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Kreta

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    Kreta

    Wir haben uns lange darauf gefreut, dann war es endlich soweit und nun ist es auch schon wieder vorbei – der Sommerurlaub.


    Dieses Jahr war endlich wieder einmal Kreta angesagt.
    Bei der täglichen Durchschnittstemperatur von etwa 30° Grad haben wir die ersten Tage mit Relaxing verbracht und forsch die nähere Umgebung erkundet.


    Da ich in früheren Jahren sehr oft auf der Insel war, wollte ich erstmal herausfinden, wer noch da ist und was neu ist.


    Unser erster Weg führte uns zu einem Freund von mir, der unter anderem auch Autos vermietet.
    Es war ein sehr freudiges Wiedersehen. Die Freude haben wir mit dem Praktischen verbunden und gleich ein Auto für die nächste Woche gemietet.


    Mobilität ist sehr wichtig auf Kreta. Natürlich kann man die meisten Ziele mit einem Touri-Bus ansteuern, aber ich finde das ziemlich spaßfrei und bindend.

    Die Insel ist in Luftlinie etwa 250km lang und maximal 60km breit. Vier große Gebirgszüge bestimmen die Landschaft, die Lefká Óri, das Ida-Gebirge, das Díkte Gebirge und im Osten der Aféndis Kavoússi. Die Landschaft ist ausgesprochen vielseitg, da sich fast jede Mittelmeerlandschaft auf dieser Insel wiederfindet.


    LG
    Tanja

    #2
    AW: Kreta

    Unser Urlaubsort liegt nahe bei Réthymnon an der Nordküste, zwischen Chania und Iráklion.
    Réthymnon an sich bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie z.B. die venezianische Festung.

    http://www.online-reisefuehrer.com/e...ethymnon-1.htm

    Allerdings ist die Stadt sehr zentral gelegen und so ein touristischer Mittelpunkt. So haben wir es vorgezogen, den Süden der Insel zu erkunden und zu besuchen.


    Ich möchte auch nicht alle Besuche erzählen und bebildern, denn Geheimtip sollte immer noch Geheimtip bleiben.


    Wir sind zunächst Richtung Réthymnon gefahren, um dort links ins Landesinnere hineinzufahren und langsam den Süden zu erreichen. Die malerischen Straßen haben uns durch viele, kleine, ursprüngliche Dörfer geführt. Unsere erstes Ziel war Frankokástello, ein venizianisches Kastell welches östlich von Chóra Sfakion an der Südküste liegt. Das Kastell wurde 1204 von den Venizianern als Schutz gegen Feinde erbaut.




    Leider blies an diesem Tag mal wieder so ein starker Wind, dass die Sandkörner nur so auf der Haut peitschten. Wir haben dann recht schnell das Weite gesucht und sind weiter nach Chóra Sfakion gefahren, welches südlich der weißen Berge liegt. Die Sfákioten gelten als die „ursprünglichsten Kreter“, voller Stolz und Ehre. Tatsächlich war Sfákia immerzu das Zentrum des Widerstandes.
    Eigentlich ist C.F. nur ein Fischerdorf, täglich besuchen aber hunderte von Touristen den Ort, da sie nach ihrer Wanderung durch die Samaria-Schlucht von Agia Rouméli aus mit dem Boot dorthin gebracht werden und den Bus Richtung Norden zu nehmen.





    (Blick auf Plakias, oberhalb von C.F)



    Trotzdem hat Chora Sfákion nach wie vor seinen eigenen Charme – nicht zuletzt bedingt durch die Tatsache, dass es kein touristisches Urlaubsdorf ist, sondern sich das Leben auch im Winter abspielt, im Gegensatz zu Matala, wo im Winter alles vernagelt ist.





    (Matala)





    Nach zwei entspannten Stunden und einem guten Essen sind wir Richtung Soúda Bucht bei Chania aufgebrochen. Diese birgt einen Militärhafen und Fotografieren ist streng verboten. Von dort aus sind wir weiter nördlich auf die Halbinsel Akrotiri gefahren und haben dort in Stravros Pause gemacht. Wer den Film Alexis Sorbas gesehen hat, der kennt diesen Ort, denn Sorbas tanzte hier am Meer. Übrigens wer glaubt, dar Sirtaki sei ein alter griechischer Tanz, der liegt falsch. Tatsächlich wurde der Tanz für Alexis Sorbas erfunden. Der Autor, Nikos Kazantzakis, ist ein Kind Kretas.





    Natürlich gibt es sehr viel alleine über diese Halbinsel zu schreiben, nicht umsonst gibt es prall gefüllte Reiseführer, aber ich möchte nur einen kurzen Umriss geben.

    LG
    Tanja

    Kommentar


      #3
      AW: Kreta

      Hallo Tanja,

      Meer, Meer ... äh ... mehr, mehr, mehr!

      Es geht doch nichts über Eindrücke, die man von jemandem erzählt bekommt, den man kennt. Da kann kein Reiseführer mithalten!

      Schöne Bilder!
      Angehängte Dateien
      Zuletzt geändert von audiohexe; 14.07.2008, 18:08.
      Grüßle von der Audiohexe

      sigpic


      Und nun verstand ich es, das Geheimnis der Musik, ich verstand, warum sie allen anderen Künsten so turmhoch überlegen ist: Es ist ihre Körperlosigkeit.
      Wenn sie sich einmal von ihrem Instrument gelöst hat, dann gehört sie wieder ganz sich selbst, ist ein eigenständiges freies Geschöpf aus Schall, schwerelos, körperlos, vollkommen rein und in völligem Einklang mit dem Universum.
      (von Walter Moers)

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