veröffentlichte und dessen «Köln Concert» von 1975 einen dicken Batzen zur Überlebensfähigkeit des Labels beitrug, nimmt einen ihm gebührenden Raum ein. Während Peter Rüedi in einem tiefsinnigen Aufsatz den vielfältigen Häutungen dieses Musikers nachgeht und sie in Verbindung stellt mit kunstphilosophischen Konzepten über das «Genie» oder – etwas moderner gesprochen – das Wesen der Kreativität, verortet Wolfgang Sandner Jarretts Wirken im weiten Spektrum der Klaviermusik, die das Label hervorgebracht hat. Jarrett selbst räsonniert über die Voraussetzungen der Improvisation, über das Spielen aus dem Nichts heraus, das ihn einst bei seinem Bruder, der ohne jedwede pianistische Fertigkeiten spontan Klanggebilde voller Energie und Spannung schuf, so beeindruckt hatte. Er selbst sei erst viel später in der Lage gewesen, dieses Level von Intensität zu erreichen, dann allerdings mit Absicht: «Ein absichtlicher Kontrollverzicht ist dafür notwendig, dazu hoch entwickelte Ohren und – bestenfalls – ein Haufen musikalische Erfahrung.»
    Jarrett und sein Klavier sind nur ein Schwergewicht im ECM-Programm. Ähnlich ambitionierte Essays ergründen die Bedeutung des Labels für die Befreiung des Gitarrenspiels aus dem Kraftfeld von rockigem Breitwandsound und dem Skalen-Akkord-Spiel der Jazzklassik, die abnehmende Bedeutung des afroamerikanischen Jazz oder die zunehmende von Filmmusiken und auch von Gesangsstimmen auf die Klangästhetik des Labels. Die Einflüsse von ECM auf die nonkonformistische Fraktion der Folk Music untersucht Karl Lippegaus, während Hans-Klaus Jungheinrich dem Sog, den die Musik Johann Sebastian Bachs auf die verschiedensten ECM-Musiker ausübt, nachforscht. Zahlreiche Statements von Musikern des Labels rücken diese theoretischen Darstellungen in den menschlichen Bezugsrahmen, der deutlich macht, dass Musik nicht im luftleeren, objektiven Raum entsteht, sondern mit Menschen und ihren Beziehungen zueinander zu tun hat.
    Konglomerat

    In diesem monumentalen Konglomerat einen inneren Zusammenhang zwischen Solokonzerten von Keith Jarrett und dem groovigen Elektrosound Nils Petter Molværs, zwischen Don Cherrys fragilem vitalem Weltmusikvorläufer CoDoNa und Andras Schiffs Einspielung von Bachs Goldberg-Variationen, zwischen Arvo Pärts sakralen Klangflächen und der Great Black Music des Art Ensemble of Chicago spürbar zu machen und dem interessierten Leser Anregungen zu geben, wie er die Musik der Gegenwart tiefer verstehen kann, ist das Verdienst dieses gewichtigen Buches.

    Steve Lake and Paul Griffith (Hrg.): Horizons Touched – The Music of ECM (Granta Books, London 2007. 400 S., Fr. 119.–.).

    quelle http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur..._1.641038.html



    Zuletzt geändert von herspi; 29.12.2007, 09:18.

    #2
    AW: Buch Tipps

    Meine Jazz-Odyssee. Die Autobiografie von Oscar Peterson mit Richard Palmer




    Von Ella Fitzgerald über Roy Eldridge bis zu Charlie Parker - Jazzpianist Oscar Peterson kennt sie alle, das "who-is-who" der internationalen Jazzlegenden, und beschreibt in seiner Autobiografie seine ganz persönliche Begegnung mit ihnen. Zusammen mit Co-Autor Richard Palmer lässt Oscar Peterson Jahrzehnte der Musikgeschichte wieder aufleben und erzählt gleichzeitig seinen unvergleichlichen Lebensweg, der von einigen Schwarzweißfotos untermalt wird.
    "Meine Jazz-Odyssee" ist entgegen seinem Titel nicht von Irrwegen gezeichnet, sondern liest sich wie eine erfolgreiche Lebensgeschichte in der einzigartigen Welt des Jazz. In vertraulichem Ton schildert Oscar Peterson seine Erlebnisse. Anekdoten werden ausgeplaudert, und man liest die Freude aus den Zeilen, die Oscar Peterson dabei hatte, in seinen Erinnerungen zu schwelgen. Den ausschließlich musikalischen allerdings. Privates, wie den Grund seiner gescheiterten Ehen, die Beziehung zu seinen Familienmitgliedern sowie das Ausmaß der Rassentrennung, der er als Schwarzer während seiner Tourneen ausgesetzt war, wird fast vollständig ausgeklammert - nur deswegen ein Stern Abzug.

