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Delock 62619 Isolator-Klangtest

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    Delock 62619 Isolator-Klangtest


    Hallo

    Der Klangtest zum Delock Isolator 62619 vor Fritzbox 7490 mit 25 cm CSL Verbindungskabel :

    Meine Testanlage normalerweise : TAE-Dose , spanungsoptimiertes JSSG-Ethernetkabel , Fritzbox , WLAN , Windows Laptop mit JSSG Akku , USB -Ausgang mit spannungsoptimierten JSSG-USB Kabel zum Akku-KHV DAC ( jetzt mit Volumen JSSG ) , optimierter Kopfhörer mit optimierten Kabel.
    ——————————————————————-

    Zuerst hab ich mal auf der Fritzbox mir das Signal/Rausch-Verhältnis abfotografiert.

    Ich bekomme im Moment leider die Bilder nicht hochgeladen , deshalb schriftlich.

    Signal/Rauschverhältnis Fritzbox : mit grösserer Trägerzahl fallend.

    Bild1 zu Test 1 = S/R = gut = von 45 nach 35 db fallend

    Bild 2 zu Test 2 = S/R = gut = von 45 nach 33 db fallend

    Bild 3 zu Test 3 = S/R = schlechter = von 40 nach 18 db fallend

    Bild 4 zu Test 4 = S/R = schlechter = von 40 nach 15 db fallend
    ———————————————————————-

    Klangtests: .....Vorher ausreichend den Delock-Isolator + Kabel eingespielt.

    Test 1—-Delock Isolator mit Cat 8

    Test 2—-Nur Cat 8

    Test 3—-Nur Ethernetkabel mit JSSG

    Test 4—-Delock Isolator mit JSSG Ethernet Kabel
    ——————————————————————

    Klang von Test 1 :

    Unruhiger Klang , irgendwie nerviger Klang , Schmelz + Emotion fehlen , wie ein Kompressor-Effekt .
    Alles wird flächiger , egalisiert.
    Kein dunkler Hintergrund .
    Aufgesetzte Sssss-Laute und hochgeschobene Höhen .
    Aufgeprägte , deutlich unechter Raum ( Echostruktur , aber Raumtiefe fehlt ) und aufgeprägte Klangstruktur , bei jedem Lied.
    Interpreten und Instrumente nicht mehr sauber und präzise im Raum positioniert , wirkt unecht.
    Dynamik wirkt eingeebnet.

    Wirkt unmusikalisch , musikalische feine Unterschiede werden nicht mehr heraus gearbeitet.

    Erinnert mich an den Effekt billiger Schaltnetzteile und Kompressoren.
    Der Effekt zieht sich durch alle 15 Testlieder , dadurch ergibt sich eine spezielle Klangssignaturprägung , bei jedem Lied gleich.

    Musik Auflösung ist zwar da , geht aber nicht unter die Haut !!!

    —-Lied-Beispiel : The Firebird Suite ( 1919 Version ) Minnesota Orchestra , Eiji Oue , Zeit 4.59 Min , Tidal Hifi.
    —-Da sitzen jetzt ! die ganzen Musiker auf ca. 5 Meter in der Tiefe zusammengepresst.
    ————Das muss man sich mal mit Delock-Isolator anhören........da passt nichts mehr——

    Aber Hohe Auflösung, mit Echo Effekt , aber unnatürlicher Raum.....das nervt, Emotionen sind weg.

    Das alles macht mich ( bei 15 Testliedern ) sehr nervös , und erinnert mich an meine ersten CD Spieler , Anfang der 1980‘iger........erst Aha-Effekt .... nach 2 Monaten wollte ich aber keine Musik damit mehr hören.
    ————————————————————————————-

    Klang von Test 2 :

    Naja halt Cat 8 Klang.....ganz ok......noch musikalisch , noch gute Fein-Auflösung.
    ————————————————————————————————————————

    Klang von Test 3 :

    Aaaaah , das ist schön , so muss Musik sein .
    Dunkler Hintergrund , musikalisch.
    Schönes Herausarbeiten von unterschiedlichen musikalischer Klangstrukturen. ( fehlt bei Punkt 1 grösstenteils ).
    Präziser natürlicher Raum , Stimme , Klangfarbe , tolle Interpreten Positionierung.....herrlich.
    ——————————————————————————————————————————————-

    Klang von Test 4 :

    Fast Alles wie bei Test 3 .
    Aber Alles wirkt etwas unnatürlicher.

