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    #46
    Hallo,

    weiter gehts, aber leider noch nicht richtig.

    Die von mir gewählten Ferritringe für die Filtereingänge sind zu groß, die neuen habe ich erst heute bestellt und kann daher nicht wirklich weitermachen.

    Der Turmalinreiniger kann noch nicht angeschlossen werden, aber man sieht schon, das wird alles sehr schön kompakt, das spart auch Turmalin.


    In den Turmalin-Stromreiniger kommt Turmalinmehl, das Gehäuse wird dann mit feinem Turmalin-Granulat aufgefüllt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_4444.png Ansichten: 0 Größe: 128,9 KB ID: 636117
    Die Eingänge der Filter sind mit Wago-Klemmen verbunden und warten auf ihren Mitspieler vom Turmalin-Stromreiniger.

    Die Schutzleiterdrossel hängt auch schon direkt am Stromreiniger (Mitte rechts) und wird dann ebenso wie die Schutzleiterverbindungen der Filtereingänge mit der Verteilerschiene verbunden.

    Gruß

    Thomas

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      #47
      tolles update, danke!
      Im hier sichtbaren Turmalinreiniger sind anders als ich das vom ultimativen Netzfilter in Erinnerung habe die außenliegenden PE-Platten auf beiden Seiten jeweils miteinander verbunden? Hat der damit geschlossene Kreis einen Vorteil in Bezug auf die Wechselwirkung mit dem Turmalin oder ist das eigentlich egal?

      LG, Gunnar

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        #48
        Hallo Gunnar,

        Zitat von Genelec1032 Beitrag anzeigen
        tolles update, danke!
        Im hier sichtbaren Turmalinreiniger sind anders als ich das vom ultimativen Netzfilter in Erinnerung habe die außenliegenden PE-Platten auf beiden Seiten jeweils miteinander verbunden? Hat der damit geschlossene Kreis einen Vorteil in Bezug auf die Wechselwirkung mit dem Turmalin oder ist das eigentlich egal?
        Bei meinen Turmalin-Stromreinigern verwende ich immer 4 Cu-Platten, die äußeren beiden sind mit PE verbunden.
        Es geht ja um elektrische Felder mit Turmalin als verlustendem Dielektrikum, somit bauen wir damit quasi einen X-Kondensator nebst zwei Y-Kondensatoren.

        Gruß

        Thomas

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          #49
          Hallo Thomas
          Ich glaube Gunnar meint die Verbindung der äußeren PE-Platten.
          Hier sieht es so aus als ob die obere und untere links UND rechts miteinander verbunden sind.
          Sonst ist immer nur "eine" Verbindung oben > unten zu sehen.
          Gruß
          Guido
          ...mehr Senf...

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            #50
            Hallo,

            Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
            Ich glaube Gunnar meint die Verbindung der äußeren PE-Platten.
            Hier sieht es so aus als ob die obere und untere links UND rechts miteinander verbunden sind.
            Sonst ist immer nur "eine" Verbindung oben > unten zu sehen.
            Ach so, das.
            Das ist eigentlich schnurz. Kann man nach Belieben machen.
            Die zweite Verbindung hätte ich mich auch sparen können. Es geht ja nur um das elektrische Feld. Zwischen den Platten fließt kein Strom.

            Gruß

            Thomas

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              #51
              Hey Thomas
              Wie wird die CU-Schiene eigentlich befestigt oder ist die frei schwebend?
              Gruß
              Guido
              ...mehr Senf...

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                #52
                Moin Guido,

                Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
                Wie wird die CU-Schiene eigentlich befestigt oder ist die frei schwebend?
                Das überlege ich mir, wenn alle Teile da sind.
                Learning by Doing.

                Ist aber relativ unkritisch, da nirgendswo spannungsführende Teile offen liegen.
                Fakt ist allerdings, daß ich sie nicht am Gehäuse montieren kann, da dieses schon über ferritbewehrte Leitungen mit der Schiene verbunden ist.
                Diese Verbindung würde dann überbrückt und damit wirkungslos werden.

                Vermutlich befestige ich sie, wenn alles fertig ist, am Turmalin-Stromreiniger-Gehäuse.