    Kommentar


      #3
      AW: Buch Tipps

      Die Geschichte des schönsten und einflussreichsten Jazz-Albums aller Zeiten: Kind of Blue.




      New York, im Frühling 1959: Sechs eher unbekannte Musiker, unter ihnen 4 Junkies (2 drauf, 2 clean), machen sich auf den Weg zu einer heruntergekommenen Kirche an der 30. East Street, die ihnen als Tonstudio dient.

      Unter ihnen John Coltrane, Bill Evans, Julian "Cannonball" Adderley, und ihr Leader: Miles Davis. Sie bleiben 6 Stunden in dem hohen Gemäuer. Ein paar Wochen später treffen sie sich erneut. Für 3 Stunden.

      Was keiner von ihnen wissen konnte: In diesen 9 Stunden nahmen sie das schönste, meistverkaufte (bis heute 6 Millionen) und einflussreichste Jazz-Album der Musikgeschichte auf, eine der wichtigsten Platten des 20. Jahrhunderts: "Kind of Blue". Für Jazz-Fans schlicht "Die Bibel", ein übersinnliches Mysterium.

      Klassik- und Rockfans feiern die intelligente, zeitlose Coolness dieser Musik. Liebende schätzen die Platte ("Wenn ich es langsam angehen will, lege ich Kind of Blue' auf", Anthony Kiedis, Red Hot Chilli Peppers) und für Quincy Jones ist das Album noch heute Inspirationsquelle und tägliches Lebenselixier: "Das ist mein Orangensaft."

      Ashley Kahn, einer der renommiertesten Musikjournalisten der USA (Rolling Stone, Mojo u.a.), erhielt Zugang zu den Archivgewölben der Columbia Records und hörte noch einmal die Originalmitschnitte!

      Jetzt erzählt er die faszinierende Geschichte dieses epochemachenden Albums. Wir nehmen teil an den Gesprächen der Aufnahme-Sessions, der unverkrampften und zugleich hochkonzentrierten Spannung während der Takes. Davis hatte seinen Sidemen die knappen musikalischen Skizzen seiner ausschließlich neuen Kompositionen erst kurz vor Beginn der Sessions vorgelegt.

      Neben den Stück-für-Stück-Berichten dieser 9 Stunden "Kind of Blue" und der Analyse der unveröffentlichten Takes (Miles Davis hielt das ganze Album für misslungen), eröffnen Kahns akribische Recherchen und seine geduldigen, zahllosen Interviews einen oft überraschenden Blick auf und hinter die damalige Jazzszene. Sein Buch "ist ein kleiner Schatz" (New Yorker), "wunderbar" (Booklist), "beeindruckend" (Publishers Weekly).

      "Ein faszinierender Einblick in die Gedankenwelt von Meistermusikern und in die Erschaffung von außergewöhnlicher, zeitloser Musik" (Library Journal). Herbie Hancock:

      "Es ist der aufregende Bericht eines der größten Musikereignisse und einer der größten Aufnahmen aller Zeiten. Sie werden wirklich das Gefühl haben, Sie sind dabei, die Persönlichkeiten aller Beteiligten springen buchstäblich aus den Seiten".

      Rolling Stone: "Dieses Buch ist ein Akt der Liebe - aufmerksam, offen, inspirierend."