    Die negativen Attribute von Test 1 werden aber deutlich abgeschwächt ( durch das vorsetzte JSSG Kabel )
    ...Dadurch Alles noch bekömmlich , mit dem Reiz der sehr hohen Auflösung und Reiz der etwas aufgesetzten Höhen , aber mit immer noch leichter Unsauberkeit .
    Nach , wie vor eine zu flächige Raumabbildung.
    ——————————————————————————————————-

    Fazit : .....Bei mir gewinnt Test 3 .......Test 2+4 lass ich je nach persönlichen Geschmack noch gelten.

    Wer aber glaubt , mit so einem Isolator und CAT 8 , auf JSSG verzichten zu können ( an dieser Stelle ).....bitte.....mein Ding ist das nicht !

    Der Isolator alleine mit Cat 8 schon gar nicht.

    Ich kann aber verstehen , wenn man den Kompressor Effekt von Test 1+4 bevorzugt , es ist schon ein eindringlich Effekt heischender Klang , besonders bei Test 1.
    Zu Anfang dachte ich auch....Ahaaaa.....nach ein paar Lieder fing es an zu nerven , alle wirken gleich gebügelt.
    —————————

    Anmerkung :

    Klangunterschiede der Speise-Ethernetkabel zur Fritzbox werden trotz Delock-Isolator sehr deutlich erkennbar herausgearbeitet , teils verfärbend.

    Warum diese Sache mit Test 1 , ( Delock Isolator ) so negativ ausfällt , obwohl das Signal/ Rauschverhältnis besser ist , weiß ich nicht , ist mir ein Rätsel.

    Ich hatte es eigentlich ganz anders erwartet und war eigentlich guter Dinge. ( ob einer weiteren Verbesserung ).
    Pustekuchen !
    ————————————————-

    Negativer Fernseh-Sonderpunkt : Fernsehbild mit Cat 8 und Delock Isolator ( von Telekom über Internet fernsehen.)

    Bildqualität :

    Brillianzeinschränkung , leicht grobkörnig , leichte Fehlfarben , Plastizität+Tiefenschärfe geht teilweise verloren , irgendwie ein schlechteres Fernsehbild.

    Gruss. Klaus
    Zuletzt geändert von Tuner; 07.03.2021, 00:05.

    #2
    Hallo Klaus,

    vielen Dank für Deinen Test! Ich hab genau diesen Isolator in Verwendung, 4 Stück um genau zu sein. Nach Deinem Test hab ich zwei von drei Isolatoren, die in meiner Hifi-Kette eingebaut sind, einfach mal rausgenommen für einen Tag. Ergebnis: Einige "Wolldecken" sind dazugekommen. Auch nach einem Tag hat sich der deutlich dumpfere, zugeschnürte Klang nicht verflüchtigen wollen.

    Hab die beiden dann wieder eingebaut und siehe da: Die Frische und die Räumlichkeit im Klang waren wieder da. Bei mir sind einige Meter LAN-Kabel verlegt, dazwischen laufen die Daten übers Devolo-Netzwerk, über das ich wirklich nichts Schlechtes sagen kann. Die Delocks habe ich alle mit einem 25 cm und provisorisch mit JSSG360 verzierten LAN-Kabel angeschlossen. Das erste steckt direkt in der TAE-Dose, dann Delock, dann CAT8-Kabel zur Fritzbox 7490. Das zweite (das hab ich nicht entfernt, weil hinterm Schrank) steckt am NAS-Server, von wo ein CAT8-Kabel in einen HP-Switch führt. Vom HP-Switch führt ein 7 m langes CAT8-Kabel in einen Cisco 2960 Switch. Direkt an dessen Eingang befindet sich der dritte Delock. Direkt danach führt ein CAT8-Kabel in einen Aqvox-Switch, bevor ein Aqvox CAT7-Kabel die Daten in den Streamer leitet. Dachte erst, dass der Isolator direkt vor dem Streamer besser aufgehoben wäre. Umstecken hat aber gezeigt, dass die Position am Ende des langen LAN-Kabels vor dem Cisco deutlich mehr bringt. Der vierte Delock steckt vor meinem Sat-Receiver. Seitdem meine ich, ist der Surround-Klang deutlich besser geworden, es kommt auch viel mehr aus den Lautsprechern hinten.

    Komisch, aber bei mir bringen die Delocks echt was. Ich dachte, ich gebe mal Feedback. Nicht dass der Eindruck entsteht, die Dinger taugen nichts.

