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    HOCHWASSER

    Guten Morgen zusammen
    Ich habe damit in meinem Thread angefangen, ich finde das Thema aber ZU wichtig, um irgendwo untergehen zu lassen.
    Daher dieser separate Thread.

    An unserem Clubhaus hatten wir eine Sammelstelle angeboten für Hilfsgüter.
    Gestern von 11:00-16:00Uhr konnten Bürger alles bei uns abgeben.
    Wahnsinn!
    Um 14:00Uhr waren wir so voll, dass noch ein 12 Tonnen Anhänger besorgt wurde, um alles unter zu bekommen.
    Einige Leute sind Samstag extra noch einkaufen gewesen und haben Getränke, Lebensmittel und Hygieneartikel gebracht.

    Solltet Ihr noch irgendwo spenden gehen: bitte denkt auch an die Haustiere der Leute.
    Denn auch da wird dringend Futter und Zubehör benötigt!!!!

    Wer nicht weiß, wohin: u.a. auf wdr.de gibt es die Möglichkeit einzusehen, wo was benötigt wird.
    Ob Güter, Sammelstellen, tatkräftiger Personeneinsatz, alles wird irgendwo benötigt.

    Auch 5€ als Spende an u.a. Caritas etc. (Hochwasserspende dazu schreiben) hilft irgendjemandem weiter.
    Jeder der kann SOLLTE IRGEDNWAS tuen, die Regionen jeweils sind nicht sehr groß aber wo es zugeschlagen hat ist es schlimmer, wie im Krieg.
    Die Dimensionen sind im TV nicht wirklich zu greifen.
    Vor Ort kommt die Gänsehaut, was da für eine Kraft gewütet hat...

    Gruß
    ​​​​​​​Guido
    ...mehr Senf...

    #2
    Ist eine schlimme Erfahrung für die Betroffenen. Wir anderen sollten auch daraus lernen.
    Bitte keine Politik in diesem Thread. Das gibt nur Frust und Streit.

    Gruß Charly
    Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
    Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

    Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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      #3
      Moin Charly
      Danke für den Hinweis, den ich richtig finde!
      Hier geht es lediglich um Betroffene und um die Hilfe.
      Diskussion ist da komplett fehl am Platz.

      Gruß
      Guido
      ...mehr Senf...

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        #4
        Am Wochende bin ich mit meinen Sohn mit den Motorrädern an die Mosel gefahren und selbst weit weg von den stark betroffenen Gebieten, z.B. Trier, war deutlich das Maß an Regenmengen die sich über das Gebiet ergoßen haben zu sehen.

        Ich finde die Solidaridät die augenblicklich von der Bevölkerung in Deutschland gezeigt wird sehr bemerkenswert, was insbesondere an den vielen Sachspenden zu sehen ist. Allerdings glaube ich, dass im Allgemeinen das nicht der richtige Weg ist, denn die vielen Sachen müssen erstmal geprüft, eingeordnet und verteilt werden. Das stellt die Hilfskräfte vort Ort vor große logistische Herrausforderungen, wie Lagerorte zu finden, Waren zu transportieren, etc. Genau das bemängelte ein THW Mitarbeiter in einen TV-Interview, der das zu bearbeiten hatte.

        Persönlich finde ich den Weg über eine Geldspende sinnvoller, denn somit kann man das anschaffen, was gerade in den Gebieten vor Ort am dringensten gebraucht wird. Das lässt sich aus meiner Sicht einfacher handhaben und koordinieren.

        Was sich allerdings einmal mehr zeigt ist, dass man den Naturgewalten nicht einfach entkommen kann und wie machtlos wir Menschen den ausgeliefert sind.

        Schrecklich finde ich wie das wiederum von anderen ausgenutzt wird, wenn ich z.B. an die Plünderungen denke, die stattgefunden haben. Das ist für mich in einen Land wie Deutschland unfassbar...
        Happy listening, Cay-Uwe
        Gewerblicher Teilnehmer

        http://www.sonus-natura.com/

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          #5
          ...dann gedenke ich hiermit als aller erstes einmal den hunderten von Toten, welche bei der Katastrophe ihr Leben lassen mussten.

          ​​​​​​....unfassbar, im Jahr 2021, inDeutschland.

          Wir hier im Süden von Deutschland, direkt am Nordstau der Alpen sind andauernd betroffen von Flutkatastrophen, und daher allesamt erschüttert über die hohe Zahl der Opfer.

          ​​​​​​...das alle momentan Vermissten unversehrt aufgefunden werden.

          Lg. Christoph
          Hifiman HE-4 * AKG 812 made in austria+Mesh * MEZE EMPYREAN * Naim Headline + Teddy Pardo PSU * Audeze Mobius + FIIO Q5s + Huawei M5Pro

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            #6
            Zitat von cay-uwe Beitrag anzeigen

            Schrecklich finde ich wie das wiederum von anderen ausgenutzt wird, wenn ich z.B. an die Plünderungen denke, die stattgefunden haben. Das ist für mich in einen Land wie Deutschland unfassbar...
            Hallo Cay-Uwe,

            Das findet praktisch jedesmal statt, wenn irgendwo irgendetwas für mehr als ein paar Stunden evakuiert werden muss und wird nur nicht an die große Glocke gehangen, um die eh schon hohen Widerstände in der Bevölkerung gegen Räumungen noch weiter zu verschärfen. Interessanterweise handelt es sich nicht selten um Ansässige, die so die Gunst der Stunde zu nutzen versuchen.