      Das Buch "Kind of Blue - Die Entstehung eines Meisterwerks" von Ashley Kahn kommt als Rogner & Bernhard-Buch exklusiv bei Zweitausendeins heraus. Vorwort von Jim Cobb (er war dabei!). Deutsche Erstausgabe. Deutsch von M. Hein. 95 Bilder. 273 Seiten. Fadenheftung. Fester Einband. R&B.


      quelle http://www.zweitausendeins.de/suche/...nd%20of%20blue

      Kommentar


        #4
        AW: Buch Tipps

        Was keiner von ihnen wissen konnte: In diesen 9 Stunden nahmen sie das schönste, meistverkaufte (bis heute 6 Millionen) und einflussreichste Jazz-Album der Musikgeschichte auf, eine der wichtigsten Platten des 20. Jahrhunderts: "Kind of Blue". Für Jazz-Fans schlicht "Die Bibel", ein übersinnliches Mysterium.
        Meiner Meinung nach ist das wirklich Unsinn, der auch noch überall nachgekaut wird. Es gibt selbst von Miles Davis Aufnahmen, die sehr viel besser gefallen können als ausgerechnet dieses immer wieder zitierte Kind of Blue.

        und für Quincy Jones ist das Album noch heute Inspirationsquelle und tägliches Lebenselixier: "Das ist mein Orangensaft."
        nun ja, es gibt auch andere Getränke. Unter Umständen könnte sogar Wasser gar nicht so übel schmecken.

        Wenn ich sogar lese:
        (Miles Davis hielt das ganze Album für misslungen),
        ist mein Eindruck möglicherweise gar nicht so abwegig. Vor allem wenn immer wieder Musikhörer nach empfehlenswerten Aufnahmen fragen, weil sie selbst glauben keinen 'Einstieg' in die Welt des Jazz finden zu können, käme ich wirklich nicht auf den Gedanken ihnen ausgerechnet dieses Kind of Blue zu empfehlen.
        Es gibt zunächst mal die Aufnahmen die er zusammen mit Charlie Parker gemacht hat. Später hat Miles Davis The Birth of the Cool veröffentlich, 'Round about Midnight', das wäre eine Empfehlung! Später Sketches of Spain.
        ...in a silent Way ... Jack Johnson

        Marketingtechnisch ist es sicher schlau, auf den Zug aufzuspringen. meiner Meinung nach führt er den Leser und unerfahrenen Hörer aber auf ein Abstellgleis. Das ganze ist Esotherik oder Voodoo. Irgendwann ist das mal in die Welt gesetzt worden, interessanter Weise aber nichtmal von Miles Davis selbst. Der hat wohl ganz andere Absichten in seiner musikalischen Karriere verfolgt und gefunden.


        Discography
        Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

        Kommentar


          #5
          AW: Buch Tipps

          All that Jazz



          Michael Jacobs stellt in »All that Jazz - Die Geschichte einer Musik« die Geschichte des Jazz vor: vom Blues zum New-Orleans-Stil, vom Swing zum Bebop, vom Cool-Jazz und Hardbop zum Free-Jazz und zum (post)modernen Jazz der letzten Jahre. Stile und Spielweisen, berühmte Aufnahmen und Auftritte, die Lebensgeschichte von Musikern, Interview-Ausschnitte, Fotodokumente, Anekdoten und Episoden aus Studios und Clubs lassen die Geschichte des Jazz lebendig werden. Das Buch aus dem Ditzingener Reclam Verlag ist in der mittlerweile dritten Ausgabe erschienen. Es wurde erweitert und aktualisiert. »All that Jazz - Die Geschichte einer Musik« hat einen Umfang von 472 Seiten und wurde mit 60 Fotos bebildert.

          Kommentar


            #6
            AW: Buch Tipps

            hast du recht mit deiner Behauptung ich finde auch es gibt besser Aufnahmen von Miles Davis zb.
            MILES DAVIS Ballads & Blues


            Zitat von Höhlenmaler Beitrag anzeigen
            Meiner Meinung nach ist das wirklich Unsinn, der auch noch überall nachgekaut wird. Es gibt selbst von Miles Davis Aufnahmen, die sehr viel besser gefallen können als ausgerechnet dieses immer wieder zitierte Kind of Blue.


            nun ja, es gibt auch andere Getränke. Unter Umständen könnte sogar Wasser gar nicht so übel schmecken.