    Danke und Grüße
    Stefan
    Go where you feel most alive.

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      #3
      Hallo Stefan

      Prima , auch mal eine 2. Meinung dazu zu hören.

      Es scheint wohl so , das es sehr Anlagen abhängig ist , wie die Wirkung empfunden wird.
      Gut , ich hatte natürlich , ausser ab TAE Dose ( gerade mal 1 m Kabel , dann Delock , dann 25 cm Lan Kabel , dann Fritzbox ) gar keine andere Möglichkeit des Testens. ( Da bei mir der Rest über WLAN läuft beim Hören , ausser dem Fernsehkram ).

      Ich werde aber auch noch mal Dort , deine Variante ausprobieren , also erst 25 cm ( mal mit JSSG oder Ohne , dann Delock , dann Lan 1 m, ( mal mit JSSG , mal ohne ) , dann mal hören.
      Obwohl , die Delocks in der Beschreibung sagten ,“ die Kurze Verbindung vor das Empfangsgerät zu setzen".

      Ja , ohne Testen geht nichts.
      Vielleicht nützt auch drehen des Delocks etwas. ( Also Eingang und Ausgang mal tauschen ).

      Ps. : Allerdings stehe ich den Devolo Sachen klanglich etwas skeptisch gegenüber.
      ——Aufgrund der darin verbauten SNT‘s.


      Gruss Klaus
      Zuletzt geändert von Tuner; 09.03.2021, 20:36.

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        #4
        Zitat von Tuner Beitrag anzeigen
        Ps. : Allerdings stehe ich den Devolo Sachen klanglich etwas skeptisch gegenüber.
        ——Aufgrund der darin verbauten SNT‘s.
        Ja, von Klangkiller bis Gehirngriller wird den armen Devolos ja alles mögliche unterstellt. Vielleicht waren die früher wirklich schlechter. Oder das Gerücht, dass die Dinger grauslich klingen, wurde immer wieder aufgewärmt und weitererzählt. Keine Ahnung. Ich bin bis jetzt klanglich jedenfalls sehr zufrieden und kann nichts Schlechtes sagen. Hab neulich zwei Devolos durch TP-Link-Kästchen ersetzt. Seitdem geht's noch besser, weil noch stabiler.



        Go where you feel most alive.

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          #5
          Morgen,

          Zitat von Lichtstrom Beitrag anzeigen

          Ja, von Klangkiller bis Gehirngriller wird den armen Devolos ja alles mögliche unterstellt.
          Der Delock 62619 ist rein passiv (besitzt also keine "darin verbauten SNT‘s.")
          Die Wirkung beschränkt sich auf eine galvanische Entkopplung aller Adern und common-mode-Entstörung.

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: schaltplan.png
Ansichten: 1966
Größe: 15,8 KB
ID: 593377
          Im übrigen gibt es keinen direkten klanglichen Einfluß, da die durchgeleiteten verpackten Daten codiert und verschlüsselt sind.

          Der klangliche positive Einfluß kommt (wie üblich) von der Verhinderung der Weiterleitung von störendem HF-Schmutz.
          Die Delock 62619 können also völlig unbedenklich mit Gewinn überall eingesetzt werden.

          Gruß

          Thomas

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            #6
            Lieber Thomas,

            vielen Dank für die Info zum Delock Isolator! Das klingt doch schon mal sehr gut – im doppelten Sinn.

            Die SNTs hatte Klaus allerdings in den Devolos vermutet, nicht im Delock.

            Viele Grüße
            Stefan
            Go where you feel most alive.

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              #7
              Hallo Stefan,

              Zitat von Lichtstrom Beitrag anzeigen
              Die SNTs hatte Klaus allerdings in den Devolos vermutet, nicht im Delock.
              Ich weiß, aber auch SNTs, wo auch immer, verändern nicht die Daten (und damit das Musiksignal), sondern produzieren HF-Störungen.

              Gruß

              Thomas

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                #8
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 48F02EA0-E44C-43DA-B0AC-0876FD62EA7B.jpeg Ansichten: 0 Größe: 108,8 KB ID: 594049 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 3DCF6643-7145-4910-9F41-93C420538659.jpeg Ansichten: 0 Größe: 95,7 KB ID: 594048 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 03550B62-D620-4D4E-A09C-D8AEF6AEE7C1.jpeg Ansichten: 0 Größe: 101,9 KB ID: 594047 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DC6BCCE0-9749-405A-AFB6-66314608A4BF.jpeg Ansichten: 0 Größe: 90,1 KB ID: 594046


                Hallo

                Der Delock Nachtest , warum er bei mir ( von TAE Dose nach Fritzbox ) so schlecht klingt.