                Gruß

                Thomas

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                  #53
                  Moin Thomas
                  hatte auch schon hin und her überlegt mit Kunststoffwinkel oder ähnlichem.
                  Gruß
                  Guido
                  ...mehr Senf...

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                    #54
                    Nabend,

                    da ich auf die neuen Ferritringe warte, habe ich jetzt mit dem zweiten Filter begonnen.
                    Dafür nehme ich andere Steckdosen.
                    Beim ersten Filter habe ich das genommen, was gerade herumlag.

                    Beim zweiten Filter (Bilder morgen) habe ich Feuchtraumdosen mit Klappe genommen.

                    Warum?

                    Die normalen Einbausteckdosen sind undicht, d.h. eine Turmalinfüllung kann von hinten in die Steckerlöcher geraten und die harten Kristalle können am Stecker Unheil anrichten.
                    Das beginnt beim Zerkratzen der Steckeroberfläche (Rhodium, Gold, etc.) und endet beim Klemmen des Steckers mit Turmalin in der Mitte.
                    U.U. können an diesen Stellen Lichtbögen entstehen, die Stecker und Dose beschädigen können.

                    Das Abkleben ist mühselig, wenn der Platz nicht ausreichend ist.
                    Beim "ultimaten Netzfilter" mit einer Dose und großem Gehäuse ging das gerade soeben, beim Vielfachnetzfilter wird es sehr eng.

                    Mit Feuchtraumdosen ist das Thema erledigt.

                    Gruß

                    Thomas

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                      #55
                      Hallo,

                      die neuen Ferritringe sind gekommen.
                      Mußten leider mangels Platz etwas kleiner ausfallen.
                      Mehrere Windungen pro Ferritring waren nicht drin.

                      Dies ist der Zustand vor dem Einbau des Turmalin-Stromfilters:

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4452.png
Ansichten: 368
Größe: 164,2 KB
ID: 636538

                      Das neue Filter mit den "dichten" Steckdosen ist auch schon verdrahtungsfertig, beim zweiten Mal geht alles etwas schneller:

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_4450.png
Ansichten: 352
Größe: 167,6 KB
ID: 636539

                      Demnächst gehts weiter.

                      Gruß

                      Thomas

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                        #56
                        Hallo,

                        das erste Vierfachfilter für mich zu Hause ist montiert. Was fehlt, ist die Turmalin-Füllung.

                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_4454.png Ansichten: 0 Größe: 165,2 KB ID: 636551

                        Kompakter gehts nicht.

                        Der obligatorischen Sicherheitstest nach VDE 0701/0702 hat folgendes ergeben:

                        Rpe = 0,082 Ohm (Schutzleiterschleifenwiderstand)
                        Risol = 2,1 MOhm (Isolationswiderstand)
                        Iea = 1,835 mA (Ersatzableitstrom)

                        Jeweils pro Dose.

                        Jetzt gehts mit dem Filter für das Studio weiter...


                        Gruß

                        Thomas
                        Zuletzt geändert von tmr; 13.01.2022, 16:44. Grund: Typos

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                          #57
                          Nabend,

                          das zweite Filter ist jetzt fast auch fertig, morgen werden vermutlich beide Filter mt Turmalingranulat gefüllt werden können.

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Studiofilter_1.png Ansichten: 0 Größe: 144,1 KB ID: 636611

                          Gegenüber dem ersten Filter habe ich ein paar kleine unwesentliche Änderungen gemacht, die sich aus der Montage ergaben.

                          Wie man sieht, benutze ich für die Verteilung WAGO 221-Klemmen.
                          Die sehen zwar klein und unscheinbar aus, sind aber für 450V und 32A (!) zugelassen.
                          Ich wüßte keine Verbindungsart, die das noch toppen könnte und vergleichbar unkomplizierrt zu händeln wäre.

                          Am Wochenende werde ich zum Hören kommen.
                          Ich erwarte klanglich eigentlich nicht allzuviel, dazu ist die vorhandenen Netzentstörung bei mir schon ziemlich komplett, aber es wird zukünftig deutlich aufgeräumter hinter der Anlage zugehen.

                          Der Einsatz dieser Frontendfilterbatterie wird auch für Router, NAS, Digitaltuner und Streamer den eventuellen Einsatz von Linearnetzteilen überflüsig machen und man kann energiesparende verhältnismäßig kleinvolumige Schaltnetzteile verwenden.

