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    #16

    Hallo Guido

    Überall 6EQ hinzugefügt? Super. Ich mag die Dinger auch. Frage dazu: Der Gordian und die Auth, sind die dennoch geblieben ?
    Einzig, und nur an der Vorstufe, würde ich mal "hörend" versuchen, je einen davon wegzulassen, und nicht den 3EQ am VV.
    Ergebnis lasss ich offen, einfach was besser gefällt.
    Mit den Ferritclips kann ich bestätigen. Auch vor den Filtern einsetzen. Gute Ergebnisse habe ich mit Amidon 43, was dort auch
    als breitbandige, universelle Maßnahme empfohlen wird. Ergänzen sich sehr gut zu den Nannocrystal, da diese noch tiefer wirken.
    Falls irgendwo offene Einzeladern sind, auch mal über je eine Fädeln, statt alle durch einen Kern.

    Gruß
    Stephan
    Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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      #17
      Moin Stephan
      Mit dem "probieren" wird es bei mir schwierig, da die Filter in die jeweiligen Kabel fest integriert sind.
      Einzeln weg lassen oder viel umstecken ist ebenfalls nicht so einfach.
      Alles im Board und hinter dem gordian, habe keine offenen Stromanschlüsse da liegen.
      Der gordian und die Auth sind noch am angestammten Platz.
      Zu viel geht ja nicht.
      Werde aber die Tage mal, wenn ich viel Zeit habe, ohne die Auth testen.
      Verspreche mir aber nicht zu viel davon, da anschließend ja die Schutzleiterdrosseln fehlen.
      Bis jetzt macht es aber einen sehr guten Eindruck.
      Überlege noch, wie ich eher die Auth näher an die Geräte bekomme.
      Hier tüftel ich im Kopf noch etwas.

      Offene Einzeladern gibt es nicht, alles in Leitungen oder sehr engen Gehäuse (die 6EQ, da passt kein Ferrit mehr rein).

      Gruß
      Guido
      ...mehr Senf...

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        #18
        Mit den Amidon 43 hätte ich jetzt ein Problem, müsste dafür wieder schrauben.
        Klappferrite sind da deutlich einfacher.
        Habe ja auch nur die Ferritkabel liegen, nix zum durchfädeln oder so.
        ...mehr Senf...

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          #19
          Hallo zusammen,

          hab da eine Frage.
          Bei den Klappferrite, nehme ich da nur einen oder je am Ende einen, also zwei oder gar soviel es geht?
          und wie ist die Wirkung auf DC Kabel?

          VG
          Sven
          Gruß
          Multiplexer

          ----------------------------------------------------
          Highlights:
          Dies und das.

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            #20
            Hallo Sven,

            am besten immer viele Klappferrite. Und am besten breitbandig wirkende, auch wenn die relativ teuer sind (kann man individuell austesten, ob sich das auszahlt). Viel hilft viel. Ferrite haben bei mir auch auf DC Kabeln immer eine nennenswerte Wirkung entfaltet.

            Meiner Erfahrung nach: 1-2 Klappferrite "hört" man noch nicht. Bei 5 ist der Unterschied in der Regel hörbar, bei 10 eindeutig. Und ehe man sich's versieht, ist ein ganzes Kabel damit zugepflastert.


            Cheers,
            Bernie
            Marmorstein, Utopia, Clear MG, "Celegia", Oppo PM-3, AKG K371; SP2000Cu, SP1000Cu.

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              #21
              Guten Abend,

              zuerst habe ich meine Netzkabel mit Klappferriten versehen. Eine positive Wirkung wollte ich hören und habe sie natürlich auch gehört. Die Verbesserung war aber eher gering, für ein konsequentes Gesamtkonzept aber alternativlos.

              Im nächsten Schritt habe ich dann in allen Geräten die Stromkabelbündel zwischen Netzbuchse und Trafo sowie zwischen Trafo und Platinen mit Klappferriten ausgestattet. Die Wirkung ist in meinem Equipment und in meiner Umgebung signifikant stärker als die Ausstattung der geschirmten Netzkabel. Darauf werde ich nicht mehr verzichten.

              Ich verwende zwei verschiedene Typen von Würth Elektronik. Damit wird der Frequenzbereich von 300kHz bis 1 GHz abgedeckt. Auf jedem Kabelbündel befinden sich von jedem Typ zwei Klappferrite; in Summe also vier.

              Das ist wegen der engen Platzverhältnisse eine ziemliche Fummelei. Es lohnt sich bei mir aber.

