Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Netzentstörung in der Praxis

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Morgen,

    Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
    Bei der Schutzleiterdrossel vom Auth bin ich vom Datenblatt ausgegangen, 10 Khz - 200 Mhz. https://auth-nt.de/produkte/netzfilt...pter/1/emd-503
    Das sollte doch klar in den Bereich von Y-Kondis fallen.
    Die Schurter DENO ist bis 5Mhz angegeben. [URL="https://www.mouser.de/datasheet/2/358/typ_DENO-1276019.pdf"]https://www.mouser.de/datasheet/2/35...NO-1276019.pdf[/URL
    Ich hoffe, du bist nicht allzu überrascht, wenn ich dir sage (bzw. habe ich hier schon Anfang des Jahres gepostet), daß der Auth 503 ebenfalls eine 4mH-Schutzleiterdrossel verbaut hat.

    Bei Schurter ist die "Power operating frequency" mit 5MHz angegeben, d.h. man kann die Drossel auch in höherfrequenten Einsatzgebieten benutzen, ihre Windungen liegen verhältnismäßig weit auseinander und haben daher eine kleine Streukapazität.

    Es gibt auch Drosseln von Schurter, bei den die "power operating frequency" nur bis 400Hz geht.

    Hat aber alles nichts mit dem Dämpfungsbereich der Drosseln zutun.

    Gruß

    Thomas

    Kommentar


      Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

      Im Vergleich zu den ganzen China-Dingern und einigen anderen subjektiv hier für mich
      die sinnvollsten. Da mumpft garnix, man muss sich das nicht erst schön hören, und nach einer Minute ist der erhörte Unterschied
      sonnenklar, und Netzfilter-Typisch hörbar. So hab ich mir das vorgestellt. Wurde auch auch echt Zeit, hehe.
      Ja, wurde auch echt Zeit - dass auch Du, Stephan, feststellst, dass Netzentstörung nichts mit "Mumpf" zu tun hast. .

      Und zu den "ganzen China-Dingern" hat Dir hier im Forum niemand geraten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was Du damit meinst. Ich glaube, die China-Dinger hast DU DIR SELBST ausgesucht.

      Ein konsequente HF-Entstörung erzeugt keinen "Mumpf", sondern verändert das Klangbild durch die einzelnen Maßnahmen/Schritte sukzessive - aber immer eindeutig in die Richtung: bessere Durchhörbarkeit, größere Entspanntheit/Ruhe im Klangbild, mehr Natürlichket, sehr viel stärkere Ausgeglichenheit über die verschiedenen Tageszeiten und sogar auch mehr Unmittelbarkeit (empfundene Dynamik).

      VG Uli

      Kommentar


        Zitat von maasi Beitrag anzeigen
        ....
        ..
        Ein konsequente HF-Entstörung erzeugt keinen "Mumpf", sondern verändert das Klangbild durch die einzelnen Maßnahmen/Schritte sukzessive - aber immer eindeutig in die Richtung: bessere Durchhörbarkeit, größere Entspanntheit/Ruhe im Klangbild, mehr Natürlichket, sehr viel stärkere Ausgeglichenheit über die verschiedenen Tageszeiten und sogar auch mehr Unmittelbarkeit (empfundene Dynamik).

        VG Uli
        Hallo Uli

        Dann habe ich ja endlich alles richtig gemacht. Der Unterschied mit/ohne Netzentstörung ist verblüffend.
        Da kommt die Frau ausse Küche gerannt. Anfangs sagte sie noch: Was für ein Mumpf. Heute: Super.
        Ich möchte noch einen Punkt hinzufügen: Dramatik. Bestimmte Musik hält einen noch einen Tick fesselnder vor der Anlage fest,
        man wundert sich, das der Song so schnell zu Ende ist. Sehr schöner Effekt.
        Anspieltip: Son Lux - A Different Kind of Love. Langweilt er eher, Eupen raus, TMR rein.

        Gruß
        Stephan
        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

        Kommentar


          N’Abend zusammen.

          Bin mir nicht sicher, ob es hier hin gehört. Hat schon mal jemand Eupen/ Ferritkabel für DC an externen Netzteilen genutzt? Das könnte doch auch noch positiven Einfluß haben oder?

          Grüße

          Christian

          Kommentar


            Zitat von chriss0212 Beitrag anzeigen
            N’Abend zusammen.

            Bin mir nicht sicher, ob es hier hin gehört. Hat schon mal jemand Eupen/ Ferritkabel für DC an externen Netzteilen genutzt? Das könnte doch auch noch positiven Einfluß haben oder?

