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Kirksaeter Monitor 120

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    Kirksaeter Monitor 120

    Hallo Freunde,

    habe noch aus der Erbschaft von meinem Vater ein Pärchen Kirksaeter Monitor 120 mit zerbröselten Sicken.
    Macht es Sinn, diese Sicken durch Gummisicken zu ersetzen? Wenn ja, wer macht mir das?

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Name: IMG_20200921_192157.jpg
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ID: 565097 Gruß Charly
    Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
    Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

    Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

    #2
    Hallo Charly,
    vielleicht ist dies eine für Dich passende Anlaufadresse: klangmeister.de
    Ich habe bei meinen 20 Jahre alten Subwoofern 4 neue Sicken einbauen lassen und bin sehr zufrieden. Preise sind abhängig von der Größe der Chassis.
    Mit freundlichem Gruße
    Jürgen

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      #3
      Hallo Jürgen,

      das scheint eine gute Adresse zu sein.

      https://www.klangmeister.de/wir-repa...ken-reparatur/

      Gruß Charly
      Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
      Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

      Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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        #4
        habe meinen letzten Chassis auch beim Klangmeister restaurieren lassen, war ne saubere Arbeit.

        Gruss

        Juergen
        Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
        TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Etsuro Urushi, Mutech, Ortofon, Sorane, Ikeda , Glanz, Wireworld, JPS, hORNS und mehr in der Vorführung

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          #5
          Ich habe auch nur gute Erfahrungen mit gemacht und empfehle von daher sehr gerne

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            #6
            Hallo Charly,

            das kann man reparieren lassen, klar. Man kann es aber auch selber machen, das ist kein "Hexenwerk". Alles was man dazu benötigt sind passende Schaumstoff-Sicken, einen Kleber mit relativ langer offener Zeit (min. 1h), der elastisch bleibt und nicht versprödet, sowie drei Dutzend Wäscheklammern. Die lange offene Zeit des Klebers ist notwendig, um die Sicke ganz in Ruhe sorgfältig zentrieren und so lange in allen Richtungen korrigieren zu können, bis die Schwingspule zentrisch in den Luftspalt eintaucht. Auf den Fotos siehst Du zwei geschlossene Lautsprecherboxen aus den 70er Jahren, Mod. Carnegie-60 der Firma Liesenkötter. Als ich sie bekam waren die Schaumstoffsicken genauso zerbröselt wie die Deiner Kirksaeter Monitore.

            Weil die echtholzfurnierten Gehäuse und die Frontbespannungen noch in tadellosem Zustand waren, habe ich die Tieftöner ausgebaut und repariert, zusätzlich die Kondensatoren der Weiche erneuert, und das war schon alles. Der Materialpreis für beide zusammen lag bei etwa 30,- Euro, die Arbeitszeit betrug etwa 3-4 Stunden für beide.

            Von Gummisicken würde ich übrigens abraten, das könnte die TSP zu sehr verändern.

            Viele Grüße: Wolfgang


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ID: 565138
            ________________
            www.qas-audio.de

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              #7
              Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen

              das scheint eine gute Adresse zu sein.
              Ist das nicht derjenige, der besonders auch dafür bekannt ist, dass er Eccouton Lautsprecher auf Vordermann bringt?

              Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

              LP12 - KK/2 - 2200 - SHL5+/40

              Just listen

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                #8
                Eccouton Audiolabor war / ist Dieter Fricke der auch die „Klangmeister“ gründete. Das Trio Fricke, Brinkmann und Hoffmann haben, wenn ich mich richtig erinnere, zusammengearbeitet und z.B. audiolabor entwickelt. Jetzt steht Georg Stracke mit Dieter Fricke für Entwicklung, Reparatur und Verbesserung von LS. Wie aktiv D. Fricke selber z.Zt. ist entzieht sich meiner Kenntnis. Am Telefon meldet sich aber definitiv eine fachkundige Stimme mit dem Namen Fricke! Fazit: deutsche High End Geschichte. Die wissen was Sie tun.
                Wichtig ist was hinten rauskommt!

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                  #9
                  Zitat von Ostwestfale Beitrag anzeigen

                  Eccouton Audiolabor war / ist Dieter Fricke der auch die „Klangmeister“ gründete. Das Trio Fricke, Brinkmann und Hoffmann haben, wenn ich mich richtig erinnere, zusammengearbeitet und z.B. audiolabor entwickelt. Jetzt steht Georg Stracke mit Dieter Fricke für Entwicklung, Reparatur und Verbesserung von LS. Wie aktiv D. Fricke selber z.Zt. ist entzieht sich meiner Kenntnis. Am Telefon meldet sich aber definitiv eine fachkundige Stimme mit dem Namen Fricke! Fazit: deutsche High End Geschichte. Die wissen was Sie tun.
                  Absolut richtig, Volker.

                  Und die Eccouton LQL 200 war zu ihrer Zeit ein wirklich herausragender LS. Damals, Ende der 80er, war eigentlich noch "Taunus-Sound" mit "Badewannen-Frequenzgang" angesagt. Die LQL 200 spielte aber schon neutral, musikalisch und räumlich zugleich.

                  Leider ging Eccouton / Audiolabor später in Insolvenz. Kann man hier nachlesen > https://www.hifi-wiki.de/index.php/Ecouton_Audiolabor

                  Aber Dieter Fricke ist immer noch eine gute Adresse!

                  VG Uli


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                    #10
                    Beim selber machen:
                    Aufpassen, die Laufflächen der Chassis müssen zentriert werden.
                    Ähnlich wie bei Motorkolben müssen die Spulenflächen auch einen identischen Abstand zu allen Seiten haben.
                    Im schlimmsten Fall "schnarren" die dann an den Wänden.
                    Am besten vom Profi machen lassen.
                    Ich habe bei meinen Avantgarde Acoustic (älteres Baujahr mit den noch Schaumstoff-Sieken) wieder Schaumstoff verwendet, da dieser schneller ist.
                    Und diese halten auch gut 20 Jahre...

                    Gruß
                    Guido
                    ...mehr Senf...

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