              Bei ganz wenig Platz habe ich dann aber doch auf die kleineren „China“-Klappferrite zurückgegriffen. Besser als nichts.

              Es ist übrigens nicht meine Idee, Klappferrite auch in den Geräten zu verwenden. Der Anstoß dazu erfolgte vor längerer Zeit hier im Forum.

              Viele Grüße

              Gert

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                #22
                Hallo Gert,

                Kann ich davon ausgehen, daß Du die Ferritkabel mit 2,5qmm Leiterquerschnitt hast ?
                Wie viele Klappferrite hast Du daran, und wie lang sind Deine Netzkabel ?

                Ich fertige meine Netzkabel fast nur in 1,5m Länge, was natürlich nicht billig würde, falls die gesamte Länge mit Klappferriten bestückt werden müsste oder sollte, aber der Tipp, diese auch im Inneren der Geräte zu verwenden, ist schon sehr interessant, zumal deren Wirkung dort größer sei, wie Du berichtest.

                Beste Grüße Fred
                Ohne Musik wäre Leben eintönig und nicht so farbenfroh, bereichernd

                Accuphase C280V, Accuphase P500L, Thorens TD 520 Professionell mit TP 16 MK V L und Elac ESG 796 H24, Thorens TD 126 MK III ELECTRONIC mit SME Serie III und Shure Ultra 500 bzw. v.d.Hul The Frog, Sony X777ES, Pioneer CT 959, Kenwood KT980F, Tascam DV-RA 1000, FiiO D03K DAC, Accuphase DC 801 DAC, Pure Jongo A2, Elac 250 4pi
                BeCi Gigantica u. Beci LS-Kabel, Beci Netzteile, van den Hul und Eigenbau Kabel, Eigenbau Netzteile, MuSiGo und Eigenbau Netzleisten

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                  #23
                  Hallo Fred,

                  der DAC/VV und der Transport hängen jeweils mit einem Fisch Audiotechnik P3 (3x2,5 mm2, 3 große Ferrite) an der Filternetzleiste (3 getrennte Filterbereiche). Hier habe ich keine weiteren Klappferrite eingesetzt.

                  Die Endstufe wird über ein Fisch Audiotechnik P0 (3x2,5 mm2, keine Klappferrite) über die Filternetzleiste mit Strom versorgt. Eingebaut ist hier ein Turmalin-Stromreiniger. Jeweils 30 cm nach/vor jedem Netzstecker sind je ein „normaler“ Klappferrit und ein Niederfrequenz-Klappferrit von WE angebracht, gesamt also vier Klappferrite

                  Zwischen Wandstechdose und Filternetzleiste verwende ich ein Audience Powerchord E (je zwei Adern für L, N und PE, Querschnitt unbekannt) bestückt mit Klappferriten wie das Fisch Audiotechnik P0.
                  Hinsichtlich der Platzierung der Klappferrite habe ich mich an Fisch Audiotechnik orientiert und nicht selbst experimentiert.

                  Ich würde gern TMR NK6 ausprobieren, habe aber nicht genügend Platz hinter den Geräten, um mit dem etwas größeren Biegeradius umgehen zu können.

                  Hinsichtlich der Wirkung von Klappferriten in den Geräten kommt es wahrscheinlich auf die konstruktiven Gegebenheiten an.

                  In meinem DAC/VV sind die Kabel von der Netzbuchse zum Trafo für den analogen Teil mit ca. 45 cm recht lang, vom Trafo zur Platine ca. 15 cm. Die Kabel von der Netzbuchse zum Trafo für den digitalen Teil sind deutlich kürzer.

                  In der Endstufe beträgt die Länge der Kabel vom eingebauten Netzfilter zu den beide Trafos ca. 25 cm und vom Trafo zu den Platinen ca. 12 cm.

                  Nach meinem laienhaften Verständnis können die Kabel in den Geräten als Antennen für bestimmte Frequenzbereiche wirken, zumal die Verdrillung nicht auf die Spitze getrieben ist.

                  Viele Grüße

                  Gert

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                    #24
                    Hallo Gert,

                    könntest Du mal die Typenbezeichnung der WE Klappferrite nennen die Du verwendet hast - Danke.