            Grüße

            Christian
            Hallo Christian
            Hoffe es ist nicht OT. Ansonsten verschieben. Ich habe Nannocrystal Ringe auf meine DC Kabel gemacht. Das ist hier richtig gut hörbar.
            Zumindest in etwa mit Ferrit vergleichbar.
            https://www.mouser.de/ProductDetail/...adlVKVVpJaRps=

            Gruß
            Stephan
            Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

            Kommentar


              Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

              Hallo Christian
              Hoffe es ist nicht OT. Ansonsten verschieben. Ich habe Nannocrystal Ringe auf meine DC Kabel gemacht. Das ist hier richtig gut hörbar.
              Zumindest in etwa mit Ferrit vergleichbar.
              https://www.mouser.de/ProductDetail/...adlVKVVpJaRps=

              Gruß
              Stephan
              Moin Stephan,

              die Frage die sich doch stellt ist, ob ein Dc Kabel nicht gleich mit einem Ferritkabel zu realisieren wäre?!?
              Die Wirkung von entsprechenden Clips sind doch hinlänglich bekannt.
              Viele User kaufen sich teure DC-Kabel, um diese anschließend mit Clips zuzupflastern……………

              Vergessen: Da das meines Erachtens in den allgemeinen Netzentsörungsthread gehört, kann es gerne dorthin verschoben werden……

              Gruß,

              Jörg

              Kommentar


                Morgen,

                Zitat von superkricko Beitrag anzeigen
                die Frage die sich doch stellt ist, ob ein Dc Kabel nicht gleich mit einem Ferritkabel zu realisieren wäre?!?
                Bei Netzgeräten, die analoge Schaltkreise versorgen, macht das auf jeden Fall Sinn, da die entsprechenden Versorgungsleitungen alle irgendwie im Signalweg liegen.

                Gruß

                Thomas

                Kommentar


                  Moin

                  Evtl. habe ich meine frage nicht ganz klar verständlich ausgedrückt...

                  die Frage die sich doch stellt ist, ob ein Dc Kabel nicht gleich mit einem Ferritkabel zu realisieren wäre?!?
                  Genau das war die Idee

                  Und durch Thomas Antwort würde ich sagen: sollte ich mal probieren

                  Grüße

                  Christian

                  Kommentar


                    Um noch mal auf den Schaffner FN700Z zurückzukommen, der von einer Stelle mal mit "Mumpf" bzw. zu viel Bass assoziiert wurde. Der FN700Z ist meiner Meinung hervorragend und steht dem 6VAQ Corcom in nichts nach. Beide ziehe ich gegenüber dem 3VAQ vor. Der FN700Z ist nun bei mir zusätzlich zum 6VAQ in Serie im Einsatz (doppelt hält bekanntlich besser) und sorgt noch mal für eine hörbar verbesserte Bass-Definition.

                    Dem Turmalin Stromreiniger von TMR hätte ich zuletzt beinahe unrecht getan. Um nicht im mittlerweile ziemlich vollen Rack herumwühlen zu müssen, hatte ich ihn zwischen Stromaufbereiter (PS Audio P5) und Netzsteckdose eingesteckt. Die hörbare Wirkung war begrenzt. Zwischen P5 und den beiden TEMPEST Filtern ist seine Wirkung viel größer. Noch mal bessere Separation! Eine großartige Ergänzung. Es hätte mir eigentlich klar sein müssen, dass jeder passive Stromfilter zwischen aktivem Netzaufbereiter und dem Endgerät einzusetzen ist.

                    Bin sehr froh, dass im Bazar niemand zugeschlagen hat, als ich ihn im Zustand geistiger Umnachtung zum Verkauf angeboten hatte. ;-)

                    Cheers,
                    Bernie
                    Marmorstein, Utopia, Clear MG, "Celegia", Oppo PM-3; Lotoo PGT Ti, SP2000Cu, SP1000Cu.

                    Kommentar



                      Hallo zusammen

                      Ich würde gerne nochmal etwas genauer dazu fragen. Als DC-Kabel je eine 1mm² Eupen Ader als Beispiel.
                      Wirkt dieses verdrillt nicht nur symmetrisch, so das ich beide Adern nochmal durch einen Ferritring ziehen/fädeln müsste ?
                      Benötigen diese beiden Adern dann noch eine Abschirmung ? Blockiert Ferrit nicht die HF auch von außen ?
                      (Diese EMV Abschirmpads sind doch ebenso aus Ferrit)

                      Gruß
                      Stephan
                      Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

                      Kommentar


                        Morgen,

                        Zitat von xxx1313 Beitrag anzeigen
                        Es hätte mir eigentlich klar sein müssen, dass jeder passive Stromfilter zwischen aktivem Netzaufbereiter und dem Endgerät einzusetzen ist.
                        Gut, daß das nochmal erwähnt wird.
                        Ich kann mir gut vorstellen, daß viele Hörer einen Turmalinstromreiniger an der falschen Stelle einsetzen und dann u.U. von der Wirkung enttäuscht sind.

                        Verheizelemente wie Turmalin und Ferrit wirken nach meiner Erfahrung am effektivsten innerhalb eines durch Filter abgeblockten Stromkreises, nämlich dort, wo die Störungen quasi "eingesperrt" sind und nur noch hin und her reflektiert werden.