            Wenn ich sogar lese: ist mein Eindruck möglicherweise gar nicht so abwegig. Vor allem wenn immer wieder Musikhörer nach empfehlenswerten Aufnahmen fragen, weil sie selbst glauben keinen 'Einstieg' in die Welt des Jazz finden zu können, käme ich wirklich nicht auf den Gedanken ihnen ausgerechnet dieses Kind of Blue zu empfehlen.
            Es gibt zunächst mal die Aufnahmen die er zusammen mit Charlie Parker gemacht hat. Später hat Miles Davis The Birth of the Cool veröffentlich, 'Round about Midnight', das wäre eine Empfehlung! Später Sketches of Spain.
            ...in a silent Way ... Jack Johnson

            Marketingtechnisch ist es sicher schlau, auf den Zug aufzuspringen. meiner Meinung nach führt er den Leser und unerfahrenen Hörer aber auf ein Abstellgleis. Das ganze ist Esotherik oder Voodoo. Irgendwann ist das mal in die Welt gesetzt worden, interessanter Weise aber nichtmal von Miles Davis selbst. Der hat wohl ganz andere Absichten in seiner musikalischen Karriere verfolgt und gefunden.


            Discography

            Kommentar


              #7
              AW: Buch Tipps

              Zitat von herspi Beitrag anzeigen
              hast du recht mit deiner Behauptung ich finde auch es gibt besser Aufnahmen von Miles Davis zb.
              MILES DAVIS Ballads & Blues
              Die kenne ich jetzt wiederum leider nicht ... Aber gut, immerhin ein Vorschlag mal was anderes anzuhören anstelle dem Kind of Blue. Ich will damit ja auch nur sagen, daß Kind of Blue in dem Umfang in dem es in fast jeder Empfehlung auftaucht, in meinen Ohren keinen Platz findet, aber sich anderes von Miles Davis eben doch sehr viel stärker festgesetzt hat.

              guten Rutsch
              Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

              Kommentar


                #8
                AW: Buch Tipps

                Zitat von Höhlenmaler Beitrag anzeigen
                Die kenne ich jetzt wiederum leider nicht ... Aber gut, immerhin ein Vorschlag mal was anderes anzuhören anstelle dem Kind of Blue. Ich will damit ja auch nur sagen, daß Kind of Blue in dem Umfang in dem es in fast jeder Empfehlung auftaucht, in meinen Ohren keinen Platz findet, aber sich anderes von Miles Davis eben doch sehr viel stärker festgesetzt hat.

                guten Rutsch

                sehr gute CD höre ich habe ich gerade reingesetzt
                unter Welche Jazz CD hört ihr gerade jetzt

                Guten rutsch ins neue Jahr wünsche ich dir und deiner Familie

                mfg Herbert

                Kommentar


                  #9
                  AW: Buch Tipps

                  Ich suche grade ( wohl vergeblich)
                  Ross Russell: Bird Lives. The High Times And Hard Life of
                  Charlie (Yardbird) Parker. Quartett Books, London 1980,
                  ISBN 0-7043-3094-6


                  in deutscher Sprache um es hier empfehlen zu können
                  * deutsch: Charlie Parker. Die Geschichte von Charlie
                  'Yardbird' Parker. Droemer Knaur Verlag, München 1991,
                  ISBN 3-426-02414-4

                  aber ich finde nirgendwi eine Abbildung davon.
                  Das Buch ist wirklich lesenswert.


                  über diesen Link bin ich auf der Suche nach dem Buch gestolpert. Zumindest für mich ist er sehr interessant.
                  Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

                  Kommentar


                    #10
                    AW: Buch Tipps


                    Miles Davis Autobiographie ist auch eine ausdrückliche Empfehlung wert.