                Davon ausgehehend daß dieser nicht abgeschirmte Isolator , aufgrund der Spulen , die im Chip eingebaut sind , wie ein HF Empfänger wirkt, hab ich mal eine verlötete Kupferhülle , überschiebbar , mit zuschaltbarem JSSG gebaut.

                Klangtest mit 10 Liedern , mit Cat 8 , gut , aber normaler Qualität——-unter anderem Die Firebird Suite =4.59 Min.

                1—— ohne Hülle : Furchtbar , siehe Post 1.........das nervt.
                2——nur die Hülle drüber geschoben : Naja schon etwas musikalischer , aber immer noch schlechte Raumabbildung , die miese Klangaufprägung ist etwas vermindert.
                3—-Hülle drüber , mit zugeschaltetem JSSG : Durchaus musikalischer , mit guter Auflösung , Klangaufprägung nur noch wenig vorhanden , aber Raumtiefe immer noch etwas flächig.

                4—-Gegenprobe mit nur Cat 8 ohne JSSG und ohne Delock : Na, so macht Musik schon wieder akzeptabel Spaß , Auflösung und Raumtiefe recht gut , Stimmen nerven nicht , gute Klangfarbe.

                Ich würde sagen , das ist der Beweis , das der ungeschirmte Delock , aufgrund der eingebauten Spulen , HF Dreck aus der Luft kräftig auffängt.
                Selbst wenn er evtl. Stör-HF von den Daten entfernt........der negative Stör Empfangskram ist grösser , also nicht empfehlenswert.
                So kommt es zu diesem unnatürlichen Klang , siehe Post 1.

                Gruss. Klaus
                Zuletzt geändert von Tuner; 14.03.2021, 00:21.

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                  #9
                  Kann mich Klaus nur anschließen . Gestern den Klangtrst gemacht mit kurzem 25cm Cat 7 Kabel.

                  Getestet wurde vor der Fritzbox 7590 also von TAE Anschlussdose zum Eingang Fritzbox. Ich dachte das dort der anfängliche „ Schmutz „ direkt aussortiert wird bevor er weiter ins System kommt.

                  Mit Isolator bricht sofort die Räumlichkeit ein.Es wirkt wirklich unmusikalischer. Das was die Anlage ausmacht ist etwas weg.

                  Gegentest ohne Isolator...wieder schöner Schmelz, volle Musikalität.

                  Warum der Effekt bei mir so gravierend eintritt können andere besser beschreiben.

                  Fazit: Netter Versuch ohne Erfolg

                  gruss Dirk

                  Klaus : mit Deinen Bildern kann man sich das viel besser vorstellen als das geschriebene. Du treibst das wirklich auf die Spitze. Super 👍

                  Kommentar


                    #10

                    Hallo Klaus

                    Könntest du auch nochmal versuchen, den Delock JSSG zusätzlich zu Erden, ob sich das auswirkt ?
                    Und zusätzlich, ob dann der Schalter (Beilaufdraht) noch eine Wirkung zeigt?

                    Gruß
                    Stephan
                    Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-3 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Confidence C2 Signature / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                      #11
                      Hallo Stephan

                      Ich gehe mal davon aus , daß ich die Kupferhülle erden soll , mal mit , mal ohne zugeschaltetem JSSG......mach ich mal testweise....werde berichten.

                      Allgemeine Anmerkung , nur falls jemand die Bltzschutzfunkion nutzen will. :
                      Dieser eingebaute Erdanschluß ist in Reihe mit einem -VDR= spannungsabhängigen Widerstand geschaltet , geht an die Spulen Primärseite. ( TAE-Dosenseite ).
                      Also nur für Überspannungsableitung da , normal also undurchlässig hochohmig.
                      Hat aber eine Ableit-Kapazität von ca. 120 pFarad auf die Datenleitungen , ob das klanglch sich evtl. Negativ auswirkt , bei PE Anschluss , weiß ich nicht.


                      Hallo Dirk

                      Deine knappe Klangbeschreibung deckt sich mit meinem Empfundenen .
                      Besonders die fehlende Räumlichkeit geht mir auf den Senkel , da sehe ich die Musik-Teilnehmern nicht mehr plastisch vor mir , wirkt alles flächig .