                        Netzfilter blocken und reflektieren HF-Störungen aufgrund der gezielten Impedanzfehlanpassung.

                        Bei der Weiterleitung von "erwünschten" HF-Signalen wie Netzwerkverkehr oder z.B. SPDIF gilt es daher eine Impedanzfehlanpassung unter allen Umständen zu vermeiden, damit eben keine Reflektionen die ungestörte Weiterleitung der Signale behindern.

                        Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall.

                        Gruß

                        Thomas


                        Kommentar


                          Morgen,

                          Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                          Ich würde gerne nochmal etwas genauer dazu fragen. Als DC-Kabel je eine 1mm² Eupen Ader als Beispiel.
                          Wirkt dieses verdrillt nicht nur symmetrisch, so das ich beide Adern nochmal durch einen Ferritring ziehen/fädeln müsste ?
                          Benötigen diese beiden Adern dann noch eine Abschirmung ? Blockiert Ferrit nicht die HF auch von außen ?
                          (Diese EMV Abschirmpads sind doch ebenso aus Ferrit)
                          Zunächst mal: Ferrit ist ein Isolator und als Schirmung daher völlig ungeeignet.

                          Ferrit um Einzeladern herum erhöhen die Impedanz (bzw. die Induktivität) der Leitung und verheizen aufgrund der Ummagnetisierungsverluste HF-Energie.
                          Je mehr Ferrit, desto besser.

                          Allerdings sollte man Ferritleitungen nur verwenden, wenn keine HF-Signale übertragen werden sollen, da die Wirkung symmetrisch ist, d.h. der übertragene "Signalinhalt" wird "angegriffen".
                          Dabei ist es egal, ob die Störungen auf der Leitung sind oder von außen auf die Leitung einstrahlen.

                          Will man das nicht haben, sondern nur Störungen von außen auf die Leitung dämpfen (also asymmetrische Störungen), müssen Hin- und Rückleiter durch einen gemeinsamen Ferritring hindurch.

                          Eine Verdrillung von Ferritleitungen ist aus meiner Sicht kontraproduktiv, da dadurch die Induktivität verringert wird.
                          Macht man eigentlich nur bei HF-Leitungen zur Verhinderung induktiv eingestrahlter Gegentaktstörungen, z.B. durch benachbarte Adernpaare.

                          Auch mechanisch ist das z.B. bei meinem NK6 unzweckmäßig, da hier die ziemlich harte Ferritummantelung zerbröseln würde.

                          Es kann aber nichts schaden, die Impedanz der Ferritleitungen durch Klappferrite noch weiter zu erhöhen.

                          Gruß

                          Thomas

                          Kommentar


                            Hallo Thomas

                            Ich kann mir gut vorstellen, daß viele Hörer einen Turmalinstromreiniger an der falschen Stelle einsetzen und dann u.U. von der Wirkung enttäuscht sind.
                            Vielen Dank noch einmal für den "Wink". Ich habe den Stromreiniger ja auch VOR der gesamten Entstörkette und habe jetzt nicht den riesen AHA Effekt erlebt. Dann muss ich mir wohl noch ein paar mehr davon bauen

                            Grüße

                            Christian

                            Kommentar


                              Hallo Christian,

                              Zitat von chriss0212 Beitrag anzeigen
                              Vielen Dank noch einmal für den "Wink". Ich habe den Stromreiniger ja auch VOR der gesamten Entstörkette und habe jetzt nicht den riesen AHA Effekt erlebt.
                              Turmalin wirkt anscheinend in einem Frequenzbereich deutlich über 30MHz, also im Einstrahlungsbereich.
                              Je weiter weg man den Turmalin-Stromreiniger vom Gerät einsetzt, desto geringer die Wirkung.
                              Bringt ja auch nichts, wenn man an einer Stelle verheizt und 50cm weiter wird mit der gleichen Intensität erneut in die Leitung gestrahlt.

                              Ich habe übrigens schon mal vor zwei Jahren im Turmalin-Thread darauf hingewiesen:

                              Zitat von tmr
                              "Es macht auch Sinn, einen Stromreiniger hinter einem Netzfilter einzusetzen, da alle Störungen, die innerhalb der Anlage hinter dem Netzfilter generiert werden, an diesem reflektiert werden und damit dann innerhalb der Anlage eingeschlossen sind.
                              Man kann diese dann nur noch mit Ferrit und Turmalin verheizen.
                              Gruß

                              Thomas

                              Kommentar


                                Hallo,

                                diesmal in eigener Sache:
                                Das Kabelwerk hat mir eine größere Menge TMR NK2 aus meinem Abrufauftrag ausbuddeln können.

                                Also:
                                Das Ferritnetzkabel TMR NK2 mit 3x2,5mm² kann wieder geliefert werden!


                                Gruß

                                Thomas

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X