                          Wichtig ist, das diese Netzteile für Digitalgeräte vom analogen Rest der Anlage netzmäßig und natürlich auch schutzleitermäßig isoliert sind.
                          Das ist der tiefere Sinn dieses Vierfachfilters.

                          Er wird viel Platz und Geld sparen, selbst aber kostenmäßig sehr überschaubar dastehen.

                          Allerdings sollten Metallbearbeitung und Kabelkonfektionierung keine Fremdwörter für Selberbauer sein, von elektrotechnischen Grundkenntnissen und Sicherheitsvorschriften mal ganz abgesehen.

                          Daher wie immer mein Hinweis: nur was für Fachkundige.
                          Zumindest sollte man jemanden kennen, der sich hinterher fachkundig die Arbeit mal anschaut.

                          Gruß

                          Thomas

                          P.S.
                          Noch ein Hinweis zur Montage.

                          Die Zuleitung geht bei mir direkt auf den Turmalin-Stromreiniger.
                          Dazu muß das Anschlußkabel komplett durch die Kabeldurchführung gezohen werden.
                          Der Netzstecker darf also nur als letzter Schritt an die Zuleitung montiert werden.

                          Kommentar


                            #58
                            Zitat von tmr Beitrag anzeigen
                            Wie man sieht, benutze ich für die Verteilung WAGO 221-Klemmen.
                            Die sehen zwar klein und unscheinbar aus, sind aber für 450V und 32A (!) zugelassen.
                            Ich wüßte keine Verbindungsart, die das noch toppen könnte und vergleichbar unkomplizierrt zu händeln wäre.
                            Die finde ich auch klasse und man braucht nichtmal eine Adernendhülse auf die Kabel zu pressen. Im Gegenteil soll das laut Wago unterbleiben 👍

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                              #59
                              Hallo,

                              hab mal schnell ein paar Messungen (Common-Mode-Dämpfung bis 1MHz) gemacht, um das Verhalten des Filters im unteren Frequenzbereich (da, wo die Schaltnetzteile HF-Müll erzeugen) zu untersuchen.

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Vierfachfilter-1MHz.png Ansichten: 0 Größe: 7,7 KB ID: 636812
                              Man sieht, daß schon ab 20kHz eine erhebliche Dämpfung (56dB) vorhanden ist, die ihr Maximum (77dB) bei 400kHz hat.


                              Hier mal eine Messung der Schutzleiterdrossel Schurter DEN-25-001 allein:

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Schurter DEN.png Ansichten: 0 Größe: 8,4 KB ID: 636813

                              Bei 541kHz hat die Drossel ihre Resonanz, ab hier entspricht ihr Verhalten einer Kapazität (ca. 0,031nF).
                              Schurter gibt ein Einsatzgebiet von < 5MHz und eine Resonanz von 0,3 MHz an.

                              Die letzte Angabe kann ich nicht so bestätigen, meine Ausführung hat anscheinend geringere Streukapazitäten.
                              Allerdings habe ich alles im 50-Ohm-System gemessen, keine Ahnung, wie Schurter mißt.

                              Die Grafik zeigt eine minimale Dämpfung von 25dB von 20 kHz - 6,3MHz.

                              Vergleicht man die Messungen mit den Angaben von TE zum 3EQ1 (schwarze Kurve) ...

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: eq3.png Ansichten: 0 Größe: 25,4 KB ID: 636814

                              ... so bewirkt die Schutzleiterdrossel eine Verbesserung von mindestens 10dB, bei 20kHz sogar um 20dB.

                              Montag wird ein Filter mit Turmalin befüllt, in die Anlage verbaut und hoffentlich noch gehört...



                              Gruß

                              Thomas
                              Zuletzt geändert von tmr; 15.01.2022, 18:49. Grund: Typos

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                                #60
                                Hallo,

                                ein Vierfachfilter ist jetzt fertig gefüllt:
                                Knapp 1 kg Turmalin-Mehl für den Stromreiniger und fast 3 kg Turmalin-Granulat für die Gehäusefüllung.
                                Gesamtgewicht: fast genau 6 kg.

                                Ist doch etwas mehr, als ich vermutet hatte...

                                Gruß

                                Thomas



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