Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Rachmaninov-Konzerte

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Rachmaninov-Konzerte

    Ich möchte hier eine Scheibe empfehlen, die sowohl musikalisch als auch technisch absolut überzeugen kann. Außerdem ist sie mit einem Listenpreis von knapp 10 Euro recht preiswert:



    Die Digitalaufnahmen stammen aus den achtziger Jahren und bestechen durch ein weiträumiges, wuchtiges Klangbild mit hervorragender Tiefenstaffelung.
    Die Interpretation ist süffig, satt und vollmundig. Askenazy bewältigt die schwere Pianistenkost mit ebenso kraftvoll und souverän wie sensibel.

    Unter Hifi-Aspekten stellt diese Aufnahme gleich in mehrfacher Hinsicht einen Prüfstein dar:

    Im 2. Klavierkonzert (das berühmte Anfangsthema dürften auch Nicht-Klassik-Hörer kennen) ist das Klavier etwas zurückhaltender aufgenommen. Anlagen, die sich mit der Feinauflösung schwertun, neigen dazu, es vom Orchester zudecken zu lassen.

    Der Schlusssatz des 4. Konzerts ist ein Fest!
    Schon der trotzige Ausruf des Orchesters zu Beginn schlägt mit ungeheurer Wucht zu. Die Dynamik ist extrem. Der warme und mächtige Klang muss über gute Anlagen "aus der Tiefe des Raumes" (= hier das berühmte und für Aufnahmen bestens geeignete Concertgebouw in Amsterdam) kommen. Der Tiefbass muss kräftig, aber nicht dröhnend rüberkommen.

    Derzeit gehört diese Scheibe zu meinen absoluten Favoriten.
    Zuletzt geändert von Replace E; 10.12.2007, 11:59.

    #2
    AW: Rachmaninov-Konzerte

    Hallo Rainer,

    war das nicht die Einspielung, die ich bei dir hören konnte? Wenn ja, dann kann ich deine Worte vollauf bestätigen. Ich konnte bei dir wirklich Klassik in Vollendung hören - jedenfalls nach meinem Gusto.:daumen:

    Gruß
    Franz

    Kommentar


      #3
      AW: Rachmaninov-Konzerte

      Ja Franz, da haben wir reingehört. :zustimm:

      Kommentar


        #4
        AW: Rachmaninov-Konzerte

        Rachmaninov ist wirklich ein Hörfest.

        Ein für mich exorbitanter Beitrag, die wenig bekannte Aufnahme:

        Wieder Readest Digest, wieder Jasche Horenstein (werde hierzu demnächst Thema eröffnen), wieder gigantisch aufgenommen. Der Produzent Charles Gerhard, der später auch Horensteins Assistent wurde und selbst dirigierte, hat vier, ja richtig 4 Jahre Vorbereitung reingesteckt.

        Als er sich für den Pianisten Earl Wild entschieden hatte, suchte er einen Dirigenten, den er in Horenstein fand. Als dies feststand wurde geprobt und eine Konzerttournee veranstaltet. Anschließend ging man ins Studio und das Ergebnis steckt auch 45 Jahre danach akustisch das meiste in die Tasche (finde natürlich ich).

        Gibt es in dieser Ausgabe:



        und der

        auf Chesky, die mir leichte Vorzüge hat (kann auch eingebildet sein), beide klingen großartig.

        Viel Spaß Amadé-Franz

        Kommentar

        Lädt...
        X