            Beim Thema 'Ausnutzen von Katastrophen' fällt mir dennoch in erster Linie die geradezu ekelhafte politisch-mediale Instrumentierung ein, die gerade dieser Tage ein neues Allzeithoch zu erleben scheint. Was hier auf dem Rücken der Opfer für ein widerliches Schmierentheater aufgeführt wird, um die jeweils eigene Agenda zu pushen, ist in der gezeigten Schamlosigkeit nur noch schwer erträglich und führt bei nicht wenigen Menschen dazu, bei Berichten gleich welcher Art im wahrsten Sinne 'abzuschalten'.

            VG,
            Thomas

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              #7
              Hallo zusammen,

              Zitat:

              "in erster Linie die geradezu ekelhafte politisch-mediale Instrumentierung ein, die gerade dieser Tage ein neues Allzeithoch zu erleben scheint."

              genau das mag ich auch nicht! Jeder noch so mickrige TV-Sender schickt TV-Teams die die Leute beim Aufräumen noch intervieven! So frei nach dem Motto: Es ist ja schon alles gefragt und gezeigt worden, aber noch nicht von uns! Es reicht VOLLKOMMEN wenn die Öffentlich-Rechtlichen ein paar Tems vor Ort haben, mehr nicht! Ich würde denen, wenn man mich als Betroffener ansprechen würde, zuerst eine Schaufel in die Hand drücken. Mal gucken ob die danach, so nach 4-8 Std. Schippen, noch Fragen haben.

              Ich habe auch Bekannte in Erftstadt. Nach einigen Versuchen haben wiederum andere Bekannte sie endlich erreicht. Sie sind ganz knapp an einer persönlichen Katastrophe vorbeigeschliddert und haben jede Menge zu tun.

              Helfen soll man momentan wohl am besten mit eine Geldspende. Ich muß mal gucken wo

              Beste Grüße
              Thinking outside the box!

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                #8
                Zitat von Sciurus Beitrag anzeigen

                Helfen soll man momentan wohl am besten mit eine Geldspende. Ich muß mal gucken wo
                Hallo,

                z. B. hier > https://www.aktion-deutschland-hilft...SAAEgKf1PD_BwE

                Ansonten: Beitrag Nr. 2 von Charly

                VG Uli

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                  #9
                  ... gerade mit Paypal überwiesen!

                  Beste Grüße
                  Thinking outside the box!

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Sciurus Beitrag anzeigen

                    ... gerade mit Paypal überwiesen!
                    Gelebte Solidarität.

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                      #11
                      Die Gaffer mit Schlamm bewerfen und kollektiv über die Straße jagen.
                      Dann hätten die Leutz vor Ort wenigstens mal noch ein bisschen Spaß.
                      Habe ich kein Verständnis für.

                      Danke Uli für den Link.
                      Habe ich mir gespart, es gibt mittlerweile viele Organisationen vor Ort.

                      Spedition CTJ in Grevenbroich stellt LKW zur Verfügung um Güter zu transportieren, Gemeinde Rommerskirchen stellt auf unbestimmte Zeit einen Feuerwehrwagen...
                      Die Hilfen sind sowas von vielseitig!
                      Gruß
                      Guido
                      ...mehr Senf...

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                        #12
                        Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
                        Wir anderen sollten auch daraus lernen.
                        was genau meinst du? was sollen "wir anderen" denn daraus lernen?

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von high-end-fidi Beitrag anzeigen

                          was genau meinst du? was sollen "wir anderen" denn daraus lernen?
                          Wir sollten lernen, uns gegen solche Naturgewalten zu schützen. Wir sollten effektive Vorwarnsysteme einrichten und Sicherheit durch bauliche Maßnahmen schaffen.
                          Wir müssen uns an das Wetter anpassen.

                          Gruß Charly
                          Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
                          Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

                          Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
                          https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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                            #14
                            Moin Charly
                            Dieses Ausmaß war nicht wirklich "vorwarnbar".
                            Gerade hier in unserer Gegend ist ein derartiges Desaster eher untypisch.

                            Ein winziger politischer Hieb muss aber gestattet sein:
                            Mit den Dämmen und Spundmaßnamen ist es wie mit unseren Autobahnbrücken, Jahrzehnte nichts investiert, weil das ganze Geld lieber in anderen Kanälen versickert.
                            Z.B. ist die Steinbachtalsperre recht klein aber sehr alt und liegt direkt vor einem Dorf.
                            An diesen "kleinen" Talsperren wird fast nichts investiert.
                            Ebenso werden Flüsse weiter brav begradigt.
                            Überall wo aber viel Geld in die Hand genommen wurde um diese Begradigungen wieder zu renaturieren konnte sich das Wasser umorientieren.
                            Auen neben großen Flüssen haben schon irgendwo ihre natürliche Bewandtnis.

                            In Inden ist ein Fluss (die Inde) aus seinem Bett geraten und hat binnen Minuten einen neuen Weg gefunden, wo er einen tiefen Canyon gebildet hat und endete in einem Tagebau.
                            Sowas KANN man nicht vorhersagen.
                            Der Boden in dieser Gegend ist sehr sandhaltig und somit schnell von Auswaschungen betroffen.
                            Hier konnte man nur mit Glaskugel vorwarnen.

                            Daher aufpassen vor Verallgemeinerungen.
                            Geographie, Bodenbeschaffenheit, bauliche Maßnahmen, Flussverläufe (auch natürliche) bieten ZU viele Variablen.

                            Gruß
                            Guido

                            ...mehr Senf...

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                              #15
                              Hallo Guido,

                              dann fangen wir doch schon mal mit den vorhersehbaren Möglichkeiten an. Auch könnte man mit funktionierenden Warnsystemen Menschenleben schützen. Warnungen müssen aber auch trainiert werden

                              Gruß Charly
                              Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
                              Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

                              Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
                              https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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