                      Weil , gerade das gibt mir den -Live Dabei sein - Effekt , und das kann meine Anlage. ( sofern die Aufnahme das hergibt ).
                      Alles rückt bei einem Orchester auf 5 Meter Tiefe zusammen( mit Delock ) , wirkt sehr eigenartig , nicht natürlich.

                      Die umusikalische Harschheit und Verfärbung die sich auf jedes Lied legt und egalisiert , ist ebenfalls so ein Punkt , das nervt , zwingt mich nach kurzer Zeit zum Abschalten.

                      Ich kann mir aber durchaus vorstellen , daß wenn jemand eine Anlage hat , die nicht so in die Tiefe spielt ( auch sehr viele KH-Anlagen mit ihren KH‘s sind leider so gestrickt ) , wird er es gar nicht merken.....was ja dann auch ok ist.
                      Die Harschheit dürfte trotzdem nicht zu überhören sein.

                      Anmerkung : Wenn das Speisende Cat 8 Kabel und evtl. auch die 25 cm zur Fritzbox mit JSSG ausgerüstet ist , wird der negative Effekt des Delock stark minimiert.
                      Ich glaube das beweist , das JSSG Stör-HF absaugend ( auch aus dem Delock ) wirkt , also Stör-HF vernichtend wirkt.

                      Gruss. Klaus
                      Zuletzt geändert von Tuner; 14.03.2021, 13:05.

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                        #12

                        Hallo zusammen

                        Thomas hatte das stark vereinfacht, es geht ja nicht nur immer um HF.

                        Betrachtet man mal folgendes Bild:



                        ...sieht man, da ist noch mehr am Werk. Das Rauschen ist als Gesamtbegriff jeglicher Störgröße von außen zu verstehen.
                        Von daher erklärt sich auch die Sinnhaftigkeit von Schirmung (und JSSG).
                        Nun kommt noch der Delock hinzu, der das Signal abschwächt, deshalb wird ein kurzes Kabel dahinter zwingend.
                        Er dämpft natürlich HF, bereits dennoch wieder mal andere Sorgen.
                        Habe das jetzt in der Praxis nicht duchgespielt, könnte mir aber vorstellen, das erst einmal ein Switch/Repeater größere Vorteile bringt,
                        und der Delock wie ein i-tüpfelchen wirkt, wenn überhaupt. Die meisten Switche entkoppeln ebenso galvanisch.

                        Extrem vereinfacht: Einfach einbauen. Gefällt er, drin lassen. Ohne Hinzunahme aller relevanten Parameter neben HF wird es zum Ratespiel.
                        Das passt auch zu den widersprüchlichen Aussagen der Testberichte.

                        Gruß
                        Stephan

                        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-3 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Confidence C2 Signature / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                          #13


                          Hallo Stephan

                          Ich bin mal deinem speziellen Wunsch die Delock Kupferhülle zu erden gefolgt , und hab noch ein paar Hörtests damit gemacht.

                          Die Hörkette ab TAE Dose war ja——recht gutes CAT 8 Kabel( 1m ) —-Delock Isolator — Cat 8 ( 25 cm )——zur Fritzbox 7490.
                          Ab Fritzbox über WLAN zum Laptop und über USB zum KHV-DAC und Kopfhörer.

                          Den Delock mit Kupferhülle , JSSG zuschaltbar. ( Die Kupferhülle sollte auf jeder Seite ruhig 1 cm überstehen ).
                          Vorher den normalen Delock-PE Anschluss an der Seite isolieren.
                          Die beiden Ethernetkabel , JSSG zuschaltbar.
                          Siehe Bild 1-Post 8

                          Erst hab ich mir nochmal den Delock , ganz normal ohne Kupferhülle , angehört.....brrr, das schmerzt.


                          ——Dann Test 1: Delock mit geerdeter Kupferhülle ( Steckdose PE ).
                          Aber hallo——Der unangenehme Klang des einfachen Delocks ist wie weggeblasen !
                          Gute Auflösung , natürliche Stimmen ,sehr hohe Musikalität mit schönem Fundament , schöne tiefe , plastische Raum- und Instrumenten Abbildung , gute Bass und Stimmstruktur.
                          Es macht wieder Spaß zu zuhören !
                          Ein voller Erfolg.

                          —-Test 2 : Kupferhülle mit zusätzlich JSSG zugeschaltet.
                          Es passiert recht wenig , Alles wird eine kleine ! Nuance besser , ist aber echt nicht viel.
                          Geht evtl. eher in den Geschmacks-Bereich.