                    Viele Grüße
                    Matthias

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                      #25
                      Zitat von xxx1313 Beitrag anzeigen
                      Meiner Erfahrung nach: 1-2 Klappferrite "hört" man noch nicht. Bei 5 ist der Unterschied in der Regel hörbar, bei 10 eindeutig. Und ehe man sich's versieht, ist ein ganzes Kabel damit zugepflastert.
                      Hm, meine Erfahrungen sind umgekehrt: die ersten Klappferrite bringen klanglich viel, danach wird es dann nur noch in kleinen Schritten besser oder auch gar nicht mehr hörbar besser. Habe deshalb meistens ca. fünf Ferrite pro Kabel (schwankt zwischen drei und acht glaube ich, hängt teilweise auch einfach von der Anzahl ab, die ich noch verfügbar hatte und auch davon ab, wieviel Gewicht ich an welchen Anschluss hängen will).

                      Es gilt aber: viel hilft viel (und kostet hier nicht mal wirklich viel).

                      LG
                      CompEx


                      P.S.: Vlt. muss ich aber erstmal mit Tempest-Filter und Stromreiniger bessere Grundlagen schaffen (arbeite nur mit "normalen" Filtern), um dann mit weiteren Klappferriten noch weitere gut hörbare Verbesserungen zu erzielen. Kann mir das Zeug leider nicht selber bauen, deshalb lese ich erstmal nur neidisch mit.

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                        #26
                        Morgen,

                        Zitat von CompEx Beitrag anzeigen

                        Hm, meine Erfahrungen sind umgekehrt: die ersten Klappferrite bringen klanglich viel, danach wird es dann nur noch in kleinen Schritten besser oder auch gar nicht mehr hörbar besser.
                        Ich denke mal, das hängt in erster Linie von Art und Ausmaß der vorliegenden Störungen ab.
                        Wir können ja hier nur das gehörmäßige Ergebnis beurteilen.
                        Wenn keine Störungen im betreffenden Bereich vorhanden sind, dann bringt auch keine weitere Steigerung der Anzahl der Klappferrite etwas.

                        Daß die Kaskadierung von Klappferriten die Wirkung erhöht, steht außer Frage, das habe ich hier auch schon meßtechnisch belegt.

                        Gruß

                        Thomas

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                          #27
                          Guten Morgen Matthias,

                          ich verwende die Typen von Würth Elektronik (WE)

                          - Star-Tec, 1MHz-1GHz
                          - Star-Tec LFS, 300.000kHz-30MHz

                          Jeder Innendurchmesser hat eine eigene Nummer.
                          „S“ steht für ein schwarzes Außengehäuse. Ohne „S“ ist das Außengehäuse grau.

                          Die Produktbeschreibungen und Datenblätter von WE finde ich informativ.

                          Ich habe die Klappferrite bei Digi-Key gekauft. Das hat, obwohl die Lieferung aus USA erfolgte, sehr gut funktioniert.

                          Bitte unbedingt den Schlüssel (Nr. 74271) bestellen. Ohne den Schlüssel sind die Klappferrite nicht wieder zu öffnen.

                          Viele Grüße

                          Gert

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                            #28
                            Danke Gert

                            Kommentar


                              #29
                              Guten morgen,

                              Ich habe gerade mal meine beiden gestern gekommenen Corcom 6VAQ3 provisorisch zusammen mit Schurter DEN 25 Schutzleiterdrosseln in Betrieb genommen Einfach ohne Gehäuse mit Wagos verklemmt. Zuleitung ist ein Eupen 2G2,5 das von meiner Netzleiste kommt vor der ein Auth 810 werkelt. Die Corcoms hängen vor meinen BM Line 35.

                              Mal kurz reingehört, alles noch kalt und nicht eingespielt. Owohl ich ja schon viel gemacht habe (Meine Zuleitung von der Verteilung ist ein Eupen 2,5, fast 20 meter lang zb) muss ich sagen dass ist der Hammer was hier noch möglich ist. 1. Direkt aufgefallen: Alle Schärfen in den Höhen sind Weg! 2. Reaktion: Raumtiefe geht noch ein Stück weiter nach hinten. 3. Reaktion: Der Raum wird noch ein Stück weiter aufgezogen.
                              Jetzt lasse ich das ganze mal leise spielen bis meine Gehäuse da sind, dann wird das richtig eingebaut und darf sich dann einspielen. Wenn das passiert ist melde ich mich wieder.

                              @ Thomas: Vielen Dank dass du uns an deinen Erkenntnissen teilhaben lässt!

                              Gruß
                              Stefan
                              Meine Meinung steht fest und nun hört endlich auf mich mit Tatsachen zu verwirren ;-)

                              Kommentar


                                #30
                                Hallo Stefan,

                                was für Gehäuse verwendets Du und wie baust Du sie ein?

                                Viele Grüße
                                Matthias

                                Kommentar

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