                    Link zum Buch
                    Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

                    Kommentar


                      #11
                      AW: Buch Tipps

                      Schaue mal unter diesem Link http://www.abebooks.de/servlet/BookD...%2527%2BParker
                      diese buch habe ich schon gelesen ist toll erzahlt

                      Zitat von Höhlenmaler Beitrag anzeigen
                      Ich suche grade ( wohl vergeblich)
                      Ross Russell: Bird Lives. The High Times And Hard Life of
                      Charlie (Yardbird) Parker. Quartett Books, London 1980,
                      ISBN 0-7043-3094-6


                      in deutscher Sprache um es hier empfehlen zu können
                      * deutsch: Charlie Parker. Die Geschichte von Charlie
                      'Yardbird' Parker. Droemer Knaur Verlag, München 1991,
                      ISBN 3-426-02414-4

                      aber ich finde nirgendwi eine Abbildung davon.
                      Das Buch ist wirklich lesenswert.


                      über diesen Link bin ich auf der Suche nach dem Buch gestolpert. Zumindest für mich ist er sehr interessant.

                      Kommentar


                        #12
                        AW: Buch Tipps

                        Das Jazzbuch.




                        Kurzbeschreibung
                        Konnte man bis in die 60er Jahre von einer geradlinigen Entwicklung des Jazz sprechen, die vom Ragtime über Dixieland und Bebop zum Free Jazz führte, so gilt für den Jazz der 80er Jahre, daß es Stil ist, alle stilistischen Grenzen zu überschreiten. Wenn man überhaupt noch von Spielarten sprechen kann, so sind das Klassizismus, Neoklassizismus, Free Funk, Weltmusik und No Wave, deren charakteristische Merkmale dargestellt und deren wichtigste Vertreter, so weit sie sich überhaupt einer bestimmten Stilrichtung zugehörig fühlen, vorgestellt werden. Wie in den bisherigen Ausgaben werden nicht alle Jazzmusiker, die inzwischen die Szene betreten haben, einfach aufgelistet; vielmehr werden - stellvertretend für viele - die Musiker ausführlich gewürdigt, die prägend für die Entwicklung der letzten Jahre waren. So werden David Murray und Wynton Marsalis als Vertreter des Klassizismus der 80er Jahre vorgestellt. In den verschiedenen Instrumentalkapiteln werden selbstverständlich ebenfalls stilbildende Musiker ergänzt; darüber hinaus wird auch über neue Entwicklungen im Instrumentalbereich selbst berichtet.
                        Über den Autor
                        Joachim-Ernst Berendt, 1922-2000, 1945 Mitbegründer des Südwestfunks und bis 1987 Leiter der Jazzredaktion, hatte sich nicht zuletzt mit seinem Jazzbuch internationales Renommee erworben.
                        Günther Huesmann, Jahrgang 1957, Studium der Musikwissenschaft, Film und Fernsehen sowie Pädagogik; Autor von Jazzsendungen und Festival-Organisator, war bereits für die vorhergehende Überarbeitung in Absprache mit Berendt zuständig und ist Autor der Neuausgabe.

                        quelle http://www.musica.at/musikbuecher/index2.htm

                        Kommentar


                          #13
                          AW: Buch Tipps

                          Hans-Jürgen Schaal Stan Getz
                          Sein Leben, seine Musik, seine Schallplatten

                          228 Seiten, 88 Abb., Hardcover
                          € 24,80 / SFr 48,–
                          ISBN 3-923657-44-7


                          Ein plastisches Bild von Leben und Werk des
                          Tenorsaxophonisten. Auffallend ist, wieder einmal, das
                          für den jazzfreundlichen Oreos-Verlag typische hohe
                          Niveau, auch was Sprache und editorische Sorgfalt angeht.



                          »Stan gets the money« – Lester Youngs berühmtes Wortspiel bringt es auf den Punkt, was viele schwarze Musiker um 1950 empfanden. Aber mit den Jahren zeigte sich, daß Stan Getz, der Sohn jüdischer Immigranten aus der Bronx, mehr als nur einer von vielen Cool-Tenorsaxophonisten war, die die Früchte anderer ernteten. Er offenbarte sich als einer der großen Melodiker des neuen Jazz, und als ein Musiker, dem es gelang, sogar in die Pop-Hitparaden vorzustoßen, ohne seine künstlerischen Ideale zu korrumpieren.Hans-Jürgen Schaal zeichnet ein einfühlsames und konturenscharfes Porträt des sensiblen schwierigen Eigenbrötlers Stan Getz und unterzieht das riesige Schallplattenwerk des Saxophonisten mit dem legendären Ton einer kritischen Sichtung.