                          —-Test 3 : Zusätzlich , wahlweise oder gleichzeitig , die JSSG‘s der beiden Kabel aktiviert.
                          Nein, das ist ein erkennbarer Nachteil !
                          Etwas Brillanz geht jedes Mal verloren , etwas Musikalität und Dynamik ebenfalls.
                          Nicht empfehlenswert.
                          Zu der Delock PE -Kupferhüllen-Sache passt kein Kabel-JSSG


                          —-Test 4 : Gegenprobe , nur CAT 8 ( ohne JSSG ) , alles andere weg .
                          Ganz ok.
                          Etwas heller luftiger als Test 1 und 2.
                          Hier tritt natürlich die etwas plakative Luftigkeit normaler CAT 8 Kabel ( ohne JSSG ) zum Vorschein.
                          Diese Luftigkeit gibts ja bei echten Livekonzerten gar nicht......kann aber durchaus Manchem gefallen.
                          Klingt aber etwas unnatürlicher , etwas weniger musikalisch als Test 1 und 2.


                          —-Test 5 : Gegenprobe , dieses einfach CAT 8 Kabel mit zugeschaltetem einfachen JSSG , Alles andere weg.
                          So , jetzt zieht das JSSG-CAT 8 etwa gleich mit Test 1 und 2.
                          Wobei mir Test 2 etwas besser gefällt.


                          Fazit :
                          Um noch besser zu werden ( als Ersatz für Delock mit Kupferhülle und PE-Anschluss ) muss man schon ein sehr sehr gutes JSSG Ethernetkabel nehmen oder ein spannungsoptimiertes Kabel.

                          Das sind dann klanglich aber nochmal ganz andere Hausnummern , allerdings auch vom Aufwand.


                          Aber : Der Delock mit ! PE- JSSG Kupferhülle spielt schon seine Trümpfe aus .
                          Sehr empfehlenswert.
                          Er ist für Leute , die kein Kabel-JSSG machen wollen , eine echt hervorragende Alternative.
                          Weil erst dann ist der Delock musikalisch sehr gut.

                          Anmerkung : Zusatztest

                          Davon ausgehend , das der im Delock eingebaute Erdanschluß ca . 120 pF Durchgang zu den Spulen hat , hab ich den Anschluß mal an PE gelegt. ( keine Kupferhülle ).
                          Hätte ja sein können , daß dann ebenfalls eingekoppelte Stör -HF ( über die 120 pFarad ) abgeleitet wird.

                          Nöö , der Klang wird etwas muffiger , als normal Delock.....mir gefällts nicht.
                          Ändert auch nichts an der Unmusikalität des normalen Delocks.
                          ————————-
                          Das Ganze nenne ich mal ...eine wunderbare Tuning-Erfahrung.... auch für nicht Elektronik Spezialisten durchführbar.

                          Von wegen.... der Klang wird nur vom DAC bestimmt , Alles vorher ist teils von noch entscheidender Bedeutung.

                          Spulen-Isolatoren , auch in Switchen und Streamern sind mit Vorsicht zu geniessen , und bedürfen auch dort evtl. einer PE oder Masse Abschirmung.....schon wieder eine Tuningstelle , mit Aussicht auf Erfolg , nur so als Tipp.

                          Gruss. Klaus
                          Zuletzt geändert von Tuner; 15.03.2021, 15:20.

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                            #14

                            Hallo Klaus

                            Vielen Dank!
                            Das dachte ich mir schon. So erspare ich mir einen Test. Da wurde wieder mal nur blind die böse HF auf der Leitung betrachtet, und alles andere nicht.
                            So kann man sich also aus einem 15,- sinnvollem Teil für 5,- mehr ein noch sinnvolleres bauen. Eigentlich vielmehr seine Schwächen beheben.
                            Eventuell kann Dirk das auch nochmal versuchen.

                            Eine kleine Frage, die nicht klar erkennbar ist:
                            Seitlich am Delock der PE-Anschluss. Hattest du diesen isoliert zur Kupferhülle? Würde man Kupferband nur herumwickeln, hätte es Kontakt dazu.

                            Gruß
                            Stephan

                            Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-3 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Confidence C2 Signature / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                              #15
                              Hallo Stephan

                              Klar , der war isoliert.
                              Hab den Artikel dahingehend und bezüglich Switche , Streamern noch erweitert.
                              Gruss. Klaus

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