                          quelle http://www.oreos.de/getz.htm

                          Kommentar


                            #14
                            AW: Buch Tipps

                            Jazz im New York der Wilden Zwanziger



                            …so heißt ein Buch, das Anfang September im Gerstenberg Verlag erscheint.
                            Freundlicherweise wurde mir vorab schon einmal das PDF der Publikation zur Verfügung gestellt. Es ist ein Bilderbuch in erster Linie, mit exquisiten Zeichnungen aus der Feder von Robert Nippoldt, begleitet von den Texten des Jazz-Publizisten Hans-Jürgen Schaal Stan Getz - der bei Enja tätig ist, für Jazzthing arbeitet und eine Biographie über geschrieben hat.
                            Das Buch lebt auf den ersten Blick jedoch von Robert Nippolts exquisiten Zeichnungen, die mit ihren harten Kontrasten und der sparsam-eleganten Kolorierung dem Sujet und den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts verblüffend authentisch wirkt.
                            Man kennt die alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Künstler aber wie jedem guten Künstler geling es Nippoldt die Essenz herauszuarbeiten und offensichtlich liegen ihm auch die Zwanziger Jahre - hat er doch im gleichen Verlag, in gleicher Ausstattung schon ein Buch über die Gangster in Chicago der Zwanziger Jahre gestaltet.
                            Gute Illustrationen alleine sind es aber nicht, die dieses Buch zu etwas Besonderem machen, es ist die herausragend gelungene Typographie, die sich durchs ganze Werk zieht und die es voraussichtlich zum reinen Vergnügen macht, das fertige Buch zur Hand zu nehmen.
                            Hans-Jürgen Schaals Texte sind kurz und prägnant. Die wichtigsten Lebensdaten werden angerissen und die ausgewählten Zitate werfen Schlaglichter auf die Persönlichkeit der ausgewählten Musiker.
                            Es sind die großen der 20er Jahre: Big Beiderbecke, Bessie Smith, Louis Armstrong, Fats Waller, Duke Ellington und andere mehr - insgesamt werden 24 Musiker portraitiert , die auch auf der Begleit-CD des Buchs zu hören sind.

                            quelle http://jazzblogger.de/index.php/jazz...den-zwanziger/

                            Kommentar


                              #15
                              AW: Buch Tipps

                              Sozialgeschichte des Jazz



                              Kurzbeschreibung

                              Die ganz andere Geschichte des Jazz.
                              Nicht wie üblich Stilformen und Interpret/inn/en aneinander gereiht, sondern eine Geschichte der Brutstätten: New Orleans, Chicago, New York, Westcoast etc. Jost zeigt, wie das Land, wie die Menschen und die Gesellschaft den Jazz verändert, wie aber auch der Jazz die Gesellschaft verändern kann.
                              Jost erzählt von der Geburt des Jazz in New Orleans, wie der Jazz in den 20er Jahren nach Chicago kam, wie dort erstmals weiße Musiker den neuen Stil für sich entdeckten und weshalb von dort die Jazzszene nach New York abwanderte. Und Jost spricht über die Themen, die andere Jazzgeschichten gern verschweigen: Die oft genug drückenden ökonomischen Bedingungen, unter denen Jazzmusiker leben und arbeiten mussten, warum harte Drogen wie Heroin für Charlie Parker und viele andere zum Überlebensmittel wurden und was schwarze Musiker zu Künstlern zweiter Klasse machte.
                              Die „Sozialgeschichte des Jazz“ kam zuerst in den frühen 80er Jahren heraus und wurde von der Kritik gefeiert. Für die aktuelle Neuausgabe hat Ekkehard Jost seine Jazzgeschichte bis zur Gegenwart fortgeschrieben, hat also zwei Jahrzehnte nachgetragen, die durch eine Vielzahl divergierender Stile den Jazz vor neue Herausforderungen stellen.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X